Inhaltsverzeichnis
Einf ührung. 3
Vorbemerkungen.................................................................................................................................. 4
Kompetenzen der Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger. 6
Die Bestimmung der Aufgaben. 8
Die Ausbildung. 9
Abschluss. 11
Literaturverzeichnis. 12
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Einführung
Die Seelsorge in einem Krankenhaus ist ein Feld der kirchlichen Arbeit. Dieses Feld wird in der Theologie in vielen Publikationen reflektiert. Für eine Theologin / einen Theologen ist es oft erstaunlich, wie wenig in diesen Beiträgen theologisch argumentiert wird. Man beschäftigt sich mit psychologischen Dimensionen der Seelsorge im Krankenhaus und mit deren soziologischen Auswirkungen. Oft wird es einfach übersehen, dass die Krankenhausseelsorge ein Teil der kirchlichen Verkündigung und ein Teil ihres Dienstes am Menschen ist. Es ist wichtig zu zeigen, wie man die Seelsorge im Krankenhaus aus kirchlicher und praktischer Sicht betrachten kann. Dann ist es sinnvoll zu überlegen, welche Kompetenzen eine Seelsorgerin, eine Seelsorger, insbesondere im Krankenhaus besitzen sollte. Die Aufgaben, mit denen man in einem Krankenhaus konfrontiert wird, sind auch näher zu betrachten. Wichtig ist es, zu überlegen welche Ausbildung Personen, die für die Seelsorge im Krankenhaus zuständig werden, erfahren sollten. Ziel dieser Seminararbeit ist, die Krankenhausseelsorge aus praktischer Sicht zu präsentieren, d. h. zu überlegen, welche Konsequenzen aus der bisherigen Praxis zu ziehen sind.
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Vorbemerkungen
Seit der Antike kann man archäologisch die Existenz von Krankenhäusern nachweisen. Bekannt sind die Heiltempel der hellenistischen Welt. Diese Einrichtungen unterschieden sich jedoch von dem, was wir heute unter der Bezeichnung „Krankenhaus“ verstehen. Diese Heilstätten sind aus dem Bedürfnis entstanden, die physisch und psychisch kranke Menschen zu versorgen. Was man unter „krank“ verstanden hat, hat sich mit der Zeit sehr verändert. Allgemein, als „krank“ bezeichnete man Menschen, die sich außerhalb den physischen und psychischen Normen befunden haben. Diese Normen jedoch waren von vielen Faktoren abhängig: wissenschaftlicher Wissensstand, Religion, Angst, u.a. 1
Die Kirche hat schon immer die tätige Nächstenliebe als eine ihrer Hauptaufgaben betrachtet. 2 Seit dem Mittelalter kennt man zahlreiche Einrichtungen wie Infirmerien, Hospitale, Krankenhäuser, die von den verschiedensten Orden und anderen kirchlichen Organisationen betreut wurden. Dort hat man versucht, die Kranken umfassend zu versorgen. Die medizinische Versorgung wurde mit der auf das Heil des Menschen konzentrierten Seelsorge verbunden.
Mit der Entstehung der vom Staat eingerichteten und betreuten Krankenhäuser im 18. Jahrhundert, entstand auch die Krankenhausseelsorge als eine eigenständige Disziplin. Sie wurde damals noch als ein integraler Teil der Institution Krankenhaus verstanden, aber man konnte sie schon vom Krankenhaus unterscheiden. Bis heute gibt es Krankenhäuser, die von den verschiedenen Kirchen geführt werden. In der römisch-katholischen Kirche sind sie meistens in der Trägerschaft von Orden 3 . So gibt es Orden deren Hauptaufgabe die Arbeit mit den Kranken ist, z.B. Elisabethinen, Kamilianer, Barmherzige Brüder, u. v. a.
Die Solidarität mit den Kranken und Bedürftigen ist einer der Grundsteine des christlichen Glaubens und so auch der römisch-katholischen Kirche. 4 Da in der Gesellschaft Kranke im Krankenhaus betreut werden, ist die Krankenhaus-Pastoral eine der Aufgaben der Kirche. Sie ist von der Krankenseelsorge zu unterscheiden. Die Krankenseelsorge betrifft jede Christin und jeden
1 Vgl. Heller,
Krankenhaus. I. Geschichte,
Koll. 413.
2 Vgl. Mt 10,7f.
3 Vgl. Heller, Krankenhaus. I. Geschichte, Koll. 413f. Und: Windisch, Krankenhaus. III. Krankenhaus in kirchlicher Trägerschaft, Koll. 414f.
4 Vgl. Mt 25,36.
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Arbeit zitieren:
Magister Grzegorz Lebok, 2007, Krankenhausseelsorge aus praktischer Sicht, München, GRIN Verlag GmbH
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