HISBOLLAH UND MVW - EINE REALISTISCHE KOMBINATION?
1. EINLEITUNG 2
1.1. VORGEHENSWEISE 3
2. THEORETISCHER RAHMEN. 4
3. KURZER ABRISS DER HISBOLLAH-GENESE 5
4. AKTEURSQUALITÄT DER HISBOLLAH 6
4.1. IDEOLOGISCHE ÜBEREINSTIMMUNGEN MIT TEHERAN 6
4.2. MACHTPOLITISCHE UND FINANZIELLE ABHÄNGIGKEITEN 7
4.3. ZWISCHENFAZIT 8
5. DIE POSITIONIERUNG DER HISBOLLAH IN DER LIBANESISCHEN
GESELLSCHAFT 10
5.1. BEVÖLKERUNGSVERHÄLTNISSE IM LIBANON 10
5.2. DIE UNTERSTÜTZUNG HISBOLLAHS DURCH DIE LIBANESISCHE BEVÖLKERUNG NACH DEM
SOMMERKRIEG 2006 12
6. DAS STREBEN NACH MVW UND DIE MÖGLICHKEITEN DIESES ZU
UNTERBINDEN 13
6.1. MÖGLICHE KAMPFSTOFFE 13
6.2. KOSTEN-NUTZE-NERWÄGUNGEN. 14
6.3. MÖGLICHKEITEN EINEN POTENTIELLEN MVW-BESITZ VON HISBOLLAH ZU VERHINDERN 16
7. RESÜMEE 17
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS: 24
ABBILDUNGSVERZEICHNIS : 24
8. LITERATURVERZEICHNIS 26
8.1. PRIMÄRLITERATUR: 26
8.2. SEKUNDÄRLITERATUR: 26
8.3. INTERNETRESSOURCEN: 30
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HISBOLLAH UND MVW - EINE REALISTISCHE KOMBINATION?
1. Einleitung
Spätestens seit dem Sommerkrieg des Jahres 2006 zwischen der Hisbollah und Israel sind die libanesische Hisbollah und die Schlüsselrolle, welche sie im gesamten Nahostkonflikt spielt, in aller Munde. Durch die offensichtliche Unfähigkeit Israels sein im Laufe des Konflikts klar formuliertes Ziel, die Vernichtung der Hisbollah, 1 zu erreichen, verlor die israelische Armee in den Augen vieler ihrer Gegner den vormals mühsam errungenen Nimbus der Unbesiegbarkeit. 2 Die offene Unterstützung der Hisbollah durch Iran und die unverhohlenen Drohungen des iranischen Staatspräsidenten Ahmadinedschad an die Adresse Jerusalems verleihen der Situation zusätzliche Brisanz. Im Krieg des Jahres 2006 war es der Hisbollah auf eindrucksvolle Art und Weise gelungen, trotz der israelischen Invasion in den Südlibanon, über die gesamte Dauer des Konfliktes hinweg einen relativ konstanten Raketenbeschuss des nordisraelischen Kernlandes aufrechtzuerhalten. 3 Die sich aus dieser neuen Gemengelage für das Verhältnis von Israel und Hisbollah ergebenden Konsequenzen sollen den Hintergrund der vorliegenden Arbeit darstellen.
Zweck der Arbeit soll jedoch eine adäquate Bewertung sowohl der möglichen Motivation des Erwerbs als auch der Wahrscheinlichkeit des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen 4 (MVW) seitens der Hisbollah sein. 5 Hieraus erfolgt eine Risikoanalyse für einen möglichen MVW-Angriff. Auf Grund der bereits oben angedeuteten Aktualität soll hierbei das Hauptaugenmerk auf ein Krisenszenario zwischen Israel und Hisbollah gelegt werden. Trotzdem werden auch andere potentielle Einsatzoptionen für MVW wie im Rahmen eines neuerlich aufflammenden libanesischen Bürgerkriegs oder gegen die UNIFIL-Truppen im Süden des Landes zumindest am Rande beleuchtet.
