Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort 1
2. Die „Weiße Rose“
2.1. Wer ist die „Weiße Rose“? 2
2.2. Das erste Flugblatt 2
2.3. Mitglieder 3
2.4. Einsatz an der Front 4
2.5. Die nächsten Flugblätter folgten 4/5
2.6. Verhaftungen und Prozesse 5
2.7. Ziele und Aktionen 6
3. Zusammenfassung mit Beantwortung der Fragestellung 7
4. Literaturverzeichnis 8/9
5. Quellen- und Bildnachweis 10
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1. Vorwort
In den meisten Geschichtsunterrichtsstunden redet man oft über das Thema „Der zweite Weltkrieg“, behandelt werden Hitler und das Naziregime bzw. das NS-Regime. Was aber nicht so oft Thema des Unterrichtes ist, sind Widerstandsgruppen bzw. Widerstandskämpfer, die sich gegen das NS-Regime richteten, wie z.B. die „Weiße Rose“. Die meisten Anhänger dieser Gruppe mussten den Widerstand mit dem Leben bezahlen. Innere Gegnerschaft gegen das NS-Regime hatten viele im Kopf und in ihrer Überzeugung. „Die Degradierung des Individuums, der Antisemitismus und besonders der Vernichtungskrieg im Osten sind starke Motive der Gegnerschaft.“ 1 Sie probierten mit allen Mitteln, ihre Ansichten publik zu machen und zu verbreiten, was in der damaligen Zeit äußerst schwierig und gefährlich war - mit insgesamt 6 Flugblättern und „regimefeindliche Parolen an öffentliche Plätzen“ 2 , in denen sie zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufriefen. Sie verteilten die Flugblätter am Anfang in der Universität, später auch durch andere Mitglieder in anderen Teilen Deutschlands, z. B. in Hamburg.
Aber warum haben sie sich so dagegen gestellt? Welche Wirkung hatten sie damit auf die nationalsozialistische Politik in dieser Zeit?
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2. Die weiße Rose
2.1. Wer ist die „Weiße Rose“?
Die „Weiße Rose“ ist der Name einer Widerstandsgruppe, die in München in der Zeit des Nationalsozialismus gegründet wurde. In der Zeit von Juni 1942 bis Februar 1943 bestand diese Widerstandsgruppe. Der Auslöser für den Widerstand waren die Predigten des Münsteraner Bischofs Clemens August Graf von Galen. Der Bischof hatte offen über die Verfolgungen durch die Gestapo (Geheime Staatspolizei, die gegen politische Gegner vorging, in der Zeit von 1933 bis 1995) berichtet und „die Ermordung Geisteskranker als „Mordbefehl" bezeichnet“ 3 . Er blieb aber nur unbestraft, weil das Regime nicht im zweiten Weltkrieg die Anhänger der katholischen Bevölkerung auf sich hetzen wollte. Dadurch wurden die Münchener Studenten ermutigt, eigene Flugblätter zu verfassen bzw. zu schreiben. Die Studenten verbindete besonderes die Liebe an Philosophie und Literatur.
2.2. Das erste Flugblatt
Im Juni 1942 haben Alexander Schmorell und Hans Scholl als erste Gruppe gehandelt. Ihnen reichte es nicht, nur darüber zu lesen und zu diskutieren. Sie waren empört über die Verfolgung und Behandlung von Juden als auch über die Deportation von Regimegegnern. Ihr erstes Flugblatt entstand nach einem Luftangriff in Köln. Unter dem Namen „Die Weiße Rose“ hatten Hans Scholl und Alexander Schmorell vor ihrer Abkommandierung an die Ostfront vier Flugblätter verfasst, in denen sie aus sittlich-religiösen Gründen zum „passiven Widerstand“ gegen die Diktatur von Hitler aufriefen, alle waren anonym mit der Post verschickt worden. „Die Weiße Rose zielte ab Sommer 1942 vor allem darauf ab, "auf die breite Volksmasse" einzuwirken, wie Sophie Scholl es sagte.“ 4 . Die Flugblätter waren christlich angesiedelt wie auch die meisten Mitglieder christlich motiviert waren. Es waren öffentliche Proteste, denn sie wollten nicht schweigen wie viele andere Deutsche. „Insofern war Handeln für sie eine Verpflichtung, die sie selbst unter hohem persönlichem Risiko eingingen.“ 5 „ Dieses Ziel wird dadurch deutlich, dass das Flugblatt in einer klar verständlichen Sprache verfasst ist.“ 6
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Arbeit zitieren:
Louisa-Sophie Grebenstein, 2010, Welche Wirkung hatte die „Weiße Rose“ auf die nationalsozialistische Politik?, München, GRIN Verlag GmbH
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