III
INHALTSVERZEICHNIS
Abk ürzungsverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis VII
1 Einleitung 1
2 Theoretische Grundlagen 2
2.1 Definition Destination 2
2.2 Konzept des Management und Hauptziel 2
2.3 Touristische Routen 4
2.3.1 Definition und Ziele 4
2.3.2 Marketing- Management 4
2.3.3 Streckenführung und Beschilderung 7
2.3.4 Trägergemeinschaften 9
3 Thüringer Wald als Destination 11
3.1 Tourismusorganisation 11
3.2 Touristisches Angebot und Nachfrage 11
4 Integration Naturpark-Route Thüringer Wald 14
4.1 Projektidee 14
4.2 Marketingmaßnahmen 15
4.2.1 Angebotsgestaltung 15
4.2.2 Werbung und Öffentlichkeitsarbeit 16
4.3 Streckenführung und Beschilderung 19
4.4 Kooperationsvereinbarung und Finanzierung 22
5 Zukunfts- und Schlussbetrachtung 25
Anhangsverzeichnis 27
Quellenverzeichnis 28
Literaturverzeichnis 28
IV
Websites - Verzeichnis 29
Gespr äche 32
Sonstiges 33
Anhang 34
1 EINLEITUNG
Schon Anfang des 20. Jahrhunderts kann man auf Gründungen von Touristischen Routen zurück blicken. Bis heute sind eine Vielzahl dieser Routen in Deutschland entstanden. 1 In der immer stärker werdenden Konkurrenzwelt der Zielgebiete und den wachsenden Ansprüchen der Nachfrager werden Touristische Routen immer häufiger dazu genutzt Destinationen bekannter zu machen, neue Zielgruppen anzusprechen und die Nachfrage zu erhöhen. Sie stellen ein gutes Marketinginstrument dar und ergänzen weitere Maßnahmen perfekt, um die Ziele der Destination zu erreichen.
Ziel der Arbeit soll sein die Integration einer Route in das Management einer Destination genauer zu beleuchten. An dem konkreten Beispiel der Naturpark-Route Thüringer Wald soll gezeigt werden, welche wichtigen Aspekte bei der Integration mit einbezogen und welche Aufgaben umgesetzt werden müssen sowie, wie die Umsetzung erfolgt. Die Arbeit soll vor allem zeigen, dass die Realisierung nicht immer einfach verläuft und eine solche Integration auch zu Problemen führen kann. Was für Probleme treten also auf? Welche Ausmaße haben sie? Wie versucht man die Probleme zu lösen? Und welche eventuellen Auswirkungen hat das auf den Effekt der Route?
Von dem Begriff der Destination über Grundlagen des Destination Managements und die Touristischen Routen werden im zweiten Abschnitt der Arbeit theoretische Aspekte erklärt. Der dritte Teil befasst sich mit dem Thüringer Wald, der die Destination der Route darstellt. Die Integration der Naturpark-Route in das Management des Thüringer Waldes wird im vierten Punkt erläutert und bildet den Hauptteil der Arbeit. Erläuterungen über Marketing, Beschilderung, Kooperationen und Finanzierung werden hier dargestellt und die aufgetretenen Probleme in den einzelnen Bereichen erörtert. Im fünften Punkt, der Zukunfts- und Schlussbetrachtung, werden die wichtigsten Aspekte der Integration kurz zusammen gefasst. Es wird dargelegt in wie weit das Projekt gelungen ist und ob die Integration einer Touristischen Route empfehlenswert ist.
