Fachhochschule Kempten Studiengang Tourismusmanagement Internationales Resort-und Hotelmanagement SS 2003
„Animation im Urlaub“
Vorgelegt von: Katrin Scheffel
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsübersicht................................................................................... 2-3
1. Vorbemerkungen - Die Entstehung des Bedürfnisses nach Urlaub
1.1. Allgemeine Tourismuspsychologie 4
Urlaubsmotive der Reisenden im Jahr 2001 5
1.2. NA
2. Einführung in die Thematik Animation im Urlaub
2.1. Von der Anregung zur Animation 6
2.2. Definition Animation 6
2.3. Historische Entwicklung der Animation 7
2.4. Allgemeine Anwendungsbereiche in der Touristik 8
3. Das Marktsegment Cluburlaub
3.1. Definition Cluburlaub 9
3.2. Nachfrageseite 9
3.3. Angebotsseite 10
3.4. Entwicklungstendenzen 11
4. Berufskunde - Der Animateur
4.1. Das Berufsbild des Animateurs allgemein 12
4.2. Berufsanforderungen 13
Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten 13
4.3. NA
4.3.1. Die BSA-Akademie 14
4.3.2. Event Animation Academy (EAA) 16
Vergleich der beiden Bildungseinrichtungen 17
4.3.3. NA
4.4. Beschäftigungsmöglichkeiten und Arbeitsmarktsituation 18
2 NA
5. Ein praktisches Beispiel - Die Calimera Aktivhotels
5.1. Das Unternehmen 18
5.2. Die Entwicklung 18
5.3. Die Philosophie 19
5.4. Die Animation in den Anlagen 20
5.5. Die Gästestruktur 21
5.6. Zukunftsaussichten 22
6. Abschließende Bemerkungen zur Thematik Animation im Urlaub
Die Zukunft von Animation im Urlaub 22
6.1. NA
6.2. Das persönliche Fazit 23
Anhang: Literaturverzeichnis..................................................................... 24 24
Quellenverzeichnis 25
3 NA
1. Vorbemerkungen - Die Entstehung des Bedürfnisses nach Urlaub
Zu Beginn der Arbeit ist es notwendig, dass untersucht wird, warum der Wunsch nach Urlaub besteht. Anschließend werden die Urlaubsmotive der Reisenden betrachtet, von denen sich der Wunsch nach Animation ableiten lässt.
1.1. Allgemeine Tourismuspsychologie
Opaschowski sagt: „...Alltag ist die ungeliebte Mutter des Urlaubs. Beide gehören zusammen, bilden ein natürliches Ausgleichsystem. Der Urlaub nimmt die Freiheitsbedürfnisse, Mündigkeiten und Spannungen des täglichen Lebens auf und fungiert als Ventil und Ausgleichsmöglichkeit.“ 1
Daraus ergeben sich zwei Grundtendenzen der Urlaubsidee. 2 Zum einen die Suche nach etwas Besonderen. Der Einzelne begreift hier die Chance, Wünsche, die er an das Leben stellt, zu realisieren.
Zum anderen symbolisiert Urlaub aber auch Flucht. Dieses Motiv beschreibt das Entfliehen aus den Zwängen, Ängsten und Problemen des Alltags. Es wird allgemein hin als stärkster Urlaubsimpuls angesehen. 3
1
Zum Vgl. Opaschowski, Horst W.: Tourismus, S.101.
2 Zum Vgl. Opaschowski, Horst W.: Tourismus, S.100ff..
3 Zum Vgl. Opaschowski, Horst W.: Tourismus, S.101.
4
1.2. Urlaubsmotive der Reisenden im Jahr 2001
Über 50% der Reisenden stufen Urlaubsmotive regenerativer Art als besonders wichtig ein. Dazu zählen u.a. „Entspannung, kein Stress“ (58%), „frei sein, Zeit haben“ (53%) und „frische Kraft sammeln“ (51%).
Weitere Urlaubsmotive sind „neue Leute kennen lernen“ (24%), „Wiedersehen“ (18%) und „Flirt und Erotik“ (10%). 1 Hieraus lässt sich ableiten, dass der Wunsch nach sozialen Kontakten und Geselligkeit bei einer Vielzahl der Reisenden vorhanden ist.
Aus diesem Grund ist eine genauere Betrachtung der Thematik „Animation im Urlaub“ gerechtfertigt.
1
Zum Vgl. Danielsson, Johanna/ Sonntag, Ulf: Urlaubsreisen der Singles, 2003, S.16ff..
5
2. Einführung in die Thematik „Animation im Urlaub“
2.1. Von der Anregung zur Animation
Animation, die durch Animateure realisiert wird, bedient sich hauptsächlich optischer und akustischer Mittel. Die Anregung, angebotene Animationsprogramme auch tatsächlich zu nutzen, kann allerdings verschiedene Ursachen haben. Sie kann bewusst und unbewusst erfolgen, da sie durch alle Sinnesorgane wahrgenommen wird.
Es gibt drei Vorformen der Animation, die durch ihre animatorische Wirkung zur tatsächlichen Animation beitragen. Die erste Vorform ist die Situationsbezogenheit. Hier ist der Wirkungszeitraum während des Urlaubes (u.a. durch Sonne, Strand und Meer). Die zweite ist die Medienbezogenheit. Diese findet ihre Wirkung vor (Wer- bung, Berichte, etc.) und während der Urlaubsreise (Programminformationen vor Ort). Die dritte Vorform ist die Materialbezogenheit. Diese wirkt meist während der Reise, da sie sich auf die bestehenden Einrichtungen und Spielgeräte vor Ort bezieht.
Die genannten Vorformen sind Grundlage für die Hauptform der Animation, die immer personenbezogen ist. Sie wird immer durch Animateure durchgeführt und findet somit immer während der Urlaubsreise statt.
2.2. Definition „Animation“
Das Lexikon der Tourismuswirtschaft besagt, dass Animation im Tourismus mit dem Begriff der Gästebetreuung gleichgesetzt wird. Das Lexikon definiert Animation somit als „...Gästebetreuung, die darauf ausgerichtet ist, den Gast zu aktivieren und ihn für bestimmte Tätigkeiten (z.B. Sport, Exkursionen) zu motivieren, mit dem Ziel, ihm Erlebnisse zu vermitteln.“ 2 Animation ist somit die Antwort auf die sozialen und kom- munikativen Bedürfnisse der Urlauber. Sie ist allgemein ein Service, der insbe- sondere in Clubanlagen angeboten wird.
2
Zum Vgl. Schroeder, Günter: Lexikon der Tourismuswirtschaft, S. 24
6
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Katrin Scheffel, 2003, Animation im Urlaub, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Die Bedeutung der Animation als Erholungsfaktor für deutsche Urlauber ...
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