1. Einleitung
Deutschland ist ein Wohlstandsland. Deutschland zählt zu den reichsten Ländern der Welt (Vgl. National Geografic, Worldbank, OECD; siehe Anhang). Umso schwerer fällt der Gedanke an Armut im ach so „reichen Deutschland“. Die Medien blicken nur selten und nur kurz, nämlich wenn einschlägige Armutsreporte veröffentlicht werden, auf das Thema Kinder- und Jugendarmut. Dann wird dem Thema kurzzeitig Aufmerksamkeit geschenkt, die Forderung nach Veränderungen spitzen sich für diesen Moment zu (Vgl. Nachrichten vom 8. Nov. 2004; Anhang) und schon wenige Wochen später verschwinden die Meldungen wieder, gehen unter im Sumpf der schnelllebigen Zeit. Dem Thema Armut wird in Deutschland zu wenig Beachtung geschenkt. Eher das Gegenteil hat die Gunst. In den Medien wird Reichtum vermittelt. Die Werbung preist teure Handys zu „megabilligen“ Preisen an, wirbt mit Weihnachtsgeschenkvorschlägen, die die festliche Bedeutung dieses Feiertages in den Schatten stellen. In Serien spielen die Darsteller ein Leben vor, welches es in der Wirklichkeit nicht gibt. Die Schaufenster großer Warenhäuser sind voll mit verlockenden Angeboten. Wir leben in einem Staat, in dem sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet und auseinander klafft. Wer es „geschafft hat“, will nichts mehr mit den „Armen“ zu tun haben. Durch den Wegzug aus bestimmten Gegenden signalisieren sie räumlich die Getrenntheit. Dadurch entwickeln sich in Großstädten sogenannte Ghetto-Siedlungen. Jeder ist unter sich. Über den Tellerrand gucken fällt schwer, da jeder seine eigenen Probleme hat. Den meisten bleibt wahrscheinlich verborgen, welch ein Luxus oben angesprochene Güter für manche Leute darstellen. Für manche, die sich Gedanken um die nächste warme Speise machen müssen, die sich schämen in der Schlange an der Suppenküche von Bekannten oder Freunden entdeckt zu werden. Vieles spielt sich unterhalb des Sichtfeldes ab. Diese Arbeit geht auf die besondere Situation armer Kinder und Jugendlicher ein, möchte auf Ursachen und Folgen solcher erschwerten Lebensbedingungen aufmerksam machen. Wann immer man sich derzeit mit dem Thema Kinderarmut beschäftigt, wird man um eine Quelle nicht herumkommen: Die AWO-ISS-Studie. Daher nimmt diese Belegarbeit auch darauf Bezug. Ich werde auch auf besondere Risikogruppen zu sprechen kommen und darauf, welche Auswirkungen Armut in den einzelnen Lebensbereichen hat. Um Menschen das Entkommen aus der Armut zu ermöglichen, muss ihnen der Zugang zu Ressourcen, Institutionen und Unterstützung ermöglicht werden. Gerade dieser Punkt ist für zukünftige Lehrer von Bedeutung. Der Abschluss dieser Belegarbeit stellt Hilfsmöglichkeiten für Lehrer vor.
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Da Lehrer nur eine eingeschränkte Wirkungskraft haben, sollten die wenigen Möglichkeiten, die bleiben, voll ausgeschöpft werden und vor allem, und das ist das wichtigste: Zuhören, Hinschauen und Helfen, aber auf keinen Fall Wegsehen! Dann ist der erste Schritt schon getan.
