Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS 2
EINLEITUNG 3
WAS SIND KONVERSIONEN? 3
EINSCHR ÄNKUNG DER BEOBACHTUNG 3
STATISTIK UND SICHTUNG DER FAKTEN 4
AUF DER SUCHE NACH GRÜNDEN IM 17. JAHRHUNDERT 4
ESSINGER UND SEINE MOTIVKREISE 5
KIRCHE ALS SCHAU ERLEBBARER LITURGIE 6
THEOLOGIE UND PLASTISCHE VORSTELLUNGSKRAFT 6
DIE KUNST ALS ÄSTHETISCHE DARSTELLUNG DER KIRCHE 7
DIE KATHOLISCHE LEHRE ALS THEOLOGISCHE EINHEIT 7
DIE KATHOLISCHE ABSOLUTION ALS SCHNELLER UND SICHERER WEG 8
DIE EUCHARISTIE ALS EMOTIONALER HÖHEPUNKT 8
AUTORIT ÄT STATT VIELE ZUNGEN 8
DIE RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE ALS DIE EINZIG IN DER APOSTOLISCHEN TRADITION 8
WEITERE GRÜNDE 9
ZUSAMMENFASSUNG. 9
ABSCHLIE ßENDE BEMERKUNG ZU DEN QUELLEN. 10
LITERATURVERZEICHNIS 12
ANHANG 13
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Einleitung
Was sind Konversionen?
Dem lateinischen Ursprung des Wortes nach bedeutet Konversion „Umkehrung“. Im religionswissenschaftlichen Zusammenhang bezeichnet man damit einen Glaubenswechsel bzw. den Übertritt zu einer anderen Religionsgemeinschaft. Ursprünglich einseitig für einen Wechsel zur katholischen Kirche hin, wird der Begriff umfassen auch für andere Richtungen verwendet, vornehmlich aber innerhalb der christlichen Kirchen. (vgl. wissen.de)
Einschränkung der Beobachtung
In der geschichtlichen Beobachtung gibt es bereits nach kurzer Recherche unzählige Literaturangaben, die sich auf verschiedenste Arten von Konversionen beziehen. Am häufigsten werden wohl die Ereignisse im Zeitalter der Reformation sein, in dessen exorbitant viele katholische Gläubige zum neuen protestantischen Kirchenkult ihrer Kirche den Rücken zugewandt haben. Ebenso nicht weniger häufig ist der Bezug zum Nationalsozialismus vorhanden, in dessen Zeitalter jüdische Bürger aus diversen Gründen ihre Religion verließen.
Doch man muss sehr genau hinschauen, wenn man sich über ein Phänomen informieren will, dass nicht so häufig und weniger präsent aber dennoch bedeutend für die Geschichte zu sein scheint. Nämlich der Konversion von evangelischen Gläubigen Menschen hin zur Alten Kirche. Dieses Phänomen soll in dieser Arbeit betrachtet werden.
Für die Betrachtung von Konvertiten ist es zunächst wichtig, das Thema auf ein bestimmtes Phänomen einzuschränken, um bei der Masse an Informationen in der Gesamtheit nicht den Überblick zu verlieren.
Zunächst möchte ich mich auf die Region des heutigen Deutschlands beschränken. Es gab bedeutende Bewegungen in Europa wie z.B. in Schweden, wo auf einen Schlag unzählige Gläubige ihre Kirche verließen. Aber darüber ist bereits ausreichend Literatur vorhanden um sich ein Bild zu machen.
Weiterhin möchte ich meine Betrachtung der Gründe für einen Wechsel einschränken. Politische oder äußere Umstände, die Menschen dazu gezwungen haben, ihre Kirche zu verlassen möchte ich ausschließen. Es gab unzählige Beispiele, die wegen der aktuellen Obrigkeit ihres jeweiligen Landes und den politischen Umständen zu solchen Wechseln gezwungen wurden. Hier ist zum Beispiel das 16. Und 17. Jahrhundert zu nennen: Cuius regio eius religio (Wessen Region, dessen Religion). Diese „Rechtssatz“ zurückgehend auf den Augsburger Religionsfrieden besagt grob gesagt, dass der jeweilige Landesherr über die Religion seiner Untertanen bestimmt. Stellte sich der Fürst unter den Schutz der katholischen Kirche, so musste sein Volk ebenso katholisch werden. Auf der Hand liegt hierbei, dass dort zumeist keine Gründe des Gewissens oder der inneren Überzeugung vorliegen, was diesen Umstand von der Betrachtung in dieser Arbeit ausschließt.
