Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen 3
2.1 Nachhaltigkeitsbericht: Otto 3
2.2 Nachhaltigkeitsbericht: Henkel 6
2.3 Nachhaltigkeitsbericht: Opel 9
3. Leitfaden zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten 12
3.1 Grundsätze 12
3.2 Bausteine 14
3.3 Darstellung 18
3.3.1 Sozial 18
3.3.2 Ökologisch 20
3.3.3 Ökonomisch 21
4. Vergleich und Bewertung 23
4.1 Beurteilung des Leitfadens 23
4.2 Vergleichs- und Bewertungssystem 28
4.3 Anwendung der Systeme auf die drei Konzepte 33
5. Zusammenfassung und Fazit 35
Anhang 39
Literaturverzeichnis 47
Einleitung
1. Einleitung
Nachhaltigkeit ist ein Begriff der in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dennoch gilt dieser Begriff bei lediglich 13% der Bevölkerung als bekannt laut BMU/UBA (2000) 1 .
Hauff (1987) definiert Nachhaltigkeit, als dass wir Menschen so leben sollten, dass „... die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt (werden), ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ 2 Demnach besteht Nachhaltigkeit aus drei Säulen: Ökologie, Soziales und Ökonomie. Nachhaltiges Handeln bedeutet demzufolge in allen drei Dimensionen, wenn möglich gleichzeitig, tätig zu werden und dort positive Änderungen zu bewirken. Aus dieser Einsicht in der Bevölkerung, dass wir unsere heutige Lebensweise ändern müssen, um nicht die Bedürfnisbefriedigung zukünftiger Generationen zu gefährden, ist eine neue Handlungsstrategie ableitbar. Es darf den Unternehmen nicht mehr ausschließlich um ihren Profit gehen. Die Bevölkerung will Unternehmen, die verantwortlich handeln. Dadurch, dass diese Einstellung immer größere Verbreitung in der Öffentlichkeit findet, versuchen immer mehr Unternehmen nachhaltig zu handeln. Um diese Aktivitäten der Öffentlichkeit zu präsentieren werden so genannte Nachhaltigkeitsberichte erstellt.
Sie werden auf freiwilliger Basis vom Unternehmen erstellt und daher gibt es keine gesetzlichen Auflagen oder Richtlinien, wie ein solcher Bericht auszusehen hat. Da den Unternehmen freie Hand bei der Nachhaltigkeitsberichtserstattung gelassen wird soll ein Vergleich und die Bewertung von Nachhaltigkeitsberichten deutscher Unternehmen Gegenstand dieser Arbeit sein.
Im ersten Abschnitt werden drei Nachhaltigkeitsberichte von drei verschiedenen Unternehmen beschrieben. Es soll deren Aufbau und Inhalt dargestellt werden. Dem folgt die Beschreibung eines vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und vom imug, Institut für Markt - Umwelt - Gesellschaft, herausgegebenen Konzeptes, ein Leitfaden zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Er zeigt wie ein möglicher Nachhaltigkeitsbericht aussehen könnte, bzw. aussehen sollte, der die Personengruppen anspricht, die ein Interesse am Nachhaltigkeitsbericht haben. Diese Zielgruppen sind die Stakeholder. Ein Stakeholder ist laut R. Freeman (1984) wie folgt
1 Vgl. Clausen u. a. (2001), S. 9.
2 Clausen u. a. (2001), S. 7.
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Einleitung
definiert: „A stakeholder in an organization is (by definition) any group or individual who can affect or is affected by the achievment of the organization`s objectives.“ 3 Dem Ergebnis der Bewertung des Leitfadens vorwegnehmend, dass es sich um einen qualitativ guten Leitfaden handelt, kann man davon ausgehen, dass unter Anwendung des o. g. Konzeptes, ein qualitativ guter Nachhaltigkeitsbericht erstellt werden kann. Im nächsten Kapitel werden ein Vergleichs- und ein Bewertungssystem entwickelt. Mit Hilfe dieses Systems sollen die drei vorgestellten Nachhaltigkeitsberichte verglichen und bewertet werden. Als ziel dieser Arbeit soll ein Ranking entstehen, an Hand dessen man die Qualität der Berichterstattung ablesen kann. Dieses Vergleichs- und Bewertungssystem soll auch auf andere, in diesem Bericht nicht behandelte, Nachhaltigkeitsberichte angewendet werden können. Zum Schluss werden die wesentlichen Endergebnisse dieser Arbeit noch mal zusammengefasst dargestellt und es wird ein Fazit gezogen.
