Inhaltsverzeichnis
Einleitung 1
1. Vorstellung der Einrichtung 3
1.1 Handlungskonzept der Therapeutischen Intensivgruppe 4
2. Autismus - Ein Einstieg 6
2.1 Das Asperger-Syndrom 11
3. Verschiedene theoretische Förderansätze 16
3.1 Diagnose 16
3.2 Medikation 17
3.3 Verhaltenstherapeutische Verfahren 18
3.4 Tier-Therapien 21
3.4.1 Delphintherapie 21
3.4.2 Heilpädagogisches Reiten 21
3.5 Förderung der Kommunikation 22
3.5.1 Sprachtherapie 22
3.5.2 Alternative Kommunikationsformen 24
3.5.3 Facilitated Communication 24
3.5.4 Musiktherapie 25
3.6 Beziehungsförderung 27
3.6.1 Aufmerksamkeits-Interaktionstherapie 27
3.6.2 Gentle Teaching 27
3.6.3 Option Methode 28
3.7 Therapie der auditiven Wahrnehmung 29
3.8 Therapie der visuellen Wahrnehmung 30
3.9 Körperbezogene Ansätze 31
3.9.1 Doman-Delacato 31
3.9.2 Sensorische Integration 32
3.9.3 Psychomotorik 33
3.9.4 Snoezelen 34
3.9.5 Festhaltetherapie 35
3.10 Förderung sozialer Fähigkeiten sowie der Selbstständigkeit 36
3.10.1 Theory-of-mind-training. 36
3.10.2 Social stories 38
4. Die Methode TEACCH 38
4.1 Strukturierung. 40
4.2 Visualisierung. 42
5. Praktisches Fallbeispiel 42
6. Fazit 48
„In Wirklichkeit aber ist kein Ich, auch nicht das naivste, eine Einheit, sondern eine höchst vielfältige Welt, ein kleiner Sternenhimmel, ein Chaos von Formen,
Einleitung
„Autistische Kinder sind doch die, die immer so hin- und herschaukeln.“ Das ist die wohl am häufigsten genannte Äußerung in Bezug auf Autismus. Sie zeigt, dass das Thema in Deutschland noch viel zu unbekannt ist. Es gibt einige Hollywood-Filme, die Klischee-Autisten vermarkten, ein wirklich kompetentes Wissen hat jedoch kaum jemand. Diese Filme enden oft mit einem HappyEnd, der Autist findet am Ende doch noch zur Liebe seines Lebens und alles wird gut. Seine Zwänge werden überwunden und er schafft es, sich einigermaßen in die Gesellschaft einzugliedern, da er aufgrund intensiver Zuneigung anderer Menschen über sein Leben nachdachte und sich doch dazu entschied, freiwillig aus seiner Isolation zu kommen, da es ihm ein persönliches Bedürfnis war. Solche Filme suggerieren, der autistische Mensch hätte eine Entscheidungsgewalt über sein Verhalten. Wird nur lange genug auf ihn eingeredet, merkt er selbst wie unangepasst sein Verhalten ist und wird es als sinnvoll erachten, sich zu verändern. Wie hilflos der Mensch wirklich seinem eigenen Verhalten ausgeliefert ist, wird nicht deutlich. Es gibt eine schier unübersichtliche Menge an Förder- und
Therapiemöglichkeiten aus allen verschiedenen Blickwinkeln der Forschung, was ein Einarbeiten in die Materie erschwert, da der Laie gar nicht weiß womit er anfangen soll. Wer noch nie „live“ ein autistisches Kind erlebt hat, kann sich trotz aller Theorie nur schwerlich vorstellen, was diese Störung überhaupt für das Kind, aber auch für die gesamte Lebenssituation der ganzen Familie ausmacht. Es tun sich Schwierigkeiten in allen Lebensbereichen auf. Mögen manche autistische Kinder auf den ersten Blick „süß“ oder „putzig“ wirken, bzw. „einen gewissen Charme“ haben, sollte spätestens nach Lesen dieser Arbeit klar werden, welche massive Veränderung im Leben beginnt, wird die Diagnose Autismus gestellt. Jahrzehnte depressiver Eltern, insbesondere Mütter, denen lange Zeit die Schuld am Autismus ihres Kindes gegeben wurde zeigen auf, welche hohen Anforderungen das autistische Kind an seine Mitmenschen stellt. Und das, obwohl das Kind selbst ironischerweise den eigenen Wunsch nach sozialen Kontakten oder einer Bindung zu den Eltern gar nicht hat. Die Verfasserin arbeitet als Erziehungshelferin in einer Heilpädagogischen Therapeutischen Intensivgruppe im heilpädagogischen Kinderdorf der Stiftung der Guten Hand in Kürten-Biesfeld. Zwei der dort vollstationär lebenden Kinder
