Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 6
1.1 Allgemeine Einleitung 6
1.2 Sonstiges 7
2 Die Mess- und Prüfverfahren im Überblick 9
2.1 Temperaturerhöhung 9
2.1.1 Anwendungsbereich und Zweck 9
2.1.2 Prüfverfahren 9
2.2 Strombelastbarkeit 10
2.2.1 Anwendungsbereich und Zweck 10
2.2.2 Prüfverfahren 10
2.3 Stromimpulsverhalten 10
2.3.1 Anwendungsbereich und Zweck 10
2.3.2 Prüfverfahren 11
3 Grundlegender Aufbau des Prüfstandes 12
3.1 Mechanik 12
3.1.1 Anforderungen 12
3.1.2 Prüfstandsaufbau 13
3.2 Elektrik 14
3.2.1 Anforderungen 14
3.2.2 Elektrischer Prüfaufbau 15
3.3 Software 17
3.3.1 Allgemeines und Vorgaben 17
3.3.2 Programmablaufpläne 18
3.3.3 Aufbau der Prüfapplikation 21
3
Inhaltsverzeichnis
4 Umsetzung 22
4.1 Mechanik 22
4.1.1 Prüfraum 22
4.1.2 Prüfeinsatz 26
4.1.3 Anbauelemente 27
4.2 Elektrik 28
4.3 Software 29
4.3.1 Prüfung konfigurieren 30
4.3.2 Prüfung starten 34
4.3.3 Prüfung verwalten 37
5 Schlussbetrachtung 38
6 Literaturverzeichnis 39
7 Anhang 41
4
Abbildungsverzeichnis
1.1 Ansicht des Grundaufbaus in Inventor 7
3.1 Prüfraumskizze: Lage des Prüfeinsatzes im Prüfraum 13
3.2 Typische Messanordnung 15
3.3 Programmablaufplan: Unterprogramm Temperaturerhöhung 18
3.4 Programmablaufplan: Unterprogramm Strombelastbarkeit 19
3.5 Programmablaufplan: Unterprogramm Stromimpulsverhalten 20
4.1 Ansicht des Grundaufbaus in Inventor 22
4.2 Detailaufnahme: Befestigung der Flächenelemente 23
4.3 Ansicht des Prüfstandes ohne Anbauelemente 23
4.4 Ansicht des Prüfstandes von oben 24
4.5 Ansicht des Deckels in verschiedenen Positionen 25
4.6 Ansicht des Prüfeinsatzes mit Prüftisch und Prüfling 26
4.7 Prüfstand mit eingesetzem Prüfeinsatz 26
4.8 Seitliche Ansicht des Prüfstandes mit Anbauelementen 27
4.9 Kabelsockel für Binder mit Nutstein 28
4.10 Quellcode der Kanalüberprüfung 31
4.11 Fenster zur Eingabe der Prüfparameter 32
4.12 Übersicht der Treiber-VIs 34
4.13 Quellcode zum Auslesen der Geräteinformationen der Stromquelle 35
4.14 Ansicht der Messdaten in DIAdem 35
4.15 Ansicht der Messdaten in LabVIEW 36
4.16 Vorlage eines Berichts in DIAdem 37
4.17 Ansicht eines fertigen Beispielberichtes 37
5
1 Einleitung
1.1 Allgemeine Einleitung
Im Rahmen meines Studiums und dem SolarCar Projekt der Hochschule Bochum habe ich gute Kontakte zu der Firma National Instruments in München aufbaut. Mit deren Unterstützung wurde es mir ermöglicht, zahlreiche Lehrgänge zu ihren Softwareprodukten LabVIEW und DIAdem zu besuchen. Aufgrund der guten Erfahrungen stand recht früh für mich fest, das ich mein Wissen in dem Bereich gerne vertiefen möchte. In meinem Praxissemester bei der Firma EDAG bekam ich dann Einblicke in das Thema Prüfstandstechnik und Anlagenbau. Deshalb war mein Ziel, ein Thema für meine Diplomarbeit zu finden, das möglichst beide Themengebiete beinhaltet. Auf der Suche nach einer passenden Aufgabenstellung habe ich unter anderem von der Leopold Kostal GmbH & Co. KG einen Themenvorschlag bekommen.
Für das Zentrallabor in Lüdenscheid sollte ein Prüfstand zur Temperaturmessung konstruiert und programmiert werden.
Die Aufgabenstellung entsprach meinen Vorstellungen und nach dem Bewerbungsgespräch konnte ich mir gut vorstellen, meine Arbeit in dieser Firma zu schreiben. Die Diplomarbeit enthält sowohl einen Mechanik-, Elektrik- als auch Informatikanteil, so dass sie als Abschlussarbeit zum Studiengang Mechatronik sehr gut geeignet ist.
