

Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG. 3
2 INVESTITIONSPLANUNG. 4
3 AUFGABENÜBERSICHT 7
4 STAND DER WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG. 8
5 MATERIAL UND METHODEN 10
5.1 VERSUCHSPLANUNG PROJEKTÜBERSICHT. 10
5.2 FRAGEBOGEN. 10
5.3 GEWÄHLTE FRAGENSTRUKTUR. 10
5.4 BEFRAGUNGSZIELGRUPPE UND STANDORTE 11
5.5 AUSWAHL DER BEFRAGUNGSWEISE. 11
5.6 LINEQUEST ONLINEFRAGEBOGEN 11
5.7 AUFBAU DES ONLINEFRAGEBOGENS UND FRAGENZIELE 11
5.8 ERSTELLUNG DES EINGANGSSCHREIBENS 12
5.9 ERSTELLUNG EINES DANKSCHREIBENS FÜR DIE TEILNAHME 13
5.10 ERMITTLUNG UND HOCHLADEN DER E-MAIL-ADRESSEN. 13
5.11 VERSENDEN DER EINGANGSSCHREIBEN. 13
5.12 ERINNERUNGSSCHREIBEN 13
5.13 TELEFONATE PERSÖNLICHER KONTAKT. 14
5.14 NOCHMALIGE FRAGEBOGENVERSENDUNG. 14
5.15 EXCELERGEBNISSTABELLEN 14
6 ERGEBNISSE. 14
6.1 ERSTES EINGANGSSCHREIBEN UND ERINNERUNGSSCHREIBEN 14
6.2 WEITERES VORGEHEN 14
6.3 AUSWERTUNG DER FRAGBOGENERGEBNISSE. 15
6.4 STATISTISCHE AUSWERTUNGEN DER FRAGBOGENERGEBNISSE 15
6.5 BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE AUSWERTUNG. 21
6.6 ABSCHLUSSDISKUSSION ÜBER DIE ERGEBNISSE 21
6.7 BEURTEILUNG DER FÖRDERUNG DURCH DAS BUNDESMINISTERIUM. 22
7 ZUSAMMENFASSUNG 22
8 ABSTRACT 24
9 QUELLEN LITERATUR 24
10 ANLAGEN 25
10.1 UMFRAGEARTEN 25
10.2 FRAGEBOGENGRUNDSTRUKTUR. 26
10.3 ONLINEFRAGEBOGEN. 28
10.4 EINGANGSSCHREIBEN 32
10.5 DANKSCHREIBEN 32
10.6 ERINNERUNGSSCHREIBEN 33
10.7 EINGANSSCHREIBEN NACH TELEFONAT 33
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1 Einleitung
Die vorliegende Studienarbeit vom 12. 07. 2007 ist bei der Überarbeitung zur Veröffentlichung im Juli 2011 nicht an den Ergebnissen und an der eigenhändig verrichteten Arbeit verändert worden. Es ist in dieser Studienarbeit das Investitions- und Innovatiosverhalten von Lebensmittelunternehmen aus 3 Bundesländern mit einem Fragebogen untersucht und diskutiert worden.
Dieses Thema ist relevant in Hinblick auf die grundsätzliche Diskussion bezüglich der Finanzkrise und dem Investitionsverhalten einiger Unternehmen. Das behandelte Thema mit den daraus resultierenden Ergebnissen kann einen Beitrag zur Forschungsdiskussion liefern, indem unterschiedliche Industriezweige miteinander verglichen werden können.
Das Verhalten bei Investitionen und Innovationen von Lebensmittelunternehmen wurde durch einen Onlinefragebogen erfasst und anschließend statistisch ausgewertet. Sowie der Schwerpunkt der Ergebnisbearbeitung auf die grafische Darstellung gelenkt wurde. Ebenso sind im Rahmen dieser Arbeit telefonische Kommunikationsmethoden eingesetzt worden. Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Personen bedanken, die durch Bereitstellung von technologischer Ausrüstung diese Arbeit ermöglichten und unterstützten. Aus Datenschutzgründen sind in dieser veröffentlichten Studienarbeit keine Namen und Adressen vom Lebensmittelunternehmen oder Personen enthalten.