3 Freeman, R. (1984), S. 46.
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Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen
2. Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen
Im Folgenden werden die Nachhaltigkeitsberichte von drei Unternehmen vorgestellt. Es soll auf deren Aufbau und Inhalt eingegangen werden. Im Kapitel 4 werden diese Nachhaltigkeitsberichte dann bewertet und miteinander verglichen. Bei den drei Unternehmen handelt es sich um den Otto Versand (Otto), der Adam Opel AG (Opel) und um die Henkel KGaA (Henkel). Die drei Berichte stammen zwar alle aus verschiedenen Jahren (2000 bis 2002), in denen es bestimmt eine Weiterentwicklung gegeben hat, dennoch findet dieser Aspekt wegen der kurzen Zeitspanne bei der Beurteilung der Berichte keine Berücksichtigung.
2.1 Nachhaltigkeitsbericht: Otto 4
Der Nachhaltigkeitsbericht von Otto bezieht sich auf das Jahr 2000. Er besteht aus zwei Teilen. Das Hauptheft mit 38 Seiten verschiedener Berichte, so wie einem 27-seitigem Heft mit Daten und Fakten aus dem Jahr 2002.
Das Inhaltsverzeichnis zeigt sehr übersichtlich unter einem Stichwort auf welcher Seite was zu finden ist. Dieses Stichwort wird zusätzlich in ein bis zwei Sätzen erläutert. Danach werden Ausschnitte von Kundenbriefen mit Aussagen und Fragen bezogen auf Nachhaltigkeit dargestellt. Ferner ist eine kurze Erläuterung vom Direktor für Umwelt und Gesellschaftspolitik zu finden, warum das Unternehmen Nachhaltigkeit betreibt. Dem folgt die grafische untermalte Darstellung der Länder, in denen Otto eigene Versandunternehmen bzw. Niederlassungen, Büros oder Repräsentanten hat. Der nächste Bericht bezieht sich auf die ökologische Produktion von Textilien. Hierbei wird ein Projekt exemplarisch dargestellt. Dabei wird ebenfalls über den aktuellen Stand, Ziele und Maßnahmen berichtet. Die getroffen Aussagen werden zusätzlich, wie im gesamten Nachhaltigkeitsbericht durch Fotos unterstrichen. Als nächstes wird über die soziale Verantwortung, die Otto in den Importländern übernimmt, berichtet. Es wird kurz über einen exemplarisch ausgewählten Arbeitnehmer berichtet, der für einen Zulieferer von Otto arbeitet. Seine gute soziale Stellung wird im Folgenden damit erklärt, dass Otto seine Zulieferer durch so genannte Auditoren überprüfen lässt. Nur wenn der Zulieferer den „Code of Conduct“, Regeln über soziale Mindeststandards, einhält, wird Otto dauerhaft mit ihm zusammen arbeiten.
4 Vgl. Nachhaltigkeit bei Otto, Report 2000.
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Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen
Ferner wird darüber berichtet, dass Otto die Zulieferer schult und unterstützt, um diese Vorgaben zu erreichen.
In einem Interview werden dem Vorstand von Auszubildenden Fragen gestellt. Bei diesem Frage-Antwort-Spiel wird deutlich, wie der Vorstand das Thema Nachhaltigkeit versteht. Es wird klar, dass der Vorstand weiß, worum es geht, und dass aktiv gehandelt werden muss.
Im nächsten Abschnitt wird darüber berichtet, wie viel die neu entwickelten Waschmaschinen, Geschirrspüler usw. an Strom und Wasser im Gegensatz zu früheren Modellen sparen. Kritisch sind hier zwei Punkte anzumerken. Zum einen heißt es auf Seite 22, dass das Unternehmen seine Ziele in den meisten bereichen erreicht hat. Welche Ziele waren das und welche wurden warum nicht erreicht? Weiterhin ist auf dieser Seite ein Widerspruch zu finden, denn zum einen heißt es, dass Otto auf den Einsatz von FKW verzichtet. Drei Absätze zuvor heißt es allerdings: „…umweltkritische Stoffe wie PVC, FCKW und FKW zu substituieren - soweit es technisch und wirtschaftlich realisierbar ist.“ Demnach wird nicht generell auf FKW verzichtet, sondern nur, wenn es technisch und wirtschaftlich realisierbar ist. Der folgende Teil beschreibt, wie wichtig die Ressourcen Wälder und Bäume für den Menschen sind. Um diese nachhaltig zu bewirtschaften hat sich Otto dem FSC („Forest Stewardship Council“) angeschlossen. Der FSC entwickelt Kriterien für eine nachhaltige Forstwirtschaft. Es heißt, dass Otto 26 Produkte, die diesen Kriterien entsprechen in seiner Angebotspalette aufgenommen hat. Kritisch ist hier anzumerken, dass das Sortiment an FSC gelabelten Artikeln nicht prozentual dargestellt wurde. Ist 26 jetzt viel oder nicht bei der Menge von Produkten im Otto-Sortiment? Die Zahl 26 sagt ohne Bezugsgröße kaum etwas aus.
