S e i t e 2
Inhaltsverzeichnis
Einleitung. 3
Niklas Luhmann und sein Zettelkasten 3
Beschlagworten 5
Die persönliche Materialdokumentation 5
Die Literaturkartei: 5
Die Schlagwortkartei: 5
Die Personenkartei: 6
Ablage von Studienmaterial in Papierform: 6
o Chronologisch geordnete Ablage 6
o Sachlich geordnete Ablage 6
o Alphabetisch geordnete Ablage 7
Ablage und Ordnung umfangreicher Aufzeichnungen und Materialien 7
o Seminarunterlagen: 7
o Themenbezogene Materialien: 7
o Literaturbezogene Materialien: 7
Fazit 8
Sachverzeichnis 9
Personenverzeichnis 10
Literaturverzeichnis 10
Einleitung
Ich werde mich in dieser Arbeit mit den folgenden Themen auseinandersetzen: Zunächst werde ich auf den Zettelkasten von Niklas Luhmann eingehen. Desweiteren werde ich das Thema Beschlagworten behandeln und zu allerletzt die Thematik der persönlichen Materialdokumentation näher betrachten. Für mich sind diese Inhalte von enormer Bedeutung, weil ich, sowie alle anderen Studierenden im Laufe meines Studiums noch viele Arbeiten schreiben muss, und da ist es wichtig, dass man sich alle technischen Hilfsmittel zunutze macht, um sich diese Aufgabe so simple, wie möglich zu machen.
Arbeitstechniken müssen die Arbeit erleichtern. Sie sollen weder zusätzliche Arbeit, noch Stress oder sogar ein schlechtes Gewissen hervorrufen. Entscheidend ist nur das Ergebnis der Arbeit. (Vgl. Niedermair, 2010)
Niklas Luhmann und sein Zettelkasten
Niklas Luhmann’s Zettelkasten ist einfach in der Hardware, aber komplex in der Software Für ihn ist sein Zettelkasten sein Alter Ego, mit dem man ständig kommunizieren kann. Die Hardware besteht aus hölzernen Kästen und Zetteln im Oktav-Format. Er schrieb auf diese Zetteln sämtliche Ideen, Zitate und Kommentare und nummerierte diese schließlich fortlaufend. Anstatt die Zettel nach Themen und Unterthemen zu ordnen, entschied er sich für eine feste Stellenordnung nach Nummern geordnet, dadurch sei ein Wachstum nach innen möglich. (Vgl. Niedermair, 2010)
Heute kann man den Zettelkasten im Geräteraum der Universität Bielefeld besichtigen. Für Niklas Luhmann sind zuerst die induktive Ideenfindung und Theoriebildung entscheidend. Danach erst sollte man die Textbausteine den hierarchisch geordneten Kapiteln der Arbeit zuordnen. (Vgl. Niedermair, 2010)
Meiner Meinung nach ist ein Zettelkasten sehr hilfreich, wenn es darum geht, Ideen zu einem bestimmten Thema zu finden, und verschiedenste Gedanken später miteinander in Verbindung zu setzen. Dennoch glaube ich, dass die Variante des Zettelkastens nach Luhmann sehr auf-
wendig ist, da die Zettel auch Platz benötigen und irgendwann hat man so viele Zettel im Büro, dass man sich nicht mehr zurecht finden kann. Ich empfinde die elektronische Literaturverwaltung als die Bessere, weil alle Inhalte am Computer abgespeichert werden und man alle Dateien durch automatische Suche schnell wiederfinden kann, und die Daten auch sicher aufgehoben sind. Desweiteren benötigt man für die elektronische Literaturverwaltung keine Kästen, in denen man sämtliche Zettel aufbewahren muss, sondern man speichert die Ideen in Ordnern ab, die am Computer bleiben. Demzufolge ist die elektronische Variante eindeutig platzsparender.
Dafür gibt es Softwaren, die die induktive Ideenfindung und Theoriebildung unterstützen. Diese wären das Programm Bibliographix und die Synapsen. (Vgl. Niedermair, 2010) So zum Beispiel ist Das Anwendungsprogramm Bibliographix dafür zuständig, Ideen festzuhalten und mit neuartigen Suchfunktionen wieder zu finden, zu ordnen und dann eine Gliederung zu erstellen. Bei den Synapsen werden einzelne Zettel automatisch verknüpft und können dadurch überraschende Zusammenhänge ergeben. (Vgl. Niedermair, 2010)
Desweiteren gibt es auch noch digitale Zettelkästen, die sich am Prinzip des Zettelkastens von Luhmann orientieren. (Vgl. Tiebel, 2010)
„Mit Hilfe dieser digitalen Arbeitstechnik lassen sich Literaturanmerkungen, Textstellen und Zitate sammeln und übersichtlich archivieren und verwalten. Jeder Eintrag wird mit Quellenangabe und Stichwörtern versehen und erleichtert somit sowohl das Verknüpfen von thematisch ähnlichen Einträgen als auch das Wiederfinden und gezielte Suchen von eingetragenen Zetteln. Dabei lassen sich Zettelkastendaten bequem mit anderen Programmen (Open Office, Microsoft Excel) weiter bearbeiten oder Dateien aus diesen Programmen in den Zettelkasten importieren.“ (Tiebel, 2010)
Arbeit zitieren:
Manuela Aberger, 2010, Der Zettelkasten von Niklas Luhmann, das Beschlagworten und die persönliche Materialdokumentation, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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