Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS II
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS III
ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
1 GRUNDLAGEN 1
2 METHODEN UND INSTRUMENTE 2
2.1 Klassische Verfahren 2
2.1.1 Kennzahlen 2
2.1.2 Kennzahlensysteme 3
2.2 Moderne Verfahren 4
2.2.1 Die Notwendigkeit neuer Ansätze 4
2.2.2 Multivariate Diskriminanzanalyse 4
2.2.3 BP 14 5
3 TEILBEREICHE DER ANALYSE 7
3.1 Finanzwirtschaftliche Jahresabschlussanalyse 7
3.1.1 Die Vermögensstrukturanalyse 7
3.1.2 Die Kapitalstrukturanalyse 8
3.1.3 Die Liquiditätsanalyse 10
3.2 Erfolgswirtschaftliche Jahresabschlussanalyse 12
3.2.1 Die Ergebnisanalyse 12
3.2.2 Die Rentabilitätsanalyse 13
3.2.3 Die Wertschöpfungsanalyse 13
3.2.4 Die Break-Even Analyse 14
4 GRENZEN DER AUSSAGEFÄHIGKEIT 15
LITERATURVERZEICHNIS V
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Anm. Anmerkung u. a. unter anderem BMW Bayerische Motoren-Werke bzw. beziehungsweise DAX Deutscher Aktien Index GuV Gewinn- und Verlustrechnung HGB Handelsgesetzbuch IAS International Accounting Standards Mio. Million ROI Return on Investment S. Seite u. und US-GAAP United States - Generally Accepted
Accounting Principles vgl. vergleiche VW Volkswagen z.B. zum Beispiel
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abbildung 1: Beispiel einer Gliederungszahl anhand der
Eigenkapitalquote
Abbildung 2: Beispiel einer Beziehungszahl anhand der
Umsatzrentabilität
Abbildung 3: Beispiel einer Indexzahl anhand einer
Umsatzreihe
Abbildung 4: Die Diskriminanzfunktion
Abbildung 5: Kennzahlenverdichtung mit Neuronalen Netzen
Abbildung 6: Kennzahlen zur Vermögensstrukturanalyse
Abbildung 7: Beispiel einer Kennzahl zur Umsatzrelation
Abbildung 8: Kennzahlen zur Kapitalstrukturanalyse
Abbildung 9: Der Leverage-Effekt
Abbildung 10: Kennzahlen der bestandsorientierten
Liquiditätsanalyse
Abbildung 11: Arbeitsschema zur Ermittlung des Cash Flow
nach DVFA/SG
Abbildung 12: Der Return on Investment (ROI)
Abbildung 13: Kennzahlen der Wertschöpfungsanalyse
Abbildung 14: Break-Even Analyse bei einem
Einproduktunternehmen
1 GRUNDLAGEN
Unter dem Begriff Jahresabschlussanalyse 1 sind Verfahren der Informationsgewinnung und -auswertung zu verstehen, mit deren Hilfe aus den Angaben des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang) und des Lageberichtes Erkenntnisse über die Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens gewonnen werden. 2
Die Jahresabschlussanalyse ermöglicht somit die Ermittlung entscheidungsrelevanter Informationen über die aktuelle
wirtschaftliche Lage und die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung einer Unternehmung, welche nicht direkt aus dem Jahresabschluss und dem Lagebericht zu entnehmen sind. 3 Hierbei sollte deutlich werden, dass erst d urch die zusammengefassten Teilurteile der Finanz- und Ertragslage e in Gesamturteil über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens gefällt werden kann. 4
Dieser Prozess der Informationsverdichtung kann chronologisch in die Phasen Aufbereitung des Jahresabschlusses, Analyse der absoluten Kennzahlen, Analyse von Verhältniszahlen, Verdichtung der Kennzahlen zu einem Gesamturteil und der Interpretation des Gesamturteils aufgeteilt werden. 5
Als 6 die zwei w esentlichen Erkenntnisziele gelten die finanzielle Stabilität und die Ertragskraft eines Unternehmens, nach denen die Adressaten der Analyseergebnisse in zwei Gruppen aufteilt werden können. Zur ersten Gruppe, die primär an der finanziellen Stabilität interessiert sind, zählen vor allem aktuelle und potentielle Gläubiger (Liquidität), Kunden und Lieferanten (termingerechte Zahlungen) und Arbeitnehmer (Lohn- und Gehaltzahlungen). Interesse an der Ertragskraft haben vor allem Eigner (Dividende), Führungskräfte (Aktien-Optionen), Gewerkschaften (Lohn- und Gehaltsforderungen), Konkurrenz (Vergleichsmaßstab).
