Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Hintergrund und Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 2
1.3 Motivation 2
1.4 Methodik 2
1.5 Struktur 3
2 Begriffserklärungen 4
2.1 Gesellschaftliche Entwicklung 4
2.2 Nachhaltigkeit 4
2.3 Nachhaltige Entwicklung 4
2.4 Ökologische Nachhaltigkeit 5
2.5 Soziale Nachhaltigkeit 5
2.6 Umweltbewusstsein 6
3 Happy Community Index (HCI) 8
3.1 Begriffserklärung „Community“ 8
3.2 Ursprung und Nutzen 8
4 Berechnungsmethodik 10
4.1 HCI-Formel 10
4.2 Lebenserwartung 11
4.3 Lebenszufriedenheit 11
4.3.1 Fragenkatalog LZ 12
4.3.2 Berechnungsmethode des Zufriedenheitsfaktors 14
4.4 Happy Life Years (HLY) 16
4.5 Ökologischer Fußabdruck 17
4.5.1 Experimentelle Beispiele 18
4.5.2 öF-Jugendmethode 18
4.5.3 Bestandteile des Ressourcenverbrauchs 19
4.5.4 Verbesserungsvorschläge für einen nachhaltigen Konsum 22
4.5.5 Fragenkatalog öF 24
5 HCI am Beispiel Jugendgruppe AV Innsbruck 29
5.1 Ökologischer Fußabdruck 30
5.2 Happy Life Years (HLY) 34
5.3 HCI- Wert und Feedback der Jugendlichen 35
6 Grenzen des HCI 36
7 Kritik am HCI 36
8 Schluss 38
8.1 Ergebnisse und Fazit 38
8.2 Ausblick 40
Literaturverzeichnis 42
Anhang 46
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Anteil der Lebensmittel am öF Ernährung
Abbildung 2: öF einer ÖsterreicherIn.
Abbildung 3: öF der Mitglieder
Abbildung 5: Entscheidung für biologische Produkte
Abbildung 4: Fleisch- und Milchproduktekonsum
Abbildung 6: Verkehrsmittel im Urlaub
Abbildung 7: Einkaufverhalten
Abbildung 8: LZ und HLY
Abbildung 9: Happy Community Index
Abbildung 10: Ergebnis Pre-Test
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 : Antwortwerte 14
Tabelle 2: Rechenschritte. 15
Tabelle 3: Fragenkatalog öF 27
Tabelle 4: Rechenschritte des Punktesystems öF 28
Tabelle 5: Punktesystem öF 28
Abkürzungsverzeichnis
BIP Bruttoinlandsprodukt bzw. beziehungsweise ESS European Social Survey ESF European Science Foundation GDP Gross Domestic Product GPI Genuine Progress Index HCI Happy Community Index HLY Happy Life Years HPI Happy Planet Index IG-L Immissionsschutzgesetz-Luft J- AV I Jugendgruppe Alpenverein Innsbruck LE Lebenserwartung LE Lebenszufriedenheit NEF New Economics Foundation NGO Nongovernmental-Organisation OECD Oil Exporting Countries öF ökologischer Fußabdruck u.s.w. und so weiter u.v.m. und vieles mehr
Bewusst-Sein dank HCI ?