Diese Studienarbeit untergliedert sich zu Begin mit der Einführung und Darstellung der behandelten Aufgabenstellung. Darauf hin folgt die Betrachtung der Unternehmen in Bezug auf ihre Größe und der Förderungsmöglichkeit. Im nächsten Schritt erarbeite sich der Autor einen Fragebogen und versendete per E-Mail Anschreiben mit dem Link zu einem Onlinefragebogen an die Lebensmittelunternehmen. Ebenso führte er Telefongespräche über den Onlinefragebogen mit den Unternehmen. Schließlich wurden die Ergebnisse aus dem Fragebogen statistisch ausgewertet und grafisch dargestellt. Zum Abschluss dieser Arbeit findet eine betriebswirtschaftliche Auswertung über die eingesetzten Ressourcen statt. Sowie die erarbeiteten Ergebnisse in der Form eines Textes im Zusammenhang bewertet worden sind. Ebenso sind die Förderungsmöglichkeiten durch das Bundesamt beurteilt worden.
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2 Investitionsplanung
Laut dem Fachbuch von Günter Wöhe: Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaft (Günter Wöhe, 2002, S. 342ff: Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf Günter Wöhe) sind Investitionen unterteilbar in Sachinvestitionen (Anlagen, Gebäude), Finanzinvestitionen (Anlage in Aktien, Schuldverschreibungen) oder immaterielle Investitionen (Patente, Ausbildung), siehe Abbildung 1: Investitionen. ABBILDUNG 1: INVESTITIONEN
Investitionen haben Einfluss auf den Erlös, den Ertrag und die Einzahlung, also den Positivkomponenten in der Gewinnrechnung. Sowie sie auf den Aufwand, die Kosten und die Auszahlung auch als Negativkomponenten bezeichnet Einfluss haben.
Investition ist die Verwendung finanzieller Mittel. Merkmale sind hoher Kapitalbedarf und langfristige Kapitalbindung. Die zeitliche Abfolge von Zahlungsvorgängen ist zu Anfang fast aller Investitionen eine Auszahlung, die zu einem Input führt. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt die Einzahlung mit dem dazugehörigen Output, siehe Abbildung 2: Input - Output. ABBILDUNG 2: INPUT - OUTPUT
Ganz allgemein betrachtet ist eine Investition eine Hingabe von Geld heute in der Hoffnung auf einen höheren Rückfluss in der Zukunft. Die Investitionsplanung hat die Aufgabe aus den möglichen Investitionsalternativen die Vorteilhafteste herauszusuchen. Kriterium für die Auswahl ist der langfristige Gewinn, den es zu maximieren gilt, unter der Nebenbedingung, dass das finanzielle Gleichgewicht gewahrt bleibt.
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Aus diesem Grund wird ein Finanzplan, der die in der Zukunft zu erwartenden Ein- und Auszahlungen des Unternehmens gegenüberstellt, erstellt. Die Investitionsplanung umfasst auch die künftigen Folgen einer Investition im Produktions-, Absatz- und Finanzierungsbereich. Werden diese Einflüsse einer Investition nicht berücksichtigt, ist die Gefahr einer Fehlinvestition sehr gross. Von einer Fehlinvestition ist die Rede, wenn die tatsächlichen Kapitalrückflüsse weit unter den ursprünglichen Erwartungen zurückliegen, sodass der Investor im Nachhinein betrachtet ohne die vorgenommene Investition finanziell besser gestellt wäre. Die Investitionsplanung wird in Stufen zerlegt, siehe Abbildung 3: Investitionsplanung.
ABBILDUNG 3: INVESTITIONSPLANUNG
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Die erste Stufe ist die Zielanalyse. Diese wird in monetäre Ziele, bei denen die langfristige Gewinnmaximierung im Vordergrund steht und in nicht monetäre Ziele, die das Streben nach Macht, Sicherheit, sozialer Anerkennung, Traditionspflege usw. beinhaltet, unterteilt. Die Investitionsplanung orientiert sich ausschliesslich an der langfristigen Gewinnmaximierung. Erst bei der Betrachtung der Entscheidungsfindung finden Überlegungen über nicht monetäre Ziele statt. Nach der Zielanalyse erfolgt die Problemanalyse, in der sich der Investor Klarheit über die Umwelt- und Unternehmenssituation verschafft, die ihn zu einer Investition führt.
Bei der anschliessenden Alternativsuche werden Sachinvestitionen unterteilt in Ersatzinvestitionen, Rationalisierungsinvestitionen und Erweiterungsinvestitionen, siehe Abbildung 4: Alternativsuche. ABBILDUNG 4: ALTERNATIVSUCHE
(Grafik erstellt auf der Grundlage von Günter Wöhe, 2002, S. 605)
Wobei die Erweiterungs- und die Rationalisierungsinvestitionen eine kapazitätserhöhende Wirkung haben, die sich auf der Erlösseite der Unternehmung bemerkbar macht. Bei den Ersatzinvestitionen kann man sich auf einen Vergleich der Auszahlungen bzw. Kosten zwischen Alt- und Neuanlage beschränken, weil die Erlösseite konstant bleibt. Auch die Planung verursacht Kosten, deshalb können Planungskosten eingespart werden, wenn Investitionsalternativen unberücksichtigt bleiben. Man nimmt dabei suboptimale Lösungen in Kauf. Eine Wirkungsprognose der alternativen Sachinvestitionen, soll erfassen wie gross die gewinnmässigen Auswirkungen einer Sachinvestitionen gegen einen Bezugspunkt, der üblicherweise die Unterlassungsalternative ist, sind.
