Inhalt
1. Bedingungsanalyse entfallen
1.1. Rahmenbedingungen entfallen
2. Sachanalyse 3
2.1. Die dreidimensionale Ernährungspyramide 3
2.1.1. Quantitative Aussage 3
2.1.2. Qualitative Aussagen 4
2.2. Getränke 4
2.3. Zucker und seine Gefahren 5
2.4. Mit den Sinnen wahrnehmen 6
3. Didaktische Analyse 6
3.1. Bedeutung des Themas für die SchülerInnen 6
3.2. Lernvoraussetzungen der SchülerInnen 8
3.3. Bezug zum Bildungsplan 8
3.4. Kompetenzen/ Ziele/ Niveaustufen 9
3.5. Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit 9
3.6. Didaktische Reduktion 10
4. Methodische Analyse 10
4.1. Begrüßung/ Einstieg 10
4.2. Arbeitsphase 11
4.3. Ergebnissicherung. 11
4.4. Abschluss 12
4.5. Puffer 13
5. Literaturverzeichnis 13
6. Anhang 14
Die dreidimensionale Lebensmittelpyramide formuliert Ernährungsempfehlungen auf der Eben der Lebensmittel. Sie basiert auf dem Prinzip, dass eine vollwertige Ernährung maßgeblich von zwei Faktoren bestimmt wird: von der geeigneten Mengenrelation der Lebensmittelgruppen zueinander und von der geeigneten Lebensmittelauswahl. Somit lassen sich sowohl quantitative Aussagen, als auch qualitative Aussagen über die tägliche Ernährung treffen. 1 Bei der dreidimensionalen Lebenspyramide werden beide Bereiche also Quantität und Qualität miteinander verbunden. Auf der Basisfläche finden sich die Aussagen zur Quantität, Aussagen zur Qualität auf den vier Seitenflächen.
2.1.1. Quantitative Aussage
Die Basis der Lebensmittelpyramide ist optisch, wie auch inhaltlich der DGE Ernährungskreis, der die Quantität, also mit seinen Segmenten darstellt, in welchen Mengenrelationen die unterschiedlichen Lebensmittelgruppen in einer vollwertigen Ernährung vertreten sein sollten. Die Größe eines jeden Segments ergibt sich aus dem prozentualen Anteil am Gesamtgewicht der Lebensmittelmenge eines Tagesplanes. 2
Die Getränke ergeben eine nahezu gleich große Gewichtsmenge, wie die übrigen Lebensmittel. Entsprechend dieser mengenmäßigen Bedeutung und im Hinblick auf die physiologische Wertigkeit werden die Getränke ins Zentrum des Kreises gestellt. Dabei wird die Menge der Getränke- als Fläche im Zentrum des Kreises- kleiner dargestellt, als sie laut Berechnung der Mengenrelation sein müsste. 3
1 vgl. Fachinformation AID
2 vgl. ebd.
3 vgl. ebd.
Für das Modell der dreidimensionalen Lebensmittelpyramide werden Lebensmittel in insgesamt vier Gruppen zusammengefasst und zwar nach der Herkunft: „tierische Lebensmittel“, „pflanzliche Lebensmittel“ sowie in die Gruppe der „Getränke“ und die Gruppe „Fette und Öle“. Dabei stehen alle auf der Pyramide abgebildeten Lebensmittel stellvertretend für eine ganze Gruppe. Für jede Lebensmittelgruppe wurden spezifische Kriterien festgelegt, um die ernährungsphysiologische Qualität der Lebensmittel zu bewerten. Alle Lebensmittel einer Seite werden dabei nach den gleichen Kriterien bewertet. Das Ergebnis wird optisch durch die Position auf der Pyramidenseite dargestellt. Diese Wertung gilt nur für die jeweilige Seite und lässt den Vergleich innerhalb der dort repräsentierten Lebensmittelgruppen zu, nicht aber den Vergleich mit Lebensmittelgruppen der anderen Pyramidenseiten.
In der breiten Basis sind die Lebensmittel eingeordnet, die die gesetzten Kriterien sehr gut erfüllen, an der schmalen Spitze stehen die Lebensmittel, die diesen Anforderungen am wenigsten erfüllen. Daraus folgt, dass die weiter unten angesiedelten Lebensmittel bei der Zusammenstellung der Ernährung häufiger berücksichtigt werden sollten als diejenigen, die weiter oben angesiedelt sind. Eine Aussage zur empfehlenswerten Menge gibt die Platzierung auf der Pyramidenseite nicht. 4
2.2. Getränke
Die Getränke erhalten neben den „tierischen“ und „pflanzlichen Lebensmitteln“ eine eigene Seite, weil sie Lieferanten für hohe Energiemengen sein können und in engem Zusammenhang zur Entstehung der Adipositas gesehen werden. Aus diesem Grund ist es notwendig, Getränke besonders aufmerksam auszuwählen und dabei den Energiegehalt zu beachten. Die primäre Aufgabe der Getränke ist die Zufuhr von Flüssigkeit, das Durstlöschen, nicht jedoch die Bereitstellung von Nährstoffen und Energie. Aus diesem Grund zählen Obst- und Gemüsesäfte, sowie Milch nicht zu den Getränken, sondern werden aufgrund ihrer Inhaltsstoffe den pflanzlichen, wie auch den tierischen Lebensmitteln zugeordnet.
