Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung. 3
2 Kinder und Medien. 4
2.1 Definition Community und Social Networks. 4
2.2 Definition Internet. 4
2.3 Web 2.0 als vielfältiges Medium. 5
2.4 Generelle Computernutzung. 5
2.5 Generelle Internetnutzung. 6
3 Faszination schülerVZ. 7
3.1 Daten und Fakten. 7
3.2 Kommunikationsmöglichkeiten. 7
3.3 Datenschutz. 8
4 Gefahren von neuen Medien 8
4.1 Persönliche Daten im Internet. 8
4.2 Cyberbullying. 9
4.3 Sexualisierung in den Medien. 9
4.4 Gewalt und Manipulation. 10
5 Chancen der Mediennutzung. 11
5.1 Soziale Netzwerke als Kommunikationsmedium. 11
5.2 Internet als Informationsmedium. 11
5.3 Computer in Schulen. 12
6 Soziale Arbeit im Internet. 12
7 Zusammenfassung. 14
Quellenverzeichnis. 16
2
1 Einleitung
Das Internet ist für Kinder mit einem großen Abenteuerspielplatz zu vergleichen, sie entdecken, treffen FreundInnen und probieren Verschiedenes aus. Doch dieses Abenteuer birgt auch Gefahren, denn nicht alle Menschen, Inhalte und Bilder sind problem- oder bedenkenlos. Als Mutter einer neunjährigen Tochter befasse ich mich automatisch mit den Möglichkeiten, welche das Web bietet und achte kritisch auf Datenschutz und Sicherheitseinstellungen.
Im Verlauf des Seminars „Spezielle Medien“ besuchte ich einen Vortrag des Goldenen Spatz am 29. April 2010 in Erfurt. Dort wurde das Portal schülerVZ vorgestellt, dessen Bestimmungen zum Daten- und Jugendschutz erläutert sowie auf Positives und Negatives hingewiesen. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dieser Thematik auseinander, welche mit folgenden Fragestellungen einhergehen:
Kann Soziale Arbeit auch virtuell stattfinden?
Welche positiven und negativen Einflüsse übt das Internet auf Kindern aus?
Heute wachsen Kinder ganz selbstverständlich in einer fortschrittlichen Gesellschaft mit Medien auf und diese sind daher heutzutage kaum wegzudenken. Die gesamte Umwelt scheint aus Technik zu bestehen. Viele Kinder beginnen den Tag vor dem Fernseher und beenden ihn mit einer CD. Dabei sind sie sich oft selbst überlassen, wenn sie auf Entdeckungsreise durch die Medienwelt gehen.
Einleitend definiere ich die Begriffe Community, Social Networks, Internet und Web 2.0. Nachfolgend wird die generelle Nutzung von Computern und Internet erläutert, um anschließend die Plattform schülerVZ und die Faszination, welche diese auf Kinder ausübt, zu beleuchten. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Gegenüberstellung von Gefahren und Chancen des Webs für Heranwachsende. Abschließend gehe ich auf die Verbindung von Sozialer Arbeit und Medien ein und beende die Hausarbeit mit meinem Resümee. In der Arbeit werden Kinder von 6 - 13 Jahren thematisiert.
3
HAUPTTEIL
2 Kinder und Medien
„Medien begleiten den gesamten Tagesablauf von Kindern: vom Aufwachen mit dem Radiowecker über die Nutzung von Lernprogrammen in der Schule, dem MP3-Player auf dem Nachhauseweg, dem Hausaufgabenmachen mit Hilfe des Computers, der Kommunikation mit den KlassenkameradInnen über das Internet, dem Verabreden zum Spielen per SMS mit dem Handy, dem Computerspielen mit den FreundInnen und der täglichen Vorabendserie im Fernsehen bis hin zu ein paar Seiten Harry Potter vor dem Schlafengehen.“ (http://www.mpfs.de 2009, 3)
2.1 Definition Community und Social Networks
„Im Internet handelt es sich bei einer Community um eine virtuelle Gemeinschaft von Internet-Usern. Mitglieder einer Internet-Gemeinschaft haben in der Regel gleiche Interessengebiete, kommunizieren über das Internet und bringen ihr Wissen in die Community ein.“ (http://www.itwissen.info o.J.)
Die Online-Community ist eine Sonderform. In diesem Raum können sich Menschen mit gleichen Interessen, Musikgeschmack oder ähnlichen Alters austauschen, aber oftmals lernen sich vollkommen fremde, unterschiedliche Menschen kennen. Kommunikation findet meist in den beliebten Netzwerken schülerVZ oder Facebook via Chat, Weblog oder E-Mail statt. Diese Plattformen werden auch als „Social Networks“ bezeichnet. „Communities sind eines der charakteristischen Merkmale von Web 2.0.“ (ebd. o.J.). Diese Plattformen leben von den UserInnen, nur durch sie können diese aufrecht erhalten werden. Daher werden BenutzerInnen in das Gesehen mit einbezogen, ihnen werden beispielsweise Aufgaben zugeteilt (Foren-AdministratorIn).