1 Vgl. El-Husseini 2006: 208. Für eine sehr gute Zusammenfassung der Konsequenzen des Sommerkrieges siehe: Byman / Simon 2006: The No-Win-Zone, S. 55-61.
2 Vgl. Schiff 2006: 3.
3 Vgl. Exum 2006: 5; Schiff 2006: 3.
4 Wobei im Folgenden Massenvernichtungswaffen als Synonym für solche Waffen verwendet werden, deren Tötungspotential im Verhältnis zu der eingesetzten Menge an Kampfstoff signifikant höher liegt als das herkömmlicher Kampfmittel. Vgl. ähnliche Definition: Daase 2005: 34. Zusätzlich soll allerdings auch auf den Einsatz einer radiologischen Waffe eingegangen werden, die im Folgenden aber der Einfachheit halber unter den Begriff MVW subsummiert wird.
5 Allgemein zur Frage ob und unter welchen Umständen sich Terrorogruppen für den Erwerb von MVW interessieren vgl. Daase 2005:33f. Die Literatur zur Bewertung der Gefahr eines MVW-Angriffs durch Terrorgruppen ist seit 9/11 geradezu exponentiell angewachsen, vgl. hierzu z.B.: Parachini 2003; O’Neil 2003; Cronin 2004; Ackerman 2004 oder Blum 2005.
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Da der israelische Staat durch eine sowohl qualitativ als auch quantitativ enorme Atomwaffenkapazität 6 eine durchaus glaubwürdige atomare Abschreckung - der auch durch eine entschlossene inoffizielle Einsatzdoktrin für MVW zusätzliches Gewicht verliehen wird 7 - aufrecht erhalten kann, kann die Wahrscheinlichkeit für einen MVW-Angriff auf Israel im generellen als sehr gering eingeschätzt werden. Diese Bewertung trifft auf staatliche Akteure zweifelsohne zu. Es wird jedoch die Frage zu klären sein, ob diese Einschätzung auch für eine nicht-staatliche Organisation wie die Hisbollah zu halten ist.
Die Aktualität der Fragestellung ergibt sich zum Einen aus dem bereits oben angedeuteten angespannten Verhältnis zwischen Hisbollah samt ihren Sponsormächten und Israel; zum Anderen ist die seit dem 3. Golfkrieg 2003 geänderte „Großpolitische Wetterlage“ im Nahen und Mittleren Osten ein hinreichender Grund für eine Neubewertung der Bedrohungslage Israels durch die Hisbollah.
1.1. Vorgehensweise
Nachdem im ersten Teil der Arbeit ein knapper Überblick über die Entstehung der Hisbollah gegeben wird, liegt im zweiten Teil der Fokus der Untersuchung auf dem Verhältnis der Hisbollah zu ihren staatlichen Hauptsponsoren. Hierbei wird zu klären sein, ob der Hisbollah eigene Akteursqualitäten zugesprochen werden kann oder ob sie nicht vielmehr als verlängerter Arm ihrer Schutzmächte, im besonderen des Iran, betrachtet werden muss. Denn trifft dies zu, muss eine Bewertung der Wahrscheinlichkeit eines MVW-Angriffs durch Hisbollah gegen Israel eher auf einer Basis der iranischen Außenpolitik und deren Kosten-Nutzen-Kalkulation erfolgen. In diesem Zusammenhang ist dem spannungsgeladenen Verhältnis zwischen einer “Libanonisierung“ der Hisbollah und einer Unterordnung unter die iranisch-schiitische Obrigkeit besondere Beachtung zu schenken. Dies wird den ersten Strang der Arbeit ausmachen (Kap. 3 und 4). Im zweiten Strang (Kap. 5) wird von der Hisbollah als weitgehend autonomem Akteur ausgegangen. Hier soll anhand der derzeitigen Position der Hisbollah innerhalb der libanesischen Gesellschaft versucht werden ihre Verankerung in der Zivilbevölkerung zu verorten. Außerdem soll eine mögliche Verschiebung der
6 Vgl. Cirincione / Wolfsthal / Rajkumar 2005: 259-275.
7 Vgl. Cohen 1998: 273f.
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HISBOLLAH UND MVW - EINE REALISTISCHE KOMBINATION?
