Gliederung
Hausarbeit Medienwirtschaft WS 2010/20011 Tom Müller
Einleitung. 3
Hauptteil. 4
Die Geschäftsmodelle beim Verlag. 4
Der Werbemarkt. 4
Das Anzeigengeschäft. 5
Der Vertrieb. 6
Gesch äftsmodelle im Internet. 6
Weitere Geschäftsmodelle von Zeitungsverlagen. 9
Gesch äftsmodelle beim Hörfunk. 9
Der Werbemarkt beim Hörfunk. 9
Zusatzerl öse beim Hörfunk. 10
Zuk ünftige Geschäftsmodelle
Verlage. 11
Onlineaktivit äten der Verlage mit regionalen Tageszeitungen im Detail. 12
H örfunk. 13
Zusammenfassung und kritische Auseinandersetzung. 14
Literaturverzeichnis. 16
Abbildungsverzeichnis. 16
Anhang. 16
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Hausarbeit Medienwirtschaft WS 2010/20011 Tom Müller
Einleitung
Diese Hausarbeit behandelt das Thema der Vermarktung von regionalen Tagesinformationen durch Verlagshäuser und Radiosender. Es werden die aktuellen Geschäftsfelder von dieser Medien untersucht und analysiert. Im Hinblick auf regionale aber auch überregionale Tagesinformationen vollziehen sich unter anderem durch die Entwicklung des Web 2.0, die sozialen Netzwerke und das veränderte Mediennutzungsverhalten der Jugendlichen, wesentliche Veränderungen im Konsum von Informationen. Die klassischen Printmedien haben über die Jahre solide Finanzierungsmodelle entwickelt die sich mehr oder weniger auch in Krisenzeiten bewähren. Die Verlage und Radiosender kooperieren miteinander und schaffen so attraktive Werbeflächen für ihre Kunden. Doch in wie weit nutzen diese Medien die neuen Möglichkeiten der digitalen und mobilen Welt? Sind die Unternehmen in der Lage auch im Internet und durch digitale Medien ihre Geschäftsmodelle zu rentablen Modellen zu entwickeln? Oder sollten sie gerade deswegen mehr auf ihr Kerngeschäft, die gedruckte Ausgabe Wert legen? Welche Möglichkeiten sehen die Radiosender im Internet? Zunächst werden die klassischen Geschäftsmodelle der Verlage untersucht. Es wird deutlich, wie die Verlage sich finanzieren und in welchem Umfang. Anschließend werden ihre Erlös-Modelle von Verlagen im Internet untersucht. Auch dort haben sich seit der Jahrtausendwende einige Bezahlmodelle etabliert.
Daneben öffnet sich seit der Einführung des iPhone ein Markt für sogenannte Apps. Auch hier versuchen die Lage ihre Potentiale zu nutzen.
Hierauf werden die Geschäftsmodelle des Hörfunks untersucht. Inwiefern gelingt es den Sendern für die Werbekunden ein attraktives Angebot zu generieren. Außerdem wird deutlich, wie flexibel das Angebot der Radiosender für ihre Kunden ist.
Ein Blick auf die zukünftigen Planungen bzw. die sich gerade entwickelnden Geschäftsmodelle dieser Medien und eine kritische Auseinandersetzung schließen die Arbeit ab.
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Hausarbeit Medienwirtschaft WS 2010/20011 Tom Müller
Hauptteil
Ein Geschäftsfeld lässt sich folgendermaßen definieren. Es umschreibt die Geschäftsgrundlage des Unternehmens. Hierbei handelt es sich z.B. um die Vermarktung bestimmter Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren. Die Geschäftsmodelle bestimmen die Einsatzgebiete der unternehmerischen Aktivitäten (manalex.de/d/.../geschäftsfeld.php).