1 Einleitung
1.1 Hintergrund und Problemstellung
Seit der Einführung der international einheitlichen Sozialproduktrechnung in den zwanziger Jahren liegt der Fokus der gesellschaftlichen Entwicklung auf wirtschaftlichen Erfolg und stetigem Wachstum. 1 Der reine Fokus auf Konsum und Produktion seit rund neunzig Jahren geht sogar so weit, dass natürliche, für den Menschen essentielle Ressourcen, ausgeschöpft und gefährdet sind. 2 Diese Form von Entwicklung ist künftig nicht tragbar. 3 Daher ist nachhaltige Entwicklung notwendig, um die Erde mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen und somit die Lebensgrundlage und Lebensqualität der Menschen zu sichern. Die Implementierung einer nachhaltigen Entwicklung setzt jedoch Bewusstsein für ihre Notwendigkeit in der Bevölkerung voraus. Für das Erkennen von Verantwortung der Umwelt gegenüber, für einen nachhaltigen Wertewandel und für umweltfreundliche Handlungen ist Umweltbewusstsein entscheidend. 4 Um eine nachhaltige Entwicklung zukünftig zu gewährleisten, ist das Ausmaß des Bewusstseins bei Jugendlichen der nachkommenden Generation entscheidend. 5 Jugendliche sind sich zwar den Umweltproblemen bewusst und befürworten umweltverträgliche und -schonende Lösungen. Die Handlungsbereitschaft und das Erkennen der individuellen Verantwortung sind jedoch schwach. 6 Aufgrund dessen stellt sich die Aufgabe an Methoden zur Schaffung von Umweltbewusstsein individuelle Verantwortung und das Handlungspotential zu fördern. New economics foundation (nef), eine Stiftung für neue Ökonomie in England, entwickelte den Happy Planet Index (HPI), um durch die Messung von ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit auf internationaler, europäischer Ebene Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung zu schaffen. 7 Die Berichte und Methodik des HPI sind jedoch sehr umfangreich, komplex und zumeist in englischer Sprache erhältlich. Um mit der Methode Jugendliche zu erreichen, ist eine kompakte, nachvollziehbare sowie in deutscher Sprache zur Verfügung stehende Version erforderlich.
1 Vgl. Ruh & Gröbly (2008), S. 111 ff.
2 Vgl. Nutzinger (1995), S. 20
3 Vgl. Sachs & Santarius (2006), S. 35
4 Vgl. Grettenberger (1993), S. 36 ff.
5 Vgl. Eigner & Krotscheck (2009), S. 223
6 Vgl. Bolscho (1989), S. 8
7 Vgl. Abdallah & Thompson u.a. (2009), S. 3
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Bewusst-Sein dank HCI ?
1.2 Zielsetzung
Im Rahmen dieser Arbeit soll eine jugendgerechte Methode des HPI, der Happy Community Index (HCI) entwickelt werden. Er soll Jugendlichen ermöglichen, Merkmale und Ausprägung von Nachhaltigkeit selbst zu messen und zu analysieren, um so zu mehr Umweltbewusstsein zu kommen. Der HCI soll kompakt, verständlich und in etwa einer Stunde zu berechnen sein. Um sicherzugehen, dass die Methode für Jugendliche geeignet ist, soll sie in einer Jugendgruppe getestet werden.
Anforderungen an den HCI
Jugendgerecht
Potential zur Bewusstseinsschaffung von ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit Praxisrelevant Berechnungsdauer: etwa eine Stunde (1h)
1.3 Motivation
Durch Absolvierung eines zweimonatigen Praktikums bei Klimabündnis Tirol bin ich verstärkt mit Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bezug auf Jugendliche in Kontakt gekommen. Als Rollspielleiterin und Workshopleiterin in den Bereichen Antidiskriminierung und Armut habe ich den pädagogischen Bereich für mich entdecken können. Durch Gespräche mit Wolfgang Pekny, Gründer der Plattform Footprint, und Saamah Abdallah, Mitarbeiter von nef, wurde ich von den Methoden öF und HPI inspiriert sowie bestärkt durch meine Arbeit einen Beitrag zur Bewusstseinsschaffung von Jugendlichen zu leisten.
