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Analyse des Computereinsatzes an Lüneburger Schulen unter besonder Betrachtung des Mathematikunterrichtes: aktueller Stand - Probleme - Möglichkeiten - Konzepte

Title: Analyse des Computereinsatzes an Lüneburger Schulen unter besonder Betrachtung des Mathematikunterrichtes: aktueller Stand - Probleme - Möglichkeiten - Konzepte

Examination Thesis , 2003 , 209 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lennart Walter (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema: "Computereinsatz im Unterricht". Im Gegensatz zu vielen bereits verfassten Arbeiten zu diesem Thema, soll es hierbei allerdings nicht in erster Linie darum gehen, was man mit Computern im Unterricht alles machen kann, welch riesiges Softwareangebot vorhanden ist und
wie sich der Unterricht Stück für Stück durch den Ersatz des Lehrers durch den Computer zum "Ideal"-Unterricht entwickelt. In dieser Arbeit sollen Dogmen der Computerindustrie und dem aktuellen „Gesellschafts-Technik-Wahn“ kritisch hinterfragt, analysiert und realistisch abgebildet werden.
Die Ausstattung der Schulen mit neuster Computertechnologie, Anschluss an das Internet und die Grundversorgung aller Schulen mit PCs nehmen einen großen Stellenwert im Bildungssystem und an den Schulen selbst ein. Die Ausbildung der Lehrer zu fachkompetenten Betreuern, die sinnvolle, bzw. sinngerechte Nutzung der Neuen Medien, das subjektive Verhältnis des Menschen zur Maschine und die gewaltige Diskrepanz zwischen „Ist“ und „Soll“ nicht.
Der Inhalt dieser Arbeit soll - aufgrund dieser Missstände - eine Art Evaluation des Computereinsatzes im Unterricht darstellen. Hierzu ist die Analyse der aktuellen Situation an den Schulen, das Erkennen von Problemen und daraus resultierende, konzeptuelle Neuvorschläge notwendig.
Neben dieser Erhebung werden Grundaufbau und Funktion des Computers auf leicht verständliche Weise erklärt, verschiedene Computereinsatzmöglichkeiten aufgezeigt und diskutiert, sowie Softwarekategorien vorgestellt und Wege zum praktischen Einsatz des Computers im Unterricht aufgezeigt ...

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Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Mein persönliches Interesse

3. Einleitung

4. Zielsetzung dieser Arbeit

5. Der Computer

5.1 Evolution einer Maschine

5.2 Aufbau und Funktion

5.3 Computerprogramme

5.3.1 Aufbau

5.3.2 Funktionsweise

6. Computereinsatz

6.1 Programmtypen

6.1.1 Werkzeug-Programme (TOOL)

6.1.2 Übungs-Programme

6.1.2.1 Drill & Practice-Programme (D&P)

6.1.2.2 Tutorielle Lernsysteme (TUT)

6.1.2.3 Spielerische Lernprogramme (SPL)

6.1.3 Simulationsprogramme (SIM)

6.1.4 Hypermedia-Lernumgebungen (HYP)

6.1.5 Informatikprogramme (INF)

6.1.5.1 textorientierte Programmierung

6.1.5.2 objektorientierte Programmierung

6.1.6 Übersicht: Programmtypen – Eignungsbereiche

6.2 Einsatzformen

6.2.1 Unterricht

6.2.1.1 Unterrichtsvorbereitung (CUV)

6.2.1.2 computerunterstützter Unterricht (CUU)

6.2.1.3 computerbasierter Unterricht (CBU)

6.2.1.4 computergesteuerter Unterricht (CGU)

6.2.1.5 Computer als Unterrichtsgegenstand (CUG)

6.2.1.6 Übersicht: Einsatzform – Eignungsbereiche

6.2.2 Alltag

6.2.2.1 Computereinsatz im Beruf

6.2.2.2 PCs und technische Geräte in Privathaushalten

6.2.2.3 Trends der Zukunft

7. Der Umgang mit dem Computer

7.1 Zugang zum Computer

7.1.1 Maschinen/Computerverständnis

7.1.1.1 der anthromorphe Typ (Typ I)

7.1.1.2 der prototypizistische Typ (Typ II)

7.1.1.3 der distanziert-elaborierte Typ (Typ III)

