Inhaltsverzeichnis
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Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2 Unternehmensauswahl 2
3 Finanzwirtschaftliche Analyse 3
3.1 Aufbereitungsmaßnahmen 3
3.2 Vermögensanalyse 9
3.3 Kapitalanalyse 10
3.4 Analyse der Deckungsverhältnisse 11
4 Erfolgswirtschaftliche Analyse 12
4.1 Erfolgsspaltung 12
4.2 Aufwands- und Ertragsanalyse 17
4.3 Rentabilitätsanalyse 20
5 Fazit 21
Literaturverzeichnis 23
Anhang. 24
II
Abkürzungsverzeichnis
GuV Gewinn- und Verlustrechnung HGB Handelsgesetzbuch IAV Immaterielles Anlagevermögen RHB Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe SAV Sachanlagevermögen SoPo Sonderposten
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Struktur- und Veränderungsbilanz - Royal Greenland.
Abbildung 2: Struktur- und Veränderungsbilanz - Pickenpack.
Abbildung 3: Betriebswirtschaftliche Basisgrößen - Royal Greenland.
Abbildung 4: Betriebswirtschaftliche Basisgrößen - Pickenpack
Abbildung 5: Ordentliches Betriebsergebnis - Royal Greenland
Abbildung 6: Ordentliches Betriebsergebnis - Pickenpack.
Abbildung 7: Ordentliches Finanzergebnis - Royal Greenland.
Abbildung 8: Ordentliches Finanzergebnis - Pickenpack
Abbildung 9: Unregelmäßiges Jahresergebnis - Royal Greenland.
Abbildung 10: Unregelmäßiges Jahresergebnis - Pickenpack
Abbildung 11: Entwicklung der Ergebnisquellen - Royal Greenland.
Abbildung 12: Entwicklung der Ergebnisquellen - Pickenpack.
Abbildung 13: Struktur- und Veränderungs-GuV - Royal Greenland
Abbildung 14: Kostenstruktur - Royal Greenland
Abbildung 15: Struktur- und Veränderungs-GuV - Pickenpack
IV
1 Einleitung
In Zeiten von Käufermärkten sind Unternehmen bemüht, den Engpass Absatz zu überwinden und die Gunst der Konsumenten zu erlangen. Dabei stehen sie in einem starken Wettbewerb zu anderen Unternehmen. Um mögliche Wettbewerbsvorteile zu erlangen, ist es notwendig, permanent über Tätigkeiten und Vorhaben potentieller Mitbewerber informiert zu sein. Informationen lassen sich beispielsweise über Pressemitteilungen, das Internet, Geschäftsberichte und Imagebroschüren sowie den Jahresabschluss beschaffen. Zuletzt genannte Quelle gilt in der heutigen Zeit als unentbehrlich, um ein realitätsnahes Bild der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens zeichnen zu können.
Im Rahmen dieser Ausarbeitung werden daher zwei Unternehmenseinzeljahresabschlüsse der fischverarbeitenden Industrie aus finanzwirtschaftlicher Sicht verglichen. Der finanzwirtschaftliche Vergleich basiert auf den von den Unternehmen veröffentlichten Jahresabschlüssen nach HGB. Beide Unternehmen haben ihren Standort in der Bundesrepublik Deutschland. Untersuchungsgegenstand des Vergleichs sind die deutschen Tochterunternehmen Royal Greenland und Pickenpack der global agierenden Konzerne Royal Greenland A/S und Icelandic Group hf. Beide Konzerne sind in der fischverarbeitenden Industrie tätig und vertreiben ihre Produkte weltweit. Neben der Produktion werden die Unternehmen auch in vorgelagerten Prozessen tätig, insofern sowohl Royal Greenland als auch Icelandic über eigene Quoten verfügen und demnach vom Fang bis zur Verarbeitung des Tiefkühlfischs am gesamten Veredelungsprozess beteiligt sind. In dieser Sparte gilt die Icelandic Group als unangefochtener Weltmarktführer.
Der Vergleich soll aus Sicht von Royal Greenland Seafood GmbH, die ihren Sitz in Wilhelmshaven hat in Form eines Benchmarks erfolgen, um mögliche Optimierungspotenziale zu identifizieren. Ziel dieses Benchmarks ist es, aus den Informationen, die aus dem brancheninternen Jahresabschlussvergleich resultieren, potentielle Stärken von Pickenpack auf Royal Greenland zu übertragen.
Aus welchem Grund sich diese beiden Unternehmen besonders für einen Vergleich anbieten, wird im Rahmen einer kurzen Unternehmensvorstellung dargestellt.
Im Rahmen dieser Ausarbeitung, werden ausschließlich die Bilanz und Gewinn-und Verlustrechnung zum Vergleich herangezogen.
Zunächst werden die vorliegenden Bestandteile der Jahresabschlüsse aufbereitet. So gilt es im Zuge der erfolgswirtschaftlichen Analyse eine Erfolgsspaltung
1
vorzunehmen, in der das Ergebnis nach den Kriterien Betriebsbedingtheit und Regelmäßigkeit gefiltert wird. Diese Erfolgsspaltung führt zu einer größeren Aussagekraft über die betriebliche Leistungsfähigkeit. Im weiteren Verlauf werden die Bilanzen der Unternehmen aufbereitet. Die Aufbereitung der Bilanzen erfolgt durch Maßnahmen der Umgliederung. In einem Folgeschritt wird eine Strukturbilanz erstellt und Aggregatgrößen abgeleitet, die die Anwendung finanzwirtschaftlicher Kennzahlen erleichtern sollen. Der Vergleich beider Unternehmen erstreckt sich über die Geschäftsjahre 2008 und 2009.
