Inhaltsverzeichnis
1. Thema Zielsetzung des Unterrichts 3
2. Bedingungen des Unterrichts 3
2.1 Größe und Zusammensetzung der Klasse 3
2.2 Räumlich-zeitliche Bedingungen 4
3. Methodische Grobplanung 5
4. Verlaufsplanung 9
5. Reflektion und Feedback 11
6. Anhang 12
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1. Thema & Zielsetzung des Unterrichts
Das Thema „Travel Arrangements“ ist relevant für die Schülerinnen und Schüler, wenn sie für ausländische Geschäftspartner eine Geschäftsreise bzw. einen Aufenthalt im eigenen Land organisieren müssen. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit den wichtigsten Begriffen und Abläufen bei der Organisation einer solchen Reise vertraut machen. Vor allem sollen sie sich bewusst werden, welche Fragen vor der Planung mit dem Chef oder Geschäftspartner geklärt werden müssen und welche Besonderheiten zu beachten sind. Grundlegend sollen sie mit wichtigen Begriffen aus dem Bereichen Reisen, Geschäfte im Ausland und vor allem Reiseplanung vertraut werden.
Die Zielsetzung des Unterrichts ist, die Schülerinnen und Schüler zum Thema „Travel Arrangements“ hinzuführen. Dies entspricht also der Motivationsphase für diese Unterrichtseinheit. Im ersten Fall erfolgt dies durch die kurze Filmsequenz „How to plan a business trip“. Im zweiten Fall durch den Song „I Wish I Could Go Travelling Again“ von Stacy Kent.
Im Lehrplan kann das Thema „Travel Arrangements“ dem Modul I, genauer gesagt dem Lerngebiet 1 „Mündliche Kommunikation“ zugeordnet werden (ISB, 1997). Dort sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, mit englischsprachigen Kollegen und Geschäftspartnern zu kommunizieren.
2. Bedingungen des Unterrichts
2.1 Größe und Zusammensetzung der Klasse
Die Klasse besteht aus insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler, sieben davon sind männlich, 23 weiblich. Der Großteil der Schülerinnen und Schüler ist zwischen 16 und 20 Jahren alt. Einige wenige Umschüler sind schon etwas älter.
Sehr viele Schülerinnen und Schüler haben den mittleren Bildungsabschluss, nur wenige verfügen über den Hauptschulabschluss, zwei besitzen Fachhochschulreife, die sie an der Fachoberschule erworben haben. Die Schülerinnen und Schüler, die
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bei der Bundeswehr ihre Ausbildung absolvieren, haben oftmals geringe Englischkenntnisse. Das gleiche Problem ergibt sich mit den Umschülern, bei denen der Englischunterricht schon einige Zeit her ist.
In der Klasse gibt es zudem einen Schüler mit Hörbeeinträchtigung, dessen Krankheit aber bei der Schule mit einem Attest bestätigt wurde. Dies ist vor allem bei Hör- sowie bei Hör-/Sehverstehensübungen in der Klasse zu beachten. Ein anderer Schüler stottert, hat dies aber noch mit keinem Attest offiziell bestätigen lassen. Dies sollte vor allem bei Vorträgen oder Rollenspielen, bei denen er im Mittelpunkt steht von der Lehrkraft beachtet werden.
Die meisten der Schülerinnen und Schüler befinden sich in der Ausbildung bei der Verwaltung der Stadt, bei der Bundeswehr oder beim Wasserwirtschaftsamt.
Migrationshintergrund haben insgesamt nur zwei Frauen und ein Mann. Diese Schülerinnen und Schüler kommen aus Osteuropa und der Türkei.
2.2 Räumlich-zeitliche Bedingungen
Da der Unterricht der Klasse nach dem Blockprinzip organisiert ist, haben die Schülerinnen und Schüler zwei Mal jeweils 6 Wochen durchgehend Berufsschulunterricht, dazwischen 3 Monate keine Berufsschule. Der Englischunterricht findet jeweils am Wochenanfang in einem drei Stunden Block am Vormittag statt.
Die Klassenräume sind als Kombiräume ausgestattet. Das heißt, dass die Schülerinnen und Schüler je 14 Computer pro Klassenzimmer zur Verfügung haben. Diese sind an den Wänden angeordnet und verfügen über Internetzugang. Zusätzlich besitzt jedes Klassenzimmer noch einen Beamer, der über den Lehrercomputer angesteuert werden kann, eine grüne, klappbare Tafel und einen Overheadprojektor. Der Einsatz einer Pinnwand ist möglich. Im Lehrerzimmer gibt es zusätzlich noch eine DVD-TV-Einheit, ein Lautsprecherpaar, drei CD-Player und fünf zweisprachige Wörterbücher. Die Materialien im Lehrerzimmer müssen aber vorreserviert werden
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und stehen damit nicht uneingeschränkt zur Verfügung. Der VLC-Player ist auf den Computern nicht vorinstalliert, kann aber heruntergeladen werden.
3. Methodische Grobplanung
Ein kommunikativ ausgerichteter Englischunterricht fördert neben den sprachlichen Fertigkeiten Leseverstehen (reading skills), Sprechen (speaking skills) und Schreiben (writing skills) auch die Fertigkeit Hörverstehen (listening comprehension). Durch die Verbreitung des Mediums Film im Fremdsprachenunterricht entwickelte sich ein breiteres Verständnis der letztgenannten Fertigkeit. Anstatt nur von Hörverstehen wird jetzt vom Hör- / Sehverstehen gesprochen, das zusammen mit dem Leseverstehen als rezeptive Fertigkeit bezeichnet wird (Haß, 2006, S. 73). Der Vorteil ist, dass neben der Informationsentnahme der gesprochenen Sprache zusätzlich eine für die Schülerinnen und Schüler verständniserleichternde visuelle Komponente hinzukommt. Dies kann z. B. die Körpersprache der Schauspieler im Film sein (Haß, 2006, S. 78).
Geplant werden jeweils eine 15 Minuten lange Motivationsphase für die Unterrichtsreihe zum Thema „Travel Arrangements“ mit Hilfe einer kurzen Filmsequenz sowie eine weitere mit einem Lied das einen Bezug zum Thema hat. Die Zielsetzung ist, das Hör-/Sehverstehen der Schülerinnen und Schüler zu verbessern.
Die erste Einheit, in der mit der kurzen Filmsequenz „How to plan a business trip“ gearbeitet wird, gliedert sich in die Phasen Einstieg, Erarbeitung und Sicherung. Die Hinführung erfolgt durch eine Pre-Viewing-Activity im Stile einer Erwartungsabfrage. Hierbei wird das Thema der Filmsequenz auf die Tafel geschrieben und die Schülerinnen und Schüler sollen die ihrer Meinung nach wichtigen Punkte, Fragen und Vermutungen zu diesem Punkt nennen. Die Lehrkraft hält diese Aussagen schriftlich auf der Tafel fest. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler auf das Thema eingestimmt, Vorwissen wird aktiviert und es wird eine gewisse Erwartungshaltung erzeugt (Haß, 2006, S. 78). Dies ist wichtig für die Schülerinnen und Schüler, da nach Haß (2006, S. 76) die Konzentration, das Vorwissen bzw. das kulturspezifische Weltwissen und die Möglichkeit, sich die Gesprächssituation vorstellen zu können, wichtige Sprachverarbeitungsprozesse sind. Nach der
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Arbeit zitieren:
Stefan Groitl, 2011, Unterrichtsversuch Hör-/ Sehverstehen "Travel Arrangements", München, GRIN Verlag GmbH
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