2.2 Definition Internet
Der Begriff Internet ist eine Abkürzung für „Interconnected Network“ und ist der weltweit größte Netzverbund, bestehend aus Rechnernetzwerken, durch die Daten übertragen werden. Es ist wie ein großes Archiv zu verstehen, auf das alle Menschen zugreifen können. UserInnen vernetzen sich, kommunizieren, recherchieren oder arbeiten. Die Computer werden via Telefon- oder Standleitungen, Satellitenverbindung oder Richtfunkstrecken verbunden und tauschen so Daten aus (http://www.itwissen.info/definition, o. J.).
4
2.3 Web 2.0 als vielfältiges Medium
„Unter dem Schlagwort Web 2.0 werden Webangebote zusammengefasst, die sich von den althergebrachten statischen Webseiten unterscheiden. Diesen Unterschied soll die Versionsnummer 2.0 symbolisieren.“ (Warras 2010, 98). Lediglich der Begriff ist neu. Die Ideen dahinter sind nicht mehr strikt festgefahren, sondern interaktiv. Es wird daher auch als „Mitmach-Web“ bezeichnet. Das Web 2.0 stellt Dienste und Funktionen einfach und zumeist kostenfrei zur Verfügung. Dies ist eine Erweiterung des herkömmlichen, oft passiven Web, mit dem die heutige, „ältere“ Generation aufgewachsen ist. Bunte Homepages, Musik, Animationen sowie Aktualität machen das Internet für NutzerInnen attraktiver. Das Web2.0 ist eine Einladung zum Mitmachen: nicht nur „surfen“, sondern selbst aktiv werden ist das Motto. Dazu stehen eine Fülle von Diensten und Plattformen zur Verfügung: mittels Youtube.com können Videos hochgeladen werden. UserInnen stellen Fotografien bei fotocommunity.de dar und können diese von anderen BenutzerInnen bewerten lassen. Unter Myspace.com oder Facebook.com lassen sich persönliche Profile für die private Kontaktpflege einrichten. Kommunikation verläuft virtuell über Chats (www.knuddels.de), Online-Foren (www.spiegel.de/forum/) oder Online-Spielen (travianer.de). UserInnen arbeiten an Lexika (wikipedia.org) oder veröffentlichen eigene Erfahrungen und Erlebnisse im selbst erstellten Webblog (Blogger.com).
2.4 Generelle Computernutzung
Kinder wachsen ganz selbstverständlich mit Computern auf. In 88 Prozent der deutschen Haushalte gibt es einen PC beziehungsweise einen Laptop und ein Viertel der SchülerInnen steht ein eigenes Gerät zur Verfügung. Daher konnten, wenn auch nur sporadisch, drei Viertel der Kleinen Computerkenntnisse sammeln. Bei Schuleintritt hat, laut KIM-Studie 2008, jedes zweite Kind zumindest selten einen Computer genutzt. Mit steigendem Alter erhöht sich auch die Nutzungsfrequenz. Bei 95 Prozent der SchülerInnen im Alter von 12 - 13 Jahren ist der PC fest in den Alltag integriert. Die Zahl der Vorschulkinder, welche einen Computer benutzen, ist entgegen allen Befürchtungen nicht gestiegen. Selbst für Spiele sind gewisse kognitive sowie motorische Fertigkeiten nötig, die Kinder unter sechs Jahren noch nicht vorweisen.
5
Arbeit zitieren:
Melanie Leukert, 2010, Chancen und Grenzen des Mediums Internet im Kindesalter, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Sozialpädagogik / Sozialarbeit: Chancen und Grenzen des Mediums Internet im Kindesalter ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Sozialpädagogik / Sozialarbeit: neuer Titel erschienen: Chancen und Grenzen des Mediums Internet im Kindesalter
Melanie Leukert hat einen neuen Text hochgeladen
Schulgewalt, Bullying und Internet
Das Internet als Hilfsmedium f...
Christian Weber, Björn Bedey
Hyperkinetische Störungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Hans-Christoph Steinhausen
Systemische Familientherapie mit Kindern, Jugendlichen und Eltern
Lebensfluß-Modelle und analoge...
Peter Nemetschek
Die Entwicklung der Delinquenz von Kindern, Jugendlichen und Heranwach...
Eine vergleichende Analyse von...
Felix Schulz
Aufmerksamkeits- und Aktivitätsstörungen bei Kindern, Jugendlichen und...
Ein Ratgeber für Betroffene un...
Paul Wender, Frank Badura
Mutismus im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter
Für Angehörige, Betroffene sow...
Boris Hartmann, Michael Lange
Klopfakupressur mit Kindern, Jugendlichen und Familien
Das Handbuch für die Praxis: s...
Kornelia Becker-Oberender
0 Kommentare