7.1.1.4 Vergleich Typ I – III

7.1.2 Mensch – Maschine – Beziehung

7.1.2.1 Die Funktion des Computers

7.1.2.2 Technikhörigkeit

7.1.2.3 Machtpositionen

7.1.2.4 Sucht

7.1.2.5 Ängste

7.1.2.6 Geschlechterspezifische Differenzen

7.2 Ziele im Umgang mit dem Computer

7.2.1 Kompetenzen

7.2.1.1 Technikkompetenz

7.2.1.2 Medienkompetenz

7.2.1.3 Soziale Kompetenzen

7.2.1.4 Kommunikation

7.2.1.5 Kritikfähigkeit

7.2.2 Lernverhalten

7.2.2.1 Lernmethoden

7.2.2.2 Informationsbeschaffung

7.2.2.3 Effizienzsteigerung

7.2.2.4 selbstinitiierter Lernerfolg

8. Gegenstand der Untersuchung

9. Ziele der Befragung

10. Aufbau und Ablauf der Untersuchung

10.1 die Fragebögen

10.1.1 Fragebogen PC-Obmann

10.1.2 Fragebogen MathematiklehrerInnen

10.1.3 Schülerfragebogen

10.2 Technische und inhaltliche Vorbereitungen

10.3 Vor- und Nachteile der Befragungsform

11. Fazit und Konsequenzen

12. Basisdaten

12.1 Probandenverteilung

12.2 Altersverteilung

13. Auswertung der Fragebögen

13.1 Auswertung: Fragebögen PC-Obmann

13.1.1 Ausstattung, Versorgung

13.1.2 Computereinsatz, Nutzung, Angebote

13.2 Auswertung: Fragebögen MathematiklehrerInnen

13.2.1 Häufigkeit und Form des Einsatzes

13.2.2 Aneignung des Computerwissens und Erfahrung

13.2.3 Mathematik

13.2.3.1 Programme

13.2.3.2 Beurteilung

13.2.3.3 Mathematische Einsatzgebiete

13.2.4 Beurteilung des PC-Einsatzes

13.3 Auswertung: Fragebögen SchülerInnen

13.3.1 Computerbesitz

13.3.2 Erfahrung und Nutzung

13.3.3 Einschätzung Computerwissen/-können

13.3.4 Tätigkeiten

13.3.5 Beziehung zum Computer

13.3.6 Einsatz und Programme

13.3.7 Beurteilung Beruf

14. Schlussbemerkungen

15. Computerausbildung

15.1 schulische Vorbildung

15.2 universitäre Ausbildung

15.3 Ausbildung in der Dienststelle

15.4 externe Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

16. Computerintegration

16.1 Integrationsformen

16.1.1 Laborunterricht

16.1.2 Zentral-/Mobilrechner

16.1.3 Medienecken und Desktopscreening

16.1.4 e-Learning

16.1.5 Onlinelearning/Teleteaching

16.1.6 Übersicht: Vergleich der Integrationsformen

16.2 Netzwerk

16.2.1 Online-Netzwerke

16.2.2 Schulinterne Vernetzung

16.2.3 Nationales Schulnetz

16.3 Anwendungsbeispiele

16.3.1 Grundschule

16.3.2 andere Schulformen

16.3.3 Gruppen-/Partnerarbeit

16.3.4 Projektarbeit

16.3.5 Wochenplanarbeit

16.3.6 fächerübergreifender Unterricht

16.3.7 handlungsorientierter Unterricht

16.3.8 geschlechtshomogener Unterricht

16.3.9 Berufsorientierung

17. Schlussbemerkungen

18. Ausblick

19. Persönliche Stellungnahme des Autors

20. Literatur-, Artikel- und Webverzeichnis

21. Erklärung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert den aktuellen Computereinsatz an Lüneburger Schulen, wobei der Schwerpunkt auf dem Mathematikunterricht liegt, um Probleme zu identifizieren und realistische Neukonzepte zu entwickeln.

  • Analyse des Ist-Zustandes der Computerausstattung und -nutzung
  • Kritische Untersuchung von Didaktik und Softwareeinsatz im Unterricht
  • Erfassung der Einstellungen und Kompetenzen von Schülern und Lehrern
  • Entwicklung von Modellen zur sinnvollen Integration neuer Medien

Auszug aus dem Buch

6.1.2.1 Drill & Practice (D&P)

Die Drill & Practice-Programme sind die einfachste Form der Übungsprogramme, aus dem „...behavioristischen Übungsbegriff...“ (COTTMANN, S.230) entstanden und bauen auf das Reiz-Reaktionsschema von Pawlow und Watson, bzw. auf die operante Konditionierung von Skinner10 auf.

Hiernach findet Lernen durch das ständige Wiederholen einer Aufgabe statt, bis eine Verhaltensänderung eintritt, wobei weder der Lernweg noch das Verständnis der Aufgabe und der richtigen Lösung von Bedeutung ist. „Im Extremfall kann der Schüler die Antwort erraten; ob er jedoch in dem Falle etwas gelernt hat und tatsächlich den Soll-Wert erreicht hat, ist mehr als fraglich.“(COTTMANN, S.230).

