

Inhalt:
Vorwort für vorliegendes Buch. Seite 4
Kapitel 1: Die ersten Seiten des Büchleins beginnt Gross, seine Stilmitteln einzusetzen
Seite 6
Kapitel 2: Menschliches und Göttliches in der Rezeption des Textes der Evangelien nach
Gross (1932) Seite 11
Kapitel 3: Der rechte Geist. Seite 13
Kapitel 4: Der Gedanke von einem Reich Gottes. Seite 18
Literaturverzeichnis Seite 33
Vorwort für vorliegendes Buch
Als ich dieses mit großer Wahrscheinlichkeit letzte Exemplar von „Jesus Christus. Die Gestalt eines Ewigen. Gesehen von einem Heutigen.“ von Felix Gross in meinen Händen hielt, hatte ich es abgeschätzt und einen Wert in Euro in das Internetportal zum Verkauf von Büchern getippt. Einige Tage danach hatte sich die spätere Käuferin gemeldet und mit mir über das Schicksal sämtlicher Werke des Autors Felix Gross gesprochen. Es war ausgesprochen interessant und stellte das mir einst von meinem Vater überreichte Büchlein in immer besseres Licht. Ja, es stand sogar noch das indische Pseudonym meines Vaters aus den 50ern oder 60er in Bleistiftschrift darin. Aufgrund dieses Gesprächs mit der späteren Käuferin war mir die Bedeutung dieses Buches erst richtig bewußt geworden. Ich konnte zwar den Preis nicht mehr ändern -Wieviel mehr hätte ich womöglich bekommen können ? -, doch ich konnte noch etwas tun: Das Buch durchlesen !
Während der ersten Seiten fiel mir sofort auf, dass es sich um das Buch eines sehr gläubigen, aber auch realistisch denkenden Menschen handelte. Da auch ich meinen Glaube in Form von innerer Motivation im Gebet, innerer Freude und innerer Genügsamkeit, als auch in Form von Hilfsbereitschaft nach außen, Toleranz und Entgegenkommen anderen Menschen gegenüber, sowie Bekunden und Bekennen von persönlichen Heilserlebnissen, täglich lebe und erlebe, war ich sehr erfreut über den Inhalt des Werkes.
Deshalb notierte ich mit, was mir während des Lesens besonders wichtig erschien. Das Büchlein hatte nur etwa dreißig Seiten, und ich notierte viel. So kam ich letztendlich auf eine Menge, welche wahrscheinlich mehr als die Hälfte des gesamten Textes aus Felix Gross´ Werk ausmacht.
Schließlich stand sie unten vor meiner Haustür, die das Buch kaufen wollte. Und sie rief mich mit dem Handy an. Ich hatte zwei Tassen Tee in Herend Porzellan vorbereitet und sie hinaufgebeten, in meine Wohnung in den dritten Stock. Sehr neugierig und jetzt hoch erfreut nahm sie das Büchlein aus meinen Händen entgegen.
Erst anderthalb Monate später erfuhr ich, dass es in Deutschland - ich komme aus Österreich - ein sehr traditionsreiches literarisches Unternehmen gibt, das darauf spezialisiert ist, die letzten Zeugnisse der während der Nazi-Herrschaft der Hitler´schen Bücherverbrennung zum Opfer gefallener Werke zu sammeln und zu veröffentlichen. Es war nun mein innerster Wunsch, die gemachten Notizen einer breiteren Öffentlichkeit zugängig zu machen, und zwar aus zwei Motiven: (1) Es ist viel zu lange schon ungelesen geblieben, seit die Verbrennung der anderen zusammengetragenen Exemplare passiert war. (2) Es gibt auch heute sehr fromme Menschen, welche ähnliche feurige Kraft zum Bekennen ihres christlichen Glaubens haben. Um in dieser Gemeinde der Christen einen Maßstab zum Bekennertum und vielleicht auch zur Verkündigung und Verwirklichung vieler letzter Ereignisse, herzuzeigen, und mit diesem maßstäblichen Buch darauf hin zu weisen, was der gegenwärtigen Welt noch widerfahren soll.