Die regionalen Tagesinformationen werden durch die regionalen Tageszeitungen und Radiosender gesammelt und veredelt. Man kann sagen, das Hauptgeschäftsfeld dieser Medien ist die Veredlung und Filterung relevanter Informationen für die Masse. Die Rezipienten haben ein Bedürfnis an regionalen Informationen. Daher liegt das vornehmliche Interesse der regionalen Medien in der Aufbereitung der Ereignisse in der Region und deren Publizierung mit journalistischer Qualität. Die Bedürfnisbefriedigung der Kunden wird durch den Kauf der Zeitung oder dem Anschalten der Nachrichten im Radio befriedigt.
Für diese Leistung bezahlt der Kunde einen Betrag, zumindest bei der Zeitung. Beim öffentlichen rechtlichen Hörfunk zahlt der Rezipient eine monatliche Gebühr unabhängig davon, ob er das Medium nutzt oder nicht. Beim privaten Hörfunk erhält der Radiosender nur indirekt eine Gegenleistung für seinen Dienst. Der Hörer dient dem Sender durch die Steigerung der Einschaltquote. Eine hohe Einschaltquote generiert eine Attraktivität für den Werbemarkt.
Die Geschäftsmodelle beim Verlag
Der Werbemarkt
Der Werbemarkt ist ein bedeutendes Geschäftsfeld im Printbereich der Zeitungen sowie ein zentrales beim Hörfunk. Der Verlag arbeitet ökonomisch betrachtet in einem sogenannten Kuppelproduktionsprozess. (vgl. Beck 2002, S.122) Das bedeutet, dass der Verlag zwei Produkte gleichzeitig erzeugt. Zum einen sind das die veredelten Informationen, die publiziert werden, zum anderen die Werbebotschaften des inserierenden Gewerbes oder der Industrie. Die Erlöse der Anzeigen und Vertrieb machen in der Regel mehr als die Hälfte der Einnahmen aus.
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Hausarbeit Medienwirtschaft WS 2010/20011 Tom Müller
Abbildung 1: Kosten-Erlös-Struktur-von ausgewählten Großverlagen, Angaben in Prozent, 2000. Keuper / Hans2003, Seite 13.
Das Anzeigengeschäft
Eine Haupteinnahmequelle von Tageszeitungen sind die Rubrikenmärkte bzw. deren Erlöse aus den Anzeigen sowie eingelegte Prospekte von Unternehmen. Verlage verfolgen ein duales Finanzierungsmodell. Ihr Produkt wird zu zwei Dritteln aus Anzeigen und zu einem Drittel aus Vertriebserlösen finanziert. (vgl. Sjurts, 2005, S.33) Das war zumindest bis zur Jahrtausendwende der Fall. Nach einer Studie von Ernst & Young aus dem Jahr 2003 ergaben die Erlöse aus dem Werbemarkt nur noch 56%, aus dem Vertrieb 44%. (vgl. Sjurts) Die sich daraus ergebenden Konsequenzen für neue Geschäftsfelder werden später herausgestellt.
Der Vertrieb
Ein weiteres Geschäftsfeld beim Verlag stellt der Vertrieb dar. Zusammen mit dem Anzeigengeschäft bleibt der Vertrieb die Haupteinnahmequellemit 80% Umsatzanteilen der Verlage [siehe vdz.de]. Die Zeitung gelangt auf zwei Wegen zum Leser. Entweder bekommt der Leser seine Zeitung direkt nach Hause geschickt, durch ein Abonnement oder er erwirbt sie im Freiverkauf.
Nach BECK (2002, S.114) gilt der Vertrieb über den Grossisten als die wichtigste Vertriebsform. Mit etwa 54% dominiert dieser Kanal den Markt. Z.B. haben die Kieler Nachrichten eine Auflage von
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Arbeit zitieren:
Tom Müller, 2011, Aktuelle und zukünftige Geschäftsmodelle von regionalen Radiosendern und Verlagen, München, GRIN Verlag GmbH
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