S e i t e 1
S 1
Gliederung
Gliederung
Gliederung 1
Gliederung 1
1. Teil Beschreibung
1.
1.1) Schullaufbahn und Berufsmotivation 2
1.2) Die Schule und die Schulart Gymnasium 3
1.3) Praktikumsverlauf 4
1.3 a) Zeitlicher Verlauf 4
1.3 b) Inhaltlicher Verlauf 4
1.3 4
2. Teil Analyse
2.
2.1) Vorstellung meiner im Praktikumsverlauf beobachteten Aspekt des Unterrichtes. 5
2.2) Wodurch entsteht Unruhe? Und wie sorge ich für eine angenehme Lernatmosphäre 5
bzw. Ruhe im Klassenraum?
2.3) Prävention 6
2.4) Ursachen 7
2.5) Wie sorgt man im Nachhinein für Ruhe? 9
2.5) 9
3. Teil Auswertung
3.
3.1) Bewertungen der Beobachtungsergebnisse 9
3.2) Ich als Lehrer 10
3.3) Ich als Lehrer an einem Gymnasium oder Gesamtschule 10
3.4) Das Praktikum als Praktikum und Teil des Studiums 11
3.5) Schlussbemerkung 11
3.5) 11
4. Teil Anhang 13
4. 13
4. 13
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1. Teil Beschreibung 1.1) Schullaufbahn und Berufsmotivation
Meine Schullaufbahn lässt sich kurz zusammenfassen: Ohne Komplikationen in der Grundschule wurde ich mit meiner Empfehlung für das Gymnasium auch an das hiesige Gymnasium geschickt. Ich kann von mir ohne Bedenken sagen, dass ich ein im ursprünglichsten Sinne guter Schüler war. Ich war allerdings nie ein Kandidat für einen Einser-‐Schnitt. Das liegt mitunter daran, dass mein Lernverhalten bei minimalem Input ein doch recht hohes Output verursacht. Meine guten Noten sind meistens durch meine mündlichen Beteiligungen und Referate zustande gekommen. Und mit den vom Ruf her „strengsten“ Lehrern der Notengebung in der Oberstufe resultiert dann ein zufriedenstellendes Abitur mit dem Durchschnitt von 2,3. Es gibt drei Dinge, die man zudem über mich wissen muss:
Zum einen bin ich seit über 15 Jahren Mitglied im CVJM, einem kleinen christlichen Verein, der sich christliche Jugendarbeit auf die Fahnen geschrieben hat. Vor knapp acht Jahren besuchte ich zum ersten Mal eine Schulung, in der man zu einem Gruppenleiter ausgebildet wird. Es folgten viele praktische Erfahrungen und der Abschluss aller möglichen Kurse, die man als Gruppenleiter im CVJM absolvieren kann. Neben der Leitung von Jugendgruppen, Betreuer bei Ferienfreizeiten und Aktionen entwickelte ich jüngst sogar eine eigene Gruppe für junge Erwachsene und betreue eines der größten Jugendgottesdienstprojekte der Region.
Zum anderen habe ich bereits in der 9. Klasse ein eigentlich a-‐typisch hohes Interesse für mein Alter an Politik und dem aktuellen Zeitgeschehen entwickelt. Bereits mit 14 Jahren war mir die tägliche Durchforstung der Tageszeitung meines Vaters wichtiger als die Einnahme meines Frühstücks. Und das erste, was nach der Schule meistens gemacht wurde, war die Verfolgung der Tagesschau oder wenigstens der Radionachrichten. So kam es dann auch, dass ich in der elften Klasse, statt wie üblich in einem Betrieb in der Nachbarschaft, im Deutschen Bundestag mein Schülerpraktikum absolvierte und zudem einen kleinen „Lehrauftrag“ der Bundeszentrale für politische Bildung innehabe.
Als drittes habe ich während und sogar nach meiner Schulzeit immer frech weg behauptet, dass ich nie im Leben Lehramt studieren will. Ich wollte „was richtiges“ machen. Während meinem Zivildienst in einer Behindertenwerkstatt kam mir aber schon eine leichte Vorahnung, in was das Vorhaben, nach dem „Zivi“ ausgerechnet BWL zu studieren, münden würde. Denn die Arbeit mit Menschen machte mir nach wie vor viel mehr Spaß als sich bis tief in die Nacht mit Bilanzzahlen zu beschäftigen.