Es kommt zu einer Bewertung der Investitionsalternativen auf der Grundlage ihrer gewinnmässigen Wirkungen. Bei einer Ersatzinvestition können die Daten der vorhergehenden Anlage übernommen werden. Werden aber die Erlöse durch die Investition verändert, so muss der Differenzwert zwischen den positiven Erfolgskomponenten (Erträge, Einzahlungen) und den negativen Erfolgskomponenten (Kosten, Auszahlungen) herangezogen werden. Bei der Entscheidung, welche Investitionsalternative ausgewählt wird, dient als Grundlage das Ergebnis der Investitionsrechnung, die aus der monetären Zielgrösse resultiert. Nun können aber auch nicht monetäre Zielgrössen herangezogen werden zur Entscheidungsfindung.
Die Realisierungsphase soll nun die getroffene Entscheidung unter Einhaltung der technischen Standards und dem geplanten Zeit- und Finanzrahmen in die Realität umzusetzen. In der Kontrollphase wird ein Soll-Ist-Vergleich über die geplanten Erfolgsbeiträge und den tatsächlich eingetretenen Erfolgsbeiträgen durchgeführt. Dies dient zum einen der Entgegenwirkung von negativen Abweichungen im Investitionsobjekt und zur besseren Prognose einer zukünftigen Investitionsbeurteilung.
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Mit der Investition ist auch wie in Abbildung 3, S. 5 der vorliegenden Arbeit ersichtlich ist die Finanzierung verknüpft. Worunter die Bereitstellung finanzieller Mittel für die Negativkomponenten in der Gewinnrechnung zu verstehen ist. Investitions- und Finanzierungsentscheidungen sind somit unmittelbar miteinander verbunden.
Eine mögliche Finanzierung stellt die Aussenfinanzierung dar, bei welcher Kapital von aussen in das Unternehmen eingebracht wird. Sie ist unterteilbar in die Eigenfinanzierung, bei welcher das benötigte Kapital aus eigenen Mitteln bereitgestellt wird. Sowie der Fremdfinanzierung, die das Einbringen von Kapital durch Leihen ist. Der zweite mögliche Finanzierungsweg ist die Innenfinanzierung. Bei ihr werden die Mittel im innerbetrieblichen Leistungsprozess erwirtschaftet. Bei der Finanzierungsentscheidung haben die Positivkomponenten keinen Einfluss auf die Entscheidungsfindung. Die Finanzplanung strebt damit eine Kostenminimierung an (Günter Wöhe, 2002, S. 342ff).
3 Aufgabenübersicht
Die Aufgabenstellung in dieser Studienarbeit ist das Investitionsverhalten von Lebensmittelunternehmen durch eine Umfrage mit der Zusendung eines Fragebogens zu hinterfragen. Die zu untersuchende Fragestellung dieser Studienarbeit lautet: Werden Investitionen in innovative Bereiche getätigt oder fließen die erzielten Umsätze in Erneuerungs- und Rationalisierungsinvestitionen ein? Grafische Darstellung der Aufgabenstellung, siehe Abbilddung 5: Fragestellung Fragebogen. Abbildung 5: Fragestellung Fragebogen
4 Stand der Wissenschaft und Forschung
Nach der Empfehlung der EU-Kommission vom 6. Mai 2003, betreffend der Definition der Kleinstunternehmen sowie der Kleinunternehmen und der mittleren Unternehmen. Die gestützt ist auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft. Erwirkte diese Kommission eine allgemein geltende Definition, welche für alle klein- und mittelständischen Unternehmen (gewöhnlich kurz bezeichnet mit KMU) der europäischen Mitgliedsstaaten gilt. Die sich auch mit der nationalen Definition der Mitgliedsstaaten deckt. Damit soll erreicht werden, dass die Förderung der KMU-Unternehmen in den Mitgliedsstaaten gesteigert wird und das Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden. Gemäß den Artikeln 48, 81 und 82 EG-Vertrag in ihrer Auslegung durch den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft ist unabhängig von der Rechtsform jede Einheit als Unternehmen anzusehen, welche eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt.