Schwerpunkte und Ziele der Hisbollah eroiert und so eingeschätzt werden, ob sie eher zur politischen Machterringung im Libanon tendiert oder aber z. B. ihre islamistische Rhetorik forciert und so auf eine verschärfte Konfrontation mit Israel hinarbeitet.
Auf dieser Analyse aufbauend lassen sich Rückschlüsse auf den Rückhalt der Hisbollah - in der libanesischen Bevölkerung im Allgemeinen und bei derem schiitischem Part im Besonderen - ableiten. Somit lässt sich ein wichtiger Aspekt für die Wahrscheinlichkeit eines MVW-Einsatzes durch einen nicht-staatlichen Akteur herausarbeiten: das Ausmaß der territorialen Gebundenheit des Akteurs und seine Verankerung in der jeweiligen Bevölkerung. 8
Der dritte Abschnitt der Arbeit (Kap. 6) soll sich mit der Frage beschäftigen welche Kampfstoffe und Trägersysteme für einen Angriff auf Israel in Frage kämen und welche Kosten-Nutzen-Erwägungen die Hisbollah bezüglich ihres Einsatzes anstellen könnte. Daraufhin soll erörtert werden, welche Möglichkeiten bestehen einen potentiellen MVW-Besitz der Hisbollah zu verhindern. Im Resümee wird schließlich eine Risikoanalyse für einen MVW-Einsatz gegen Israel erstellt werden. Zuletzt werden - vom status quo ausgehend - mehrere denkbare Szenarien für die zukünftige Entwicklung der Hisbollah aufgestellt, um mit einer Bewertung der sich daraus ergebenden Abweichungen der Analyse zu schließen.
2. Theoretischer Rahmen
Wie bereits oben erwähnt existiert eine reichhaltige Literatur, die sich mit der Gefährdung durch MVW-Terrorismus beschäftigt. An dieser Stelle scheint es angebracht, den theoretischen Rahmen der Arbeit vorzustellen. Die Arbeit wird auf der von Christopher Daase stammenden Risikoanalyse für Terroranschläge mit MVW von nicht-staatlichen Akteuren 9 aufbauen, die versucht mit Hilfe einer Kombination von qualitativen und quantitativen Parametern eine adäquate Analyse zu erstellen.
8 Vgl. Cronin 2004: 315.
9 Vgl. Daase, Christopher: Terrorgruppen und Massenvernichtungswaffen, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 48/2005, S. 31-38.