Kurzum, nachdem ich gemerkt hatte, dass ich mit dem Lehramtsstudium meine beiden fachlichen Steckenpferde mit dem bisherigen Hobby der Jugendarbeit verknüpfen konnte, entschied ich mich, die Betriebswirtschaft zugunsten meines eigentlichen Traumberufes aufzugeben. Als ich mir dann kurz vor Einschreibung die Konditionen eines Lehrers (Gehalt, Sozialversicherung, Ausbildung, Studienordnung etc.) anschaute, war mir klar, dass ich meinen Beruf gefunden hatte. Und da mein fachliches Interesse überwiegt, war das Gymnasium eigentlich ohne Alternative für mich.
1.2) Die Schule und die Schulart Gymnasium
Die Integrierte Gesamtschule (IGS) ist in unmittelbarer Nähe zu meinem alten Gymnasium und durch die zu meiner Schulzeit noch vorhandene gemeinsame Orientierungsstufe hatte ich die tolle Gelegenheit zwei Lehrer, die ich selbst als Schüler hatte, nun aus neuer Sichtweise zu bewerten.
Ich habe mir diese Schule aber aus zwei Gründen ausgesucht. Mein primärer Wunsch war, an das örtliche Berufliche Gymnasium (angegliedert an die örtliche Berufsschule) zu kommen, mit dem bereits auch alles vereinbart war. Vom ZfL 1 wurde mir allerdings nahegelegt eine Schulform zu besuchen, in der auch eine Unterstufe installiert ist. Angesichts der vorangeschrittenen Zeit und der noch fortgeschrittener Knappheit an Praktikumsplätzen war ich dankbar, in so unmittelbarer Nähe eine Zusage von der IGS zu bekommen. Als zweites bin ich im Nachhinein dankbar die Schulart Realschule und Gesamtschule kennengelernt zu haben, um meinen Wunsch, Gymnasiallehrer für die Fächer zu werden, nun verfestigt zu haben.
Die Integrierte Gesamtschule ist ein, aus pädagogischer Sicht, extrem anspruchsvolles Pflaster. Zu tun hat dies mit der Schulreform, die vom rheinland-‐pfälzischen Gesetzgeber seit diesem Schuljahr offiziell Pflicht für die Schulen in Rheinland-‐Pfalz (RLP) ist. In der neuen Schulart sind nun seit 1. August 2010 die ehemalige Hauptschule mit der ehemaligen Realschule vereint. Im Folgenden werde ich allein die Beschreibung der Realschule fortführen, da sich angesichts des engen Zeitplans im Praktikum ein Besuch des anderen Schulstandorts nicht ergeben hat.
Es ergibt sich nun aus gesetzlicher Not heraus ein Paradoxon a la bonheur: Die 5. Klassenstufe ist bereits die neue Schulform IGS, die mit Ganztagsangebot und einigen neuartigen pädagogischen Konzepten aufwartet und alle Leistungsniveaus beherbergt. Vom unteren Hauptschulniveau bis zum fleißigen, analytisch-‐denkenden Gymnasiasten sind alle Schülertypen vertreten.
Die 6. Klassenstufe ist noch die alte Orientierungsstufe mit dem benachbarten Freiherrn-‐vom-‐ Stein-‐Gymnasium, sprich Realschüler und Gymnasiasten, wenn man sie nach ihrem Leistungsniveau aufteilen möge.
Von der 7. Bis zur 10. Klasse gilt noch die althergebrachte Schulart der Realschule. Die Oberstufe ist logischerweise noch nicht existent.
Kurzum: Die Schule befindet sich in einer, aus meiner Sicht, chaotischen Umbruchsphase, die das Unterrichten mit all seinen Facetten und das Schülerleben (unnötigerweise) verkomplizieren. Dies spiegelt sich vor allem auch im Kollegium wieder. Es gibt eine ganze Flut an PES-‐ Kräften 2 . An dieser Schule handelt es sich meist um Kommilitonen höheren Semesters, die versuchen die Lehrkraftlücken auszugleichen. Die insgesamt 1000 Schülerinnen und Schüler 3 , 4 werden derzeit an zwei Standorten (ehemalige Hauptschule und Realschule) von gut
1 Zentrum für Lehrerbildung,
2 Projekt erweiterte Selbstständigkeit von Schulen, Vertretungslehrerkonzept. Mehr dazu unter: http://pes.bildung-‐rp.de/das-‐projekt.html
3 An beiden Schulstandorten
Arbeit zitieren:
Simon Bäumer, 2011, Praktikumsbericht im Rahmen des Lehramtsstudiums, München, GRIN Verlag GmbH
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