I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis. III
1. Einleitung. 4
2. Die Vertriebskanäle im Retail Banking 5
2.1 Die Persönlichen Vertriebskanäle 6
2.1.1 Die Filiale 6
2.1.2 Der Mobile Vertrieb 8
2.1.3 Das Call-Center. 10
2.2 Die Elektronischen Vertriebskanäle 11
2.2.1 Das Internet. 11
2.2.2 Die SB-Technik 13
3. Der Multi-Kanal-Vertrieb 15
4. Schlussbetrachtung 16
Literaturverzeichnis 18
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Verwendete Vertriebswege in Retail Banken......................................... 5
Abkürzungsverzeichnis
Aufl. Auflage
bzw. beziehungsweise
d.h. das heißt
f. und folgende Seite
ff. und fortfolgende Seiten
GAA Geldausgabeautomat
GPS Global Positioning System (satellitengestütztes System zur Positionsbestimmung)
Hrsg. Herausgeber
KAD Kontoauszugsdrucker
Nr. Nummer
S. Seite
SB Selbstbedienung
vgl. vergleiche
z.B. zum Beispiel
ZEW Zentrum für Europäische Wirtschaftsordnung GmbH
1. Einleitung
Kein anderes Geschäftsfeld der Banken ist durch einen derart dynamischen Wandel geprägt wie das Retail Banking. Das Retail Banking umfasst das Mengengeschäft mit Privatkunden bzw. Kleinstunternehmen und ist eines der wichtigsten Geschäftsfelder von deutschen Kreditinstituten. Die Produkte sind in der Regel standardisiert, einheitlich und wenig erklärungsbedürftig. 1
Dieser Wandel ist durch markante Trends gekennzeichnet. Zum einen lassen der steigende Wettbewerbsdruck und die steigenden Kosten die Margen der Banken schrumpfen. Zum anderen verschärft sich der Konkurrenzdruck durch ausländische Banken sowie durch Non- und Near-Banks, die auf den gesättigten Markt drängen. Ein ausschlaggebender Aspekt ist auch das veränderte Kundenverhalten. Durch zunehmende Markttransparenz und neue Technologien sind Kunden informierter, preisbewusster und anspruchsvoller. Das Verhalten ist gekennzeichnet durch einen abnehmenden persönlichen Kontakt zur Bank, eine abnehmende Institutsloyalität sowie eine erhöhte Wechselbereitschaft. Die Kunden entscheiden, wann und welchen Kontaktkanal sie von Banken nutzen. Diese Entwicklungen machen deutlich, dass sich das Retail Banking immer wieder neuen Herausforderungen stellen muss. 2
Die vorliegende Seminararbeit gibt einen Überblick über die von Banken genutzten persönlichen und elektronischen Vertriebskanäle im Retail Banking. Besonderheiten, aktuelle Trends und Entwicklungen werden aufgezeigt. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Vertriebswege wird im Abschnitt Multi-Kanal-Vertrieb näher erläutert. Gerade durch die neuen Herausforderungen hat der Multi-Kanal-Vertrieb eine sehr hohe Bedeutung und Aktualität für Banken erlangt. Eine Schlussbetrachtung mit einem zusammenfassenden Ausblick auf die Vertriebskanäle im Retail Banking rundet diese Seminararbeit ab.
1 Vgl. D. Bartmann/ M. Nirschl/ A. Peters, Retail Banking, 1. Aufl., Frankfurt/Main 2008, S. 17ff.
2 Vgl. D. Bartmann/ M. Nirschl/ A. Peters, Retail Banking, 1. Aufl., Frankfurt/Main 2008, S. 21ff.
2. Die Vertriebskanäle im Retail Banking
Die Filiale ist nach wie vor der am häufigsten genutzte Vertriebsweg im Retail Banking. Obwohl viele Kunden bereits als Online-Banking-Kunden gelten, ist die Bankfiliale eine zentrale Anlaufstelle. Dabei sind die Erreichbarkeit der Bank und eine persönliche Beratung für einen Großteil der Kunden sehr wichtig. Neben der Filiale findet das Internet als Vertriebskanal eine sehr große Akzeptanz. Modernität und Innovationen prägen die heutige Zeit. Partnerbanken und Partnerversicherungen werden verstärkt von Genossenschaften und Sparkassen für den Vertrieb genutzt. Mit unterschiedlichen Ausprägungen werden von Banken die Vertriebskanäle SB-Terminal, Mobiler Vertrieb und Kundenservicecenter eingesetzt. Auch der Vertrieb über Mobilfunk und Makler findet von Banken Anwendung (vgl. Abbildung 1).
Die Vertriebskanäle im Retail Banking können in persönliche Vertriebskanäle und elektronische Vertriebskanäle eingeteilt werden. 3
Abbildung 1: Verwendete Vertriebswege in Retail Banken 4
3 Vgl. D. Bartmann/ M. Nirschl/ A. Peters, Retail Banking, 1. Aufl., Frankfurt/Main 2008, S. 141ff.
4 Vgl. D. Bartmann/ M. Nirschl/ A. Peters, Retail Banking, 1. Aufl., Frankfurt/Main 2008, S. 143
Arbeit zitieren:
Janine Uebrig, 2010, Vertriebskanäle im Retail Banking, München, GRIN Verlag GmbH
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