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3. Kurzer Abriss der Hisbollah-Genese
Im Jahr 1982, in dem die israelische Invasion des Südlibanon begann, schickte die iranische Führung bis zu 1500 Mitglieder der Revolutionären Garden in die zur damaligen Zeit von syrischen Truppenverbänden kontrollierte Bekaa-Ebene im Norden des Landes zur Bekämpfung der israelischen Streitkräfte (Israeli Defense Forces = IDF). 10 In von den Revolutionären Garden unterhaltenen Ausbildungscamps wurden junge Libanesen, vornehmlich Schiiten, militärisch geschult und religiös indoktriniert, um im Süden des Landes den Widerstand gegen die IDF zu organisieren. Wenngleich die Hisbollah bereits um das Jahr 1978 herum von schiitisch-libanesischen Geistlichen gegründet wurde, 11 konnte sie sich erst durch die massive ideologische und finanzielle Unterstützung Irans als eine Trägerorganisation des libanesischen Befreiungskampfes etablieren. 12 Neben der Befreiung Libanons von der israelischen Besatzung war zu Beginn ein weiteres Hauptziel der Bewegung die Durchsetzung der islamischen Revolution im Libanon. 13 Diese Tatsache machte sie zu einer genuin schiitischen Partikularkraft, wohingegen ihr massives Engagement im Befreiungskampf gegen die IDF ihr auch in weiten Teilen der nicht-schiitischen Bevölkerung große Sympathien einbrachte. 14
Die Hisbollah beteiligte sich außerdem auch an dem bis 1989/90 andauernden libanesischen Bürgerkrieg, der bis zu 150.000 Menschenleben forderte. 15 Im Verlauf des Bürgerkriegs verschärften sich die konfessionellen Spannungen zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen des Libanon, um mit der Beendigung des Krieges vorerst beigelegt aber bei weitem nicht gelöst zu werden. Vielmehr schwelen sie seitdem stets unterschwellig weiter. Ein neuerliches Aufflammen dieser Differenzen würde das Land aber an den Rand einer neuen Eskalation bringen. Erste Anzeichen hierfür sind in der wachsenden Unterstützung verschiedener radikaler sunnitischer Gruppierungen durch Teile der sunnitischen
10 Vgl. Qassem 2005: 20.
11 Vgl. Alagha 2006: 13.
12 Vgl. Hamzeh 1993: 322.
13 Sayyed Mohammed Hussein Fadlallah, der wohl einflusreichste schiitische Geistliche des Libanon, der jedoch nur lockere Verbindungen zur Hisbollah unterhält, sieht allerdings die Etablierung eines islamischen Gottesstaates im Libanon ob der Multikonfessionalität des Landes als nicht erstrebenswert, vgl. Harik 2007: 60-62. Anhand dieser Tatsache zeichnen sich bereits die in der schiitischen Geistlichkeit des Landes existierenden divergierenden Interessenlagen ab.
14 Vgl. Alagha 2006: 13.
15 Vgl. Norton 2007: 97.
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Bevölkerung zu beobachten. Diese Gruppen wie z. B. die Hizb ut-Tahrir sind bestrebt die Jahrhunderte alten Differenzen zwischen Sunniten und Schiiten von neuem anzufachen. 16 Zudem lässt sich bereits seit Jahren eine Zuspitzung dieses innerislamischen Konflikts im Irak beobachten, der sich jedoch nicht zwangsläufig auf den Libanon ausweiten muss. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang ein Statement des 2006 im Irak getöteten dortigen Al-Kaida-Führers Abu Musab Al-Zarqawi, der der Hisbollah vorwarf als ein „shield protecting the Zionist enemy [i. e. Israel] against the strikes of the mujahideen in Lebanon“ 17 zu fungieren. Es könnte so eine Gewaltspirale in Gang gesetzt werden, die in Hinblick auf die blutige Vergangenheit des Libanon besorgt machen muss. In einem solchen neuen Konflikt könnte die Hisbollah zudem versucht sein, MVW gegen ihre Kontrahenten einzusetzen, um sich einen strategischen Vorteil zu verschaffen. Ein solcher Fall soll jedoch nicht Gegenstand der folgenden Untersuchung sein.
4. Akteursqualität der Hisbollah
Zunächst einmal ist es wichtig, eine entscheidende Frage zu beantworten: kann die Hisbollah als eigenständiger Akteur angesehen werden oder ist sie vielmehr lediglich ein verlängerter Arm der iranischen Außenpolitik. Denn je nach Beantwortung dieser Frage ergeben sich unterschiedliche Handlungsimperative für die politische Kosten-Nutzen-Rechnung der Hisbollah und die Anreize zur Beschaffung von MVW.