Es werden im Folgenden nur Konversionen untersucht, bei denen klar ist, dass sie zuvor aus Überzeugung und eigenem Willen in der evangelischen Kirche bzw. im Protestantismus gewirkt haben und von diesem Standpunkt aus den Weg zur katholischen Kirche eingeschlagen haben. Es soll also ausschließlich um Menschen und deren Gründe gehen, die keinen Glaubensverlust sondern tatsächlich einen Glaubenswechsel in vollstem Bewusstsein vollziehen, wie Aland sie nennt: die „inneren Beweggründe“ (Aland, 1961, S.98). Dieses Phänomen tritt logischerweise erst mit dem evangelischen Glauben ein, der bekannter Maßen im ausgehenden 16. wahrscheinlich erst im 17.
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Jahrhundert so konfessionalisiert war, dass man tatsächlich von einer neuen Glaubensrichtung sprechen kann. Meine Betrachtung bezieht sich, um die große Zeitspanne einzuschränken auf das ausgehende 19. Jahrhundert, da für diesen Zeitraum ausreichend Literatur und Material vorhanden ist um im Rahmen dieser Hausarbeit das Thema prägnant zu erörtern. Es scheint, als hätte es eine Art Welle der Konversionen gegeben, jedenfalls liegen im Verhältnis zu anderen Zeiträumen auffällig viele Berichte von Konvertiten zu diesem Thema vor.
Eine Konversion ist zudem selten ein punktartiges Ereignis wie man es auf den ersten Blick verstehen mag. Die meisten Berichte zeugen von langwierigen Prozessen innerer und äußerer Form, die einhergehen mit „inneren Kämpfen“ oder „höchste Seelenkämpfe“ wie der Konvertit P. Dekker seinen 20 Jahre andauernden Prozess beschreibt (vgl. Andrian-Werburg, 1929, S.13f.). Einhergehen damit äußere Umstände, die es meist einen Wechsel nicht verhinderten, doch die Hürden eines solchen erheblich höher legten. Von besonderer Brisanz zeugen jene Konversionsberichte, bei denen es sich um Kinder von Herrschern oder Adligen handelt. Dort konnten Konversionen nicht unerhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. Diese langen Prozesse also sollte man beim Durchstöbern der Berichte also durchaus immer im Hinterkopf behalten.
Eine letzte Einschränkung soll sein, dass in dieser Hausarbeit lediglich Gründe beobachtet werden, die die protestantische Lehre negativ kritisieren bzw. Dinge an der römisch-katholischen Praxis finden, die sie im protestantischen vermissen.
Zusammenfassung: Ziel dieser Arbeit soll sein, die Beweggründe für eine Konversion vom evangelischen zum katholischen Christentum an Hand von Konversionsberichten aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert herauszufinden.
Statistik und Sichtung der Fakten
Sämtliche vorliegende Zahlen und Werte beziehen sich zumeist auf Angaben des katholischen kirchlichen Handbuchs. Fast alle Autoren beziehen sich auf diese Quelle, unabhängig voneinander. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache und weisen einen klaren Trend auf. Es sind immer mehr Übertritte von Katholiken zum Protestantismus festzustellen als umgekehrt. Auch wenn die Zahlen in ihren Verhältnissen zu einander einigermaßen groß variieren, so stellen sie dennoch einen Trend dar. Doch die Zahlen sind nicht besonders vertrauenserweckend, denn die Tabellen im kirchlichen Handbuch sind teilweise widersprüchlich (vgl. Aland, 1961, S. 105). Der Trend allerdings liegt auch trotz dieser Widersprüchlichkeit in der Höhe vor und zeigen dennoch deutlich, dass evangelische Konvertiten zum Katholizismus eine marginale Minderheit darstellen. Diese Minderheit wird weiter verringert, bedenkt man den Ausschluss von äußeren Umständen, die zu einem Wechsel geführt haben. Man kann nicht genau sagen, aus welchen Gründen in diesen Jahren die Menschen ihre evangelische Kirche verließen. Betrachtet man das Zahlenmaterial, so fällt z.B. auf, dass die Übertritte während des ersten Weltkriegs deutlich unter 700 Personen lag, ab 1919 steigt die Zahl bereits auf über 7000. Ein Einfluss dieses geschichtlichen Ereignisses kann nicht bewiesen werden, liegt aber nahe.