Im betriebswirtschaftlichen Sprachgebrauch werden die Begriffe Jahresabschlussanalyse und Bilanzanalyse oft synonym verwendet, wobei die Bilanzanalyse genau genommen zwar ein sehr wichtiger aber trotzdem nur ein Teilbereich der Jahresabschlussanalyse ist. 7
1 Anm.: Die gängige Literatur geht vorrangig von der externen Jahresabschlussanalyse aus, bei der die externen Analytiker in der Regel nur Informationen aus den gesetzespflichtigen Publikationen von Kapitalgesellschaften haben und nicht über interne Daten verfügen.
2 vgl. Coenenberg, A. G. (2001), S. 873 u. 875
3 vgl. Wehrheim, M./Schmitz, T. (2001), S. 16
4 vgl. Baetge, J. (1998), S. 2
5 vgl. Baetge, J./Jerschensky, A. (1996), S. 1581
6 Anm.: Zu den folgen Ausführungen vgl. Coenenberg, A. G. (2001), S. 875-876
7 vgl. Baetge, J. (1998), S. 2
2 METHODEN UND INSTRUMENTE
2.1 Klassische Verfahren
2.1.1 Kennzahlen
Die Kennzahlenrechnung ist als traditionelles Verfahren der Jahresabschlussanalyse immer noch das dominierende Instrument in der Analysepraxis. 8 Unter Kennzahlen sind hochverdichtete Maßgrößen zu verstehen, die in einer konzentrierten Form Aussagen über zahlenmäßig erfassbare Sachverhalte ermöglichen. 9
Die 10 Kennzahlen sind zu unterscheiden in absolute Kennzahlen bzw. Grundzahlen (z.B. Gewinn, Umsatz oder Bilanzsumme), die direkt dem Jahresabschluss entnommen werden können und relative Kennzahlen bzw. Verhältniszahlen (z.B. Mittelwert, Deckungsgrad oder Eigenkapitalquote), die zwei absolute Kennzahlen in Beziehung setzen und in der Regel als Prozentzahlen dargestellt werden. Sie lassen sich unterteilen in:
Gliederungszahlen setzen bestimmte Teilgrößen zur zugehörigen Gesamtmasse in Beziehung und geben das Verhältnis des Teils zum Ganzen wieder.
Abbildung 1: Beispiel einer Gliederungszahl anhand der Eigenkapitalquote
Beziehungszahlen setzen ebenfalls zwei absolute Zahlen zueinander in Beziehung, die aber nicht wie bei den Gliederungszahlen in logischer Verbindung stehen müssen.
Abbildung 2: Beispiel einer Beziehungszahl anhand der Umsatzrentabilität
Indexzahlen setzen gleichartige aber zeitlich oder räumlich unterschiedliche Größen in Verbindung, wobei eine Größe als Basis (Wert = 100%) zum Vergleich dient. An diesem Index wird gemessen, wie sich ein bestimmter Vergleichswert prozentual im Verhältnis zum Basisjahr verändert hat.
8 vgl. Küting, K./Weber, C.-P. (2001), S. 23
9 vgl. Küting, K./Weber, C.-P. (2001), S. 23
10 Anm.: Zu den folgenden Ausführungen vgl. Zdrowomyslaw, N. (2001), S. 660 u. 661
Arbeit zitieren:
Mischa Keller, 2003, Jahresabschlussanalyse, München, GRIN Verlag GmbH
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