II
Inhaltsverzeichnis
Seite
Inhaltsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis VI
1. Einführung 1
2. Fresh-Start-Methode als Alternative zur Pooling-of-Interests-Methode 1
2.1 Idee und Grundlagen der Fresh-Start-Methode 2
2.2 Erstkonsolidierung nach der Fresh-Start-Methode 2
2.3 Folgekonsolidierung nach der Fresh-Start-Methode 3
2.4 Bilanzierung und Behandlung des Goodwill 3
2.4.1 Aktivierung des Goodwill 4
2.4.2 Erfolgsneutrale Verrechnung des Goodwill mit dem Eigenkapital 4
2.5 Unterschiede der Fresh-Start-Methode zu IAS 22 (revised 1998) 5
2.6 Übereinstimmung mit dem Framework 6
2.6.1 Kriterium der Verständlichkeit 6
2.6.2 Kriterium der Relevanz 7
2.6.3 Kriterium der Verläßlichkeit 8
2.6.4 Kriterium der Vergleichbarkeit 9
3. Vergleich der Kapitalkonsolidierungsmethoden:
Fresh -Start versus Pooling-of-Interests versus Purchase 10
3.1 Vergleichendes Beispiel 10
3.2 Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 12
3.2.1 Unterschiede in der Ergebniswirkung 12
3.2.2 Anlagevermögen und Eigenkapital 13
3.2.3 Eigenkapitalquote und Eigenkapitalrendite 13
III
4. Kritische Würdigung der Fresh-Start-Methode 15
Anhang mit Anhangverzeichnis 17
Verzeichnis der Gesetze und Rechnungslegungsnormen 22
Verzeichnis der Internetquellen 23
Literaturverzeichnis 25
IV
Abkürzungsverzeichnis
AfA......................................... Absetzung für Abnutzung
AK ......................................... Anschaffungskosten AV ......................................... Anlagevermögen BB .......................................... Betriebs-Berater (Zeitschrift) BC .......................................... Basis for Conclusions bzw. ....................................... beziehungsweise c. p. ........................................ ceteris paribus d. h. ........................................ das heißt Dr. .......................................... Doktor
DRSC .................................... Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee ED .......................................... Exposure Draft EK .......................................... Eigenkapital evtl. ........................................ eventuell FASB ..................................... Financial Accounting Standards Board f. ............................................. folgende (eine) ff. ............................................ folgende (mehrere) GE .......................................... Geldeinheiten GK .......................................... Gesamtkapital GuV ....................................... Gewinn- und Verlustrechnung h. c. ........................................ honoris causa HGB ....................................... Handelsgesetzbuch Hrsg. ...................................... Herausgeber http ......................................... hypertext transfer protocol i. a. ......................................... im allgemeinen IAS ......................................... International Accounting Standard IASB ...................................... International Accounting Standards Board IASC ...................................... International Accounting Standards Committee i. d. R. .................................... in der Regel
IFRS ...................................... International Financial Reporting Standard i. H. v. .................................... in Höhe von Jg. ........................................... Jahrgang JÜ............................................ Jahresüberschuß
V
KoR ....................................... Zeitschrift für kapitalmarktorientierte Rechnungslegung KPMG ................................... Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Abkürzung für die
Nr. .......................................... Nummer
PoI ......................................... Pooling-of-Interests Prof. ....................................... Professor PwC ....................................... PricewaterhouseCoopers (Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) rev. ......................................... revised S. ............................................ Seite SAC ....................................... Standard Advisory Council SFAS ..................................... Statements of Financial Accounting Standards sog. ........................................ sogenannt SS ........................................... Sommersemester StuB ....................................... Steuern und Bilanzen (Zeitschrift) Tab. ........................................ Tabelle Tz. .......................................... Textziffer u. a. ........................................ unter anderem URL ....................................... Uniform Resource Locator US-GAAP .............................. Generally Accepted Accounting Principles in the United States
v. a. ........................................ vor allem vgl. ......................................... vergleiche www ...................................... world wide web z. B. ........................................ zum Beispiel
VI
Tabellenverzeichnis
Seite
Tab. 1: Bilanz des Unternehmens A zum 31.12.00 ........................................................... 10 Tab. 2: Bilanz des Unternehmens B zum 31.12.00 ........................................................... 10
1
1. Einführung
Im Jahr 2001 begann das IASB mit der Arbeit am Projekt „Business Combinations“, mit dem Ziel, die Abbildung von Unternehmenszusammenschlüssen im Konzernabschluß umfassend neu zu regeln 1 und weltweit stärker zu vereinheitlichen. 2 Dabei steht v. a. die Konvergenz mit den US-GAAP im Vordergrund. 3 Dieses Projekt gliedert sich in zwei Phasen. 4 Die erste Phase ist mit der Veröffentlichung von Exposure Draft 3, der den bestehenden IAS 22 (rev. 1998) „Business Combinations“ ersetzen und die IAS 36 „Impairment of Assets“ sowie IAS 38 „Intangible Assets“ verändern soll, 5 beinahe abgeschlossen. 6 Eine wesentliche Änderung ergibt sich für die Methode der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen. Die Interessenzusammenführungsmethode (Pooling-of-Interests-Methode) soll abgeschafft werden. 7 Die Erwerbsmethode (Purchase-Methode) ist in Zukunft grundsätzlich auf alle Unternehmenszusammenschlüsse anzuwenden. 8 Damit folgt das IASB dem FASB, das mit der Veröffentlichung von SFAS 141 „Business Combinations“ ebenfalls nur noch die Purchase-Methode bei der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen zuläßt. 9 Allerdings soll in Phase II des Projekts in Einklang mit dem FASB 10 eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob die Fresh-Start-Methode neben der Purchase-Methode für sog. „Mergers of Equals“ (auch „True Mergers“ genannt) eingeführt werden soll. 11 Ziel dieser Arbeit ist es, die Fresh-Start-Methode vorzustellen, zu erläutern und mit den bestehenden Kapitalkonsolidierungsmethoden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage zu vergleichen.
