Inhalt
1. Ziele des Schwimmunterrichts 3
1.1 Verbesserung des Wassergefühls. 3
1.2 Erlernen des Kraul- und Rückenkraulschwimmens 4
1.3 Verbesserung der Technik des Brustschwimmens 4
2. Vermittlungsstrategien 5
3. Wie kann Schwimmunterricht organisiert werden? Konzepte für den Schwimmunterricht 6
3.1 Das Handlungsfähigkeitskonzept 6
3.2 Das Körpererfahrungskonzept 6
3.3 Das offene Bewegungskonzept 7
4. Kommunikation 7
5. Fazit 8
6. Literatur- und Abbildungsverzeichnis. 9
B ücher 9
Internet 9
Abbildungen 9
Abbildungen 9
Abbildungen 9
Abbildungen 9
Abbildungen 9
Abbildungen 9
Abbildungen 9
Abbildungen 9
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1. Ziele des Schwimmunterrichts
Bevor eine Lehrperson sich Gedanken darüber machen kann, wie sie ihren Unterricht gestaltet, ist es vorteilhaft die Frage des „Warums“ beantworten zu können. Warum sollte Schwimmen in der Schule unterrichtet werden?
Schwimmen ist eine Fähigkeit, die Kinder häufig ein Leben lang gebrauchen werden. Die Gründe dafür sind vielseitig, aber am trivialsten sind:
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Aber nicht nur die Schwimmfähigkeit sollte das alleinige Ziel ausmachen. „Der Anfängerunterricht soll einen wesentlichen Teil unserer Umwelt erfahren lassen, nämlich das Element Wasser und sein Einwirken auf unseren Körper. Er soll Einsichten in physikalische Gegebenheiten des Wassers und zweckmäßiges menschliches Verhalten wecken[...]“ 1 .
Zudem sollte man zur Beantwortung dieser Frage die verschiedenen Perspektiven (Schüler, Lehrer, Eltern, Kultusministerium, Pädagogen etc.) berücksichtigen. So ist im Hessischen Lehrplan für G8 nachzulesen: „Im Unterricht der Jahrgangsstufen 5G bis 9G soll der Schwerpunkt auf das Sportschwimmen (Lernen und Verbessern) gelegt werden[…] Darüber hinaus können im Sportunterricht mit verbindlichen Rahmenvorgaben, je nach schulischen Möglichkeiten und situativen Voraussetzungen (z.B. Sprunganlage), weitere Schwerpunkte gesetzt werden. Schwerpunktperspektiven können dabei sein: Sinneswahrnehmung verbessern, Bewegungserlebnis und Körpererfahrung erweitern; Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln; Etwas wagen und verantworten (speziell im Wasserspringen); Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen (insbesondere auch im Wasserball, Synchronschwimmen).“ 2 Konkret lauten die verbindlichen Vorgaben 3 :
1.1 Verbesserung des Wassergefühls
• sich im und unter Wasser fortbewegen (Wasserwiderstand vs. Gleiten) • sich im Wasser antreiben (z.B. mit Flossen, Brett, Paddels)
1 K. Wilke, K. Daniel 2009, S. 12
2 http://www.hessen.de/irj/HKM_Internet?uid=5453019a-‐8cc6-‐1811-‐f3ef-‐ef91921321b2
3 Ebd. S. 74 f.
3
• im Wasser versinken, im Wasser schweben, die Kraft von Wasser spüren (Tragfähigkeit, Bremswirkung)
• sich mit Teilbewegungen über Wasser halten und Vortrieb erzeugen • sich im Wasser nach historischen Vorbildern bewegen
• sich im Wasser orientieren (z.B. vielfältige Bewegungsaufgaben mit und ohne Hilfsmittel, allein, zu zweit, in der Gruppe; Drehen um verschiedene Achsen; Gleiten auf und unter Wasser, ins Wasser ausatmen; Sitzen, Knien, Stehen und Fortbewegen auf Brettern, „Noodels“, Matten, Reifen)
• einfache Fuß-‐ und Kopfsprünge (z.B. vielfältige und kreative Sprünge vom Rand und Startblock in Reifen, über Zauberschnüre, etc. ausführen) • Hinführung zum Startsprung
• Tieftauchen (z.B. Schweben, Ausatmen, Sinken; fuß-‐ und kopfwärts abtauchen; Gegenstände (Ringe, Münzen) vom Beckenboden (ca.2m) aufsammeln) • Hinführung zum Weittauchen
1.2 Erlernen des Kraul- und Rückenkraulschwimmens
• Gleiten mit Kraulbeinschlag in Brust-‐ und Rückenlage • Armbewegungen in Wechselzugtechnik durchführen • Beinschläge mit Armbewegungen koordinieren • Hinführung zum regelmäßigen Atmen
• eine Strecke von 25 m in den Techniken Kraul und Rücken-‐ • kraul schaffen
1.3 Verbesserung der Technik des Brustschwimmens
• Flache Körperlage
• Ausatmen ins Wasser und Anheben des Kopfes zum Einatmen • Schwunggrätsche der Beine
• Armzug und Beinschlag deutlich nacheinander
• eine persönliche Bestzeit über 50 m Brust aufstellen und diese eventuell verbessern • 400 -‐ 600 m ausdauernd in der Brustschwimmtechnik (Gleittechnik) schwimmen • eine möglichst große Strecke in 15 Minuten schwimmen
Die Lehrpersonen müssen sich also mit solchen Vorgaben auseinandersetzten, werden aber auch ihre eigenen Vorstellungen von der Umsetzung der Theorie in die Praxis haben. Sie müssen den Spagat schaffen, anzuleiten/zu motivieren und gleichzeitig die Vorgaben erfüllen sowie das Bewerten. Eltern dagegen wird es primär wichtig sein ihren Kindern keine Gefahren auszusetzten, ihnen also die Angst vorm Wasser zu nehmen und sie sogar
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Arbeit zitieren:
Jonas Lövenich, 2011, Organisatorische Aspekte des Schwimmunterrichts, München, GRIN Verlag GmbH
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