Die Mitarbeiterzahl ist eines der aussagekräftigsten Kriterien und wird als Hauptkriterium zur Einteilung der KMU-Unternehmen festgesetzt. Wobei jedoch ein finanzielles Kriterium eine notwendige Ergänzung darstellt, um die tatsächliche Bedeutung eines Unternehmens, seine Leistungsfähigkeit und seine Wettbewerbssituation beurteilen zu können. Es ist davon abzuraten als einziges finanzielles Kriterium den Umsatz heranzuziehen allein schon deshalb, weil der Umsatz der Handelsunternehmen und des Vertriebs naturgemäß über dem des verarbeitenden Gewerbes liegt. Aus diesem Grund muss das Kriterium des Umsatzes mit dem der Bilanzsumme kombiniert werden. Was die Gesamtheit des Wertes eines Unternehmens widerspiegelt, wobei bei einem dieser Kriterien die festgelegte Grenze überschritten werden darf.
Wie schon in der Empfehlung 96/280/EG erwähnt wurde, handelt es sich bei den Finanz- und Mitarbeiterschwellenwerten um Obergrenzen. Die Mitgliedstaaten, die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie der Europäische Investitionsfond (EIF) können unter den Gemeinschaftsschwellen liegende Schwellenwerte festsetzen, um Maßnahmen auf eine bestimmte Kategorie von KMU auszurichten. Damit sich die wirtschaftliche Realität der KMU sich besser erfassen lässt, empfiehlt es sich die verschiedenen Unternehmenstypen danach zu unterscheiden, ob es sich um eigenständige Unternehmen handelt oder ob sie über Beteiligungen verfügen, mit denen keine Kontrollposition einhergeht (Partnerunternehmen). Oder ob sie mit anderen Unternehmen verbunden sind. Laut der Empfehlung 96/280/EG gilt ein Unternehmen als autonom, wenn der angegebene Beteiligungsgrad unter 25 % liegt. Laut der Definition von der EU die am 6. Mai 2003 herausgegeben wurde die auch bei Subventionen zugrunde gelegt wird gilt:
Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) lassen sich folgendermaßen quantitativ abgrenzen: Weniger als 250 Beschäftigte
Weniger als € 50 Mio. Umsatz oder weniger als € 43 Mio. Bilanzsumme
Eigenständiges Unternehmen d. h. 25 Prozent oder mehr seines Kapitals oder seiner Stimmrechte dürfen nicht direkt oder indirekt von einem anderen Unternehmen kontrolliert werden. KMU lassen sich noch weiter differenzieren in: Kleinstunternehmen (weniger als 10 Beschäftigte) Kleinunternehmen (10 bis 49 Beschäftigte) und Mittlere Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte)
(http://www.zit.co.at/upload/medialibrary/kmu_definition_5267.pdf, 21. 5. 2007) In der Bundesrepublik Deutschland sind die Richtlinien zur Stärkung des innovativen Potenzials von KMU Unternehmen festgelegt in der Unternehmensdynamik und in den Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Programm zur Stärkung des innovativen Potenzials von kleinen und mittleren Unternehmen „KMU-Innovationsprogramm“ in der Fassung vom 1. Jänner 2005 (gemäß § 4 des Bundesgesetzes über besondere Förderungen von kleinen und mittleren Unternehmen, BGBl. Nr. 432/1996 in der geltenden Fassung).
