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1. Einleitung 1
2. Definition 1
3. Klassifikation 1
4. Prävalenz 2
5. Ätiologie 2
5.1 Allgemein 2
5.2 Set-Point-Theorie 4
5.3 Gezügeltes Essverhalten 4
5.4 Einfluss von gezügeltem Essen auf Übergewicht
Adipositas 5
6. Folgen und Folgeerkrankungen 5
7. Therapie 6
8. Prävention 7
9. Fazit 8
10. Literaturverzeichnis Internetquellen 8
1. Einleitung
In den letzten Jahrzehnten hat die Anzahl der übergewichtigen und adipösen Menschen stetig zugenommen. Es ist zu beobachten, dass auch immer mehr Kinder hiervon betroffen sind, was u.a. durch unzureichende Bewegung und durch oftmals gleichzeitigen Verzehr energiereicher Nahrung bedingt ist. Durch Adipositas und vor allem den daraus resultierenden Folgeerkrankungen, entstehen nicht nur vielfach individuelle Einschränkungen und Leid der Betroffenen, auch aus gesundheitsökonomischer Sicht ist hier ein immenser Handlungsbedarf zu sehen. In der folgenden Hausarbeit werde ich mich mit der Adipositas beschäftigen. Ich werde auf die Häufigkeit eingehen und die möglichen Ursachen aus verschiedenen Sichtweisen beleuchten. Im weiteren Verkauf werde ich auf die Folgeerkrankungen und Therapieansätze eingehen und mich am Ende zur Prävention äußern.
2. Definition
Mit der Bezeichnung Adipositas wird eine Erhöhung der Körperfettmasse beschrieben, bei der ein Body-Mass-Index von mehr als 30 kg/m 2 vorliegt. Der Name der Erkrankung setzt sich zusammen, aus den lateinischen Begriffen Adeps und Obesitas. Adeps bedeutet in der Übersetzung Fett. Obesitas bezeichnet die Wohlbeleibtheit (vgl. Pschyrembel, 1994).
3. Klassifikation
Die heutzutage häufigste und gängige Methode zur Einteilung von Unter-, Normal und Übergewicht geschieht mit Hilfe des Body-Mass-Index. Hiernach gilt: BMI in kg/m 2 Einteilung
(vgl. z.B. Leitzmann et al., 2003)
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Jedoch sind diese Zahlen nur als Richtwert zu sehen. Sie machen nämlich keine Aussage über den Körperfettanteil. Im extremsten Falle würde hier ein durchtrainierter Sportler evtl. aufgrund seines Körpergewichts als adipös klassifiziert werden. Denn Muskelmasse ist im Vergleich zu Fett schwerer. Um genauer zu klassifizieren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Als Beispiel soll hier nur kurz die Hautfaltendickemessung genannt werden. Bei dieser Methode wird mit Hilfe einer Messzange (Kaliper) an festgelegten Köperstellen die Dicke des Unterhautfettgewebes gemessen. Aus den ermittelten Werten lassen sich Rückschlüsse auf den Gesamtfettgehalt des Körpers machen (vgl. Wirth, 1997).
4. Prävalenz
Von den deutschen Bundesbürgern weisen ca. 50 % einen höheren BMI als 25 kg/m 2 auf und 20% sogar einen erhöhten BMI >30 kg/m 2 (vgl. Leitzmann et al., 2003). Somit ist in etwa jeder fünfte Bundesbürger als adipös zu bezeichnen. Bei ca. 80.000 Menschen in Deutschland wird zudem von massivem Übergewicht, bzw. Adipositas permagna gesprochen. Hier beträgt der BMI einen Wert von >40 kg/m 2 (vgl. Gerlach et al., 2000). Mit Zunahme des sozioökonomischen Status steigt der Konsum von Gemüse und Obst an, wogegen bei einem niedrigeren Einkommensstatus vielfach der Konsum von Fleisch, fettreichen Lebensmitteln und Zucker zunimmt. Zudem erschwert ein niedrigeres Einkommen häufig den Zugang zu Sporteinrichtungen und Fitnessmöglichkeiten in der Freizeit. Gleichzeitig lässt sich eine ansteigende Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas beobachten, bei Menschen mit niedrigerem sozioökonomischem Status (vgl. WHO, 2009). Die Kosten, die sich durch Adipositas und vor allem die Folgeerkrankungen ergeben, belaufen sich auf 20-40 Mrd. Euro im Jahr (vgl. Pudel, 2009).
5. Ätiologie
5.1 Allgemein
Zu den Ursachen der Adipositasentstehung ist zunächst einmal allgemein und vereinfacht zu sagen, dass im Vergleich zur benötigten Kalorienmenge, eine zu hohe Kalorienzufuhr besteht. Infolge dieser übermäßigen Zufuhr entsteht hieraus Depotfett, welches im Körper gespeichert wird. Unterschieden wird weiterhin, bei den ursächlichen Faktoren, zwischen exogenen und endogenen Bedingungen (vgl. Gerlach et al. 2000). Zu den exogenen Faktoren zählen beispielsweise der Fettgehalt und auch der Energiegehalt der
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Arbeit zitieren:
Andreas Hansen, 2009, Adipositas - ein Überblick, München, GRIN Verlag GmbH
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