Besonderheiten der Rechnungslegung für Personengesellschaften lt. UGB
ohne fremde Hilfe erstellt und nur die angeführten Quellen verwendet habe.
(2) Ich versichere, dass ich bisher keine Bachelorarbeit oder andere schriftliche Arbeit mit gleichem oder ähnlichem Thema an der Fachhochschulstudiengänge Burgenland Ges.m.b.H. oder einer anderen Hochschule als Prüfungsarbeit eingereicht habe.
Inhaltsverzeichnis
Ehrenw örtliche Erklärung ii
Abstract. iii
Kurzzusammenfassung iii
Schl üsselwörter. iii
Abk ürzungsverzeichnis. iv
Inhaltsverzeichnis................................................................................................. v
1 Einleitung. 1
1.1 Ziel der Arbeit 1
1.2 Zentrale Fragen 1
1.3 Aufbau der Arbeit. 1
2 Pflicht zur Rechnungslegung. 2
2.1 Anteil der Personengesellschaften an österreichischen Unternehmen. 2
2.2 Struktur/Aufbau des UGB. 3
2.3 Wer ist Rechnungslegungspflichtig? 4
2.4 Aufbewahrungspflichten 5
3 Bilanzierungsvorschriften. 9
3.1 Allgemeine Vorschriften 9
3.1.1 Gliederung der Bilanz 10
3.2 Besonderheiten bei Personengesellschaften 12
3.2.1 Exkurs Österreichischer Einheitskontorahmen 12
3.2.2 Besonderheiten betreffend Aktiva bei Personengesellschaften. 14
3.2.3 Besonderheiten betreffend Passiva bei Personengesellschaften 14
4 Einlagen und Entnahmen von Gesellschaftern. 16
4.1 Einlagen und Entnahmen. 16
4.1.1 Nutzungsüberlassung 19
4.2 Austritt eines Gesellschafters 20
5 Gewinnermittlung und Gewinnverteilung 21
5.1 Eigenkapital der Personengesellschaften. 21
5.1.1 Offene Handelsgesellschaft. 21
5.1.2 Kommanditgesellschaft. 22
5.1.3 Stille Gesellschaft 23
v
5.1.4 Kapitalgesellschaft Co Personengesellschaften 24
5.2 Gewinnermittlung. 26
5.3 Gewinnverteilung 26
5.3.1 Offene Gesellschaft 27
5.3.2 Kommanditgesellschaft. 28
5.3.3 Stille Gesellschaft 32
6 Resümee und Zusammenfassung. 33
Abbildungsverzeichnis. 35
Literaturverzeichnis 35
Fachliteratur 35
Artikel aus Journals/Zeitschriften. 36
Internetquellen 36
vi
1 Einleitung
1.1 Ziel der Arbeit
In den Bestimmungen des UGB finden sich unterschiedliche Vorschriften für jede Gesellschaftsform in Bezug auf die Rechnungslegung. Ziel dieser Arbeit stellt eine eingehende Analyse der Rechnungslegungsvorschriften für Personengesellschaften dar.
1.2 Zentrale Fragen
Aus dem oben genannten Ziel der vorliegenden Arbeit ergeben sich folgende zentrale Fragestellungen. Diese sind jeweils mit Bezugnahme auf das UGB zu sehen.
- Wie viele und welche Personengesellschaften sind von der Rechnungslegung durch das UGB betroffen?
- Welche Besonderheiten finden sich bei Aktiva und Passiva?
- Gibt es Spezifika im Bereich der Bewertungen?
- Wie gestaltet sich Gewinnermittlung und Gewinnverteilung bei Personengesellschaften in Abhängigkeit von ihren Formen und Gesellschafterarten?
1.3 Aufbau der Arbeit
Die vorliegende Arbeit besteht aus 5 Hauptkapitel, in denen die oben aufgelisteten zentralen Fragen ihre Erläuterung nach und nach finden. Auf die zentralen Fragen wird in derselben Reihenfolge eingegangen wie sich diese auf der Liste finden. Kapitel 2 ist der grundsätzlichen Pflicht zur Rechnungslegung nach dem UGB gewidmet. Ferner stellt es statistische Daten bezüglich des Anteils von Personengesellschaften an der Gesamtmenge aller österreichischen Unternehmen vor. Im nächsten Abschnitt finden sich allgemeine Bilanzierungsvorschriften und Erläuterungen zu den Aktiva und Passiva im Bereich der Personengesellschaften. Einlagen und Entnahmen von Gesellschaftern werden im Kapitel 4 behandelt. Ausführungen bezüglich der Eigenkapitalkonten und im weiteren der Gewinnermittlung und -verteilung mit Erläuterungsbeispielen sind der Inhalt des 5. Kapitels. Ein Resümee wird im letzen, 6. Kapitel der Arbeit gezogen.
1
2 Pflicht zur Rechnungslegung
2.1 Anteil der Personengesellschaften an österreichischen Unternehmen
Diese graphische Aufbereitung der Mitgliederzahlen der Wirtschaftskammermitglieder per 31.12.2008, veranschaulicht die Verteilung der verwendeten Rechtsformen in Österreich.
Abbildung 1: Mitgliederzahlen der WKO nach Rechtsform
Es sei angemerkt, dass sich unter dem Punkt Andere solche Rechtsformen wie Erwerbs- und
Wirtschaftsgenossenschaften, Gebietskörperschaften und ausländische Rechtsformen finden. Zu
beachten ist, dass hier nur die Unternehmen erfasst sind, die aufgrund ihrer Tätigkeit der WKO
zuzuordnen sind.
(Quelle: Mitgliederstatistik 2008, Wirtschaftskammer Österreich, Statistik)
Wie sich aus Abb. 1 ersehen lässt, fällt die Wahl der Rechtsform bei einer Neugründung sehr häufig auf die des Einzelunternehmens, es findet allerdings aber auch ein kontinuierlicher Zuwachs bei den Personengesellschaften statt. Im Jahr 2006 konnte sogar wieder ein leichter Anstieg der neugegründeten Personengesellschaften gegenüber dem Jahr 2005 verzeichnet werden. Im Großen
2
und Ganzen ist die Zahl der Neugründungen bei Personengesellschaften allerdings abnehmend.
Abbildung 2: Entwicklung der Neugründungen
2.2 Struktur/Aufbau des UGB
Durch das Handelsrechts-Änderungsgesetz (HaRÄG) vom 27. Oktober 2005 wurde das bisherige Handelsrecht durch das 120. Bundesgesetz grundlegend reformiert (vgl. o.V., 2005). Es erfolgte eine Umbenennung des Handelsgesetzbuches - HGB in Bundesgesetz über besondere zivilrechtliche Vorschriften für Unternehmen (Unternehmensgesetzbuch - UGB). Dieses geänderte Unternehmensgesetzbuch trat am 01.01.2007 in Kraft. (vgl. Cuber 2005, S. 3)
Für alle nach dem 31.12.2004 erstellten Jahresabschlüsse findet dieses Gesetz Anwendung.
Das Unternehmensgesetzbuch unterteilt sich in 4 Bücher: 1. Buch Allgemeine Bestimmungen 2. Buch Offene Gesellschaft, Kommanditgesellschaft, Stille Gesellschaft 3. Buch Rechnungslegung 4. Buch Unternehmensbezogene Geschäfte
Im 3. Buch in §§ 189 bis 283 finden sich die Rechnungslegungsvorschriften.
3
Arbeit zitieren:
Anita Kapferer, 2009, Besonderheiten der Rechnungslegung für Personengesellschaften lt. UGB, München, GRIN Verlag GmbH
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