Auf der Suche nach Gründen im 17. Jahrhundert
Kurt Aland hat in seinem Werk „Über den Glaubenswechsel in der Geschichte des Christentums“ auch eine Analyse für das 17. Jahrhundert aufgeführt, die ich nur kurz wiedergeben möchte, um einen geeigneten Einstieg für die folgende Zeit zu erhalten. Es bestätigt sich laut Aland der Trend der
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minimalst Abwanderung von evangelischen Christen zum Katholizismus auch im 17. Jahrhundert. Als Hauptbeweggrund hat er in seiner Forschung die Orthodoxie für die dennoch abwandernden Gläubigen verantwortlich gemacht. Die aufkommende Kritik am Luthertum und dessen Nachfolgern durch den Pietismus und Jacob Spener war das, was vielen Evangelischen bis dato gefehlt hatte. „Die Orthodoxie […] vergaß darüber, dass ihr scholastisch wirkendes Lehrsystem, zumal wenn nur sein Buchstabe und nicht sein Geist vertreten wurde, seine Anziehungskraft auf die Gemeinde verlieren musste. Die erbitternden Streitigkeiten […] wurden außerdem von der Gemeinde nur in ihrem äußeren Hergang und nicht in ihren inneren Motiven gesehen.“, (Aland, 1961, Seite 121 unten). Weitere Gründe sind nach Alands Ergebnissen die „Suche nach Gewissheit“ und der „Anstoß an der Zerissenheit der Kirche“ (Aland, 1961, S. 123). Sicherlich sind diese Gründe nicht alleine ausschlaggebend. Verfolgt man die Spur der Gegenreformation, so stellt man fest, dass es sogar eine aktive römische Konversionspolitik gab, die vornehmlich durch die Jesuiten vorangetrieben wurde. Denn die katholische Kirche ist keinewegs inaktiv und reagiert auf die massiven Übertritte ihrer Anhänger zum Protestantismus. Mit dem Verweis auf die Gegenreformation (z.B. Jesuiten) wird deutlich, dass die katholische Kirche in dieser Zeit sicherlich auch eine gewisse Anziehungskraft innehatte. So gab es mit dem „theatrum spirituale“ eine Art Wandertheater, dass es mit sakralen Stücken und einer Art Liturgie darauf anlegte, alle Menschen zu bekehren (vgl. Stilig, 1999). Die Bemühungen Roms, „Andersgläubige“ also in den Schoß der Mutter Kirche zu bringen, sind also zweifelsohne vorhanden und fördern und unterstützen jene Argumente, die im Folgenden durch Beispiele erörtert werden.
Abschließend zum 17. Jahrhundert sei gesagt, dass es natürlich unzählige Konversionen gab, die auch zumeist Aufsehen erregten. Durch diverse machtpolitische Züge konvertierten sehr viele Landesfürsten wie der Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Neuburg, Landgraf Ernst von Hessen-Rheinfels und weitere, oder auch Gelehrte wie Justus Lipsius, Kaspar Schoppe oder Christoph Besold (vgl. Breuer, 1999, S. 60f.). Doch die Fülle von Konversionen und Dokumenten zu diesen Ereignissen würden diese Arbeit sprengen. Zudem waren die meisten Motive von taktisch- machtpolitischem Interesse. Widmen wir uns also im Folgenden dem „kleinen Mann“ und seinen Gründen.
Essinger und seine Motivkreise
Helmut Essinger hat in seinem Werk „Wege nach Rom“ bereits eine Kategorisierung nach vier Typologien vorgenommen und damit das ursprüngliche Werk von Peter Vogelsanger nach seinen Vorstellungen erweitert und katalogisiert. Diese vier Kategorien sind folgende: 1. Das ästhetischliturgische Motiv, 2. Das kirchenpolitische Motiv, 3. Das dogmatisch-lehrhafte Motiv und 4. Die persönliche Begegnung. Essinger beschreibt ganz klar, dass keines der einzelnen Motive einen eigenen Grund für eine Konversion darstellt (Essinger, 1958, S.50). Sondern diese stellten den Hauptbaustein eines Übertrittes dar. Nach meinem Studium vieler Konversionsberichte möchte ich Essingers Ergebnisse weiter differenzieren. Man müsste die 4 Kreise weiter auflösen und nach spezifischeren Tatsachen kategorisieren. Zudem verwendet Essinger den Begriff Motiv immer eher mit der Intention, eher die Auslöser zu betonen. Im folgenden lege ich den Schwerpunkt zudem auch auf tatsächliche Gründe bzw. Ursachen. Denn im seltensten Fall kann man beide Dinge scharf trennen. Meine Ergebnisse werde ich später in einem Cluster zusammenfügen. Dort kann man dann jeden Konvertit einigermaßen einordnen und daran ablesen welche Gründe für seine Konversion ausschlaggebend waren. Das vierte Motiv soll nicht Teil meiner Arbeit sein, denn dieses ist ebenfalls sehr auslöser-lastig und beschreibt keinen inneren Grund sondern vielmehr ein einmaliges Erlebnis.