1
haben unter anderem die Diagnose des Asperger-Syndrom. Die vorliegende Arbeit soll einen Überblick bieten über die unterschiedlichen Vorgehensweisen in der Förderung dieser Kinder. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird im Allgemeinen der Begriff „das autistische Kind“ anstatt „das Kind mit Asperger-Syndrom“ verwendet. Auch wird die männliche Form verwendet, was durchaus der Realität entspricht, da Autismus häufiger bei Jungen als bei Mädchen auftritt. Zuerst wird die Einrichtung beschrieben, in der die Verfasserin tätig ist, um zu verdeutlichen, in welchem Umfeld das später vorgestellte Kind mit Asperger-Syndrom therapiert wird. Dann wird ein Überblick über Autismus allgemein gegeben, wobei einige Auffälligkeiten später bei der Förderung genauer beschrieben werden, darauf folgt ein kurzer Abschnitt über das Asperger-Syndrom im Speziellen. Es werden verschiedene theoretische Förderansätze vorgestellt. Wo es notwendig ist werden dabei die Symptome, die hauptsächlich therapiert werden sollen, noch einmal dargestellt. Bei denen, die auch in der Therapeutischen Intensivgruppe Verwendung finden wird darauf hingewiesen und eventuell ein kurzes Beispiel gebracht um den Praxisbezug herzustellen. Auch wird bei den Therapiemöglichkeiten, die die Verfasserin für ungeeignet oder ethisch nicht vertretbar hält, deutlich darauf hingewiesen. Trotzdem sollen sie aus Gründen der Vollständigkeit Beachtung finden, da sie zeigen, welche Stadien die Autismusforschung in den letzten Jahren durchlaufen hat. Auch wären die heutigen Interventionen in ihrer Form nicht vorhanden, wäre in der Vergangenheit nicht ausprobiert worden. Natürlich hat jede Förderung das Ziel einer Verbesserung der Ausgangslage, sie spiegelt dabei die jeweiligen Werte und Prioritäten der Zeit wieder, in der sie entstanden ist und kann so rückblickend eventuell auch als ungünstig angesehen werden.
Nach dieser Darstellung folgt ein Fallbeispiel aus der Praxis der Therapeutischen Intensivgruppe. Hier wurde speziell ein Kind ausgewählt, dass seit ca. eineinhalb Jahren dort lebt und so gute Fortschritte gemacht hat, dass es im Sommer in eine Heilpädagogische Wohngruppe entlassen werden kann. Anhand seiner Erziehungsziele werden die einzelnen Maßnahmen genau beschrieben und sollen einen Einblick in die heilpädagogische Praxis liefern. Im Fazit äußert sich die Verfasserin noch einmal abschließend.
2
1. Vorstellung der Einrichtung
Die Stiftung „Die Gute Hand“ ist ein heilpädagogisch-psychotherapeutisches Zentrum der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe, bestehend aus einem Heilpädagogischen Kinderdorf in Kürten-Biesfeld mit einer Förderschule, 3 Außenwohngruppen in Köln, Leverkusen und Wipperfürth, einem Reittherapeutischen Zentrum und ambulanten Diensten. Ziel der Stiftung ist es, Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten, wie z.B. sozialen und emotionalen Störungen, Aufmerksamkeits-, Bindungs- und Essstörungen, Sprachbeeinträchtigungen und Autismus zu behandeln und erwachsenen Menschen mit Behinderung einen Lebensraum zu bieten. (www.die-gute-hand.de)
Das Kinderdorf wurde 1968 gegründet und versteht sich als Möglichkeit spezialisierter und differenzierter Betreuung und Behandlung zur regionalen und auch überregionalen Versorgung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern. Dies geschieht unter besonderer Einbeziehung der Eltern und Familien mit dem Ziel, die Verbindung zur Ursprungsfamilie möglichst zu erhalten und eventuell eine Rückführung in die Familie zu ermöglichen.