1.4 Methodik
Der Nutzen des HCI wird durch eine detaillierte und kritische Auseinandersetzung mit der Thematik „nachhaltige Entwicklung“ und „Umweltbewusstsein“ aufgezeigt. Die einzelnen Indikatoren des HCI Lebenserwartung (LE), Lebenszufriedenheit (LZ) und ökologischer Fußabdruck (öF) werden anhand von wissenschaftlicher Literatur aufbereitet und auf ihre einzelnen Bestandteile analysiert. Jugendgerechte und notwendige Merkmale und Ausprägungen werden in die Berechnungsverfahren der einzelnen Indikatoren des HCI integriert. Die Bemessung und Bewertung dieser erfolgt durch zwei Fragenkataloge. Durch einen Testvorgang der Methode in der Jugendgruppe des Alpenvereins Innsbruck konnte das Potential des HCI konkret analysiert werden.
2
Bewusst-Sein dank HCI ?
1.5 Struktur
Die gesamte Bachelorarbeit gliedert sich in zwei Arbeiten, eine theoretischen und eine empirischen.
In der theoretischen Arbeit wird das Potential des HPI zur Schaffung von Bewusstsein für ökologische und soziale Nachhaltigkeit analysiert und als positiv bewertet.
Im Rahmen der empirischen Arbeit wird eine jugendgerechte Methode des HPI, der HCI, entwickelt, um Bewusstsein für ökologische und soziale Nachhaltigkeit bei Jugendlichen zu schaffen. Zu Beginn der Arbeit werden grundlegende Begriffe definiert und erläutert. Im Anschluss daran wird der HCI vorgestellt. Die Kapitel vier und fünf legen die einzelnen Indikatoren LE, LZ und öF anhand eines fiktiven Beispiels im Detail dar und präsentieren ihre Berechnungsmethodik sowie die HCI-Formel. Darauf aufbauend werden die Ergebnisse des Testvorgangs der Methode im Rahmen eines Workshops mit der Jugendgruppe des Alpenvereins Innsbruck aufgezeigt und somit das Potential des HCI zur Schaffung von Bewusstsein. Basierend auf dem Testverfahren und die Gütekriterien der qualitativen Forschung werden die Grenzen von und die Kritik an dem HCI demonstriert. Zum Schluss der Arbeit werden die Ergebnisse und der Ausblick erläutert.
3
Bewusst-Sein dank HCI ?
2 Begriffserklärungen
2.1 Gesellschaftliche Entwicklung
Gesellschaft
„G. ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Formen zusammenlebender Gemeinschaften von Menschen, deren Verhältnis zueinander durch Normen, Konventionen und Gesetze bestimmt ist und die als solche eine G.-Struktur (G.-Gefüge) ergeben.“ 8
Entwicklung
„Unter Entwicklung versteht man im Allgemeinen einen Prozess der Entstehung, der Veränderung bzw. des Vergehens.“ 9
Gesellschaftliche Entwicklung
Der Terminus „gesellschaftliche Entwicklung“ definiert in dieser Arbeit die Veränderung einer Gemeinschaft/Gesellschaft, wie die Erdbevölkerung oder die Bevölkerung eines bestimmten Landes.
2.2 Nachhaltigkeit
Der Begriff ist abgeleitet vom englischen Wort „sustainable“. Sustainable bedeutet im deutschsprachigen Raum „nachhaltig“ und „zukunftsfähig“. 10 Heutzutage bedeutet der Begriff so viel wie: Sicherung der Lebensqualität und Lebensgrundlage (natürliche Ressourcen) für die jetzige und nachkommenden Generationen. 11
2.3 Nachhaltige Entwicklung
Die Vereinten Nationen definieren „nachhaltige Entwicklung“ folgendermaßen: „Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne u riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ 12
8 Schubert/Klein (2006), zitiert nach Bildung für politische Bildung (2006), online
9 Bredenkamp & Wippich (1977), S. 19
10 Vgl. Nutzinger (1995), S. 13
11 Vgl. Ehrenwerth (2007), S. 2
12 UN Brundtland-Report (1987), online
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Bewusst-Sein dank HCI ?