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Kirche als Schau erlebbarer Liturgie
Bereits im Pietismus trieb man den Wunsch nach Mystik und erlebbarer Kirche in eine weitere „Spaltung“ vom Luthertum. Dies spiegelte sich einigen Konversionsberichten wider. Viele Worte und Beschreibungen sind hier nötig um verständlich zu machen, was genau dieser Grund eigentlich darstellen soll. Einleitend ein Zitat von Julie Meineke (um 1853): „[…] und immer klarer und überzeugender wurde ihr die Erkenntnis, dass dem Protestantismus vieles fehlte, was in der hl. Schrift verheißen und von der katholischen Kirche den Gläubigen durch die heiligen Sakrament und das Messopfer geboten wurde“ (Andrian-Werburg, 1929, S. 15). Das Wort „geboten“ scheint hier eine sehr wichtige Rolle zu spielen. Das Verlangen nach etwas visuellem, direkt anschaubarem gewinnt immer mehr an Bedeutung. Weiter findet man das der Gräfin Erika Maria Pfeil, die als Schlüsselereignis zum Übertritt zur katholischen Kirche die Gebete vor einer Marienstatue beschreibt und währenddessen eine Träne auf ihrer Hand spürt und davon emotional übermannt wird. Immer und immer wieder habe sie zur Mutter Gottes gebetet. Am deutlichsten wird der Unterschied beider Kirchen bei den meisten Berichten im Abendmahl bzw. der Eucharistie. „Der Empfamg des Abendmahls brachte ihr eine große Enttäuschung: Ich hatte fest darauf gerechnet, in meiner durch Gebet wohlvorbereiteten Seele die Segnung dieses Sakraments zu verspüren, hatte fest geglaubt, den wahren Leib und das wahre Blut Christi zu verspüren, […] Wie mir dann aber dies kleine Stückchen Brot in die Hand gegeben worden und ich es wohl eine Viertelstunde darinbehalten musste; wie es warm wurde, sich zerbröckelte, ja sogar einzelne Krümchen davon zur Erde niederfielen- ach, daa hatte ich es tief empfunden, dass Gott nicht in diesem Stückchen Brot verborgen und unberufenen, ungeweihten Menschenkinde nicht die Macht gegeben sein könne, meinen Gott so lange in der Hand zu halten.“ (Freifräulein Anna v. Gall in Andrian-Werburg, 1929, S.26f.). Diese Sehnsucht nach Emotionalität und einem Erleben ließ auch dieses Fräulein konvertieren. So wie oben beschrieben sind einige Konvertiten auf der Suche nach einer Spiritualität gepackt worden zu sein. Immer wieder liest man von eigentlich unbeschreiblichen, nicht ausdrückbaren Erlebnissen, die die Emotionalität derart berühren, dass man wie von einer Sucht gepackt wird. Dieser Drang nach Emotion scheint an die theatri spirituali anzuschließen, die eben mit solchen Emotionen etliche Menschen „bekehrt“ haben. Dieser mystische Drang bzw. die fehlende Mystik im Luthertum scheint also nach wie vor akut zu sein. Eine abschließende Stellungnahme von Dr. med. Eduard Schaeffer: „Eine Bittprozession mit wehenden Fahnen, […] ein gütiger Monsignore und Dorfpfarrer als Freund der wandernden Jugend, Einkehr im Maimonat […] das waren alles freundliche Lockungen zur Kirche, die mir auf dem Lebensweg gestreut wurden.“, (Lamping, 1935, S. 75)
Theologie und plastische Vorstellungskraft
Plastischer sind die Beweggründe von Thomas von Kempen (Andrian-Werburg, 1929, S. 50ff.). Durch illustrierte katholische Bibelausgaben, Liederbüchern verfestigte er seinen Entschluss, zu
konvertieren. Wörtlich heißt es: „[..] schmolz sich seine Seelentönung restlos rein wieder in die Mutterkirche ein.“. 1 Desweiteren ist von Konvertiten die Rede, die vor und nach der Konversion sich selbst Rosenkränze bastelten und damit ganz praktisch die katholische Lehre spüren wollten. Hier liegt also eine ganz plastische Sehnsucht nach etwas fühlbarem vor. Dazu gehören vor allem auch die Plastiken der Mutter Gottes, die vielfach Auslöser für Konversionen waren.
1 An dieser Stelle sei die Anmerkung erlaubt, dass C. von Andrian Werburg selbst Konvertitin war und aus diesem Anlass eine Sammelschrift herausgab, die „Andersgläubige“ dazu animieren sollte, ihrem Beispiel zu folgen. Eine missionarische Note haben diese Zitate deshalb alle.
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Simon Bäumer, 2011, Vom Protestantismus zur römischen Kirche, München, GRIN Verlag GmbH
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