Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung 3
2.Filmbeispiele 5
3.Beschreibung der einzelnen Filmsequenzen 8
3.1 Der Kaisermühlenblues (Folge 21) 8
3.2 Ein echter Wiener geht nicht unter (Folge 7) 9
3.3 Hinterholz 8 9
3.4 Import - Export 10
4. Analyse der Filmsequenzen 10
5. Zusammenfassung 14
5. 14
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1. Einleitung
In dieser Arbeit möchte ich auf die Migration im Österreichischen Fernsehen näher eingehen. Warum ich dieses Thema gewählt habe, ist leicht zu erklären, da die Migration im gesamten Medienspektrum eine wichtige Rolle einnimmt. Bezugnehmend auf die Lehrveranstaltung habe ich einige Beispiele gefunden, von denen ich annehme, eine diskriminierende Stellung bezugnehmend auf Migranten in Film und Fernsehen vorzufinden. Besonders ein Text, der zwar in eine andere Richtung geht, dennoch maßgeblich beteiligt war, die Idee „Migration im Österreichischen Fernsehen“ genauer zu untersuchen, war für mich entscheidend diese Arbeit zu schreiben. Dieser Text war von Sandra Ponzanesi „Outlandish Cinema: Screening the Other in Italy“, der mich auf die Idee brachte, das Österreichische Fernsehen genauer unter die Lupe zu nehmen.
Bei Sandra Ponzanesi sind es die Migranten, Nomaden, Transgenders usw. welche die Protagonisten in ihren beschriebenen Filmen sind (vgl.: PONZANESI, 2005, S. 271).
In meiner Untersuchung spielen MigrantinnenNebendarsteller sowie auch Hauptdarsteller. Sie müssen sich in einem sozialen Gefüge behaupten, dass ihnen wenig Akzeptanz und Toleranz entgegenbringt.
Sandra Ponzanesi beleuchtet anhand von drei Filmen der 1990er die Immigration im italienischen Kino. In meiner Untersuchung werden vier Filme behandelt, die sich mit der Migration beschäftigen, wobei auch das Augenmerk auf die Diskriminierung von Migranten gerichtet werden soll.
Meine Fragestellungen bezüglich meiner Arbeit sieht folgendermaßen aus: Gibt es im Österreichischen Film und Fernse-
hen diskriminierende Szenen, in denen Migrantinnen mit gängigen Klischees konfrontiert werden? Ist es ein österreichisches Problem, das Migrantinnen, wenn sie in Filmen dargestellt werden, vom Publikum belächelt werden? Diese für mich sehr wichtigen Fragen sind Kern dieser Arbeit und werden durch Filmbeispiele, die in der Lehrveranstaltung bereits gezeigt worden sind, ergänzt.
Ein weiterer Text, der sehr inspirierend für mich war, ist jener von Peter Holzwarth „Migration, Medien und Schule“. Ein sehr schöner Text, der anhand von Modellen zeigt, wie Migration beginnt (die eigene Herkunft), wo man sich in der Gesellschaft zugehörig fühlt, bis hin zur Assimilation in eine neue Gesellschaftsstruktur. Genau diese beiden Definitionen von Herkunftsgesellschaft und Mehrheitsgesellschaft, die Assimilation in die (neue) Gesellschaft, sind für meine Arbeit ausschlaggebend (vgl.: HOLZWARTH, 2008, S. 35).
2. Filmbeispiele
Filmbeispiel 1: Der Kaisermühlenblues
Der Kaisermühlenblues wurde im Auftrag „des ORF von der MR Film produziert, er war einer der erfolgreichsten Fernsehserien in Österreich“ (Kaisermühlenblues,2011) Die Handlung:
Schauplatz der Serie ist eine Gemeindebausiedlung in Kaisermühlen, einem Bezirksteil des 22. Wiener
Gemeindebezirks Donaustadt. Die Handlung zeichnet sich durch eine sehr realitätsnahe Darstellung des Wiener Arbeitermilieus aus. In den Folgen wurden häufig Probleme des aktuellen politischen Geschehens aufgegriffen. Das Drehbuch der Serie stammt von Ernst Hinterberger. Bemerkenswert ist auch die Liste der Darsteller, in der sich einige der bekanntesten österreichischen Schauspieler und Kabarettisten finden (vgl.: Kaisermühlenblues, 2011)
Filmbeispiel 2: Ein echter Wiener geht nicht unter Ein echter Wiener geht nicht unter ist der Titel einer „1975 bis 1979 vom ORF produzierten Fernsehserie von Ernst Hinterberger in insgesamt 24 Folgen, die seit ihrer Erstausstrahlung auch in Wiederholungen mit fast ungeschmälertem Publikumserfolg gesendet werden“ (Ein echter Wiener geht nicht unter, 2011)
Arbeit zitieren:
Mag. Wolfgang Sebastian Weberitsch, 2011, Migration im österreichischen Fernsehen, München, GRIN Verlag GmbH
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