Katja Richter
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 3
1 Einleitung 4
2 Gesundheitswissenschaften/ Public Health 5
2.1 Definition von Gesundheit und Krankheit 6
2.2 Medizin und Gesundheitswissenschaft im Vergleich 7
2.3 Pflegewissenschaft 8
3 Prävention in Abgrenzung zur Gesundheitsförderung 10
3.1 Prävention nach dem Zeitpunkt 11
3.1.1 Primärprävention 11
3.1.2 Sekundärprävention 11
3.1.3 Tertiärprävention 11
3.2 Prävention nach der Zielgröße 12
3.2.1 Verhaltensprävention 12
3.2.2 Verhältnisprävention 12
3.3 Prävention nach der Methode 13
3.3.1 Präventivmedizin 13
Gesundheitsaufkl ärung und -beratung 3.3.2 13
3.3.3 Gesundheitserziehung und -bildung 14
3.3.4 Gesundheitsselbsthilfe und
Gesundheitspolitik 15
4 Gewaltprävention in der Pflege 16
4.1 Definition von Gewalt 16
4.2 Einteilung der Gewalt 17
4.3 Phasen der Gewalteskalation 18
4.4 Ursachen der Gewalt 18
4.5 Professionell gegenüber Gewalt 19
4.6 Wie kann man präventiv tätig werden, um Gewalt
zu verhindern 20
5 Zusammenfassung 21
Literaturverzeichnis 22
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Katja Richter Abbildungsverzeichnis
Abb.1: Das Selbstverständnis von Old Public Health,
New Public Health und Health Science/
5 Gesundheitswissenschaften. Quelle: Hurrelmann 1998, S.31
Abb. 2: Medizin und Gesundheitswissenschaften im Vergleich.
Quelle: Willig 2005, S.21 [Eigene Darstellung] 7
Abb. 3: Unterschiede zwischen Prävention und Gesundheitsförderung.
10 Quelle: Willig 2005, S.28 [Eigene Darstellung]
Abb. 4: Zusammenhang zwischen den Handlungsfeldern der
Gesundheitspädagogik in der Prävention und Gesundheitsförderung.
Quelle: Hartmann/ Siebert 2008, S.7 13
Abb. 5: Einteilung der Gewalt in Gewaltformen. Quelle: Theunert 2000,
S.61 [Eigene Darstellung] 17
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Katja Richter
1 Einleitung
Nach dem ICN-Ethikkodex haben Pflegende vier grundlegende Aufgaben: Gesundheit zu fördern, Krankheit zu verhüten, Gesundheit wiederherzustellen und Leiden zu lindern.
Demzufolge ist die Pflege unabdingbar, denn es wird immer ein universeller Bedarf an Pflegende für alle Bereiche des Gesundheitswesens geben. Das Gesundheitswesen in Deutschland befindet sich in einer schwierigen Situation, denn mit seinen aktuellen Problemen und Zukunftsaussichten ist es ein Dauerbrenner in der politischen Arena. Die Berufsgruppe der Pflege muss sich im täglichen Leben mit vielen verschiedenen Situationen auseinandersetzen und darauf richtig reagieren. Außerdem stehen sie einer sehr hohen Belastung entgegen (Personalmangel, schlechte Arbeitsbedingungen, hoher Krankheitsstand). In diesem Sinne soll untersucht werden, welchen Einfluss die Gesundheitswissenschaft auf die Pflege hat. Dies wird am Beispiel der Prävention verdeutlicht. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Gesundheitswissenschaft im Vergleich zu anderen Disziplinen, wie der Pflegewissenschaft. Anschließend wird die Prävention von der Gesundheitsförderung abgegrenzt und es wird vertieft auf das Thema der Prävention eingegangen.
Gewalt in der Pflege ist immer noch ein großes Tabuthema in unserer heutigen Gesellschaft. Wer ist nicht überrascht und zugleich schockiert, wenn über Gewaltverbrechen in der Pflege berichtet wird. Aber was für die Allgemeinheit gilt, gilt auch für den Bereich des Gesundheitswesens. Beim Aufeinandertreffen von Pflegenden und Gepflegten kann es unter Umständen zu verschiedenen Gewaltformen kommen. Deshalb soll im letzten Kapitel verdeutlicht werden, welche Ursachen Gewalt haben können und wie man sich ihnen stellen kann.
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Katja Richter 2 Gesundheitswissenschaften/Public Health
Es war ein langer Weg bis sich die Gesundheitswissenschaften in Deutschland etabliert haben. Die Gesundheitswissenschaften „befassen sich mit den körperlichen, psychischen und gesellschaftlichen Bedingungen von Gesundheit und Krankheit.“ ( Vgl. Hurrelmann 1998, S.17) Von Public Health zur Gesundheitswissenschaft - oder den wissenschaftlichen Bereichen von Old Public Health, New Public Health und Health Science/Gesundheitswissenschaften.
Abb. 1: Das Selbstverständnis von Old Public Health, New Public Health und Health
Science/ Gesundheitswissenschaften (Vgl. Hurrelmann 1998, S. 31)
Public Health wird definiert als „…Wissenschaft und die Praxis der Verhütung von Krankheit, der Lebensverlängerung und der Förderung seelischer und körperlicher Gesundheit… .“ (Vgl.Willig 2005, S. 22) Old Public Health, die sich auf vier wichtige Bezugswissenschaften bezieht: x Mikrobiologie, Lehre von den krankmachenden Kleinstlebewesen x Epidemiologie, Lehre von der Verbreitung von Krankheiten x Hygiene, Lehre vom Gesundheitsschutz x Prävention, die Vorbeugung (Vgl. Willig 2005, S.22)
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Katja Richter
Mit diesen wissenschaftlichen Maßnahmen sollten gesundheitlich unterversorgte Bevölkerungsgruppen und sozial gefährdete Gruppen (z. B. Alleinerziehende, Menschen mit niedrigem Bildungsniveau, Behinderte) angesprochen werden.
Der Adressatenkreis von New Public Health hat sich erweitert und spricht nun alle Bevölkerungsgruppen an. Das Aufgabengebiet von Public Health hat sich mit der Zeit vergrößert und es wurden weitere Bereiche hinzugezählt: x Umwelthygiene und Ökologie, um zu untersuchen, wie Umweltbedingungen krank machen können, und wie Umweltschutz zur Gesundheit beiträgt
x Sozialhygiene, um zu erforschen, wie das Zusammenleben von Menschen mit dem Auftreten von Krankheiten zusammenhängt, und wie menschliches Miteinander gesundheitsfördernd gestaltet werden kann
x Forschung über Gesundheits- und Versorgungssysteme (Gesundheitsökonomie), um zu untersuchen, welche Möglichkeiten und Grenzen Gesundheitssysteme und Systeme sozialer Sicherung haben, und ob die Systeme effektiv und effizient arbeiten (Vgl. Willig 2005, S. 23)
Der Begriff Health Sciences hat sich etabliert und enthält „die wesentlichen Schwerpunktgebiete von Old und New Public Health.“
2.1 Definition von Gesundheit und Krankheit
Wann ein Mensch gesund oder krank ist wird stark beeinflusst von der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die WHO beschreibt Gesundheit als ein „Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“ Gesundsein hängt nicht allein vom Wohlbefinden ab, sondern es muss ein inneres Gleichgewicht in jedem Menschen herrschen.
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Arbeit zitieren:
Katja Richter, 2011, Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Prävention, München, GRIN Verlag GmbH
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