4 vgl. ebd.
5
Zu den ernährungsphysiologischen Bewertungskriterien für Getränke gehören der Gehalt an Energie, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, an Süßungsmittel und anregenden Substanzen. Trinkwasser, Mineralwasser, ungesüßte Kräuter-und Früchtetees liefern keine Kalorien und sind deshalb in der Basis der Pyramidenseite angeordnet. Den Durst sollte man vorzugsweise mit diesen Getränken löschen. Weniger günstig sind anregende Getränke oder solche mit mäßigem Energiegehalt. Dazu gehören neben Kaffee und schwarzem Tee auch Obstsaftschorlen, Lightgetränke und alkoholfreies Bier. In der Spitze befinden sich Getränke, die mehr als 7% Kohlenhydrate enthalten und damit relativ viel Energie liefern, wie beispielsweise Fruchtsaftgetränke, Nektare, Limonaden oder Energy Drinks. 5
2.3. Zucker und seine Gefahren
In der Chemie versteht man unter Zucker die „zusammenfassende Bezeichnung für die kristallinen, wasserlöslichen und meist süß schmeckenden Kohlenhydrate aus den Reihen der Einfachzucker“. In der Allgemeinsprache spricht man von dem Zweifachzucker Saccharose, der in vielen Früchten und Pflanzen vorkommt und vor allem aus Zuckerrohr und Zuckerrüben gewonnen wird. Vergleicht man die Werte des Zuckerkonsums von 1850 und 1970 wird deutlich, dass dieser um das neunfache gestiegen ist. Waren es 1850 noch 10 g Zucker am Tag pro Person, so sind es 1997 bereits 90 g Zucker am Tag pro Person. 6 Dabei kann man zwischen verschiedenen Arten von Zucker unterscheiden. Zucker ist dabei nicht nur zum Süßen von Kaffee und Tee geeignet, sondern ist, zum Teil in beträchtlichen Mengen, auch in vielen anderen Lebensmitteln enthalten.
Im Verdauungstrakt wird Saccherose in ihre Bestandteile, Glukose und Fructose gespalten. Dabei enthält Zucker weder Vitamine noch Mineralstoffe. Sein Energiegehalt wird daher auch als „leere Kalorien“ bezeichnet. „Der Nährwert von 1 g Zucker liegt bei 4kcal/16,8kJ. 7
Die Gefahren des Zuckers liegen vor allem in der Bildung von Karies. Durch die zusätzliche Energieaufnahme kommt es in vielen Fällen auch zu Übergewicht und später zu Herz- Kreislaufstörungen, wie aber auch zu Diabetes.
5 vgl. ebd.
6 vgl. Brockhaus Ernährung
7 Brockhaus Ernährung
Der Mensch hat fünf klassische Sinne. Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Sie dienen unserer Wahrnehmung und arbeiten mit den Sinnesorganen zusammen. Durch sie können wir Eindrücke und Reize aus der Umwelt wahrnehmen. 8
Sehen (visuelle Wahrnehmung): Die Augen sind für alles zuständige was man sehen kann. In der inneren Augenhaut, auch Netzhaut genannt, befinden sich unzählige Sinneszellen. Diese können in zwei Typen unterteilt werden. Den Stäbchen, die schwarz-weiß Bilder unterscheiden und so auch das Sehen bei Dämmerung ermöglichen und die Zapfen. Mit diesen Sinneszellen werden Farben aller Art wahrgenommen. 9
Riechen (olfaktorische Wahrnehmung): Bei der Unterscheidung zwischen schlechten und guten Gerüchen hilft uns die Nase. Dabei befinden sich in der Nase bestimmte Rezeptoren, an die die Duftstoffe andocken. Für jeden Duft gibt es einen extra Rezeptor. 10
Schmecken (gustatorische Wahrnehmung): Die Zunge ist dafür verantwortlich, wo und wie etwas schmeckt. Mit ihrer Hilfe lassen sich süß, sauer, bitter und salzig unterscheiden. Auf der Zunge befinden sich mikroskopisch kleine Geschmacksknospen, über diese die Geschmacksstoffe aufgenommen werden. 11
Die Bedeutung des Themas für die SchülerInnen sind zentrale Überlegungen, die laut Klafki bei jeder Unterrichtsplanung stets im Vordergrund stehen sollten. Gegenwartsbedeutung: Trinken muss jeder. Betrachtet man die Getränke, die von den SchülerInnen jeden Tag mit in die Schule gebracht werden, wird deutlich, dass vor allem zuckerenthaltende Getränke bevorzugt werden. Auf Grund der Tatsache, dass immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig sind, ist es für
8 WDR
9 vgl. ebd.
10 vgl. ebd.
11 vgl. ebd.
Arbeit zitieren:
Marina Stern, 2011, Getränke untersuchen und bewerten, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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