1 Vgl. Müller, 1994, S. 12f.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Definition Destination
Nach Bieger ist eine Destination ein „geographischer Raum (Ort, Region, Weiler), den der jeweilige Gast (oder ein Gästesegment) als Reiseziel auswählt. Sie enthält sämtliche für einen Aufenthalt notwendigen Einrichtungen für Beherbergung, Verpflegung, Unterhaltung/ Beschäftigung. Sie ist damit die Wettbewerbseinheit im Incoming Tourismus, die als strategische Geschäftseinheit geführt werden muss.“ 2
2.2 Konzept des Management und Hauptziel
Wenn man nach Bleicher von dem Konzept des Managements spricht, muss dieses in drei Ebenen untergliedert werden. Es handelt sich hierbei um die normative, strategische und operative Ebene. Die normative Ebene stellt die langfristige Orientierung des Unternehmens dar. Sie „beschäftigt sich mit den generellen Zielen der Unternehmung, mit Prinzipien, Normen und Spielregeln, die darauf ausgerichtet sind, die Lebens- und Entwicklungsfähigkeit der Unternehmung sicherzustellen.“ 3 In der strategischen Ebene wird versucht die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens durch eine Unternehmensstrategie zu erhalten. In dieser Strategie wird erläutert, wie man nachhaltige Wettbewerbsvorteile durch Kernkompetenzen erreichen kann. Außerdem informiert die Unternehmensstrategie, wie es dem Unternehmen möglich ist sich auf dem Markt zu profilieren und mit welchen Produkten es auf welchen Märkten anwesend sein muss. In der dritten operativen Ebene erfolgt die Umsetzung der normativen und strategischen Ebene und damit der Strategie. Jährliche Ziele, Maßnahmen und notwendige finanzielle Mittel werden bestimmt und die konkreten Aktivitäten kontrolliert. Im Vordergrund steht die Optimierung der Leistungsprozesse bezüglich Kosten und Qualität. 4 (Anhang A)
2 Quelle: Bieger, 2005, S. 69.
3 Quelle: Kaspar, 1995, S. 45.
4 Vgl. Bieger, 2005, S. 109.
Die Darstellung der horizontalen Ebenen wird zusammengeführt mit den vertikalen Ebenen der Aktivitäten, Strukturen und Verhalten. Wobei die Aktivitäten von den beiden letzteren getragen werden und in der Unternehmenspolitik die Konkretisierung der strategischen Programme verfolgen. Bei den Strukturen handelt es sich um die Organisationsstrukturen, Managementsysteme, Organisationsprozesse und
Dispositionssysteme. Das menschliche Verhalten wird durch diese zwei Ebenen beeinflusst und beschäftigt sich mit der Kultur des Unternehmens und ebenfalls mit dem Leistungs-, Problem- und Kooperationsverhalten. 5
Häufig werden im Management auch Tourismusorganisationen gebildet, um Aufgaben besser verteilen und Ziele besser erreichen zu können. Nach Kaspar sind Tourismusorganisationen „Verwaltungseinheiten und private Körperschaften, welche touristische Leistungen markttransparent gestalten, vermitteln und Teilfunktionen von Tourismusunternehmen und -orten (Reisezielen) koordinieren.“ 6
Im Destination Management gilt nach Bieger als grundlegendes Ziel die langfristige Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Dafür muss die Destination eine ausreichende Wertschöpfung erzielen. Außerdem sind ständige Prozess- und Produktinnovationen von großer Bedeutung, denn diese Neuerungen führen zu neuen Marktleistungen und helfen dabei sich von der Konkurrenz abzuheben. Kernkompetenzen können die Basis für Innovationen bilden. Dabei stehen die nicht imitierbaren Wettbewerbsvorteile, wie zum Beispiel spezielle Kultur und Gastfreundlichkeit im Vordergrund. Für die langfristige Gewährleistung der Wettbewerbsfähigkeit und damit einer nachhaltigen Entwicklung gehört außerdem eine Strategie, die das Management festlegen muss. Eine Strategie, zu der Markt- und Produktionsziele sowie konkrete Marketing- und Produktionsaktivitäten zählen. Dazu müssen finanzielle Mittel sichergestellt werden und finanzielle Abstimmungen erfolgen. Die operative Führung wird damit gewährleistet. 7
5 Vgl. Kaspar, 1995, S. 46.
6 Quelle: Kaspar, 1995, S. 38.
7 Vgl. Bieger, 2005, S. 101ff, 111f.
Arbeit zitieren:
Nadine Förtsch, 2008, Integration einer Touristischen Route in das Management einer Touristischen Destination am Beispiel der Naturpark-Route Thüringer Wald, München, GRIN Verlag GmbH
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