4.1. Ideologische Übereinstimmungen mit Teheran
Hisbollah als schiitisch-klerikale Vereinigung hat, wie bereits oben aufgezeigt, seit seiner Gründung starke Verbindungen mit der iranischen Führung und deren religiöser Weltsicht. Hier soll zunächst eine Bewertung der ideologischen Verbindungen zwischen Hisbollah und Iran erfolgen. Zentral in diesem Zusammenhang ist das von Ayatollah Ruhollah Khomeini weiterentwickelte und unter seiner Führung in Iran zur Doktrin gewordene Prinzip des wilayat al-faqih, was mit Vormundschaft des Rechtsgelehrten übersetzt werden kann. 18 In dieser Lehre wird die Vorstellung vertreten, dass ein Rechtsgelehrter (wilayat) als Vertreter des Propheten und also letztlich als Sprachrohr Gottes über die
16 Vgl. Schenker 2006: Kap. Sunni Radicalism in Lebanon.
17 Vgl. Karmon 2006: 11.
18 Vgl. im folgenden Khomeini 1979: 49f.
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Gesamtheit der islamischen Gläubigen, der sogenannten ummah, herrscht und aus dieser Legitimation heraus als unfehlbar anzuerkennen ist. Die Position bekleidet seit 1979 der Führer der iranischen Revolution, derzeit Seyyed Ali Chamenei. 19 In der Hisbollah-Hierarchie besitzt dieser eine entscheidende Rolle: im Falle einer Blockade des obersten Entscheidungsgremiums der Hisbollah, des Shura-Rates, obliegt es ihm Entscheidungen zu fällen: „In case of a deadlock among members of the Shura council, matters are referred to the wali al-faqi“. 20 Seine Entscheidungen sind „final, binding, and can’t be challenged.“ 21 Wenngleich kein Fall bekannt ist in dem der iranische Revolutionsführer eine Entscheidung des Shura-Rates in Frage gestellt hätte, 22 besteht hierin sowohl die markantste ideologische Übereinstimmung zwischen Hisbollah und Iran als auch eine Möglichkeit der Lenkung Hisbollahs durch den Iran. Darüber hinaus befanden sich zeitweise bis zu zwei iranische Vertreter im Shura-Rat und konnten so ganz direkt Einfluss auf die Entscheidungsfindung der Hisbollah nehmen. 23 Da außerdem 4 der 7 Sitze im Shura-Rat für Geistliche reserviert sind, 24 wäre es fehlgeleitet von Hisbollah als einer normalen Partei im libanesischen System zu sprechen; vielmehr ist sie als klerikal dominierte Partei anzusehen, die sich bei der Verfolgung ihrer Ziele jedoch durchaus des politischen Systems zu bedienen weiss.
4.2. Machtpolitische und finanzielle Abhängigkeiten
Neben der ideologischen Basis mit Iran bestehen noch andere, bei weitem handfestere, Verbindungen zwischen Hisbollah und ihren Sponsormächten Iran und Syrien. Die Verbindung mit der sekularen Führung in Damaskus wird allerdings im Allgemeinen als lange nicht so stark wie jene mit Teheran eingeschätzt; 25 erstere wird eher als, wenn auch langfristige, temporale
19 Vgl. Menashri 2006: 161.
20 Qassem 2005: 38.
21 So der stellvertretende Generalsekretär der Hisbollah, Scheich Naim Qassem: Qassem 2005: 85-86.
22 International Crisis Group 2003: 4.
23 Vgl. Wunder 2007: 11.
24 Vgl. Norton 2007: 122f. Derzeit ist im obersten Hisbollah-Entscheidungsgremium lediglich ein nicht-klerikales Mitglied vertreten.
25 Im Jahre 1987 kam es zudem zu verschiedenen Zusammenstößen zwischen syrischen Sicherheitskräften und Mitgliedern der Hisbollah, bei denen mehrere Dutzend Hisbollahanhänger getötet und einige gar hingerichtet wurden, vgl. Gambill / Abdelnour 2002: Kapitel „The End of the Honeymoon“.
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Arbeit zitieren:
Daniel Braner, 2008, Hisbollah und Massenvernichtungswaffen - Eine realistische Kombination?, München, GRIN Verlag GmbH
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