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Das Ziel dieser Förderungsaktion ist das endogene Innovationspotenzial von bestehenden und neugegründeten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken und dadurch deren Wachstum zu unterstützen, deren Wettbewerbsposition zu verbessern und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Stabilisierung der Beschäftigungssituation zu leisten. Diese Richtlinien legen die persönlichen Voraussetzungen für eine Förderung fest. Förderungswerber können physische und juristische Personen sowie Personengesellschaften des Handelsrechts und eingetragene Erwerbsgesellschaften sein. Förderbar im Sinne dieser Richtlinien sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche von der jeweils geltenden Empfehlung der Kommission und deren Definition für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erfasst werden. Es werden auch die sachlichen Voraussetzungen für die Gewährung von Prämien festgelegt. Darunter fallen:
• Erzeugung/Erbringung neuer, innovativer bzw. qualitativ höherwertiger Produkte/ Dienstleistungen
• Anwendung/Einsatz neuer Technologien (unter besonderer Berücksichtigung der Informations-und Kommunikationstechnologien am neuesten Stand der Technik)
• Aufbau von Kooperationen, Cluster- und Netzwerkbildungen
• Erhaltung bzw. Stärkung der Nahversorgung unter Berücksichtigung innovativer Konzepte Zur Beurteilung der Erfüllung der/eines Förderungsschwerpunkte(s) sind die folgenden fünf Kriterien heranzuziehen:
• Ex Post-Analyse der Entwicklung des Unternehmens (u. a. anhand der Entwicklung der Zahl der Beschäftigten, Umsatz einschließlich Exportanteile, Investitionstätigkeit)
• Erwartung über die positive Beschäftigungswirkung des Investitionsvorhabens
• Nachhaltige Auswirkung des Investitionsvorhabens auf die Unternehmensentwicklung
• Verhältnis der Kosten des förderungsgegenständlichen Investitionsvorhabens zur laufenden/ durchschnittlichen Investitionstätigkeit des Unternehmens
• Positive Auswirkung des Vorhabens auf die regionale Wirtschaftsstruktur
Diese Richtlinie legt auch Kriterien für nicht förderbare Kosten fest. Ausgeschlossen von einer Förderung sind:
• Vorhaben mit deren Durchführung vor Einbringung des Förderungsansuchens begonnen wurde
• Im allgemeinen Vorhaben, deren förderbare Kosten den Betrag von € 25.000,-- unterschreiten, Ausnahmen gelten
• Vorhaben in Bereichen mit Überkapazitäten, soweit diese nicht nachhaltig zur Verringerung der Überkapazitäten beitragen
Der Wunsch auf Förderung wird unter Verwendung eines Formulars, welches von der Gesellschaft aufzulegen ist, bei der finanzierenden Stelle als Förderungsmittler oder bei der Gesellschaft direkt eingebracht. Die Einbringung des Ansuchens beim Förderungsmittler im Rahmen eines Finanzierungsgespräches muss nicht notwendigerweise formularmäßig erfolgen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, die Gesellschaft sowie die Organe der Europäischen Union sind berechtigt eine Überprüfung der Verwendung der Förderung und des geförderten Vorhabens durch seine/ihre Organe bzw. Beauftragte vorzunehmen bzw. vornehmen zu lassen (http://www.awsg.at/portal/media/465.pdf;
21. 5. 2007).
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5 Material und Methoden
Eingesetzte Materialien waren die Rechner der Hochschule Neubrandenburg auf denen Windows und Office 2003 installiert ist und die über einen Internetzugang verfügen. Im Internet selbst wurden die unentgeltlichen Dienstleistungen diverser Anbieter genutzt, siehe Kapitel 9, S. 24 der vorliegenden Arbeit. Zur theoretischen Erstellung des Fragebogenbogens wurde das Buch von Klaus S. Kastin: Marktforschung mit einfachen Mitteln. Originalausgabe: München: Verlag C. H. Beck, August 1995, S. 106ff verwendet. Um den Fragebogen über das Internet den Lebensmittelunternehmen zusenden zu können, wurde ein kostenpflichtiger Vertrag mit dem im Internet vertreten Onlinefragebogenanbieter Linequest abgeschlossen. Die Vertragsdauer belief sich auf ein Jahr und umfaste bis zu 300 Teilnehmer.
5.1 Versuchsplanung Projektübersicht
Die Befragung von Lebensmittelunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein mittels eines Fragebogens wurde durch das Versenden eines Eingangsschreibens an die jeweilige E-Mail-Adresse der Unternehmen bewerkstelligt. Das Eingangsschreiben enthielt einen Link zu dem vom Autor erstellten Fragebogen auf der Homepage des Onlinefragebogen Anbieters Linequest. Es erfolgte nach der Zusendung der Eingangsschreiben die Zusendung eines Erinnerungs- oder Dankschreibens. Ebenso wurde persönlicher telefonischer Kontakt zu manchen Unternehmen aufgenommen, woraufhin eine nochmalige Zusendung des Eingangsschreibens erfolgte. Zeitlicher Ablauf der Zusendung der Fragebögen siehe Tabelle 1: Zeitliche Projektübersicht. Tabelle 1: Zeitliche Projektübersicht
5.2 Fragebogen
Bei der Fragebogenerstellung wurde hauptsächlich die Fragestruktur die am einfachsten statistisch auszuwerten ist die geschlossene Frage gewählt, siehe Kapitel 10.2, S. 26 der vorliegenden Arbeit. Ebenso sollte der Fragebogen nicht zu umfangreich sein und sich nicht allzu lange erstrecken, denn die Beantwortung des Fragebogens stellt keine Pflichterfüllung für das angeschriebene Unternehmen dar. Es ist eine im guten Glauben erfüllte unentgeltliche Dienstleistung, die wenig Zeit und Aufwand erfordern sollte.