Seit rund 90 Jahren orientiert sich die Gesellschaft an wirtschaftlicher Entwicklung. Wirtschaftlicher Erfolg, Erfüllung kurzfristiger Ziele, materieller Wachstum und Deckung der Bedürfnisse durch Konsum sind Beispiele für die wirtschaftliche Entwicklung. Entwicklung nach diesem Vorgehen ist künftig nicht tragbar, da die natürlichen Ressourcen als Grundlage für Mensch und Tier ausgeschöpft und gefährdet sind. Um eine gesellschaftliche Entwicklung zu gewährleisten, die die Bedürfnisse der jetzigen Generation und der der nachkommenden deckt, ist eine nachhaltige Entwicklung notwendig. Die wechselseitige Abhängigkeit zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem in Bezug auf Nachhaltigkeit muss berücksichtigt werden. 13 Zunächst ist der Schutz der Umwelt und der Ressourcen erste Priorität (ökologische Nachhaltigkeit). Weiteres sind das Streben nach Demokratie, Gleichberechtigung, Solidarität, Respekt und Freiheit wichtige Prinzipien (soziale Nachhaltigkeit). Bezogen auf die Wirtschaft ist volle Beschäftigung, ein hoher Status an Bildung, Gesundheit und sozialer Zusammenhalt erforderlich (wirtschaftliche Nachhaltigkeit). 14 Speziell der Fokus auf die ökologische und soziale Nachhaltigkeit ist wichtig aufgrund der jahrelangen Ausblendung.
2.4 Ökologische Nachhaltigkeit
Die ökologische Nachhaltigkeit beschäftigt sich mit der Aufrechterhaltung des natürlichen Gleichgewichts sowie mit der Sicherstellung der Lebensgrundlage des Menschen. 15 Beide Bereiche sind im großen Ausmaß durch den anthropogenen Treibhauseffekt sowie aufgrund der starken Ausbeutung der Erd- und Meeresflächen durch den übermäßigen Fischfang und den Waldrodungen gefährdet. 16 Mehr dazu findet man im Kapitel 2.1 „ökologische Nachhaltigkeit“ der theoretischen Arbeit.
2.5 Soziale Nachhaltigkeit
Soziale Nachhaltigkeit ist nach der Definition der Brundtland Kommission eine Form der Entwicklung, die die Lebensqualität intergenerational sichert. Eine
Verteilungsgerechtigkeit der Ressourcen innerhalb der Generationen ist vorderste Priorität. Weitere Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit sind die Sicherung der Grundbedürfnisse, die Armutsbekämpfung sowie der gleichmäßige Zugang zu Chancen und Ressourcen für jeden. Eine positive soziale Entwicklung drückt sich durch
13 Vgl. Ehrenwerth (2007), S. 2
14 Vgl. Council of the European Union (2006), S. 2
15 Vgl. Latif & Wiegandt (2008), S. 57
16 Vgl. Jäger & Wiegandt (2007), S. 40
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Bewusst-Sein dank HCI ?
