Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. 3
2. Historischer Kontext. 4
3. Der Konstantinsbogen im Rom. 5
3.1 Wiedergabe des optischen Eindrucks. 5
3.2 Die Inschrift. 6
3.3 Das heidnische Bildprogramm. 7
3.4 Das Konstantin Fries. 8
4. Der Konstantinsbogen ein Triumphbogen? 9
5. Schlussbemerkung. 9
Literaturverzeichnis
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1. Einleitung
Diese Seminararbeit wird sich mit dem Konstantinsbogen in Rom beschäftigen, der zu Ehren Konstantins erbaut wurde, um an seinen Sieg vor der Milvischen Brücke, gegen seinen Rivalen Maxentius, zu gedenken.
Um den architektonischen Aufbau und das prägnante Bildprogramm des Bogens verstehen zu können, benötigt es einer historischen Einordnung, mit der sich die Arbeit zuallererst befassen wird, sowie einer Beschreibung der einzelnen Bau- und Bildelemente. Dabei soll auf die historischen Ereignisse kurz vor dem Bau des Konstantinsbogen eingegangen werden. Und auch die Grundlagen für die Errichtung des Bogen werden an dieser Stelle skizziert. Anschließend soll auf den architektonischen Aufbau des kunstvoll gestalteten Bogens Bezug genommen werden. Dazu wird eine teilweise ausführliche Beschreibung einzelner Bildmotive unerlässlich sein.
Auch der Standort in Rom, an der Via Sacra und der Via Triumphalis ist von großer Bedeutung.
Nach der genauen Betrachtung der einzelnen Reliefs, werden sich diese leichter in das Gesamt-Konzept, Konstantinsbogen, einfügen lassen und dem Verständnis dieser Konstruktion auf die Sprünge helfen.
Zudem soll die Fragen geklärt werden, ob es sich bei dem Konstantinsbogen, um einen Triumphbogen handelt und was dieser Bogen eigentlich darstellen möchte.
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2. Der historische Kontext
Der Konstantinsbogen wurde 312, anlässlich des zehnjährigen Regierungsjahres Konstantins, sowie der Ereignisse im Oktober des selben Jahres gebaut. Fertiggestellt wurde er am 25. Juli 315 und sowohl vom Senat als auch vom Volk geweiht.
Am 28. Oktober 312 gelang es Konstantin, einen Sieg vor den Mauern Roms, vor der Milvischen Brücke, gegen seinen Rivalen Maxentius einzufahren. Am 29. Oktober des selben Jahres, einen Tag nach seinem Sieg gegen Maxentius, war es Konstantin möglich in Rom einziehen und den Bau des Konstantinsbogen in Auftrag zu geben.
Dem voraus geht die, wie sie in den Quellen genannt wird, „christliche Vision“ Konstantins. Er soll zu einem nicht bestimmbaren 1 oder in der Nacht, vom 27. Oktober auf den 28. Oktober 312 2 , eine Vision gehabt haben, die ihm unter dem Zeichen eines Gottes, dem Christogramm, den Sieg über Maxentius brachte. Die ersten Quellen der christlichen Vision stellen Eusebius und Lactantius dar. Obwohl das Werk Lactantius zu Lebzeiten Konstantins entstand, ist davon auszugehen, dass es sich um eine christliche Rezeption der Vision handelt. Die Fragen um die Vision und das Jahr 312 als Zäsur im Leben Konstantins bleiben daher offen. Zudem wird diese Vision die von einem Gott berichtet, als der christliche Gott verstanden, was zur Folge hat, das Konstantin bereits vor dem 28. Oktober 312 an einen christlichen Gott geglaubt haben muss.
Diese Ereignisse, die „christliche Vision“, die historisch der Schlacht vor der Milvischen Brücke voraus geht und der Sieg über Maxentius, sowie der Einzug nach Rom, waren letztendlich der Grundstein für den Bau des Konstantinsbogen.
Der Konstantinsbogen befindet sich in Rom, an prominenter Stelle. Er steht im Kolosseumstal in der Nähe des Forum Romanum, an der Via Sacra und der Via Triumphalis. Die Via Sacra, zu deutsch, die heilige Straße, war in der Antike der Hautweg vom Kapitol in Richtung Kolosseum. Auch die Triumphzüge der Feldherren vollzogen sich auf dieser Straße. Heute ist sie touristisch überlaufen, da sie an alle wichtigen und bedeutenden Bauwerke der antiken Welt vorbei führt. In unmittelbaren Nähe des Konstantinsbogen befindet sich wie bereits erwähnt, das Kolosseum und das Kapitol, sowie der Circus Maximus und der Palatin.
1 Eusebius von Caesarea: De Vita Constantini, Turnhout 2007, 1,27-32.
2 Lucius Caecilius Firmianus: De mortibus persecutorum, Turnhout 2003, 44,1-9.
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Arbeit zitieren:
Nadine Deutscher, 2010, Der Konstantinsbogen in Rom, München, GRIN Verlag GmbH
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