Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2 Betreiberformen 2
3 Das Franchisesystem 3
3.1 Definition des Franchising 3
3.2 Das Leistungsprogramm des Franchise-Gebers 4
3.3 Das Leistungsprogramm des Franchise-Nehmers 5
3.4 Franchise-Arten 7
3.5 Franchise-Gebühr 7
4 Synergien des Franchise-Gedankens 11
4.1 Vorteile des Franchise-Gebers 11
4.2 Vorteile des Franchise-Nehmers 11
4.3 Einschränkungen des Franchise-Gebers 12
4.4 Einschränkungen des Franchise-Nehmers 12
5 Vapiano AG 13
5.1 Entstehung und Entwicklung 13
5.2 Konzept 14
5.3 Franchising bei der Vapiano AG 15
6 Fazit und Ausblick 18
Literatur - und Quellenverzeichnis 20
Literatur 20
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Vapiano Systemumsätze und Restaurantentwicklung
2003 - 2008..........................…………………………………………..14
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Deutsche Franchise-Wirtschaft auf einen Blick……………..…………....6
Tabelle 2: Franchise-Gebühren……………………………..…………………………10
III
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
bzw. beziehungsweise
d.h. das heißt
Mrd. Milliarden
MwSt Mehrwertsteuer
u. a. unter anderem
vgl. vergleiche
z.B. zum Beispiel
zzgl. zuzüglich
IV
Einleitung
1 Einleitung
“Der `eigene Chef´ zu sein, selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln mit der Unterstützung eines starken Partners, das ist Franchising - einer der rasant wachsenden Wirtschaftszweige in Deutschland und einer der Motoren des Mittelstandes. Denn Deutschland besitzt inzwischen europaweit die größte Dichte an Franchise-Unternehmen; …” 1
Der Ursprung des Franchise-Konzeptes liegt nicht wie üblich angenommen im 20. Jahrhundert, sondern lässt sich bis in das Mittelalter zurückverfolgen. Zu jener Zeit gestatteten die Grundbesitzer den Bauern ihre Felder zu bewirtschaften und im Gegenzug dazu einen Anteil des Ertrages sowie eine Nutzungsgebühr einzunehmen. Eine weitere Spezialisierung erfolgte im 19. Jahrhundert, als deutsche Brauer ihr Bier über Gaststätten vertreiben ließen. Seit den 1950er Jahren wird die heute bekannte Geschäftsmethode des Franchisings praktiziert. 2
In dieser Arbeit soll aufgezeigt werden, in wie fern sich das Franchising als Betreiberform in die Hotelindustrie eingliedern lässt (Kapitel 2). In Kapitel 3 wird ausführlich auf das System des Franchisings eingegangen, u. a. wird eine definitorische Abgrenzung getroffen, es wird auf das Leistungsprogramm von Franchise-Geber und Franchise-Nehmer eingegangen, des Weiteren werden Franchise-Arten und Franchise-Gebühren aufgezeigt. Vorteile und
Einschränkungen des Franchisings werden im vierten Kapitel aufgegriffen. Nachfolgend wird versucht diese theoretischen Aspekte an einem praktischen Beispiel genauer aufzugreifen und zu erläutern. Anschließend erfolgt eine Zusammenfassung der gewonnen Erkenntnisse mit einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in dem Bereich Franchising.
1 Fröhlich, D. [Vorwort]: Jahrbuch Franchsing 2008, Berlin.
2 Vgl. Franchise Direkt (Hrsg): Franchising in Europa: damals, heute und in der Zukunft, in: http://www.franchisedirekt.com/top500/artikel/franchisingineuropadamalsheuteundinderzukunft/9/ (Download
vom 17.02.2010, 18:15 MEZ).
1
Betreiberformen
2 Betreiberformen
In der Hotelindustrie gibt es verschiedene Formen ein Hotel zu betreiben. In diesem Kapitel wird auf die verschiedenen Betreiberformen genauer eingegangen.
Eigentümerbetrieb
Der Eigentümerbetrieb ist die traditionellste Betreiberform in der Hotelindustrie.