2 Unternehmensauswahl
Die Royal Greenland Seafood GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen des grönländischen Royal Greenland Konzerns. Das Unternehmen ist in der fischverarbeitenden Industrie tätig und beschäftigt an seinem Standort in Wilhelmshaven ca. 380 Mitarbeiter. Im Sinne des §267 HGB handelt es sich bei der Royal Greenland GmbH um eine große Kapitalgesellschaft. Die Verarbeitung und Veredelung von Fisch und Fischerzeugnissen im Tiefkühlbereich stellen die Hauptaktivitäten des Unternehmens dar. Die Produkte werden sowohl unter eigener Marke, als auch über Handelsmarken vertrieben.
Die Pickenpack Hussmann & Hahn Seafood GmbH hingegen ist ein Tochterunternehmen der isländischen Icelandic Group hf. Auch Pickenpack ist in der fischverarbeitenden Industrie tätig und agiert weltweit. Das Unternehmen verfügt über annähernd 660 Mitarbeiter an seinem Lüneburger Firmensitz.
Die Unternehmen eigenen sich für einen Vergleich. Es handelt sich nicht nur um Unternehmen derselben Branche, sondern vielmehr um sich größentechnisch und strukturell ähnliche Unternehmen. Beide Unternehmen sind an der Verarbeitung bzw. Veredelung des Fisches beteiligt. Darüber hinaus ähneln sich die Portfolios, als auch die Markenstrategien der Konzerne. Ferner gelten beide Unternehmen im Sinne des §267 HGB als große Kapitalgesellschaften.
2
3 Finanzwirtschaftliche Analyse
Ziel der finanzwirtschaftlichen Analyse ist es, die Fähigkeit des Unternehmens zur finanzwirtschaftlichen Aufgabenerfüllung zu beurteilen. Dabei bedient sich der Analyst der Bilanz als primärer Informationsquelle. Im Rahmen der Analyse werden die Bilanzbestände hinsichtlich Vermögens- und Kapitalstruktur sowie der 1
Deckungsverhältnisse von Vermögen und Kapital durchleuchtet.
3.1 Aufbereitungsmaßnahmen
Um die Vergleichbarkeit von Bilanzen herzustellen und diese für die Anwendung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen zu präparieren sind sogenannte Aufbereitungsmaßnahmen notwendig. Diese unterscheiden sich grundsätzlich in Maßnahmen der Umgliederung und Umbewertung. Zu den Maßnahmen der Umgliederung zählen im Einzelnen die Umgruppierung, Neubildung und Aufspaltung, die Maßnahmen der Umbewertung hingegen umfassen im Einzelnen die Saldierung und Erweiterung. Während sich die Bilanzsumme bei Maßnahmen 2
der Umbewertung verändert, bleibt sie bei Maßnahmen der Umgliederung gleich. Die Umgruppierung meint im Wesentlichen, dass ein bestehender Bilanzposten einer anderen Position auf derselben Seite zugeordnet wird, während im Sinne der Neubildung verschiedene Bilanzpositionen zu einer neuen zusammengefasst werden. Die Aufspaltung stellt das Gegenteil der Neubildung dar, so dass eine vorhandene Bilanzposition in mehrere neue aufgespalten wird. Bei der Saldierung handelt es sich um eine Aufrechnung, die sowohl die Aktiv- als auch Passivseite der Bilanz tangiert. Unter Erweiterung wird verstanden, dass vorhandene Bilanzpositionen aufgeschlüsselt und auf die jeweils andere Bilanzseite 3
transferiert werden.
So gilt es im Zuge der externen Bilanzanalyse zunächst einmal als notwendig, die für den Vergleich zugrunde liegenden Bilanzen nach demselben
Gliederungsschema aufzubereiten.
Aufbereitung, z.B. durch detailliertere Informationen zu den einzelnen
1
Vgl. Lachnit (2004), S.267
2
Vgl. Küting/Weber (2009), S.83
3
Vgl. Küting/Weber (2009), S.82 f.
4
Vgl. Baetge (1998), S.77 f.
3
Bilanzpositionen. Neben der gliedernden Erfassung der Bilanzpositionen, sind weitere strukturierende Aufbereitungsmaßnahmen notwendig. Bei diesen handelt es sich um die Bildung sogenannter betriebswirtschaftlicher Analysebasisgrößen. Zu diesen gehören das Eigenkapital, lang-, mittel- und kurzfristiges Fremdkapital, Gesamtvermögen, betriebsnotwendiges Vermögen sowie das monetäre Umlaufvermögen. Die Bildung dieser Größen sei unabdingbar, da die Erstellung der Bilanzen nicht nach betriebswirtschaftlichen, sondern nach juristischen 5
Aspekten erfolge.
Im Zuge der Aufbereitung wurden die Bilanzpositionen durch Angaben aus dem Anhang ergänzt und detaillierter dargestellt. Für die Bildung betriebswirtschaftlicher Analysebasisgrößen wurden die publizierten Bilanzen aufbereitet und folgende Strukturbilanzen erstellt.
5
Vgl. Lachnit (2004), S.15
4
Arbeit zitieren:
Thorsten Landsmann, 2011, Analyse der Erfolgs- und Finanzlage: Theoretische Grundstrukturen und praktische Umsetzung am Beispiel der Firmen Royal Greenland und Pickenpack (Icelandic), München, GRIN Verlag GmbH
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