2. Fresh-Start-Methode als Alternative zur Pooling-of-Interests-Methode
Vielfältige Kritik an der PoI-Methode führt nun zu ihrer Abschaffung. So liefert sie den Investoren z. B. zu wenig relevante Informationen, die Wertänderungen aus dem Zusammenschluß werden ignoriert und sie gibt keine Auskunft darüber, wieviel in die
1 Vgl. im Internet: DRSC (2003), S. 2.
2 Vgl. im Internet: KPMG (2003), S. 1.
3 Vgl. BRÜCKS, M./WIEDERHOLD, P. (2003), S. 22.
4 Vgl. im Internet: IASB (2003a), S. 1.
5 Vgl. FLADT, G./FEIGE, P. (2003), S. 249.
6 Vgl. GRÜNBERGER, D./GRÜNBERGER, H. (2003), S. 118.
7 Vgl. im Internet: IASB (2003c), Question 2.
8 Vgl. im Internet: IASB (2003c), ED 3.13.
9 Vgl. FLADT, G./FEIGE, P. (2003), S. 249f.
10 Vgl. im Internet: IASB (2003f), S. 2.
11 Vgl. im Internet: IASB (2003d), ED 3.BC 23, ED 3.BC 29.
2
Transaktion investiert wurde. 12 Außerdem liefert sie die Gefahr einer mißbräuchlichen Sachverhaltsgestaltung, sodaß u. U. Erwerbe als Interessenzusammenführungen und damit erfolgsneutral abgebildet werden können. 13 Für den Sonderfall eines „Merger of Equals“ ist nun aber die Einführung der Fresh-Start-Methode im Gespräch. Als „Merger of Equals“ wird ein Unternehmenszusammenschluß bezeichnet, bei dem keines der beteiligten Unternehmen die Kontrolle über das oder die andere(n) beteiligte(n) Unternehmen erlangt. 14
2.1 Idee und Grundlagen der Fresh-Start-Methode
Hinter der Fresh-Start-Methode steht die Idee, „that a new entity emerges as a result of a business combination.“ 15 Durch das Entstehen eines „neuen Unternehmens“ gehen die ursprünglichen Unternehmen wirtschaftlich unter („none of the predecessors continue“ 16 ). Dieser wirtschaftliche Fresh Start ist bilanziell wie eine Unternehmensneugründung zu behandeln. Das bedeutet, daß sich Buch-und Marktwerte des EK nicht unterscheiden. 17 Die Voraussetzungen für die Anwendung der Fresh-Start-Methode gleichen denjenigen der PoI-Methode: Vor dem Zusammenschluß sollen die Unternehmen autonom sein. Die sich zusammenschließenden Unternehmen sollten die gleiche oder annähernd gleiche Größe haben, was an der Börsenkapitalisierung oder durch Wertgutachten gemessen werden kann. Die Eigentümer der bisher unabhängigen Unternehmen werden durch Tausch der Mehrheit ihrer Anteile im wesentlichen anteilig Eigentümer des „neugegründeten Unternehmens“. 18
2.2 Erstkonsolidierung nach der Fresh-Start-Methode
„Therefore, the assets and liabilities of each of the combining entities, including assets and liabilities not previously recognised, are recorded by the new entity at their fair values.“ 19 Nach der Fresh-Start-Methode sind also die Vermögenswerte und Schulden aller am Zusammenschluß beteiligten Unternehmen zum Zeitpunkt der Vereinigung zu den
12 Vgl. im Internet: PWC (2003), S. 11.
13 Vgl. im Internet: IDW (2003), S. 6.
14 Vgl. im Internet: IASB (2003d), ED 3.BC 20.
15 Im Internet: IASB (2003b), S. 1.
16 IASC (1998), S. 7, Tz. 51.
17 Vgl. PELLENS, B./SELLHORN, T. (1999), S. 2131.
18 Vgl. KRAWITZ, N./KLOTZBACH, D. (2000), S. 1169f.
19 Im Internet: IASB (2003b), S. 1.
Arbeit zitieren:
Pamela Zöh, 2003, Neuentwicklungen in der Rechnungslegung nach IAS/IFRS im Bereich Business Combinations/Consolidations - Fresh Start Accounting, München, GRIN Verlag GmbH
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