Erst seit Inkrafttreten des neuen Kinder- und Jugendhilfegesetzes zählen die Betreuung und Behandlung autistischer Kinder als seelisch Behinderte zu den Pflichtaufgaben der Jugendhilfe. Davor wurden autistische Kinder in der Einrichtung nach dem Bundessozialhilfegesetz untergebracht. In den beiden heilpädagogischen Tagesgruppen des Kinderdorfes können Kinder mit geringerem Schweregrad autistischer Störung betreut werden, während sie gleichzeitig im familiären Umfeld verbleiben können. Dies verlangt eine hohe Kooperationsbereitschaft der Eltern und Familien, ebenso eine geringe Distanz zwischen dem Kinderdorf und der Wohnung der Familie, um den täglichen Weg ermöglichen zu können. In der Regel ist die Mitarbeit in einer handlungsorientierten Elterngruppe Voraussetzung für eine Aufnahme des Kindes.
Im Einzelfall können Kinder mit autistischen Störungen auch in eigens dafür ausgesuchten Familien betreut werden, hierbei muss mindestens ein Elternteil
3
pädagogisch ausgebildet sein und beide Eltern müssen sich in regelmäßige Beratungen begeben.
Die heilpädagogische diagnostische Ambulanz im Kinderdorf bietet im wesentlichen vier Leistungsangebote:
- Diagnostik und Befunderstellung
- Beratung von Jugendhilfeinstitutionen
- Heilpädagogische Förderung
- Eltern- und Familienarbeit durch direkte Modifikation des natürlichen Milieus
Wichtigster Bestandteil des Kinderdorfes sind die vollstationären Betreuungs- und Behandlungsangebote. Voraussetzung für eine Aufnahme ist, dass es sich um Kinder handelt, deren Symptomatik ambulant nicht behandelt werden kann. Gründe dafür können die Schwere der Störung, mangelnde
Kooperationsbereitschaft der Eltern oder auch das Fehlen von teilstationären oder ambulanten Hilfeeinrichtungen in der Nähe des Wohnortes der Familie sein. Die stationäre Arbeit im Kinderdorf gliedert sich in die vier Schwerpunktbereiche Lebensbereich der Kinder, Sonderschule für Erziehungshilfe, Behandlung und Eltern- und Familienarbeit. (zusammenfassend: Hebborn-Brass (1993) S. 14 - 16)
1.1 Handlungskonzept der Therapeutischen Intensivgruppe
Im Folgenden wird die Verfasserin aus Gründen der besseren Lesbarkeit „Therapeutische Intensivgruppe“ mit „Intensivgruppe“ abkürzen. Zentrale Strukturelemente der Intensivgruppe sind das integrative Konzept der Schule für Erziehungshilfe und Eltern- und Familienarbeit unter einem Dach, die hohe fachliche Qualität und individuelle, auf jedes Kind zugeschnittene Förderprogramme.
