Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung 3
2. Strukturelle Voraussetzungen 3
2.1 Organisationsstrukturen des Vereins 4
3. Berufliche Fort- und Weiterbildung 5
3.1 Fachkräfte als Kulturvermittler 6
3.2 Rechteverteilung 7
4.Pädagogische Praxis 8
5.Sprachentwicklung von Migrantenkindern 9
6. Definition Sprache 10
6.1 Die Mehrsprachigkeit 10
Literaturliste 12
2
1.Einleitung
In dieser Arbeit möchte ich auf die wesentlichen Aspekte der vorschulischen Erziehung eingehen, wobei ich mich in erster Linie auf Kinderbetreuungsinstitutionen beschränken möchte. Es ist wichtig nicht nur die Fassade von Kinderbetreuungsstätten zu sehen und sie als etwas „normales“ gegebenes zu bezeichnen, sondern hinter die Kulissen zu schauen wie sie sich konstruieren und konstituieren. Ein wichtiger Grundstein für eine solche Einrichtung wäre die Fort und Weiterbildung des Fachpersonals, aber auch die strukturellen Voraussetzungen in der Verwaltungsebene. In weiterer Folge möchte ich auf die pädagogische Praxis in Kindertageseinrichtungen Bezug
nehmen die für die Bildungsverläufe von Kindern wichtig sind. Weiteres möchte ich auf die Sprachentwicklung bzw. das frühkindliche Sprachwachstum eingehen in Verbindung mit lebensweltlicher Mehrsprachigkeit. Ich möchte durch die oben genannten Bereiche eine Brücke zu meinem Referat herstellen welches sich in erster Linie auf den strukturellen Aufbau des Vereins „Kärntner Kinderbetreuung“ bezieht. Anhand von ausgewählter Literatur möchte ich die Hintergründe und Funktionsweisen von Kinderbetreuungseinrichtungen genauer untersuchen und parallelen zum Kärntner Verein „Institut für Bildung und Beratung“ herstellen.
2. Strukturelle Voraussetzungen
Gerade auf der Verwaltungsebene sollt e man nicht eine Heterogenität von Fachpersonal walten lassen, sondern eine ausgewogene Mischung von Fachpersonal mit Migrationshintergrund miteinbeziehen. Durch eine solche Einbeziehung von Fachpersonal mit Migrationshin-tergrund können Ressourcen gewonnen werden, die für das Team erfolgversprechend sein können. (vgl: UEFFING, S. 64) „ Wenn ein Träger von Kindertageseinrichtungen den Theorie-praxis- Transfer
mit Hinsicht auf die Pädagogik der Vielfalt sichern möchte, so sollte die Struktur des Trägers qualitativ verändert werden. Ebenso sollte die Quantität der auf Trägerebene eingesetzten Ressourcen insbesondere im Personalbereich erhöht werden, denn dieser Personenkreis übernimmt konzeptionell und administrativ eine Brückenfunktion, die auf der fachlichen Ebene interdisziplinäres Wissen voraussetzt, um zwischen Theorie und Praxis sowie zwischen Träger und Fachbasis zu vermitteln“(UEFFING, S. 64). Das zugrunde liegende „Menschenbild“ am „Institut für Bildung und Beratung“ folgt der Leit-vorstellung, dass alle Menschen das gleiche Recht auf Leben und Persönlichkeitsentwicklung haben, unabhängig vom Geschlecht, von Menschen verschiedener Generationen und unterschiedlicher sozialer, ethnischer und kultureller Herkunft. (vgl. IBB S.1) Integration hat eine gesellschaftspolitische Dimension, die auf der Verwaltungsebene ihren Niederschlag in der Bereitschaft des Trägers findet, jene Strukturen zu schaffen, die allen Beteil igten die Möglichkeit bieten, sich den Aufgaben im Rahmen der erzieherischen Praxis der Pädagogik der Vielfalt zu stellen. (vgl: UEFFING, S. 64).
2.1 Organisationsstrukturen des Vereins
Die Umsetzung des gesellschaftlic hen Auftrages erfolgt im Verein „Kärntner Kinderbetreuung“ durch eine Organisationsstruktur auf der Grundlage von „Zusammenarbeit“ und ist eingebettet in ein breites Netzwerk von Organisationen und Kooperationspartnern. Wesentliche Elemente der Organisationsstruktur des Vereins sind das Land Kärnten und die zuständige Fachabteilung beim Amt der Kärntner Landesregierung für die Kinderbetreuung, die Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik, und das AMS Kärnten (vgl. IBB S.3) Wie auch schon oben kurz angesprochen findet man auch hier eine Brükke und Kommunikationsdrehscheibe zwischen Institutionen und Trä-gerorganisationen der Kinderbetreuungseinrichtungen. Wichtig dabei ist auch das bestehende Verständigungsbarrieren für die Kontakte
Arbeit zitieren:
Mag. Wolfgang Sebastian Weberitsch, 2009, Interkulturelle Mehrsprachigkeit in Kinderbetreuungsstätten, München, GRIN Verlag GmbH
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