Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Die Monte Carlo Simulation 2
2.1 Geschichte der Monte Carlo Simulation 2
2.2 Wesen der Monte Carlo Simulation 3
3 Zufallszahlen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen 4
3.1 Diskrete Verteilungen 4
3.2 Stetige Verteilungen 5
3.2.1 Die Gleichverteilung 6
3.2.2 Die Exponentialverteilung 7
3.2.3 Die Normalverteilung 8
4 Erzeugung von Zufallszahlen 10
4.1 Gleichverteilte Zufallszahlen 10
4.1.1 Mid-Square-Methode 10
4.1.2 Kongruenzmethode nach Lehmer 11
4.2 Statistische Tests 13
5 Beispiel: Produktentwicklung 14
6 Zusammenfassung 20
Literaturverzeichnis 21
I
Abbildungsverzeichnis
3.1 Dichte- und Verteilungsfunktion der Gleichverteilung 7
3.2 Dichte- und Verteilungsfunktion der Exponentialverteilung 8
3.3 Dichtefunktion der Standardnormalverteilung 9
5.1 Verteilung der Entwicklungs- und Testkosten 15
5.2 Szenario 1 (1. Durchlauf der Simulation) 16
5.3 Szenario 2 (2. Durchlauf der Simulation) 17
5.4 Szenario 3 (3. Durchlauf der Simulation) 17
5.5 Histogramm - H aufigkeitsverteilung 18
5.6 Statistische Kennzahlen 18
5.7 Quantile 19
II
Tabellenverzeichnis
4.1 Beispiel zur Mid-Square-Methode 11
4.2 Beispiel zur Kongruenzmethode nach Lehmer 12
5.1 Base Case - Beispiel: Produktentwicklung 14
III
Abk¨ urzungsverzeichnis
Bsp. Beispiel
bzw. beziehungsweise
ca. circa
d.h. das heißt
EUR Euro
F&E Forschung und Entwicklung
GASP General Activity Simulation Programs
GPSS General Purpose Simulation System
i.H.v. in H¨ ohe von
Mio. Millionen
SIMULA Simulation Language
u.a. unter anderem
usw. und so weiter
Vgl. Vergleiche
z.B. zum Beispiel
IV
Symbolverzeichnis
P (X = x i ) Wahrscheinlichkeit, mit der die Zufallsvariable X die Auspr¨ agung x i
annimmt
f (x) Wahrscheinlichkeitsfunktion bzw. Dichtefunktion
F (x) Verteilungsfunktion
E(X), μ Erwartungswert V (X), σ 2 Varianz
[a, b] Intervall in den Grenzen a und b
λ Parameter der Exponentialverteilung
Φ(z) Verteilungsfunktion der Standardnormalverteilung
R
μ ∈ R μ ist Element der Menge R
V
1 Einleitung
Viele Probleme in der Praxis sind so komplex, dass sie nicht mathematisch exakt gel¨ ost werden k¨ onnen. In solchen F¨ allen werden heuristische Verfahren wie die Simulation ben¨ otigt. Bei der Simulation werden komplexe technische oder wirtschaftliche Abl¨ aufe mit Hilfe eines Modells nachgebildet, analysiert und ausgewertet. 1 Simulationen sind be-
sonders dann n¨ utzlich, wenn keine analytischen Methoden zur Probleml¨ osung vorhanden sind oder der Einsatz von solchen Methoden einen zu hohen Aufwand erfordert oder reale Experimente aufgrund der Kosten, der Zeit oder des Risikos unm¨ oglich sind. 2
Fr¨ uher oft nur f¨ ur die Technik bedeutend, geh¨ ort die Simulation heute zu den wichtigsten Teilgebieten des Operations Research. Sie dient hier vor allem der Analyse stochastischer Problemstellungen. 3 Im Operations Research bedeutet Simulation, die Nachbildung der Realit¨ at mit mathematischen, numerischen bzw. statistischen Modellen. 4 Es
existiert eine Vielzahl an Anwendungsm¨ oglichkeiten und Systematisierungsvorschl¨ agen. Dabei wird u.a. zwischen deterministischer und stochastischer Simulation unterschieden. Wie der Name schon sagt, werden bei der deterministischen Simulation Probleme analysiert und gel¨ ost, bei denen alle Inputdaten bekannt sind. Beispiele hierf¨ ur sind deterministische Lagerhaltungsabl¨ aufe oder Tourenplanungsprobleme. Bei der stochastischen Simulation (in der Literatur als Monte Carlo Simulation bezeichnet) werden dagegen Probleme analysiert, die von zuf¨ alligen Einfl¨ ussen abh¨ angen. Als Beispiel k¨ onnen Wartungs- und Instandhaltungs-, Warteschlangen-, Lagerhaltungs- und Reihenfolgeprobleme genannt werden. 5 Diese Arbeit besch¨ aftigt sich im Folgenden genauer mit der
Monte Carlo Simulation. Es wird erkl¨ art, was darunter zu verstehen ist und welche Instrumente f¨ ur die Anwendung ben¨ otigt werden. Außerdem soll anhand eines Beispiels der Stellenwert verdeutlicht werden. Am Ende der Arbeit wird eine kurze Zusammenfassung gegeben.
1 Vgl. Zimmermann (1999): Operations Research, S. 336.
2 Vgl. Corsten/Corsten/Sartor (2005): Operations Research, S. 224f.
3 Vgl. Domschke/Drexl (2005): Einfuhrung in Operations Research, S. 223.
4 Vgl. Grundmann (2002): Operations Research: Formeln und Methoden, S. 141.
5 Vgl. Zimmermann (1999): Operations Research, S. 337 und Neumann/Morlock (2004): Operations Research, S. 698.
1
Arbeit zitieren:
Gino Schneider, 2009, Die Monte Carlo Simulation, München, GRIN Verlag GmbH
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