Es handelt sich um eine vollstationäre Betreuung und Förderung von sechs Kindern mit schweren Kontakt- und Kommunikationsstörungen, mit einem Mitarbeiter-Kinder-Verhältnis von 1:1. Die Intensivgruppe arbeitet mit Methoden der Gruppenpädagogik und heilpädagogischen und verhaltenstherapeutischen
4
Ansätzen. Die vielfältigen Ziele finden sich bei der individuellen und schulischen Entwicklung, sowie hinsichtlich des familiären Umfelds. (Konzept Therapeutische Intensivgruppe)
In der Intensivgruppe können Beziehungen zwischen Kind und Fachkraft entstehen, die nur durch die hohe Kontinuität der pädagogischen MitarbeiterInnen zu schaffen sind. Durch die persönliche Beziehung wird die Hinführung zu individuellen und sozialen Pflichten erleichtert und schafft einen intensiven Kontakt auch zu anderen unterstützenden Stellen wie Lehrern, Therapeuten und dem Jugendamt. Die Fachkräfte sind so in den Alltag und das Milieu der Kinder integriert, dass die heilpädagogische Behandlung in einem für die Kinder sicheren und alltäglichen Umfeld stattfinden kann. Die pädagogische Betreuung folgt einem regelmäßig in Revisionen überprüften Erziehungs- und Behandlungsplan, der unter Mithilfe einer pädagogisch erfahrenen, klinischen Psychologin, die die Erziehungsleitung der Intensivgruppe inne hat, erstellt wird. (Hebborn-Brass (1993): S.16)
Die Intensivgruppe bietet gerade autistischen Kindern eine Kontinuität in ihrem Alltagsleben, die andere Wohngruppen so nicht leisten können. Jeder Tag ist strukturiert und übersichtlich für die Kinder gestaltet. Jedes Kind erhält täglich eine mindestens 20minütige heilpädagogische Fördereinheit, die individuell und gegebenenfalls auch aus besonderen, für das Kind wichtigen Situationen heraus auf die jeweiligen und momentanen Bedürfnisse des Kindes zugeschnitten ist. Diese Fördereinheiten orientieren sich an dem jeweiligen zuvor erstellten Erziehungsplan, der regelmäßig im Team und mit Beratung der Erziehungsleitung revidiert wird.
Zu den täglichen heilpädagogischen Fördereinheiten und den permanenten heilpädagogischen Hilfen im Alltag kommen die Möglichkeiten der Reittherapie auf dem nahegelegenen Meierhof, eine tiefenpsychologische Therapie mit dem kinderdorfeigenen Therapeuten, Sprachtherapie und die Nutzung der ortsansässigen Fußball- und Pfadfindervereine zur schrittweisen sozialen Integration mit Gleichaltrigen.
Durch das in den Intensivgruppen praktizierte Bezugserzieher-System wird die Elternarbeit für die Eltern und das Jugendamt übersichtlicher und das Kind hat einen ständigen Ansprechpartner, der sich um seine persönlichen Belange kümmert und bei dem letztendlich alle Informationen, Hilfen und Bedürfnisse des
5
Kindes zusammenlaufen. Für das Kind bietet der Bezugserzieher Sicherheit, da es sich so nicht auf sechs verschiedene Erwachsene konzentrieren muss, sondern eine enge Bindung an nur eine Person aufbauen kann, was für die pädagogische Arbeit erwünscht und notwendig ist, da nur auf der Basis von Vertrauen Entwicklung stattfinden kann.
2. Autismus - ein Einstieg
In dieser Arbeit soll es um autistische Kinder gehen. Alle Aussagen können sich aber ebenso gut auf Erwachsene mit Autismus beziehen. Die Verfasserin wird aber im Folgenden, aus Gründen der Übersichtlichkeit, nur den Begriff „Kind“ benutzen.
Dieses fiktive Beispiel zeigt eine typische Begegnung mit einem Kind mit Asperger-Syndrom:
„Als der Postbote die Briefe für Haus Nr. 20 einstecken wollte, lief ihm ein junges Mädchen entgegen. Die Familie war erst vor kurzem eingezogen, und er war neugierig auf die Namen und den Hintergrund der neuen Bewohner. Doch bevor er guten Morgen sagen konnte, stellte das Mädchen ihm eine Frage: „Mögen Sie Deltics?“ Im Stillen rätselte der Mann, was dieses Wort wohl bedeuten könnte, ob ein Deltic etwa eine neue Schokoladenmarke oder eine Figur aus einer Fernsehserie sei. Ehe er antworten konnte, fuhr das Mädchen fort: „Das sind die stärksten Dieselzüge. Der 2 Uhr 30 von Kings Cross ist ein Deltic, ich habe 27 Fotos von Deltics.“ Der Mann war erleichtert zu wissen, worum es ging, aber er verstand nicht recht, warum sie sich damit an ihn wandte. Das Mädchen erging sich nun in einer Beschreibung der Eigenschaften dieser ihm gänzlich unbekannten Lokomotive. Ganz offenbar interessierte es sie überhaupt nicht, was er von solchen Zügen hielt, und sie schenkte seinen höflichen Hinweisen, er müsse in seiner Runde fortfahren, keinerlei Beachtung. Schließlich blieb ihm nichts anderes übrig, als sie ziemlich brüsk zu unterbrechen und mit einem raschen „auf Wiedersehen“ davon zu gehen. Er wunderte sich, dass dieses exzentrische Kind so viel über Züge wusste und fragte sich, während er seinen Weg fortsetzte: „Warum meinte sie, ich würde mich für Züge interessieren? Sie hat mich kaum angesehen und mich ständig unterbrochen. Kann sie über nichts anderes sprechen? Sie war wie ein wandelndes Lexikon.“ (Attwood (2005) S. 12)
6
Die Frage „Was ist Autismus?“ ist nicht mit einem Satz klar zu beantworten. In der Umgangssprache erklärt wirken autistische Kinder in erster Linie seltsam. Der Autismus ist ihnen nicht anzusehen, aber sie zeigen wunderliche Verhaltensweisen oder sprechen komisch. Die Kinder wirken irgendwie befremdlich, auch wenn man auf den ersten Blick nicht sagen kann, woran es liegt. Sich wiederholende Bewegungen und/oder Sätze verstärken diesen Eindruck.
