Inhaltsverzeichnis
Deckblatt
Inhaltsverzeichnis.............................................................................................................. II
Tabellenverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis. IV
Betriebswirtschaftliche Auswirkung der Zinsschrankenregelung nach dem
Wachstumsbeschleunigungsgesetz. 1
1.1. Einleitung. 1
1.2. Problemstellung und Zielsetzung. 1
1.3. Gang der Arbeit. 1
2. Überblick zur Zinsschrankenregelung. 2
2.1. Hintergrund zur Zinsschrankenregelung. 2
2.2. Zinsschrankenregelung gemäß der Unternehmenssteuerreform 2008. 3
2.3. Kritik an der Zinsschrankenregelung gemäß der Unternehmenssteuerreform
2008...................................................................................................................... 5
3. Änderungen durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz 2010. 6
3.1. Allgemeine Änderungen der Zinsschrankenregelung durch das
Wachstumsbeschleunigungsgesetz 2010. 6
3.2. Betriebswirtschaftliche Auswirkungen der Einführung des EBITDA-Vortrags
durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz 2010. 7
3.2.1. Periodischer EBITDA-Vortrag. 7
9
3.2.3. 10
Fazit. 12
5. Literaturverzeichnis. 14
6. Quellenverzeichnis. 16
7. Rechtsquellenverzeichnis 17
Tabellenverzeichnis
3.1. Beispiel zum Vortrag des EBITDA. 8
3.2. Gestaltungsmöglichkeit eines EBITDA-Vortrags 11
Abkürzungsverzeichnis
§ -Paragraph Abs. -Absatz a.F. -alte Fassung BDI -Bundesverband der deutschen Industrie e.V. BMF -Bundesministerium für Finanzen DIW -Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung EBITDA -Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation EStG -Einkommenssteuergesetz Hs. -Halbsatz i.S.d. -im Sinne des KPMG -KPMG Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KStG -Körperschaftssteuergesetz Mio. -Millionen Mrd. -Milliarden S. -Satz sog. -sogenannt Vgl. - Vergleich
1. Betriebswirtschaftliche Auswirkung der Zinsschrankenregelung nach dem
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
1.1. Einleitung
Die Zinsschranke wurde 2008 im Rahmen der Unternehmenssteuerreform eingeführt, um zu verhindern, dass in Deutschland erwirtschaftete Erträge der Konzerngesellschaften durch grenzüberschreitende Fremdkapitalfinanzierungen ins Ausland transferiert werden. Dazu wurde die steuerliche Abzugsfähigkeit von Fremdkapitalzinsen eingeschränkt. Seit der Einführung der Zinsschrankenregelung wurde immer wieder an ihrer strukturellen Konzeption Kritik geübt. Kritisiert wurde insbesondere ihre krisenverschärfende Wirkung. Bei Konjunktureinbrüchen erleiden die Unternehmen Gewinneinbußen und haben gleichzeitig gestiegene Finanzierungskosten und damit auch erhöhte Zinsaufwendungen. Unternehmen, die in den Vorjahren nicht von der Zinnsschrankenregelung betroffen waren, geraten in Krisenzeiten in deren Anwendungsbereich. Damit können Unternehmen gerade bei Konjunktureinbrüchen einen geringeren Zinsaufwand geltend machen und erleiden dadurch einen Liquiditätsengpass. Im Anbetracht der Finanzkrise erreicht diese Kritik einen deutlich höheren Stellenwert. Um die krisenverschärfende Wirkung der Zinsschrankenregelung abzumildern wurde vom Gesetzgeber am 01.01.2010 das Wachstumsbeschleunigungsgesetz verabschiedet. Damit sollte es den Unternehmen erleichtert werden die unmittelbaren Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise leichter zu verkraften.
1.2. Problemstellung und Zielsetzung
Durch die Änderungen der Zinsschrankenregelung ergeben sich für Unternehmen neue betriebswirtschaftliche Auswirkungen sowohl positiver als auch negativer Natur, sowie neue Gestaltungsmöglichkeiten zur Minderung des Steueraufwands. Diese gilt es herauszuarbeiten. In dieser Arbeit sollen die möglichen strategischen Reaktionen der Unternehmen auf bestimmte Änderungen der Zinsschrankenregelung dargelegt werden. Fraglich ist auch, inwieweit die Änderungen der Zinsschrankenregel krisenentschärfend wirken und welche neuen Kritikpunkte und berücksichtigungswerte Folgewirkungen sich ergeben.
1.3. Gang der Arbeit
Im Folgenden soll zunächst das grundlegende Prinzip der Zinsschranke verdeutlicht werden. Daraufhin wird die Kritik an der Zinsschranke gemäß der Unternehmenssteuerreform 2008 aufgezeigt und die Änderungen durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz vorgestellt. Insbesondere wird ausführlich auf den EBITDA-Vortrag und die Regelung zur Generierung
beziehungsweise zur Nutzung des EBITDA-Vortrags eingegangen und den damit verbundenen betriebswirtschaftlichen Auswirkungen für Unternehmen. Abschließend wird ein kritisches Fazit gezogen.
2. Überblick zur Zinsschrankenregelung
2.1. Hintergründe und Zustandekommen der Zinsschrankenregelung Die Zinsschrankenregelung wurde 2008 im Rahmen der Unternehmenssteuerreform 1 in Deutschland eingeführt und ersetzte damit die bisherigen Regelungen zur Gesellschafter-Fremdfinanzierung des § 8a KStG, die als nicht ausreichend effektiv erschienen. 2 Durch die Unternehmenssteuerreform 2008 sollte die steuerliche Belastung der in Deutschland ansässigen Unternehmen dem europäischen Niveau angeglichen werden um die Konkurrenzfähigkeit Deutschlands bezüglich Arbeitsplätzen und Investitionen zu gewährleisten. 3 Durch die Zinsschranke sollte verhindert werden, dass in Deutschland erwirtschaftete Erträge der Konzerngesellschaften durch grenzüberschreitende Fremdkapitalfinanzierungen ins Ausland transferiert werden. Durch die grenzüberschreitende Fremdkapitalfinanzierung konnte vor der Einführung der Zinsschranke in Deutschland ein hoher steuerlich abzugsfähiger Zinsaufwand geltend gemacht werden und damit der Gewinn in Deutschland geschmälert werden, während die Zinserträge im Ausland besteuert wurden. Gemäß einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung bestand im Jahr 2001 zwischen den in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ausgegebenen Gewinnen und den real steuerlich erfassten Gewinnen eine Besteuerungslücke von ca. 100 Mrd. Euro. 4 Die Fremdkapitalfinanzierung eines Konzerns mit dem Zweck einen möglichst hohen Zinsaufwand in Deutschland zu erzielen um Gewinne ins Ausland zu verlagern ist als einer Gründe für diese Besteuerungslücke anzusehen. 5 Die Zinsschrankenregelung sollte dazu beitragen, diese Besteuerungslücke zu verringern und die Unternehmensteuersatzsenkungen der Unternehmenssteuerreform 2008 gegenzufinanzieren.
1 Vgl. Unternehmensteuerreformgesetz 2008 vom 14.8.2007, BStBl. I 2007, S. 630.
2 Vgl. Bach, Stefan/ Buslei, Hermann, Empirische Analysen zur Zinsschranke auf Grundlage von Handels-
bilanzdaten, DIW Berlin 2009, S. 2.
3 Vgl. Deutscher Bundestag, Entwurf eines Unternehmenssteuergesetz 2008, vom 27.03.2007.
4 Vgl. Wochenbericht 5/2007 DIW, S. 1.
5 Vgl. Haufler, Andreas, Die Besteuerung multinationaler Unternehmen, Discussion paper 2006-19, Department
of Economics, Universität München, Juni 2006 S. 12.
Arbeit zitieren:
Daniel Feese, 2010, Betriebswirtschaftliche Auswirkungen der Zinsschrankenregelung durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz, München, GRIN Verlag GmbH
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