5.3 Gewählte Fragenstruktur Geschlossene Fragen
Geschlossene Fragen besitzen den Vorteil, dass die Antworten sehr leicht zu erfassen und auszuwerten sind. Auch ist eine Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenen befragten Parteien größtenteils gegeben. Es können Häufigkeiten und bei entsprechender Skalierung sogar die Mittelwerte und weitere Statistiken berechnen werden. Der Nachteil liegt darin das die Befragten keine Möglichkeit haben außerhalb der vorgegebenen Kategorien zu antworten. Da es oftmals nicht sicher ist, ob alle möglichen oder wahrscheinlichen Antwortkategorien auf eine Frage gestellt worden sind, ist in diesem Fall eine weitere Kategorie wie z. B. „Sonstige" hinzugefügt worden. (Klaus S. Kastin, 1995, S. 108ff). Freier Text
In eine freie Textzeile kann von der Person die den Fragebogen ausfüllt ein freier Text eintragen werden. Dies dient der Antworten Bereicherung bei geschlossen Fragen. Ebenso zur Erfragung einer Rangordnung oder zur Eingabe von persönlichen oder betriebsbezogenen Daten (Klaus S. Kastin, 1995, S. 107f).
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5.4 Befragungszielgruppe und Standorte
Die Zielgruppe dieser Umfrage sind kleine- und mittelständische Unternehmen (KMU) in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein. Diese Standorte wurden gewählt, um ausserhalb von Mecklenburg-Vorpommern eine wirtschaftliche Vergleichbarkeit der Unternehmen gewährleisten zu können. Es handelt sich hierbei nur um Lebensmittelunternehmen, welche auch Lebensmittel behandeln. Es sollte ihr Investitions- und Innovationsverhalten hinterfragt und statistisch ausgewertet werden.
5.5 Auswahl der Befragungsweise
Für die Durchführung einer Befragung bieten sich mehre Möglichkeiten an, siehe Kapitel 10.1, S. 25 der vorliegenden Arbeit. Aus dem Eignungszweck den Vor- und Nachteilen eines Befragungsmodells kann auf die anzusetzende Befragungsart für die zu befragende Personengruppe geschlossen werden. Da sich die Zustellung des Fragebogens durch die Deutsche Bundespost als zu kostenintensiv und zu zeitaufwendig darstellt, wählte der Autor in dieser Studienarbeit eine Onlinebefragung mit einer Zustellung eines Eingangsschreibens auf die aktuelle E-Mail-Adresse des zu befragenden Unternehmens. Das Eingangsschreiben beinhaltet einen Link zu dem Onlinefragebogen, der dann auf einer Homepage ausgefüllt werden kann, siehe Kapitel 10.4, S. 32 der vorliegenden Arbeit.
5.6 Linequest Onlinefragebogen
Das Erstellen des Onlinefragebogens, siehe Kapitel 10.3, S. 28 der vorliegenden Arbeit auf der Homepage von Linequst wurde aus dem zuvor erstellen Fragebogen über Investition und Innovation durchgeführt, siehe Kapitel 10.2, S. 26 der vorliegenden Arbeit.
5.7 Aufbau des Onlinefragebogens und Fragenziele
Es wurde ein Onlinefragebogen bei dem Onlinefragebogen Anbieter Linequest aus dem zuvor erarbeiten Fragebogen erstellt. Dazu musste eine funktionell richtige Auswahl getroffen werden aus den möglichen Fragestellungsmodellen die von Linequest angeboten werden. Der Onlinefragebogen bei Linequest beinhaltet aus den genanten Gründen Fragestrukturen, wie sie in der folgenden Erklärung über die Fragen und ihrer Zielsetzung aufgeführt sind, vgl. Kapitel 5.2, S. 10 und Kapitel 5.3, S. 10 der vorliegenden Arbeit. Frage 1 und 2 sind einfache geschlossene Ja / Nein Fragen mit Optionsfeldern zur Beantwortung. In der zweiten Frage wird erfragt, ob das Unternehmen eine Innovationsstrategie verfolgt, wenn es neue Märkte für Produkte sieht. Nach dem in Frage 1 nach neuen Märkten gefragt wurde.