2. Relevanz des Themas
Wie in der Einleitung schon erwähnt, ist Deutschland ein reiches Land und trotzdem finden wir hier Armut vor. Da stellt sich automatisch die Frage nach der Relevanz des Themas. Zahlen belegen, dass jedes fünfte Kind im Alter bis zu 15 Jahren in Armut aufwächst (Vgl. Butterwegge, 7). Damit gibt es etwa 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche die in Deutschland in Armut aufwachsen (Vgl. Klocke, 9). Über eine Million Kinder sind auf Sozialhilfe angewiesen. Das Statistische Bundesamt erfasste, dass von den 2,8 Millionen Sozialhilfeempfängern, die Ende 2002 laufende Hilfe zum Lebensunterhalt erhielten, 1 016 089 Sozialhilfeempfänger unter 18 Jahre alt waren. Das waren 37% aller Sozialhilfeempfänger (Statistisches Bundesamt 1999). Diese Zahl verdeutlicht die Brisanz des Themas außerordentlich. Ein weiterer Indikator belegt: „Kinder und Jugendliche müssen im Durchschnitt länger von Sozialhilfe leben als andere Bevölkerungsgruppen“ (vgl. Leibfried, Grundschule 1/2001). Unter den bei der Bundesanstalt für Arbeit registrierten Arbeitslosen sind circa 79.000 jünger als 20 Jahre (vgl. Registrierte Arbeitslose Stand Oktober 2004, siehe Anhang). Armut ist heute jung. Aus der Altersarmut der sechziger Jahre ist eine Armut junger Menschen geworden. Kinder und Jugendliche stellen heutzutage die am stärksten von Armut betroffene Gruppe dar. Man spricht auch von einer Infantilisierung der Armut. Das war nicht immer so. Dieses Phänomen ist ein Produkt der letzten 20 Jahre. Im Absatz der Definitionen komme ich noch einmal auf diese „neue“ Form der Armut zu sprechen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass später wahrscheinlich kein Lehrer um diese Erfahrung drumherum kommen wird. Sicherlich gibt es jetzt schon den einen oder anderen Lehrer, dem Kinder in der Klasse aufgefallen sind, die keine Frühstücksbrote mit haben, die ungepflegt zur Schule kommen oder die sich ständig bei Mitschülern „vergessene“ Schulmaterialien ausborgen müssen und bei Klassenfahrten kurzfristig doch noch absagen. All diese Beschreibungen liefern nur ein Bruchteil der Äußerungen von Armut, zeigen uns aber mit welchen Problemen manche Schüler schon behaftet sind und welche Strategien und welchen Aufwand sie zum Teil betreiben um ihre Armut zu verdecken um nicht abgestempelt zu werden. Auf jeden Fall
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ist dieses Thema äußerst relevant und vor allem Lehrer dürfen sich nicht vor dieser Problematik scheuen.
3. Definitionen
Da es in meiner Belegarbeit um das zentrale Thema Armut geht, stellt sich die Frage, wer überhaupt arm ist. In diesem Absatz werde ich der Frage nachgehen, was unter dem Begriff Armut zu verstehen ist. Es gibt sehr viele verschiedene Armutsdefinitionen. Eine allgemein gültige Definition kann ich leider nicht bieten, da es bis heute keinen allgemein akzeptierten Armutsbegriff gibt (Vgl. Klocke, 56). Stellt man den Armutsbegriff in den internationalen Vergleich, wird schnell klar: In Deutschland dürfte es überhaupt keine Armut geben. Der Begriff der Armut ist in Deutschland ein anderer als in der Sahelzone. Daher erklärt sich schnell der nächste Gedanke: Armut ist relativ. Armut muss jeweils in Relation zum durchschnittlichen Lebensstandard betrachtet werden (Vgl. Klocke, 11). Dieser wird meist anhand des Durchschnittsäquivalenzeinkommens, auch Pro-Kopf-Einkommen genannt, berechnet. Für Deutschland beträgt das durchschnittliche Äquivalenzeinkommen 24.050 Euro (Bundesverband deutscher Banken; siehe Anhang). Dieses Einkommen bezeichnet den Mittelwert der Jahreseinkommen der Bundesbürger im Jahr 2003. Nach Definition der Europäischen Union und des Bundesministeriums ist arm, wer weniger als 50 Prozent des gewichteten Äquivalenzeinkommens im jeweiligen Mitgliedsstaat zur Verfügung hat (Vgl. Klocke, 12; Grundschule, 13). Armut wird hier als relative Einkommensarmut definiert. Armut kann aber auch absolut betrachtet werden. Mit der absoluten Armut wird ein Niveau definiert, unterhalb dessen die lebensnotwendigen Grundlagen wie Essen, Kleidung und Wohnen fehlen (Vgl. Klocke, 11). Die Gruppe der Obdachlosen kann zu den in absoluter Armut lebenden Personen gezählt werden. Eigentlich muss in Deutschland niemand ohne Obdach leben, die Sozialhilfe fängt solche Leute ab. Da die Obdachlosen jedoch die Hilfe des Staates nicht annehmen, sind die lebensnotwendigen Grundlagen auf Dauer nicht gewährleistet und sie zählen zu der Gruppe der in absoluter Armut lebenden Menschen. Auch Straßenkinder und illegal Asylsuchende in Deutschland zählen zu den absolut Armen (Vgl. Klocke, 12). Wenn ich weiterhin von Armut spreche, dann beziehe ich mich immer auf die relative Armut. Eine weitere Möglichkeit Armut zu definieren, stellt der Sozialhilfebezug dar, das heißt, arm ist, wer vom Staat Hilfe zum Lebensunterhalt bezieht (Vgl. Klocke, 12).
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Dieses Kriterium ist allerdings aufgrund der hohen Dunkelziffer unzuverlässig und wird in meiner Belegarbeit keine weitere Rolle spielen.
