Inhaltsverzeichnis
1.) Einleitung 2
2.) Die Fragestellung 2
3.) Was ist Motivation. 2
4.) Warum beginnt jemand das Schwimmen als Sport zu betreiben? 3
5.) Warum bleibt er dabei? 4
5.1.) Grundschulalter. 4
5.2.) Adoleszenz. 5
5.3.) Erwachsene 6
6.) Schlussbetrachtung 7
Literaturverzeichnis. 8
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Schwimmen lernen
(Quelle: http://www.experto.de/imperia/md/images/vnrde/themenportalfamilie/
3
kinder schwimmen lernen.jpg)
Abbildung 2: Zieleinlauf Sprintschwimmen
(Quelle: http://www.abseitz.de/Sportarten/Schwimmen/Rueckblick 2008/
4
Schwimmen -EG08-004-320.jpg)
Abbildung 3:Staffelschwimmen
(Quelle: http://www.spoteo.de/pics/news/676/
7
g Universitaet-Kassel-Schwimmertraining.jpg)
1
Was sind die Beweggründe zum sportlichen Schwimmen, und wieso bleibt man dabei?
1.) Einleitung
Das Interesse zum Thema entstand aus dem fehlenden Verständnis zur Motivation beim und zum Schwimmen. Etwas überspitzt dargestellt stellt sich die Frage, wie man sich dazu motivieren kann, immer stumpf hin und her zu schwimmen, monoton immer die selben Bewegungen auszuführen und dabei immer die Uhr im Nacken zu haben. Da ich selbst langjährige Erfahrungen mit dem Fußballspielen habe und das Schwimmen, sowohl in der Schule als auch in der militärischen Ausbildung, als Zeitverschwendung angesehen habe (zumindest das sportlich orientierte Schwimmen, nich aber natürlich das Schwimmen zum Selbsterhalt), stellte sich mir die Frage, warum man nicht in derselben Zeit vermeintlich interessanteren sportlichen Aktivitäten nachgehen kann und sich stattdessen mit dem Schwimmen, einer für meinen Geschmack uninteressanten Sportart nachgehen muss.
In die Betrachtungen sind sowohl schwimmspezifische Erkenntnisse als auch allgemeine und, aus eigener Erfahrung aus dem Fußballsport, fußballspezifische Erkenntnisse eingegangen.
Bei der Bearbeitung, soviel bereits vorweg, sind mir deutliche Parallelen bezüglich der Motivation im Fußball aufgefallen, auch habe ich eigene Erfahrungen in die Bearbeitung einfließen lassen.
2.) Die Fragestellung
Zur Fragestellung selbst, es handelt sich also um zwei Fragen: erstens, wieso beginnt jemand das Schwimmen als sportliche Betätigung, und zweitens, wieso bleibt er dabei und beschäftigt sich längerfristig mit dem Schwimmen?
3.) Was ist Motivation
Zunächst einmal scheint es mir plausibel, sich näher mit dem Begriff der Motivation zu befassen.
Motivation: „Umfassende Bezeichnung für bewusste und unbewusste, angeborene und erlernte psychische Prozesse und Zustände, die die Umgangssprache mit den Begriffen Affekt, Antrieb, Bedürfnis, Drang, Einstellung, Gefühl, Interesse, Lust, Stimmung, Trieb, Wille, Wunsche usw. beschreibt. Die Frage nach der Motivation des Verhaltens ist die Frage nach dem Warum des Verhalten, nach den Beweggründen des Verhalten, danach, was uns bewegt, uns so und nicht anders zu verhalten“ (Röthig und Prohl, 2003, 377, ff).
Kurz gesagt handelt es sich um die Frage: Warum tut jemand etwas? Oder: welche Motivation steckt dahinter? Oder aber auch: Was sind seine Motive? Mögliche Antworten sind, das man Spaß an etwas hat, es tun muss um Geld damit zu verdienen, zu etwas gezwungen wird, dass man eine Verbesserung erreichen will und
2
deshalb trainiert, aus Langeweile um sich abzulenken oder aber einfach aus Gewohnheit.