Dem folgend wird stellvertretend der Weg eines T-Shirts vom Baumwollfeld bis zum Kunden dargestellt. Es wird nicht berichtet, welche Umweltprobleme durch den Produktlebenszyklus des T-Shirts verursacht werden. Dass der Kunde das T-Shirt irgendwann entsorgen muss und die dadurch entstehenden Folgen bleiben ebenfalls unerwähnt. Dem folgt die Erkenntnis, dass 2010 etwa 90% aller Konsumgüter direkt ins Haus geliefert werden und die derzeitige Energienutzung dieser Entwicklung nicht gerecht wird. Otto berichtet über seine Erfolge CO 2 zu reduzieren und setzt sich weitere Ziele. Ebenfalls wird über einen Misserfolg bei der Transportverlagerung auf die Schiene, begründet durch eine Preissteigerung bei der Bahn, berichtet. Zum Schluss wird ein Fahrer vorgestellt, der ein Fahrertraining bei Otto absolviert hat, um den
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Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen
Spritverbrauch bei der Warenauslieferung zu reduzieren. Der Erfolg wird allerdings in den Fällen nicht erreicht, in denen der Fahrer unter Zeitdruck gerät. Ferner wird darüber berichtet, dass 1995 ein Umweltmanagementsystem zur Kontrolle von Erfolgen und Missständen eingerichtet wurde. Beendet wird dieser Artikel mit einer Aussage, die sich durch den gesamten Text zieht, alles muss sich finanziell rechnen. Unter dem Motto „fit for job“ steht der nächste Artikel. In ihm wird beschrieben, was Otto unternimmt damit seine Mitarbeiter ausgeglichen und gesund sind und bleiben. Es geht über die Angebote beim Betriebssport über Schulungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz bis hin zu sozialen Unterstützungen, wie Schuldner- und Suchtberatungen oder der Hilfe bei der Suche nach Kindergartenplätze. Zum Schluss geben noch sechs Personen aus verschiedenen Branchen einen Kommentar zu ihrer Zusammenarbeit mit Otto ab. Hier soll noch mal deutlich gemacht werden, dass Otto in vielen Bereichen einen großen Anteil daran hat, dass nachhaltig gehandelt wird. Sei es im Unternehmen selbst oder bei Zulieferern. Auf der letzten Seite befinden sich die Kontaktadressen für Nachfragen, die Verantwortlichen für diesen Bericht und wann der nächste Bericht erscheint. Der „Daten und Fakten“ Report beginnt mit Umsatz- und Mitarbeiterzahlen. Dem folgen Grundsätze nach denen das Unternehmen handelt. Diese Grundsätze sind in die drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales aufgeteilt. Im Anschluss daran zeigt eine Matrix die Zuständigkeiten im Unternehmen auf. Kritisch zu bemerken ist dabei, dass es für einige Teilbereiche mehrere Zuständige gibt. Es wird jedoch nicht klar, wer bei Meinungsverschiedenheiten die endgültige Entscheidung trifft. Dem folgend gibt es Informationen über die Funktionsbereiche
-Diese Daten werden je Funktionsbereich mit dem gleichen Schema dargestellt. Zuerst werden die absoluten, relativen und qualitativen Kennzahlen der letzten vier bis fünf Jahre dargestellt. Dem folgt eine Tabelle mit den strategischen Zielen, deren gesetzten
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Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen
Sollwerten für 2000/01, deren Istwerten für 2001 und Anmerkungen, warum ein Sollwert nicht erreicht wurde. Ferner wird das wichtigste bei den Kennzahlen in einem kurzen Resümee nochmals als Fließtext herausgestellt. Abschließend werden die Sozialverantwortung und Sozialleistungen von Otto dargestellt. Es handelt sich um die Anzahl der Sozialaudits in verschiedenen Ländern und deren Entwicklungsbedarf bzw. Teilnahme an Entwicklungsprogrammen. Bei den Sozialleistungen geht es um die Inanspruchnahme von Beratungen bei der Sozialabteilung und um Teilnahme der Mitarbeiter von Otto an Schulungen/Seminare und deren Entwicklung in den letzten Jahren.
2.2 Nachhaltigkeitsbericht: Henkel 5
Der Nachhaltigkeitsbericht von Henkel bezieht sich auf das Jahr 2001. Es ist ein 40seitiger Bericht mit diversen Artikeln zu den einzelnen Inhaltspunkten. Das Inhaltsverzeichnis zeigt sehr übersichtlich, unter einem Stichwort auf welcher Seite was zu finden ist. Einige Hauptstichworte werden durch einzelne zugehörige Unterpunkte ergänzt. Ferner wird auf vertiefende Informationen im Internet hingewiesen und auf die Entwicklung vom Umweltbericht hin zum Nachhaltigkeitsbericht bei Henkel.