Frage 3 zielt auf die Fremdfinanzierung für Investitionen in innovative Bereiche ab. Dies ist auch eine geschlossene Frage mit Optionsfeldern die 5 verschiedene Beantwortungsmöglichkeiten bietet von gut über mittelmässig bis schlecht. Eine Matrixstruktur mit Optionsfeldern zur Beantwortung der Frage 4 mit den Spalten und Optionsfeldern für Bedeutsam und Unbedeutend sowie den Zeilen Staatliche Fördermittel, Eigenkapitalerhöhung, Risikokapital und Joint Venture wurde für die Fragenstellung nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten für Investitionen in innovative Produkte / Technologien genutzt. Die Frage 5 nach Standardisierungen für Erneuerungs- und Rationalisierungsinvestitionen wurde durch eine geschlossene Ja / Nein Frage mit Optionsfelder realisiert. Welche Standardisierungsmöglichkeiten vorkommen, wurde in Frage 6 durch eine geschlossene Frage mit Optionsfeldern für die 3 möglichen Antworten wie Abschreibung gedeckt, Deckungsbeitrag zu gering und Andere Standards gestellt. Frage 7 zielt auf die Erfassung anderer Standards ab durch ein freies Textfeld, welches eine Eintragung von weiteren Standards ermöglicht. Ob es noch weitere Anmerkungen zu den Standardisierungsmöglichkeiten gibt versucht Frage 8 zu erfassen. Indem sie ein freies Textfeld einräumt, dass die Eintragung weiterer Anmerkungen ermöglicht. Diese beiden Fragen wie auch die Frage 10 wurden nicht wie die andren Fragen als unbedingt zu beantwortende Fragen gestellt.
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Die Fragestellung in Frage 9 lautet, ob es Investitionsvorgaben für Innovationen gibt und welche Rolle Kennzahlen wie „Return on Investment“ oder „Jahre bis Break-even“ bei der Entscheidungsfindung spielen und ob es andere Kennzahlen gibt. Diese Fragen wurden in einer Matrixstruktur in Zeilen angelegt. Diese Matrix wurde mit den Spalten und den Optionsfeldern für die Antworten Ja und Nein gestaltet. Frage 10 gibt weiteren Spielraum zur Beantwortung der in Frage 9 erwähnten anderen Kennzahlen durch einen freien Text zur Eingabe dieser Kennzahlen.
In Frage 11 wurde durch eine geschlossene Ja / Nein Frage mit Optionsfeldern gefragt, ob Anlagen oder Maschinen nach der Erfüllung der Abschreibung wieder verkauft werden. Nach den Präferenzen für eine Reinvestition wurde in Frage 12 durch die Bildung einer Rangfolge gefragt. Dazu wurden in einer Matrixstruktur die Wahlmöglichkeiten angelegt. Die einigste Spalte wurde mit Rang betitelt und nicht mit Optionsfeldern sondern mit Feldern für Ganzzahlen versehen, welche zur der verbindlichen Eintragung von Zahlen von 1 bis 4 zu den 4 aufgeführten Wahlmöglichkeiten normiert wurden. Durch einen freien Textteil mit vorgehendem und nachfolgendem Text wurde in Frage 13 die Frage nach dem Anteil des Cashflow als Zielmarke für Innovationsausgaben gestellt. Der Textteil wurde als Ganzzahlfeld normiert für eine dreistellige Zahl mit minimalem Wert 1 und maximalem Wert 100. Nach den Optionen die im Innovationsmanagement wahrgenommen werden können wird in Frage 14 geforscht. Diese wurde in einer Matrixstruktur gehalten und mit den Spalten für die Optionsfelder für Ja oder Nein versehen sowie mit Zeilen für die möglichen Optionen.
In Frage 15 wird durch eine geschlossene Frage mit Optionsfeldern und den drei möglichen Antworten Ja, Nein und Kann ich nicht beurteilen nach dem Einfluss von Wettbewerbern auf Neuinvestitionen gefragt. Frage 16 zielt auf die Anzahl der Mitarbeiter ab. Was durch eine geschlossene Frage mit Optionsfeldern und den vier möglichen Antworten 0 - 9, 10 - 49, 50 - 249 und über 500 realisiert wurde. Nach dem jährlichen Umsatz wird in Frage 17 durch einen freien Textteil mit vorgehendem und nachfolgendem Text erfragt. Wobei der Textteil als Ganzzahlfeld normiert wurde für eine dreistellige Zahl mit minimalem Wert 1 und maximalem Wert 900. Der Anteil am Cashflow, der durch innovative Produkte erwirtschaftet wird, ist durch einen freien Textteil, welcher normiert wurde auf ein Ganzzahlfeld mit einer dreistelligen Zahl, die den minimal Wert 1 und maximal Wert 100 besitzt, ungesetzt worden. Sowie einem vorgehendem und nachfolgendem Textteil.