Diesen Text möchte ich nun hier in Form von wörtlichen Zitaten wiedergeben, umrahmt von Kommentaren und Erlebnissen, damit die Zitate von Gross in ihrer Bedeutung der heutigen Gemeinschaft gläubiger Christen lebensnah werden und vor allem lesbar werden; diesen Text, der aus dem Buch „Jesus Christus. Die Gestalt eines Ewigen. Gesehen von einem Heutigen.“ aus dem Frohe Zukunft Verlag mit Copyright 1932 stammt.
Kapitel 1: Die ersten Seiten des Büchleins beginnt Gross, seine Stilmitteln einzusetzen
Gross (1932) verwendete vielerlei literarische Stilmitteln, so zum Beispiel schreibt er mittels des kollektiven Mutbefehls [Stilmittel 1; kurz St.1] „Laßt uns....!“ oder „Werden wir...!“ oder „Nehmen wir...!“, also mit direkten Aufforderungen an alle Leser. Er tut dies im Angesicht Christi, denn
Weiterhin läßt Gross auch jene literarischen Stilmitteln zu, die mit einer eindeutigen Meinungspositionierung [St.2] verbunden sind, hier als Beispiel die Einführung eines Begriffs zur globalen Beurteilung eines ganz bestimmten Sachverhalts. Wenn man etwas benennen möchte, so geschehe es wie etwa Paulus die Christen in Korinth aufgefordert hatte (siehe Bibel), wenn jemand unter Euch diesen Ratschlag nicht annehme, so benennt ihn und zeigt auf ihn, dass die ganze Gemeinde wisse, wie halsstarrig er sei, und er sich dadurch zu schämen beginne und über sein Verhalten nachdenke und zum Guten gewonnen werden könne. Ähnlich wie in diesem biblischen Beispiel des Benennens von Menschen mit bestimmtem Verhalten benennt Gross die Berichte mit bestimmten Inhalten, nämlich mit den Wundern Jesu, mit dem Begriff „Legenden“.
In diesem Zitat erkennt man aber auch das dritte Stilmittel seiner Erzählkunst [St.3], nämlich das Weglassen des Subjekts bzw. Zufügen des Prädikats: Grammatikalisch korrekt müßte es heißen: „das ist alles,...,und es ist die ganze Wahrheit...“ oder „das ist alles,...., und die ganze Wahrheit...“
Jedoch „das ist alles,....,und ist die ganze Wahrheit...“ ist ein Stilmittel, das die Bedeutung des Prädikats besonders herausstreicht. Auf Seite 3 im Büchlein schreibt Gross (1932) weiter:
Das zu lesen ist speziell für den Katholiken etwas befremdend, wenn auch provokativ herausfordernd in seiner Denkweise. Denn es impliziert, dass die Gottheit Christi hier als primär etwas vermittelt wird, das Jesus „empfand“, also dessen er sich im Denken möglicherweise gar nicht bewußt gewesen war. Es sei dahingestellt, ab wann, oder ob manchmal doch, jedenfalls schrieb Gross (1932) hier, dass dem Menschen Jesus, wenn er von Gott lehrte, diese Vorstellung nicht angelernt war. Ohne sie jemals gelernt zu haben, war sie ihm nicht bewußt. Alles Wissen muss einmal gelernt werden. Gross (1932) stellt uns in seinem Büchlein den Herrn und Meister [wir wollen ihn mit dem Apostel Thomas gemeinsam hier so nennen] als einen Menschen vor, der dies nicht wußte. Auf Seite 4 stehen mehrere bemerkenswerte Dinge:
und dann noch
Als Stilmittel 4 nimmt man hier den Wechsel zwischen dem Imperfekt und dem Präsens wahr. Es war ein beliebtes Stilmittel des Erzählens, in solcherlei literarischen Berichten, in Kriminalgeschichten oder in Kurzgeschichten. Es war, beginnend mit der Jahrhundertwende vom neunzehnten ins zwanzigste Jahrhundert durch die Zeit des ersten Weltkrieges und bis in die Zwischenkriegszeit weiterhin üblich, dieses Stilmittel [St.4] in der Belletristik in den vorher genannten Gattungen einzusetzen. Aber so wie die Kriminalgeschichten seither in den Graubereich der Schundliteratur verdrängt worden waren, so erachteten die einen neuen Literaten dieses unangekündigte und ebenso plötzlich wieder im `tempus´ wechselnde Stilmittel nur mehr als eine nicht vorkommen dürfende Unzulänglichkeit des Schreibens, wohingegen die anderen neuen Literaten sich noch anderer ähnlicher Stilmitteln, zum Beispiel des abgekürzten Schreibens von Wörtern ohne diese Abkürzungen mit Apostrophen zu versehen, zu bedienen begannen. Für die Zeit, in der das vorliegende Werk von Gross (1932) entstanden war, ist die Verwendung des Stilmittels 4 als typisch zu bezeichnen.