Der Nachhaltigkeitsbericht beginnt mit einem Vorwort der Unternehmensleitung, in dem herausgestellt wird, dass sich Henkel schon seit langer Zeit zum nachhaltigen Handeln verantwortlich sieht. Der Mittelpunkt nachhaltigen Handelns sind bei Henkel die Produkte und Innovationen. Momentan ist Henkel im Besonderen dabei seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Dies sind die Mitarbeiter von Henkel. Das Fazit von Henkel ist, dass Nachhaltigkeit noch nicht erreicht ist, dass man aber auf dem richtigen Weg sei.
Dem folgt eine kurze Beschreibung welche Produkte Henkel vertreibt und in welchem Verhältnis diese Produkte zum Umsatz von Henkel beitragen. Ferner ist der Umsatz auch nach Regionen aufgeteilt, unterstützt durch eine grafische Darstellung. Zu Beginn eines jeden nun folgenden Abschnitts ist ein Stück Pergamentpapier mit einer in handschriftlicher Form gedruckten Aussage zu finden. Hinter diesem durchlässigen Papier sieht man ein Bild der Person, die diese Aussage getroffen hat. Dabei wurden Personen aus verschiedenen Ländern gewählt. Die Aussagen sind jeweils
5 Vgl. Nachhaltigkeitsbericht 2001 von Henkel.
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Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen
in der Landessprache geschrieben. Auf dem normalen Papier folgt die Übersetzung ins Deutsche, so wie eine kurze persönliche Beschreibung des Mitarbeiters. Im nächsten Abschnitt wird dargestellt, was Henkel in den letzten zehn Jahren in Sachen Nachhaltigkeit erreicht hat. Die wichtigsten Ereignisse in Bezug auf Nachhaltigkeit werden chronologisch dargestellt, eine Nachhaltigkeitsbilanz zeigt, um wie viel der Ressourcenverbrauch und die Emissionen verringert wurden innerhalb von zehn Jahren. Eine weitere Tabelle zeigt, in wieweit Henkel in den Jahren 1991 bis 2001 die 16 Managementgrundsätze für nachhaltiges Wirtschaften der Internationalen Handelskammer (ICC) umgesetzt hat. Das Ende dieses Abschnitts bildet eine Auflistung externer Bewertungen von Henkel. Anhand von zwei Indizes wird dargestellt, dass Henkel nach Meinung einiger Externer in der Konsumgüterbranche in Sachen Nachhaltigkeit führend ist.
Im Abschnitt Management formuliert Henkel seine allgemeinen Unternehmensziele in Sachen Nachhaltigkeit. Hier wird kurz das integrierte Managementsystem vorgestellt. Es wird deutlich, dass Ökonomie und Ökologie einen Schwerpunkt in diesem System bilden. Deshalb soll nun viel Wert auf die soziale Dimension gelegt werden. Stellvertretend für viele Erfolge beim nachhaltigen Wirtschaften stellt das Unternehmen vier dar. Alle haben eins gemeinsam: Die Umwelt wird geschont durch weniger benötigter Energie oder Materialien und Henkel spart zusätzlich Gelder ein. Bei der Nachhaltigkeit scheint der ökonomische Part die wichtigste Rolle zu spielen. Das zeigt auch die Grafik, in welcher die Nachhaltigkeit sich auf den Shareholder- nicht aber den Stakeholder-Value auswirkt. Im Anschluss daran wird die gesellschaftliche Verantwortung, in der Henkel sich sieht dargestellt. Es wird erwähnt, dass das Unternehmen soziale Projekte und insbesondere Kinderprojekte fördert. Ein Projekt wird exemplarisch dargestellt. Es wird jedoch nicht erwähnt, in welchem Umfang diese Projekte gefördert werden.
Die Artikel über die Mitarbeiter zeigen, dass Henkel diese als Basis für den eigenen Erfolg ermittelt haben. Die Mitarbeiteranzahl wird grafisch nach Regionen aufgeteilt dargestellt. Informationsfluss ist bei Henkel sehr wichtig. Die Grundsätze für Führung und Zusammenarbeit und ein Verhaltenskodex sind international gleich. Welche das sind bleibt unerwähnt. Henkel gibt an, dass durch Mitarbeiter- und Führungskräftebeurteilungen Schwächen behoben und Stärken gefördert werden. Außerdem wird darauf eingegangen, dass das Unternehmen Wert auf die Weiterbildung seiner Mitarbeiter legt. Es werden Fachseminare zur Weiterbildung angeboten. Durch
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Björn Reschke, 2003, Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen im Vergleich, München, GRIN Verlag GmbH
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