6
1.2 Sonstiges
Die Aufgaben wurden selbstständig am Standort Dortmund durchgeführt und regelmäßig mit dem späteren Prüfingenieur und dem Leiter des Zentrallabors, Herrn Andresen abgesprochen. Der gesamte Prüfstand wurde mit der Software Inventor von Autodesk konstruiert und anhand der Zeichnungen gebaut. Der Zusammenbau, sowie sämtliche mechanische Arbeiten wie fräsen, sägen, bohren und Gewinde schneiden wurden selbstständig durchgeführt. Die Programmierung erfolgte in LabVIEW 2010 und DIAdem 2010. Zur Versionsverwaltung wurde ein Subversion-Server aufgesetzt und genutzt. Die Diplomarbeit selbst wurde in Latex geschrieben. Der Grundaufbau wurde anhand der Diplomarbeit von Tobias Erbsland [8] erstellt.
An dieser Stelle möchte ich außerdem auf folgende Bücher verweisen, die für die Erstellung meiner Arbeit direkt oder indirekt hilfreich waren:
• Bachelor-, Master- und Doktorarbeit: Anleitungen für den naturwissenschaftlich-
technischen Nachwuchs [9]
• Kochbuch für LaTeX [6]
• LATEX - Einführung in das Textsatzsystem [7]
• LaTeX - kurz & gut [11]
• Subversion 1.5: Das Praxisbuch [4]
• GUI-Design [13]
• Einführung in LabVIEW [10]
• Handbuch für die Programmierung mit LabVIEW [5]
• LabVIEW: Advanced Programming Techniques [12]
• The LabVIEW Style Book [3]
Es wurde bei dieser Diplomarbeit darauf verzichtet, den kompletten Quellcode im Anhang anzufügen, da LabVIEW eine graphische Programmiersprache ist. Es wurde an einem Arbeitsplatz mit der Auflösung von 1680x1050 Pixeln programmiert, so dass die „Bilder“ sehr groß sind. Insgesamt lässt sich zudem sagen, dass ein komplexes LabVIEW-Programm sich nur sehr schwer durch den ausgedruckten Code dokumentieren lässt. Der Code wird auszugsweise in der Diplomarbeit präsentiert, sowie der grobe Aufbau beschrieben. Das Kolloquium soll dann die Möglichkeit des tieferen Einblicks in den Quellcode geben.
8
2 Die Mess- und Prüfverfahren im Überblick
Mit dem Prüfstand sollen insgesamt drei verschiedene Prüfungen durchgeführt werden können. Diese sind größtenteils in den entsprechenden DIN Normen [1, 2] beschrieben. Im folgenden Abschnitt werden kurz das Ziel der jeweiligen Prüfung sowie der Vorgang selbst beschrieben.
Als Grundlage für jede Messung dient mindestens ein vorbereiteter Prüfling. Dieser ist mit einer Konstantstromquelle verdrahtet und wurde mit einem oder mehreren Tem-peratursensoren am voraussichtlich heißesten Punkt des Bauteils versehen. Zusätzlich steht ein Temperatursensor zur Messung der Umgebungstemperatur zur Verfügung.
2.1 Temperaturerhöhung
2.1.1 Anwendungsbereich und Zweck
Das Ziel der Prüfung ist es festzustellen, ob Bauelemente bei Raumtemperatur durch Einwirkung eines festgelegten Stromes eine festgelegte Temperaturerhöhung nicht überschreiten.
2.1.2 Prüfverfahren
Der Prüfling wird mit einem festgelegten Strom belastet, bis Temperaturstabilität erreicht ist.
Nach Erreichen der Stabilität 1 ist der Strom eine festgelegte Dauer beizubehalten.
1 Temperaturstabilität ist erreicht, wenn die Temperaturerhöhung von drei aufeinander folgenden Messungen im Intervall von 5 min kleiner als 2 K ist.
9
Arbeit zitieren:
Christian Wulfert, 2011, Konstruktion, Aufbau und Programmierung eines Prüfstandes für die halbautomatische Prüfung der Strombelastbarkeit von Komponenten mechatronischer Produkte nach DIN EN 60612 -5-1 (Temperaturerhöhung), DIN EN 60512 -5-2 (Strombelastbarkeit [mit Derating-Kurve]) und deren Stromimpulsverhalten, München, GRIN Verlag GmbH
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Elektrotechnik: neuer Titel erschienen: Konstruktion, Aufbau und Programmierung eines Prüfstandes für die halbautomatische Prüfung der Strombelastbarkeit von Komponenten mechatronischer Produkte nach DIN EN 60612 -5-1 (Temperaturerhöhung), DIN EN 60512 -5-2 (Strombelastbarkeit [mit Derating-Kurve]) und deren Stromimpulsverhalten
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