S e i t e 2
Inhaltsverzeichnis
Einleitung : 3
Universit ät: 3
Der Mensch als Maß der Erziehung. 4
Familie , Schule, Peerkultur und Medien: 5
Rituale und habits: 6
Podiumsdiskussion : 7
Warum ich Erziehungswissenschaften studiere 7
Literaturverzeichnis : 9
Medienverzeichnis : 9
S e i t e | 3
Einleitung:
Auf die Idee von Frau Mag. Dr. Xxxxxxx hin, möchte ich mich heute mit der Wahl meines Studiums auseinandersetzen. Diese Arbeit soll mir dabei helfen, herauszufinden, ob das Bachelorstudium der Erziehungswissenschaft an der Universität Innsbruck das Richtige für mich ist. Hierfür ist es zunächst wichtig, den Begriff „Erziehungswissenschaft“ kurz zu definieren. Dieses Wort beschreibt für mich den wissenschaftlichen Prozess, der sich mit der Theorie und Praxis von Erziehung und Bildung beschäftigt, wobei sich das Studium mehr auf die Theoriebildung konzentriert und die Praxis eher außer Acht lässt. Diese These begründe ich damit, dass es an der Universität Innsbruck nicht verpflichtend ist, ein Praktikum in einem Unternehmen zu absolvieren. An diesem System muss ich leider kritisieren, dass Studierende nach drei Jahren Theoriestudium mit dem Bachelortitel abschließen und über keinerlei Praxis verfügen, die aber von vielen Arbeitgebern Grundvoraussetzung ist. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass diejenigen Studenten, die sich in den Ferien nicht um einen Praktikumsplatz bemühen, nach Abschluss des Studiums eventuell große Schwierigkeiten haben werden, einen gut bezahlten Job zu bekommen. Ich werde versuchen, diese oben genannte Frage mithilfe von drei Quellen für mich zu beantworten. Diese Überlieferungen beinhalten den Gastvortrag des Wissenschaftlers Christoph Wulf, eine Podiumsdiskussion der Universität, sowie den Text „Erziehung, Bildung, Spiel“ von Johannes Bilstein.
Universität:
Christoph Wulf, geboren im Jahre 1944 (vgl. Wulf, Curriculum Vitae) beschreibt die Universität als einen Grenzort beziehungsweise als einen Ort der Verunsicherung und der Kreativität. (vgl. Wulf, 2010)
Für mich stellt sie ebenso einen Ort dar, an dem Menschen, die für lange Zeit eine allgemein höhere Schule oder berufsbildende höhere Schule besucht haben, erstmals auf sich alleine gestellt sind. Sie lernen durch die Universität, selbstständig zu werden, da sie an diesem Ort nicht mehr an Vorschriften gebunden sind. So zum Beispiel sind sie nicht ver- pflichtet, Vorlesungen zu besuchen. Sie sind auf ihre eigene innere Motivation angewiesen,
S e i t e | 4
die erforderlich ist, um an diesem Ort zu bestehen. Diese Menschen kommen während der Studienzeit in eine fremde Stadt, ohne Eltern und ohne Bekannte. Sie lernen dadurch Ei-genverantwortung für ihr Leben zu übernehmen, indem sie selber einen Haushalt führen oder verschiedene Einrichtungen der Stadt selbstständig finden müssen. Desweiteren bezeichnet für mich die Universität einen Ort, an dem man zahlreiche Menschen in jeder Altersgruppe und jeder Nationalität kennenlernt. Wir haben einen hohen Anteil an deutschen Studierenden, aber auch Studenten aus Südtirol sind zahlreich vertreten. So zum Beispiel spreche ich in jeder einzelnen Vorlesung mit einer neuen Person. Ich kenne keinen anderen Platz, an dem dies so einfach möglich ist. Ich fühle mich sehr wohl an diesem Ort, da ich mir nur ungern von anderen Menschen etwas vorschreiben lasse und lieber eigenständig Verantwortung für mein Handeln übernehme. Aus diesem Grund denke ich, dass ich meinen Studienort sehr passend gewählt habe.
Der Mensch als Maß der Erziehung
Christoph Wulf bezieht sich bei seinem Vortrag hauptsächlich auf die Anthropologie. Für ihn ist es wichtig, dass ein Kind sich mit anderen Kulturen beschäftigt. Wie aus dem Titel der Vorlesung „Der Mensch ist das Maß der Erziehung“ bereits zu erschließen ist, geht er davon aus, dass der Mensch den Menschen braucht, um Mensch zu werden. Die Ursprünge dieses Gedankens liegen in der philosophischen Anthropologie, die behauptet, dass der Mensch ohne den Menschen nicht überlebensfähig ist. Ein Tier, wie zum Beispiel ein Fohlen kann unmittelbar nach der Geburt alleine überleben. Ein Säugling aber, welcher als extrauterines Frühjahr bezeichnet wird, ist auf die Erziehung und Bildung durch seine Eltern angewiesen. ( (Wulf))
Ich persönlich denke auch, dass der Mensch ein Gattungswesen ist. Er braucht die organisierte Gesellschaft aus dem Grund, weil er abhängig von ihr ist. Wie könnte ein Mensch ohne die Anwesenheit der Gesellschaft das Sprechen oder das Empfinden von Trauer und Glück erlernen? Wie könnte er wissen welche Vorstellungen moralisch und ethnisch vertretbar sind oder wie man sich richtig oder falsch verhält? Meiner Ansicht nach basieren diese Dinge alle auf einen Lernprozess, vermittelt durch die Gesellschaft. Vor einigen Jahren war in allen Zeitungen von einem Jungen namens Kaspar Hauser zu lesen, der von der Gesellschaft abgegrenzt und eingesperrt wurde. Dieser hegte keinerlei Kontakt zu anderen Menschen. Er konnte nicht sprechen, keine Empfindungen wahrnehmen und hatte nicht einmal sexuelle Triebe. Andererseits bin ich auch der Meinung dass nicht alle Tiere ohne
Arbeit zitieren:
Manuela Aberger, 2010, Ist das Studium der Erziehungswissenschaft das Richtige für mich?, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Pädagogik - Sonstiges: Ist das Studium der Erziehungswissenschaft das Richtige für mich? ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Pädagogik - Sonstiges: neuer Titel erschienen: Ist das Studium der Erziehungswissenschaft das Richtige für mich?
Manuela Aberger hat einen neuen Text hochgeladen
Wissenschaftliches Arbeiten im Studium der Pädagogik
Arbeitsprozesse, Referate, Hau...
Thorsten Bohl, Eiko Jürgens
Pädagogen in Studium und Beruf
Empirische Bilanz und Zukunfts...
Heinz-Hermann Krüger, Thomas Rauschenbach
0 Kommentare