Da ich in meiner Belegarbeit besonders die Kinderarmut in Betrachtung ziehen möchte, reichen diese Definitionen noch nicht aus. Eine rein auf das Familieneinkommen bezogene Armutsdefinition geht an der Lebenswelt der Kinder vorbei. Armut steht auch für Unterversorgung, soziale Ungleichheit und Ausgrenzung. Es müssen Dimensionen mit einbezogen werden, die Aussage über die Entwicklungschancen der betroffenen Kinder geben können. „Eine Armutsdefinition für Kinder und Jugendliche ist notwendig mehrdimensional.“ (Gute Kindheit - Schlechte Kindheit, 3). Natürlich prägt die finanzielle Situation des Haushalts das Kind in seiner Entwicklung, aber es kommt auf viele andere Lebenslagen, die das Kind in seiner Entwicklung fördern, ebenso an. Daher stelle ich nun eine Definition aus der AWO-Studie vor, die die Armut von Kindern am ehesten erfasst. In der AWO-Studie wurden nicht nur materielle beziehungsweise finanzielle Aspekte in den Blickpunkt gestellt, sondern auch andere wichtige Lebenslagen der Kinder. Der Blick wurde neben der Einkommenssituation der Haushalte auch auf die Bildungs- und Berufschancen von Kindern und Jugendlichen gerichtet. Kinderarmut galt in dem Sinne als eingeschränkte Interessensverwirklichung. Zu den Lebenslagen, die ebenfalls wichtig sind für die Entwicklung der Kinder, zählen die Versorgung des Kindes im Bereich des Wohnens, der Nahrung, der Kleidung aber auch die Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben und die psychische und physische Lage. Armut bei Kindern liegt laut AWO-Studie dann vor, wenn mehrere dieser zentralen Lebens- und Entwicklungsbereiche beeinträchtigt sind. In allen Bereichen werden Minimalstandards definiert, deren Unterschreiten als Unterversorgung oder Deprivation anzusehen ist. In der AWO-Studie spricht man dabei auch von multipler Deprivation. Ich gehe auf die Auswirkungen in den einzelnen Bereichen in nachfolgenden Absätzen noch näher ein.
Das besonders Kinder und Jugendliche von Armut betroffen sind, war nicht immer so. Sicherlich gab es schon immer Armut und sicherlich gab es zu früheren Zeiten eine Armut, die sich schlimmer auswirkte als heute, zum Beispiel zu Kriegszeiten. Aber seit diesen Zeiten wurde das Thema Armut oftmals tabuisiert, es wurde lange Zeit nicht mehr diskutiert. Es wurde nicht ernst genug genommen oder betraf nur eine Minderheit von Leuten. Armut galt in einer Größenordnung von etwa 5% als unabänderlich. Zur Armutsbevölkerung zählten dauerhaft marginalisierte Gruppen wie Obdachlose, Sozialhilfeempfänger, Gelegenheitsarbeiter und ausländische Mitbürger. Die Gruppe der Armen war damit weitestgehend der öffentlichen Wahrnehmung entzogen. Seit den 80er Jahren begann eine erneute
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Auseinandersetzung mit dem Thema Armut, jedoch sprach man nun von Armut in einem ganz anderem Umfang. Armut weitete sich aus von den traditionellen Randschichten in die Mitte der Gesellschaft hinein. „Aus verschiedenen Gründen gerieten immer mehr Normalhaushalte in die Armut“ (Klocke, 11). Dies hat das Bild der Armut verändert. In dieser Zeit prägte sich der Begriff „Neue Armut“ heraus. Armut war nicht mehr das Problem einer kleinen Minderheit, sondern gehörte und gehört noch heute zu einer Vielzahl von Normalfamilien. Man spricht auch von der Heterogenität der Armutspopulation. Nicht nur Randgruppen sind betroffen, sondern breite Bevölkerungsschichten. Hinzu kam, dass die Armen immer jünger wurden. Heute sind es vor allem Kinder und Jugendliche die in den Armutsstatistiken auffallen. Sie bilden einen großen Teil der Armutsbevölkerung Deutschlands. Den Unterschied zwischen der alten und der neuen Armut stellte Gellemann folgendermaßen fest: „Neu an der neuen Armut ist, dass kaum jemand verhungert und vergleichsweise wenige erfrieren. Ganz alt aber ist, dass Armut ein Resultat von Diebstahl ist, nämlich der zeitweise oder dauerhafte Entzug des menschlichen Rechts auf Arbeit“ (Gellemann, 7). Arbeitslosigkeit ist heute der Hauptgrund von Armut.
4. Ursachen und Struktur von Armut Betroffener
Wie ich im vorangegangen Kapitel schon erwähnt habe, sind heute breite Bevölkerungsschichten von Armut betroffen. Dennoch zeichnen sich Trends ab, das bestimmte Personengruppen besonders risikogefährdet sind, in Armut abzurutschen. Zu den am stärksten betroffenen Personen gehören heutzutage Einelternteilfamilien, Familien mit mindestens drei Kindern, Arbeitslose, Migranten und junge Menschen (Vgl. Risikogruppen und Schutz vor Armut 2000, siehe Anhang).