Drill & Practice-Programme sollen durch positive Bestärkung bei richtigen Antworten und negative Rückmeldungen bei falschen Antworten zum Lernerfolg führen, was von COTTMANN bezweifelt wird. „Diese Kommunikation ist stets einseitig, denn der Nutzer hat keinen Einfluss auf den Kommunikationsverlauf....Die ursprüngliche Intention von Kommunikation, nämlich der Austausch von Informationen, ist hier nicht mehr erkennbar.“(COTTMANN, S.230).

Zusammenfassung der Kapitel

Der Computer: Dieses Kapitel erläutert die technologische Evolution, den Aufbau und die grundlegende Funktionsweise moderner Computer, um die Maschine für Laien verständlich zu machen.

Computereinsatz: Hier werden verschiedene Programmtypen (z.B. Werkzeug-, Übungs- und Simulationsprogramme) und deren didaktische Eignung für den schulischen Kontext kategorisiert und analysiert.

Der Umgang mit dem Computer: Dieses Kapitel beleuchtet psychologische Aspekte wie Maschinenverständnis, Technikhörigkeit und geschlechterspezifische Differenzen bei der Computernutzung.

Auswertung und Analyse der Untersuchung: Darstellung der Umfrageergebnisse aus Lüneburger Schulen bezüglich Ausstattung, Lehrereinstellungen und Schülerverhalten.

Computerausbildung: Analyse der Defizite in der aktuellen Lehrerausbildung und Vorschläge für eine systematische Integration in Studium und Dienststelle.

Computerintegration: Vorstellung verschiedener methodischer Integrationsmodelle in den Unterricht, von Laborunterricht bis hin zu fächerübergreifenden Projektformen.

Schlüsselwörter

Computereinsatz, Mathematikunterricht, Medienkompetenz, Drill & Practice, Lernprogramme, Lehrerbildung, Schulpraxis, Digitalisierung, Informatik, Unterrichtsmethode, Medienerziehung, Technikverständnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einsatz von Computern an Lüneburger Schulen, insbesondere im Mathematikunterricht, und untersucht das Spannungsfeld zwischen technischer Ausstattung und didaktischer Umsetzung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Hardware-Ausstattung, die Kategorisierung von Software (Programmtypen), die Rolle der Lehrerausbildung sowie die Auswirkungen des Computereinsatzes auf das Lernverhalten von Schülern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen evaluatorischen Beitrag zu leisten, der über reine Kritik hinausgeht und konkrete konzeptionelle Vorschläge für einen sinnvollen, ausgewogenen Computereinsatz im Unterricht liefert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine quantitative Untersuchung (Umfrage) an Lüneburger Schulen durchgeführt, deren Ergebnisse mit theoretischen Ansätzen und offiziellen PISA- sowie Fachstudien verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Teile: Computer als Lerngegenstand, die Auswertung der lokalen Umfrage sowie Konzepte für die Ausbildung und Integration im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Medienkompetenz, schulpraktische Integration, Lehrerausbildung, Computereinsatz, Software-Evaluation und schülerzentriertes Lernen.

Wie unterscheidet sich diese Arbeit von anderen zum Thema?

Im Gegensatz zu reinen Technik-Dokumentationen liegt der Fokus nicht auf der technischen Machbarkeit, sondern auf einer kritischen, pädagogisch fundierten Analyse, die den Lehrer und Schüler in den Mittelpunkt stellt.

Warum spielt das Thema "Machtpositionen" eine Rolle?

Der Autor argumentiert, dass Technik auch Machtstrukturen schafft. Wer den Computer beherrscht, kontrolliert Prozesse; daher ist Medienkompetenz essenziell, um nicht von Maschinen "regiert" zu werden.

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Details

Title
Analyse des Computereinsatzes an Lüneburger Schulen unter besonder Betrachtung des Mathematikunterrichtes: aktueller Stand - Probleme - Möglichkeiten - Konzepte
College
University of Lüneburg  (Erziehungswissenschaften/Lehramt)
Grade
1,0
Author
Lennart Walter (Author)
Publication Year
2003
Pages
209
Catalog Number
V17216
ISBN (eBook)
9783638218399
Language
German
Tags
Analyse Computereinsatzes Lüneburger Schulen Betrachtung Mathematikunterrichtes Stand Probleme Möglichkeiten Konzepte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lennart Walter (Author), 2003, Analyse des Computereinsatzes an Lüneburger Schulen unter besonder Betrachtung des Mathematikunterrichtes: aktueller Stand - Probleme - Möglichkeiten - Konzepte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17216
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