Inhaltsverzeichnis
Seite (n)
Deckblatt 1
Inhaltsverzeichnis 2
1. Informationen zum Autor und
Biografische Bezüge 3-4
2. Personenkonstellation und
-charakteristik 5-8
3. Inhaltsangabe 9
4. Sprachliche Gestaltung 10
2
1. Informationen zum Autor und Herstellung biografischer
Bezüge
Benjamin Lebert ist am 09.01.1982 in Freiburg in Breisgau geboren. Er ist von Geburt an halbseitig gelähmt, kann also sein linkes Bein und seinen linken Arm schwer bis gar nicht bewegen. Er ist der Sohn des Journalisten Andreas Lebert und von Jutta Lebert. Seine Großeltern sind die renommierten Autoren Ursula und Norbert Lebert.
Er hatte keine gute Schulzeit verlebt, zudem wurde er aus 5 Schulen geworfen. Daraufhin schickten seine Eltern ihn in ein Internat, in dem sein erster Roman „Crazy“ entstand. Mit 16 ging er von der Schule ab und holte seinen Abschluss mit 21 nach.
Benjamins Vater Andreas war Mitbegründer der Jugendbeilage „Jetzt“ der „Süddeutschen Zeitung“, für die Benni hin und wieder Beiträge schrieb.
Daraufhin wurde die Verlagslektorin Kerstin Gleba (Verlag: Kiepenheuer und Witsch) auf den Jungen aufmerksam und ermutigte ihn einen Roman zu schreiben. Er war der jüngste Autor der Verlagsgeschichte. Daraufhin wurde 1999 (als Benni 17 war) sein Roman veröffentlicht und in 33 Sprachen übersetzt. Zudem gehört sein Roman zur Pflichtlektüre an Schulen. Sein Roman wurde im Jahr 2000 erfolgreich verfilmt. Im Roman schildert er seine Gedanken, Gefühle, Probleme und wie er mir seine Behinderung umgeht.
Zitat: „Die Behinderung bedeutet für mich Eingrenzung und gefangen sein. Sie bedeutet aber gleichzeitig für mich auch Freiheit. Ich weiß ja nicht was passiert wäre, wenn ich diese Behinderung nicht haben würde. Vielleicht wäre ich dann tierisch widerlich. Oder ich hätte nie das Schreiben angefangen.“ (Benjamin Lebert)
Des Weiteren geht es in seinem Roman um das Älterwerden, um körperliche- und geistige Reife und um Sexualität:
Zitat: „Mit 15 hältst du es nicht mehr aus und dann kaufst du dir solche Dinge. Ich bin jetzt so, dass ich sage, dass es zwar wunderschön ist, aber dass ich davon nicht mein ganzes Zimmer voll haben muss und dass ich nicht ununterbrochen an Sex denken muss, was ich zumindest mit 15 getan habe und meine Freunde getan haben.“ (Benjamin Lebert)
Mit 17 Jahren gab er dann Kurse an der New York University für Crative Writing.
3
Nachdem er in New York, München und Berlin tätig war, verschlug es ihm kurze Zeit zurück in seine Heimatstadt Freiburg. Heute lebt Benjamin Lebert in Hamburg. Seine Werke:
• 1999 Crazy
• 2002 Die Geschichte vom kleinen Hund, der nicht bellen konnte (zusammen mit Ursula Lebert)
• 2003 Der Vogel ist ein Rabe
• 2006 Kannst du!
Es gibt nicht nur biographische Bezüge, ich würde eher sagen, dass dies die Biographie des Benjamin Lebert ist. Es stimmt so gut wie alles Überein. Der Name, das Alter, seine Behinderung, seine Eltern und Freunde. Sowohl Benjamin Lebert als auch Benni sind von 5 Schulen geflogen, sind auf dem Internat und sind von diesem geflohen, sind schlechte Schüler und haben Eltern die mehr von ihren Söhnen erwarten.
In den Gehirnen von beiden dreht sich alles nur um Sex, Freundschaft und Mädchen, aber auch um Vertrauen, Treue, psychische- und physische Reife.
Beide Jungen müssen mit ihrer Behinderung zurechtkommen und sich durchkämpfen. Beide fühlen sich wie ganz normale Menschen, obwohl sie das nie sein werden. Aber das ist nicht schlimm, jeder hat seine Makel und was heißt unter Menschen schon normal? Oder besser mit Janoschs Worten auszudrücken: „Wir sind alle irgendwie crazy!“
Um es klar auszudrücken handelt es sich für mich bei Benjamin Lebert und Benni um ein und dieselbe Person.
4
Arbeit zitieren:
Sebastian Hüttl, 2009, Rezension des Romans "Crazy" von Benjamin Lebert, München, GRIN Verlag GmbH
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