„Der Eigentümer ist gleichzeitig der Inhaber. Die Führung des Betriebes erfolgt durch den Eigentümer oder die Eigentümerfamilie (Familienbetrieb) selbst.“ 3
Pachtbetrieb
„Der Eigentümer und der Inhaber sind unterschiedliche Personen. Der Eigentümer ist der Verpächter, der Inhaber der Pächter. Der Betrieb wird durch den Inhaber geführt, d.h. der Eigentümer ist an der Betriebsführung nicht beteiligt.“ 4
Managementvertrag
Die Betriebe, welche mit einem Managementvertrag geführt werden, sind eine immer wichtiger werdende Betreiberform. Dieser Vertrag ist eine Vereinbarung zwischen dem Eigentümer und einer Hotelmanagementgesellschaft. Das Kapital wird vom Eigentümer zur Verfügung gestellt, weiterhin übernimmt der Eigentümer den Gewinn oder Verlust. Die Hotelmanagementgesellschaft bringt dafür ihr Management - Know How und ihren Markennamen in die Unternehmung ein. 5
Franchisebetrieb
Eine der jüngsten Formen ist die der Franchisebetriebe. „Das Konzept des Franchising wurde in der Hotelindustrie zum ersten Mal in den fünfziger Jahren von Kenneth Wilson, dem Begründer von Holiday Inn, eingeführt.“ 6 Es können
3 Henschel, K.: Hotelmanagement, München 2008, S. 13.
4 Ebenda.
5 Vgl. Frei, I.: Expansionsstrategien in der Hotelindustrie, Hamburg 2000, S. 127.
6 Frei, I.: Expansionsstrategien in der Hotelindustrie, Hamburg 2000, S. 122.
2
Das Franchisesystem
grundsätzlich drei verschiedene Typen von Franchisen abgegrenzt werden. Zum einen gibt es die Vertriebsfranchisen, bei denen eine oder mehrere Güter vertrieben werden. Zum anderen sind Dienstleistungs-Franchisen, bei denen die Dienstleistungen zu erbringen sind und Produkt-Franchisen, welche ein oder mehrere Erzeugnisse produzieren und vertreiben, bekannt. 7
Diese Arbeit befasst sich ausschließlich mit den Dienstleistungs-Franchisen der Hotellerie und Gastronomie.
3 Das Franchisesystem
Nachdem die Eingliederung des Franchisings vorgenommen wurde, wird in diesem Abschnitt der Arbeit auf die definitorischen Hintergründe des Franchisings sowie die Leistungsprogramme der Franchise-Partner, aber auch die verschiedenen Franchise-Arten und Franchise-Gebühren eingegangen. An einem praktischen Beispiel wird die Theorie der Franchise-Gebühren noch einmal näher erläutert.
3.1 Definition des Franchising
Dem Begriff Franchising werden national sowie auch international viele Definitionen zugeordnet. Die in Deutschland gebräuchlichste Definition stammt von dem Deutschen Franchise Verband e.V. und lautet wie folgt: 8
„Franchising ist ein vertikal-kooperativ organisiertes Absatzsystem rechtlich selbständiger Unternehmen auf der Basis eines vertraglichen
Dauerschuldverhältnisses. Das System tritt am Markt einheitlich auf und wird geprägt durch das arbeitsteilige Leistungsprogramm der Systempartner sowie durch ein Weisungs- und Kontrollsystem zur Sicherung eines systemkonformen Verhaltens. Das Leistungsprogramm des Franchise-Gebers ist das Franchise-Paket; es besteht aus einem Beschaffungs-, Absatz- und Organisationskonzept, der Gewährung von Schutzrechten, der Ausbildung des Franchise-Nehmers und
7 Vgl. Skaupy, W.: Franchising, München 1995, S. 30.
8 Jungwirth, B.: Franchising, Wien 1994, S.43.
3
Arbeit zitieren:
Denise Hobrack, 2010, Franchising - Dargestellt am praktischen Beispiel der Vapiano AG, München, GRIN Verlag GmbH
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Josef Windsperger, Gérard Cliquet, George Hendrikse, Mika Tuunanen
Denise Hobrack
... Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, ob euch diese Arbeit bei euren Recherchen weitergeholfen hat ... und freue mich auf eure Kommentare!
Denise
am Tuesday, September 06, 2011-