Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Handlungsstrang der Tatort-Folge „Tödliches Vertrauen“ 3
3. Musikprotokoll 5
4. Analyse der Wirkungsweise der Musik 7
5. Resumée 8
6. Quellennachweis 9
1. Einleitung
Fernsehen gehört neben Druck und Radio zu den drei größten und wichtigsten Medien der Massenkommunikation und es ist „das wichtigste für die öffentlichen und privaten medialen Kommunikationsverhältnisse“ (Holly, W. 2004). Der Fernseher ist heutzutage ein alltägliches Medium für den Großteil der Bevölkerung. Täglich strahlen verschiedene Sender, wie ZDF, WDR, RTL und ProSieben Filme, Serien, Werbung und viele andere Sendeformate aus und versuchen möglichst hohe Einschaltquoten zu erlangen. Die Rezipienten und Rezipientinnen nehmen das was sie sehen und hören auf, fühlen sich in Situationen von Figuren ein und werden unbewusst an das Medium gebunden. Fernsehen wird generell als Bildmedium verstanden. Es ist aber „bisensuell“, denn es ist audiovisuell. Es überträgt Bilder und Töne (vgl. Holly, W. 2004). Neben Gestaltungsmöglichkeiten wie Kameraführung, Lichtdramaturgie und Farbgebung wird die Wirkung bei Serien, Filmen und Werbung auch durch die musikalischen Untermalung erzielt, denn unser Ohr will ständig so beschäftigt sein wie unser Auge.
Man unterscheidet zwischen dem Originalton, also der Atmosphäre im Film selbst, und der Filmmusik. Das Atmosphärische unterstützt die Szenerie im Film und gehört somit zur Dramaturgie. Die Filmmusik spielt eine besondere Rolle bei der Rezeption von Sendeformaten. Ihr werden grundsätzlich „überindividuelle und gleichartige Wirkungen auf ein Publikum“ (Bullerjahn, C. 2001, 59) unterstellt. Man kann mit ihr die Aufmerksamkeit der Zuschauer für sich gewinnen (Konzentration) oder sie vom Geschehen ablenken (Dekonzentration) und man kann sie mit der Musik überreden (Persuasive) und so die Wahrnehmungslenkung des Publikums übernehmen. Musik macht manche Szenen erträglicher, andere Szenen sind ohne Musik langweilig. Musik „zieht die Zuschauer in den Film rein“ (Klüppelholz, 22.06.´06).
Filmmusik gestaltet den Film. Sie wird „absichtsvoll in die Konzeption eines Films einbezogen“ (Bullerjahn, C. 2001, 59). Sie kann dramaturgische oder strukturelle Funktionen übernehmen. Bei der Bearbeitung eines Films wird der Ton beim Schnitt meist vorgezogen. Es werden musikalische Akzente gesetzt, die eine neue Handlungsstation markieren. Spannung wird gesteigert durch rhytmische Veränderungen oder abruptes Stoppen der Musik. Auch Fremdtöne, wie Handyklingeln oder Musik in einer Bar, gehören zur Dramaturgie. Diese zählen
1
zur Atmosphäre. Soll die Aufmerksamkeit der Rezipienten und Rezipientinnen dem Dialog im Film gewidmet werden, wird der Hintergrund nicht mit Musik untermalt oder zumindest in einer sehr geringen Lautstärke, denn Sprache und Musik werden im gleichen Sinneskanal verarbeitet und können sich demnach gegenseitig stören.
Dem Durchschnittspublikum fallen diese Besonderheiten, denen sich die Filmemacher bedienen, bei der Rezeption nicht auf. Ihre Wirkung erzielen sie dennoch. Alle Töne in einem Film sind mit Hintergedanken eingeplant und erfüllen ihre Funktionen.
Meine Analyse bezieht sich auf das fiktionale Genre. Beim Krimi vermittelt die Musik zum einen viel Bewegung und Aktion und signalisiert dem Rezipienten, wenn spannende Szenen auftreten, zum anderen entwarnt sie auch mit ruhiger Musik. Sie leitet den Zuschauer durch die Geschichte. Ich setze mich im Folgenden mit der Folge „Tödliches Vertrauen“ aus der Serie „Tatort“ auseinander. Zunächst werde ich kurz den Handlungsstrang der Folge erläutern und in einem Musikprotokoll den Verlauf der musikalischen Untermalung darlegen. Ich konzentriere mich hierfür auf die Filmmusik und gehe nicht weiter auf die atmosphärische Gestaltung ein. Daraufhin werde ich die Filmmusik analysieren und ein abschließendes Resumée geben.
2
Arbeit zitieren:
Sandra Garthaus, 2006, Filmmusikanalyse zum Krimi „Tatort – Tödliches Vertrauen“, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen: Filmmusikanalyse zum Krimi „Tatort – Tödliches Vertrauen“ ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen: neuer Titel erschienen: Filmmusikanalyse zum Krimi „Tatort – Tödliches Vertrauen“
Sandra Garthaus hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare