Inhaltsverzeichnis
1. Profil der Kindertagesstätte 3
2. Methoden, Arbeitsformen und Organisation
der sozialen Arbeit in der
Kindertagesst ätte 3
3. Beschreibung meiner eigenen Tätigkeit in
der Kindertagesstätte 5
4. Reflexion meiner eigenen pädagogischen
Arbeit in der Kindertagesstätte 5
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1. Profil der Kindertagesstätte
…....... ist eine Kindertagesstätte und liegt in der Gemeinde …........... im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg und wird getragen und gefördert vom Amt Kleine-Elster, mit Sitz in der Gemeinde …..........
Insgesamt sind drei pädagogisch-ausgebildete Erzieherinnen fest angestellt und arbeiten im Rotationsprinzip (Frühschicht und Spätschicht). Die Kita …............ hat täglich von 5.30 Uhr bis 17 Uhr durchgehend geöffnet und bleibt lediglich zu Weihnachten und Silvester geschlossen. Die Einrichtung befindet sich in der denkmalgeschützten, alten Schule des Dorfes. Diese wurde 2002 komplett saniert und beherbergt im Erdgeschoss den Kindergarten und im Obergeschoss zwei Wohnungen. Die Kita ….......... ist gegliedert in einen zweiteiligen Flur (im vorderen Bereich für die Kleinkinder, im hinteren Bereich für die Vorschul- und Hortkinder.), eine Wohnküche mit Sitzgelegenheiten für Klein und Groß sowie Kochecke, einen Schlafraum, einen Bewegungs- und Turnraum, ebenso wie einen Raum zum Spielen, Basteln und Lernen. Hinter dem Gebäude befindet sich ein großer Garten mit Spiel- und Turngeräten, einem Berg, einem kleinen Fußballfeld und einem großen Sandkasten.
Die Betreuung kann bereits ab fünf Monaten erfolgen und bis zur Einschulung andauern, aber auch in der ersten, zweiten und dritten Klasse ist eine Betreuung nach der Schule (sog. Hort, für Hausaufgabenhilfe und Lernförderung) sehr willkommen. Derzeit besuchen 23 Kinder und vier Hortkinder die Kita…................ .
2. Methoden, Arbeitsformen und Organisation der sozialen Arbeit in der Kita..... Die Kinder, die die Kita ….............. besuchen, sind in drei gemischte Gruppen eingeteilt. Jeder Erzieherin werden bestimmte Kinder zugewiesen, die diese intensiver als die anderen beobachtet und die Eltern über die Entwicklung ihres Kindes in Kenntnis setzt. Die Gruppen sind beabsichtigter weise nicht nach dem Alter eingeteilt, sondern bewusst gemischt, so dass die Kinder sich hauptsächlich untereinander sozial entwickeln. Das Motto mit der höchsten Priorität lautet demnach „Probiere es zumindest einmal selbst, ansonsten wende dich an die Älteren“. So wird Raum für Kinder und Erzieherinnen gleichermaßen geschaffen. Die Kinder lernen somit das Meiste voneinander.
Zu Beginn des Tages ist nur eine Erzieherin für alle Kinder anwesend und wird gegen 9 Uhr von einer weiteren Erzieherin unterstützt, gegen 11 Uhr trifft meist die dritte Zuständige ein, damit gegen 13 Uhr die erste Erzieherin die Einrichtung wieder verlassen kann. Mit diesem Rotationsprinzip wird gewährleistet, dass die Erzieherinnen weder unterfordert, noch überarbeitet
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sind und sich immer mit voller Konzentration den Kindern widmen können. Ein typischer Tagesablauf in der Kindertagesstätte sieht folgendermaßen aus: Gegen 7 Uhr wird gemeinsam gefrühstückt mit anschließendem gemeinsamen Zähne putzen, danach ist meist Zeit zum Spielen und zur kreativen Arbeit, gegen 10 Uhr gibt es Obst oder Gemüse und etwas zu Trinken (wobei die Kinder täglich zwischen Tee und Milch wählen können). Im Anschluss gehen die Kinder meist in den Garten, in den Wald oder in das Dorf (Gesetz dem Fall es regnet, stürmt oder schneit nicht). Sollte doch einmal schlechtes Wetter sein, werden drinnen körperliche Gemeinschaftsspiele gespielt. Danach müssen die Kinder die Toilette besuchen und sich die Hände waschen. Dann ist Mittagszeit, wobei jeden Tag ein jüngeres und ein älteres Kind „Tischdienst“ hat und verantwortlich dafür ist, dass jeder Besteck, einen gefüllten Teller und etwas zu Trinken bekommt. Dies soll das Verantwortungsbewusstsein anderen gegenüber bilden und fördern. Die Erzieherinnen essen gemeinsam mit den Kindern am Tisch. Wenn alle aufgegessen und ausgetrunken haben, darf jeder nacheinander aufstehen und seinen Teller selbstständig wegbringen. Nach dem Mittag putzen alle die Zähne und machen sich fertig für den Mittagsschlaf, d.h., dass jeder seine Matratze und Bettzeug ordentlich aufstellt und zurechtmacht (hierbei helfen ebenfalls wieder die Größeren den Kleineren). Die Kinder, die bereits vor dem Schlafen abgeholt werden, beschäftigen sich in dieser Zeit eigenständig leise mit Büchern.Während des Mittagsschlafes werden die Hortkinder bei den Hausaufgaben betreut und pädagogisch gefördert (z.B. lautes Vorlesen). Nach dem Mittagsschlaf wird gemeinsam gevespert (ein Tee und etwas Süßes), danach haben die Älteren etwas Zeit sich am Computer mit Lernspielen zu beschäftigen und die Kleineren werden mit pädagogisch aufbereiteten Arbeitsblättern gefördert. Im Anschluss ist wieder Zeit zum freien Spielen, bis der Kindergarten schließt.
Die Erzieherinnen der Einrichtung bringen sich mit sehr viel Engagement in die Gestaltung und Darstellung des Kindergartens ein, oft auch noch nach Dienstschluss. Weiterbildungen sind so selbstverständlich, wie das Besuchen von Spielzeugmessen und die Organisation des Elternrates, für die Tageseinrichtung. In regelmäßigen Abständen veranstalten die Erzieherinnen Ausflüge für die Kinder, wie z.B. in den Zirkus, ins Schwimmbad, zu großen öffentlichen Spielplätzen oder zum nahe gelegenen Besucherbergwerk F60. Sie haben immer ein offenes Ohr für jedes Kind und fördern nebenbei Unterentwickelungen einzelner, wie Sprachfehler, Farbenblindheit oder Aufmerksamkeitsstörungen, ohne dabei andere zu benachteiligen. Die Kinder, sowie die Erzieher stehen mit- und untereinander in einer sehr engen Verbindung, die meist über die Kindergartenzeit hinaus besteht. Jede Erzieherin bildet sich allgemein, aber explizit im eigenen Spezialgebiet, weiter. So gibt es eine Erzieherin, die hauptsächlich für Bewegung und somit für die physische Entwicklung der Kinder ausgebildet ist, eine weitere, die die sprachliche Entwicklung fördert und
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Arbeit zitieren:
Maxi Pötzsch, 2009, Sozialpraktikumsbericht an einer Kindertagesstätte, München, GRIN Verlag GmbH
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