Gleichberechtigung, Solidarität, Respekt und Freiheit aus. 17 Die Deckung der physiologischen Bedürfnisse durch natürliche Ressourcen ist für die Menschen essentiell. 18 Für das Ausmaß der Lebensqualität sind sie jedoch nicht verantwortlich. Experten sehen den Hauptfaktor für Lebensqualität in der Lebenszufriedenheit, welche am meisten durch soziale Bindungen beeinflusst ist. Daraus wird geschlossen, dass die Sicherung von sozialen Bindungen und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls für die soziale Entwicklung erforderlich sind. 19
2.6 Umweltbewusstsein
Umwelt
Der Begriff „Umwelt“ wird in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Diese Arbeit bezieht sich auf die ökologische Betrachtungsweise nach Grettenberger. Die ökologische Umwelt ist ein existenznotwendiger Zustand der Umweltbestandteile, welche für den Fortbestand aller Organismen essentiell ist. Umweltbestandteile sind unter anderem Luft, Wasser, Boden oder Rohstoffe. Organismen sind laut Grettenberger Menschen, Tiere und Pflanzen. 20
Bewusstsein
Bewusstsein ist nach Dorsch:
„Haben von Erlebnissen, von seelischen Prozessen, die unmittelbar vom Subjekt erfahren werden, also Wahrnehmungen, Erinnerungen, intellektuellen Vorgängen, Gefühlen, Anstrebungen, Willensprozessen und dergleichen.“ 21 Der psychologische Aspekt von Bewusstsein besagt, dass Bewusstsein die ganzheitliche Erfassung des Selbst und der Umwelt ist. 22
Umweltbewusstsein
Im Allgemeinen versteht man unter Umweltbewusstsein vorwiegend Umweltproblem-oder Umweltkrisenbewusstsein. 23 Grettenberger definiert Umweltbewusstsein als „ ... einen Wertewandel, der sich in der Gesellschaft vollzieht, dessen Mittelpunkt das
17 Vgl. Council of the European Union (2006), S. 2
18 Vgl. Giovannini & Hall (2009), S. 12
19 Vgl. Giovannini & Hall (2009), S.12
20 Vgl. Grettenberger (1993), S. 36 ff.
21 Dorsch (1987), S. 62
22 Vgl. Dorsch (1987), S.62
23 Vgl. Bromundt (2007), S. 64
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Bewusst-Sein dank HCI ?
Erkennen der Verantwortung jedes Einzelnen seiner Umwelt gegenüber ist, so dass neue Werte Relevanz bekommen und entsprechende Handlungen folgen können“. 24 Laut Fietkau ist Umweltbewusstsein eine politische sowie individuelle Haltung bzw. Handlungsbereitschaft. Eine ökologisch orientierte Politik sowie individuelle nachhaltige Wertvorstellungen und Verhaltensweisen sind unabdingbar für das Umweltbewusstsein. 25
Laut der empirischen Sozialforschung wird Umweltbewusstsein in drei Teile gegliedert: Umweltwissen, -einstellungen und -handlungen. Unter Umweltwissen versteht man das Verständnis für Umweltzusammenhänge, Umweltbelastungen und Nachhaltigkeit, um die Notwendigkeit einer nachhaltigen Lebensweise und die Grundlagen der Umweltproblematik zu erkennen. Die empirische Sozialforschung geht davon aus, dass durch Umweltwissen Befürchtungen, Unzufriedenheit oder Betroffenheit betreffend die Umwelt- und Gesellschaftsprobleme entstehen, welche zu veränderten Einstellungen und Gefühlszuständen führen. Durch die Realisierung der Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung mittels Gedanken (Wissen) und Gefühlen (Einstellungen) kann es zu einem umweltfreundlichen Handeln auf politischer, gemeinschaftlicher und individueller Ebene kommen. Die Handlungen betreffen in den meisten Fällen, das Energie-, Abfall-, Freizeit-, Mobilitäts-, gesellschaftlich-politisches-(Bürgerschaftsbeteiligung u.v.m.) und
Naturschutzverhalten. Erst das Abdecken aller drei Teile führt zu einem Bewusstseinszustand, welcher in einem erwünschten Verhalten resultiert. 26 Die entwickelte Methode „HCI“ zur Schaffung von Umweltbewusstsein bei Jugendlichen für nachhaltige Entwicklung wird folgt dargelegt. Bei der Entwicklung wurden Anforderungen an Instrumente der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Kriterien des Umweltbewusstseins berücksichtigt. (mehr dazu im Kapitel 3 „Umweltbewusstsein“ der theoretischen Arbeit)
24 Grettenberger (1993), S. 36 ff.
25 Vgl. Fietkau (1987), S. 294
26 Vgl. De Haan & Kuckartz (1996), S. 37
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Arbeit zitieren:
Ilona Pertl, 2010, Bewusst-Sein dank HCI?, München, GRIN Verlag GmbH
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