Auf der Seite 7 führt Gross (1932) das Stilmittel 5 der voraussetzenden Kenntnis ein, das heißt, er erklärt nicht [siehe unten stehender Text], warum er `unsere´ Evangelien scheibt, sondern bedient sich des Wissens, dessen er den Leser als teilhaftig voraussetzt, dass nämlich einige Evangelien `unsere´ Evangelien seien, es jedoch auch andere Evangelien gibt, die sogenannten apokryphen Evangelien, oder auch andere Jesus-Berichte oder gar echte Jesus-Legenden, im Gegensatz zu `unseren Evangelien´; dass
Gross (1932) geht sehr feinsinnig und angemessen differenziert mit den verschiedenen Vorkommnissen der Wunder-Erwähnungen in den kanonischen vier Evangelien um. Hier schließt er eine spezielle Art der Wunder-Erwähnung von seiner Terminisierung als `Legende´ aus, nämlich die des Gleichnisses. Das Gleichnis, auch Parabel, ist ein
klassisches Stilmittel (Nedwed 1986) in der Literatur.
Ein weiteres klassisches Stilmittel [St.6] ist nach Nedwed (1986) die Metapher. Hier hat man `Gleichnis der Tat´ oder `Gleichnis der Gebärde´ als eine Metapher im Text stehen. Das Gleichnis der Tat zeigt eindeutig mit der Tat (dem Synonym) selbst auf das mittels des Vergleiches hinzielende Zielobjekt, das Gleichnis der Gebärde regt an, sich ein Synonym vorzustellen, welches auf das Zielobjekt (meist ein generalisierter Sinn, ein Gebot, eine Hilfsanweisung) hinweist.
Hier erkannte man ganz deutlich, wie sich Gross (1932) einfühlt. Es sind Worte des Vorspanns zu den Gleichnissen der Tat und Gleichnissen der Gebärde, welche er uns näher bringen möchte.
Man kann diesen hinter dem Akt dieser Gebärde stehenden Sinn als eine Art „Bedienungsanleitung“, als eine Hilfsanweisuung, oder wie Gross (1932) hier sagt, als einen „Mutbefehl“ sehen. Dies ist die Essenz des - in der richtigen Zeit am richtigen Ort zum genau das benötigenden Menschen - gesprochenen deutlichen, lauten, ja barsch und unwiderstehlich vorgebrachten Wortes der Austreibung.
Und hier interpretiert Gross (1932) mittels seines Einfühlungsvermögens, das er dem biblischen Text entgegenbringt, denn mit den Worten „sein so tief mitleidiger Blick die Stelle errät, wo den Armen der Schmerz peinigt“ interpretiert Gross (er legt das Schriftwort aus) auf nachvollziehbare Weise, dass „Erlösung dem Erlöser“ zukommt, wie er es mit den Worten von Wagners Parsifal treffend beschriebt. Jesus identifizierte sich, dass er die
Arbeit zitieren:
David Leitha, 2011, Jesus Christus - Auszüge aus dem letzten übrigen Exemplar „Jesus Christus“ von Felix Gross, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Theologie - Praktische Theologie: Jesus Christus - Auszüge aus dem letzten übrigen Exemplar „Jesus Christus“ von Felix Gross ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Theologie - Praktische Theologie: neuer Titel erschienen: Jesus Christus - Auszüge aus dem letzten übrigen Exemplar „Jesus Christus“ von Felix Gross
David Leitha hat einen neuen Text hochgeladen
Das heilige Evangelium unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christ...
Michael Kunzler, Andreas A. Thiermeyer
Das bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus
Nach den Betrachtungen der Aug...
Anna Katharina Emmerich
0 Kommentare