Inhaltsverzeichnis
Einleitung 4
Einstieg und Hinführung 5
Die Studie 7
Abschlussdiskussion 12
Anhang 14
Bibliografie 18
Einleitung
Das Referat wurde gemeinschaftlich ausgearbeitet. Die Sekundärliteratur wurde von allen Referenten bearbeitet und nach beliebiger Aufteilung exzerpiert, sodass jedem Exzerpte aller der in der Bibliographie angegebenen Aufsätze und Buchkapitel vorlagen. So wollten wir sicherstellen, dass jeder der Referenten auch einen guten und fundierten Gesamtüberblick über das Thema und seine Inhalte hat, zudem konnten wir dem Plenum ein Exzerpt des zur Referatsvorbereitung zu lesenden Textes zu Verfügung stellen. Anschließend haben wir uns getroffen, um inhaltliche Unklarheiten gemeinsam zu besprechen und Hauptaussagen der gelesenen Forschungsbeiträge herauszuarbeiten und festzuhalten. Zusätzlich haben wir zwei Fragebögen entworfen, die in zwei Schulen ausgefüllt werden sollten. Allerdings bestanden beide Schulleiter auf die Zustimmung der Eltern zu einer derartigen Befragung, sodass die Studie aufgrund von verspäteten Zustimmungserklärungen leider nicht mehr rechtzeitig durchgeführt werden konnte. In einem weiteren Treffen haben wir uns die didaktische Aufarbeitung und den Aufbau der Präsentation überlegt und für jedes inhaltliche Kapitel einen Verantwortlichen bestimmt, dem die Aufgabe zukam, das entsprechende Teilgebiet beim Referat im Plenum vorzustellen und dessen Inhalte noch einmal dementsprechend aufzuarbeiten und auszuwählen. Wir haben uns dabei auf folgende Gliederung verständigt: 1. Einleitung und Hinführung (mit Ausfüllen der Studie); 2. Die SchülerInnen aus Lehrersicht; 3. Die LehrerInnen aus Schülersicht; 4. Konkretisierungsbeispiel: Die Notengebung aus beiden Perpektiven; 5. Fragen, Auswertung der Studie und Abschlussdiskussion. Mir kamen dabei der erste Teil, Einleitung und Hinführung, einschließlich der Durchführung unserer Studie mit den Seminarteilnehmern, sowie deren Auswertung und die Moderation der Abschlussdiskussion im letzten Teil zu. Darüber hinaus habe ich die Aufgaben übernommen, das Handout und die Powerpoint-Präsentation aus den Einzelbeiträgen der anderen Referenten zusammenzufügen.
Aufgrund dieser Aufteilung werde ich den Schwerpunkt in dieser Arbeit auf die Gliederungspunkte 1 und 5 im Referat legen, in denen vor allem der praktische und der Bezug zum Plenum die herausragende Rolle spielen. Entsprechend wird in dieser Arbeit eine ausführlichere Auswertung unserer kleinen Studie behandelt, die in den Ausarbeitungen der anderen Referenten dafür keine Beachtung mehr findet. Die inhaltlichen Schwerpunkte der anderen Kapitel werden deshalb an dieser Stelle ausgespart. Abschließend wird das Referat im Ganzen reflektiert und die wichtigsten Inhalte werden noch einmal herausgehoben und verknüpft.
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Einstieg und Hinführung
Um das Interesse des Plenums für unser Thema gleich zu Beginn zu gewinnen, haben wir dem Referat folgendes Rollenspiel vorangestellt, das extreme, aber durchaus realistische Szenen aus der alltäglichen Interaktion zwischen Lehrkräften und SchülerInnen abbilden sollte. Die fiktiven Szenen sind von einigen Beispielen aus der Sekundärliteratur und von persönlichen Erfahrungen inspiriert.
1. Szene) Lehrer: Hallo liebe Kinderchen, noch Fragen zur letzten Stunde?
Schülerin1: Ich versteh des nicht ganz, wie des jetzt noch mal mit der Schwerkraft war?!
Lehrer: Also, als Betthäschen bist du ja ganz gut zu gebrauchen, aber von Physik hast du
keine Ahnung!
2. Szene) Schülerin2 isst lautstark ein Brötchen.
Lehrer: An deiner Stelle würd ich mir ganz genau überlegen, ob ich mir das noch
reinstopfen will!
3. Szene) Lehrerin: Morgen! (schlägt ihre Tasche auf den Tisch) Hausaufgaben raus!
Wer hat sie nicht? Raúl, du schon wieder?
Schüler: Haben sie schon wieder ihre Tage? Wird Zeit, dass sie in die Wechseljahre
kommen!
4. Szene) Lehrerin: Hä, warum geht das denn jetzt nicht?
Schüler: War ja klar! Frauen und Technik!
Zum Einstieg wollten wir dabei, dass das Plenum die Szenen ernst nimmt und intuitiv begreift, dass hier die Interaktion nicht gut verläuft. Ganz gezielt haben wir in den vier Szenen viele der Hauptpunkte aufgegriffen, die die Interaktion zwischen Schülern und Lehrern verschlechtern. Diese wurden auch von der Literatur kritisiert und werden im Referat an anderer Stelle wieder aufgegriffen. In den einzelnen Szenen sind es Folgende: In der ersten Szene ist es ein völlig unnötiger sexueller Bezug des Lehrers, zudem weicht er (zumindest vorrangig) einer berechtigten inhaltlichen Frage aus. Desweiteren verletzt der Lehrer auf unangemessene Weise die Intimsphäre der Schülerin, angesichts des Machtgefälles zwischen den beiden kann man sogar von einer Form sexueller Belästigung sprechen. In der nächsten Situation ist der Lehrer in seiner Aussage zwar nicht eindeutig, doch obwohl es sich wie eine unter Umständen berechtigte Ermahnung (das Essen im Unterricht zu unterlassen) anhört, schwingt auch eine sehr beleidigende Aussage mit. Nimmt man an, dass die Schülerin übergewichtig ist, kann sie dadurch leicht persönlich gekränkt sein, diese Überschreitung auf die persönliche Ebene steht dem Lehrer wiederum keineswegs zu. In diesem
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Arbeit zitieren:
Raúl Gaston Krüger, 2010, Interaktion zwischen Lehrkräften und Mädchen und Jungen, München, GRIN Verlag GmbH
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