Hausarbeit VWL
Erläutern Sie, warum wirtschaftliche Güter einen Preis haben, freie Güter dagegen keinen Preis haben. Zeigen Sie darüber hinaus, warum mit dem Knappheitsproblem in der Wirtschaft immer auch ein Entscheidungsproblem verbunden ist.
von: Jenny Puttrich
Fachhochschule Stralsund Inhalt
Inhalt
1 Einleitung 2
2 Bedürfnisse Bedarf Nachfrage und Markt 2
2.1 Bedürfnisübersicht und Erklärung 2
2.2 Bedarf 4
2.3 Nachfrage 4
2.4 Markt 4
3 Was ist Tausch und welche Möglichkeiten des Tausches gibt es 5
4 Preis 6
5 Ökonomische Prinzipien (Methoden der Güterproduktion) 6
5.1 Minimalprinzip 7
5.2 Maximalprinzip 7
5.3 Optimalprinzip 7
6 Güter 7
6.1 Güterunterscheidung 7
6.2 Ordnung der Güter 9
6.3 Einfacher Wirtschaftskreislauf 9
7 Produktion und deren Faktoren 9
7.1 Opportunitätskosten 10
7.2 Arbeitsteilung Vorteile und Nachteile 11
7.3 Allokation 11
8 Knappheit 11
9 Entscheidungsproblem 12
10 Fazit 12
1 Einleitung
Ohne die Knappheit würden alle Bedürfnisse immer befriedigt werden, dies würde bedeuten das wir in einem Schlaraffenland leben würden, wenn immer alle Bedürfnisse gleich befriedigt wer- den. Alles würde im Überfluss vorhanden sein. Die Wirtschaftswissenschaften charakterisieren sich über die Knappheit. Ohne die Knappheit gäbe es keine Probleme in der Wirtschaft. Keine Kosten, Preise, Löhne, Zinsen usw. Die Bedürfnisse sind größer als die vorhandenen wirtschaft- lichen Güter, daraus leitet sich die Knappheit ab.
Dies hätte eine ständige Bedürfnisbefriedigung zur Folge.
2 Bedürfnisse, Bedarf, Nachfrage und Markt
Als Tatsache ist zu betrachten, dass die menschlichen Bedürfnisse ein Problem der Wirtschaft sind. Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Aber nicht nur Menschen, sondern jedes Lebewesen hat Be- dürfnisse. Je höher ein Lebewesen entwickelt ist, desto differenzierter und umfangreicher werden seine Bedürfnisse. Der Mensch kann seine Bedürfnisse am speziellsten definieren und konkreti- sieren.
Ein Bedürfnis ist das Gefühl eines Mangelzustandes, verbunden mit dem Wunsch diesen Man- gelzustand zu beseitigen. Die Bedürfnisse sind unbegrenzt und veränderbar. Man unterscheidet die Bedürfnisse nach ihrer Dringlichkeit.
2.1 Bedürfnisübersicht und Erklärung
Existenzbedürfnisse dienen dem Menschen zum reinen Überleben.
( Grundbedürfnisse )
Beispiele: Nahrung; Kleidung; Wohnung
Kollektivbedürfnisse sind Bedürfnisse, die den öffentlichen und sozialen Bereich abdecken. Sie entstehen aus dem Zusammenleben in einer Gemeinschaft. Die Befriedigung dieser Bedürfnisse erfolgt nicht durch eine einzelne Person, sondern durch Kooperation mit Anderen.
Beispiele dafür: Bildung, Forschung, Erholung, Gesundheit.
Zum Teil liegt die Erfüllung von Kollektivbedürfnissen in den Händen des Staates. In den In- dustriestaaten ist seit den letzten 150 Jahren ein permanenter Anstieg der kollektiven Bedürfnisse zu verzeichnen. Der deutsche Nationalökonom Adolph Wagner ( geb. 25.03.1835 in Erlangen; gest. 08.11.1917 in Berlin ) formulierte in diesem Zusammenhang das Wagnersche Gesetz – „Dies bedeutet die überproportionale Zunahme des Staatsbudgets in Relation zum Sozialpro- dukt.“.
Der Bedarf nach Grundbedürfnissen ist unelastisch.
Luxusbedürfnisse sind nicht erforderlich zum Überleben.
Die Einstufung als Grundbedürfnis bzw. als Luxusbedürfnis hängt vom Einkommen, der Le- bensart, der Herkunft und anderen Umständen ab in der die Person erzogen wurde bzw. lebt. Vieles was früher Luxus war ist heutzutage für die Menschen ein Grundbedürfnis (z. B. Radio; Fernseher; Auto usw.). Wer bestimmt ob ein Gut ein Grundbedürfnis oder Luxusbedürfnis ist? Dies ist abhängig von der Region, dies bedeutet handelt es sich um ein Entwicklungsland oder ein Industrieland?
Der Bedarf nach Luxus ist elastisch.
Individualbedürfnisse werden durch den Einzelnen befriedigt (z.B. Ernährung)
Kollektivbedürfnisse werden durch die Gemeinschaft befriedigt (z.B. Arbeit, Wohnen, Kultur, usw.).
Quote paper:
2003, Güterknappheit - Preisdarstellung und Entscheidungsproblem, Munich, GRIN Publishing GmbH
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