Der Begriff „Autismus“ erschien erstmalig bei dem Schweizer Psychiater Eugen Bleuler 1911 und leitet sich ab vom griechischen Wort „autos“ (dt. selbst) und „imos“ (dt. Zustand, Orientierung). Er bezeichnete damit eine Zurückgezogenheit des Individuums auf sich selbst (extreme Selbstbezogenheit). Es lässt sich ebenfalls mit Abkapselung oder Rückzug in die eigene psychische Welt beschreiben. (Dinges /Worm (2007) S. 18, 19) Bleuler entdeckte bei psychotischen Kindern Verhaltensweisen, die denen von schizophrenen Erwachsenen ähnelten. Er sah dies nicht als eigenes Krankheitsbild an, sondern als eine Art von Schizophrenie, die auch bei nicht kranken Menschen in leichter Ausprägung vorkommen kann. (Dinges/Worm (2007) S. 19) Im Wörterbuch findet man bei Autismus: „Entwicklungsstörung, charakterisiert durch fehlende Kontaktaufnahme mit der Umgebung“. Was genau kann man sich darunter vorstellen?
Die Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt und es gibt zahlreiche verschiedene Beschreibungen, Klassifikationen, Namen und
differentialdiagnostische Abgrenzungen, die eine klar definierte Antwort erschweren. Auf internationaler Basis ist das einzige begriffliche Einvernehmen in den ICD- und DSM-Kriterien zu finden.
Dem amerikanischen Kinderpsychiater Kanner gelang es 1943, Autismus als eigenes Krankheitsbild zu etablieren, auf der Grundlage seiner Untersuchungen und persönlichen Erfahrungen mit autistischen Kindern. Ein Jahr später verfasste der Wiener Pädiater Asperger einen Bericht über seine Beobachtungen. Da diese sich zum Teil deutlich von denen Kanners unterschieden kam es zu einer Aufspaltung des Autismusbegriffs in Kanner- und Asperger-Autismus. (Dinges/Worm (2007) S. 21)
Beide Verfasser beschreiben eine deutliche Beeinträchtigung der sozialen Integration und Stereotypien in den Gewohnheiten der betroffenen Kinder. Im
7
Arbeit zitieren:
Verena Katzer, 2010, Theorie und Praxis der Förderung eines Kindes mit Asperger-Syndrom, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie: Theorie und Praxis der Förderung eines Kindes mit Asperger-Syndrom ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie: neuer Titel erschienen: Theorie und Praxis der Förderung eines Kindes mit Asperger-Syndrom
Verena Katzer hat einen neuen Text hochgeladen
Asperger: Syndrom zwischen Autismus und Normalität
Diagnostik und Heilungschancen
Ole Sylvester Joergensen, Kirsten Hoffmann, Janine Klein
Finding a Different Kind of Normal: Misadventures with Asperger Syndro...
Jeannette Purkis, Donna Williams
Asperger Syndrome Employment Workbook: An Employment Workbook for Adul...
Roger N. Meyer, Tony Attwood
Asperger Syndrome and Employment: What People with Asperger Syndrome R...
Sarah Hendrickx, John Biddulph
0 Kommentare