Ich möchte zunächst auf zwei Risikofaktoren eingehen, die sich beide auf familienstrukturelle Merkmale beziehen. Zum einen die finanziellen Folgen einer Trennung oder Scheidung, zum anderen die Folgen einer erhöhten Kinderzahl. 31% der in Armut lebenden Personen sind Einelternteilfamilien. Für alleinerziehende Eltern ist es besonders schwierig Kindererziehung und berufliche Existenzsicherung unter einen Hut zu bringen (Vgl. Butterwegge, 14). Zu viele Kindergärten wurden geschlossen. Die Kindergärtenplätze reichen nicht aus und sind zudem sehr teuer, diese Situation erschwert den Alleinerziehenden die Notlage. Alleinstehende müssen allein das Familieneinkommen aufbringen. Dabei sind Frauen im Bereich der Einelternteilfamilien, die in Armut abrutschten, „mit 10% über dem demographischen Anteil
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stark überrepräsentiert“ (Klocke, 55). Die Einkommensverluste, die Mütter mit einer Trennung vom Partner hinnehmen müssen, fallend gravierend auf. Die verbundenen Belastungen müssen ohne Partner ertragen werden. Das Risiko in Armut abzurutschen ist greifbar nahe. „Scheidungsfamilien, Singlehaushalte und allein erziehende Elternteile gehören heute längst zum Alltag“ (Vgl. Butterwegge, 15). Obwohl wir es in Deutschland schon länger mit diesen vielfältigen Formen der Familie zu tun haben, haben sich die sozialstaatlichen Sicherungssysteme bisher nur unzureichend darauf eingestellt. Familien mit mehr als 3 Kindern haben es in Deutschland ebenso schwer. Kinder zu haben bedeutet heute Luxus und Armutsrisiko zugleich. Früher waren Kinder die Existenzsicherung im hohen Alter, heute sind sie Armutsrisiko. Zum einen da Kinder die berufliche Karriere scheinbar einschränken, zum anderen da sie einen hohen Kostenfaktor darstellen. Die optimistischsten Berechnungen gehen von ca. 100.000 Euro Kosten für ein Kind bis zur Beendigung seiner Ausbildung aus. 28% der in Armut lebenden Personen sind Familien mit mindestens 3 Kindern (Vgl. Risikogruppen und Schutz vor Armut 2000, siehe Anhang). „Aus der Perspektive der Eltern beziehungsweise der Familiengemeinschaft vergrößern Kinder den Einkommensbedarf, ohne das sichergestellt wäre, dass auch der Einkommenszufluss entsprechend steigt“ (Hanesch, 274). Dadurch ergibt sich für die Familien natürlich eine stark belastende Situation, die sich auf die Gemüter auswirkt. Für Mütter von mehr als drei Kindern ergibt sich ein erhöhter Betreuungsaufwand, der die berufliche Eingliederung als schwierig gestaltet. Dadurch kommt häufig nur ein Elternteil für das Einkommen auf. „Alleinerziehende und kinderreiche Familien tragen nicht nur ein größeres Risiko als kinderlose, arm zu werden, sondern bleiben auch länger in einer Notlage“ (Butterwegge, Klundt, 227). Allerdings muss ich an dieser Stelle deutlich machen, dass die genannten Risikogruppen stets nur ein erhöhtes Risiko aufweisen. Diese Familienstrukturen treten in Armutsstatistiken überproportional häufig auf. Dennoch darf man nicht darauf schließen, dass jeder Teilhaber an diesen Bevölkerungsgruppen in Armut verfällt. Diese Schlussfolgerung wäre falsch. Auch vollständige Familien (Zwei-Eltern-Haushalte) sind nicht vor Armut gefeit. Insbesondere wenn der Vater arbeitslos wird, erhöht sich das Risiko in Armut abzurutschen. Die Bandbreite der Betroffenen zeigt uns, dass heute in Deutschland jeder Haushaltstyp betroffen sein könnte. „Der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen unter den Sozialhilfeempfängern stieg überdurchschnittlich, worin sich unter anderem die Krise des Arbeitsmarktes widerspiegelt“ (Klocke, 55). 27% der in Armut lebenden Personen sind arbeitslos. Viele Erwachsene haben Schwierigkeiten aus der
Arbeitslosigkeit heraus zu kommen und wieder Fuß zu fassen. Daher haben sie kein ausreichendes Erwerbseinkommen. Dazu kommt die wachsende Jugendarbeitslosigkeit.
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Arbeit zitieren:
Anika Kienast, 2005, Kinderarmut in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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