4.) Warum beginnt jemand das Schwimmen als Sport zu betrei ben?
Auf die erste Frage, warum beginnt jemand das Schwimmen, könnte man leicht ant-worten, dass junge Schwimmer von ihren Eltern, beziehungsweise durch die Schule zum Schwimmen gezwungen werden. Diese Antwort ist allerdings nicht befriedigend und vermutlich auch nur in den wenigsten Fällen ausreichend. Vermutlich nimmt das Schulschwimmen, oft auch als Seepferdchenschwimmen bezeichnet eine entscheidende Rolle ein. Als ein wichtiger Lerninhalt des schulischen Sportunterrichts (vgl. Giehrl & Hahn, 2002, S.9) stellt diese Form des Schwimmens den ersten Kontakt des jungen Schwimmers mit dem Thema dar. Zwar versuchen Eltern ihren Kindern oft bereits vor dem Schulschwimmen das Schwimmen beizubringen, dies geschieht dann aber im kleinen familiären Kreis (Abb.: 1.1).
Mit dem Schulschwimmen allerdings sind erste Gruppenerfahrungen und teilweise auch ein gewisser Ausflugscharakter ver-bunden, da das Schwimmen selten in unmittelbarer Nähe zur Schule stattfindet.
Man bewegt sich in der Gruppe, unter Freunden erlernt man
neue, interessante Fertigkeiten, hat zusammen Spaß am Lernen und erfährt erste positive Erfahrungen in diesem sozialen Umfeld. Die Angst vor dem Wasser wird überwunden,
die ersten Erfolge motivieren den jungen Schwimmer und das Interesse wird geweckt. Nach einiger Zeit, vielleicht sogar durch den Ausbilder gewollt, könnte es zu den ersten spielerischen Wettkämpfen kommen, beispielsweise durch Staffelspiele. Vielleicht rückt nun der Wettkampfgedanke als motivierendes Element in den Fokus, möglicherweise sogar verstärkt durch eine vorhandene Medienpräsenz, beispielsweise durch die Übertragung der Olympischen Spiele.
Vielleicht wird der erste oder zweite Kontakt mit dem Schwimmen auch durch ärztlichen Rat hin hergestellt, der das Ganzkörpertraining aus medizinischen Gründen empfiehlt. Eine weitere Möglichkeit die der eingangs erwähnten These nahe kommt, könnte der Druck der Eltern sein, die die Aktivität des Kindes in die vermeintlich richtigen Bahnen lenken wollen, oder aber, die selbst Erfahrungen mit dem Schwimmen gemacht haben und es als wünschenswert betrachten, das ihr Kind die selben Erfahrungen macht. Die Beweggründe das Schwimmen zu beginnen können also äußerst vielseitig und komplex sein und nicht selten wird es sich vielleicht sogar um eine Mischung aus all den genannten Motiven handeln.
3
Arbeit zitieren:
Oliver Wild, 2008, Motivation zum Schwimmen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Sport - Sportarten: Theorie und Praxis: Motivation zum Schwimmen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Sport - Sportarten: Theorie und Praxis: neuer Titel erschienen: Motivation zum Schwimmen
Oliver Wild hat einen neuen Text hochgeladen
Con los Mayores [With Star Stickers and Motivation Progress Chart]
Patricia Geis, Sergio Folch
Erlebniswelt Wasser. Spielen gestalten schwimmen
Handreichungen zum Schwimmen m...
Frank-Joachim Durlach
UNIVERS PROFESSIONNEL ET MOTIVATION DES ENSEIGNANTS
Rôle de la satisfaction ou de ...
ANSOUMANA SANE
PERCEPTION, MOTIVATION ET AUTONOMIE CONCEPT DE SOI ET APPRENTISSAGE
APPRENTISSAGE EN ÉDUCATION PHY...
Chawki DERBALI
Schwimm-Training - mehr als nur Bahnen ziehen
60 neue Spiel- und Übungsforme...
Christian Reinschmidt
0 Kommentare