In Frage 19 sollen durch eine geschlossene Ja / Nein Frage mit Optionsfeldern die Unternehmen erfasst werden, die an einer Zustellung der Ergebnisse der Studienarbeit interessiert sind.
5.8 Erstellung des Eingangsschreibens
Das Internetprogramm von Linequest bietet automatisierte Umfragen mit einer persönlichen Anrede oder mit einer formellen nicht personalisierten Anrede an. Der Autor wählte für Unternehmen, bei denen er einen Ansprechpartner mit dazugehörender E-Mail-Adresse im Internet fand, die persönliche automatisierte Zustellung des Eingangsschreibens. Bei Unternehmen, die keinen Ansprechpartner im Internet aufführten, wählte er die Formelle nicht personalisierte automatisierte Zustellung. Es wurde im ersten Abschnitt des Schreibens versucht, die Aufmerksamkeit des Lesers, durch eine positive Darstellung seiner Position im globalen Wettbewerb zu wecken. Hinzu kommt eine kurze Erwähnung der Wichtigkeit des angetragenen Themas. Der zweite Abschnitt befasst sich damit, dass die Hochschule Neubrandenburg sich auch mit diesem Thema auseinandersetzt und Studienarbeiten darüber vergibt. Im dritten Abschnitt wird erklärt, wer die Person ist, die das Schreiben an den Empfänger richtet und dass diese Person um Mithilfe bittet. Zudem wird die Aufgabenstellung genau erklärt. Der vierte Abschnitt erklärt die datenschutzrechtliche Umgangsweise des Zustellers mit dem Fragebogen. Zudem wird dem Befragten eine Zustellung der Umfrageergebnisse angeboten.
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Dieses Schreiben wurde im Onlinefragebogenformat von Linequest erstellt. Das Eingangsschreiben ist mit einem Link zu dem Onlinefragebogen bei Linequest zwischen den Abschnitten 3 und 4 versehen und mit dem Datum, wann die Umfrage beendet ist. Das Schreiben endet mit dem Namen des Zustellers und seinem Wohnsitz sowie mit freundlichen Grüssen und einem herzlichen Dank für die Zusammenarbeit, siehe Kapitel 10.4, S. 32 der vorliegenden Arbeit.
5.9 Erstellung eines Dankschreibens für die Teilnahme
Es wird von dem Onlinefragebogenanbieter Linequest auch ein Dankschreiben für die Teilnahme an der Umfrage angeboten. Dieses Angebot nahm der Autor auch war und fügte den in Kapitel 10.5, S. 32 der vorliegenden Arbeit stehenden Text in das Dankscheiben mit ein. Dieses Dankschreiben erhält das Unternehmen bei der Absendung des ausgefüllten Onlinefragebogens.
5.10 Ermittlung und Hochladen der E-Mail-Adressen
Die Ermittlung der E-Mail-Adressen der Unternehmen begann mit der Suche von 100 Unternehmen über das Internet in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein. Da nicht alle 100 Unternehmen über das Internet durch Zusenden einer E-Mail erreichbar waren, konnten nur 52 durch eine E-Mail Versendung angeschrieben werden. Nach nochmaligem Suchen konnten noch einmal 24 Adressen aufgefunden werden. Sodass nun insgesamt 76 Unternehmen durch das Versenden von E-Mails erreicht werden konnten.
Die im Internet ermittelten E-Mail-Adressen und eventuelle Namen sowie E-Mail-Adressen der Ansprechpartner mussten nun damit sie über das Onlineprogramm von Linequest automatisiert zugesendet werden konnten in das Programm hochgeladen werden. Dazu wurden die E-Mail-Adressen in die Spalte A einer Excel Datei eingetragen. In die Spalte B wurden die Ansprechpartner mit Vor- und Zunahmen eingetragen und in die Spalte C ob diese männlich mit m oder weiblich mit w sind eingetragen. Spalte D ist für eine Kennzeichnung der E-Mail-Adresse vorgesehen. Dies wurde durch das Eintragen einer Nummer vom Autor vollzogen. Bei den nicht personalisierten Zustellungen wurde in die Spalten B und C ein Minuszeichen eingetragen. Diese Excel Datei wurde dann im CSV (trennzeichengetrennt) Format gespeichert und auf die Homepage von Linequest im Internet hochgeladen.
5.11 Versenden der Eingangsschreiben
Um die insgesamt 76 personalisierten und nicht personalisierten Eingangsschreiben mit Linequest an die Unternehmen per E-Mail zu zusenden, schloss der Autor einen Vertrag mit dem Onlinefragebogenanbiter Linequest ab. Dieser Vertrag wurde am 11. 06. 2007 abgeschlossen und beinhaltete den folgenden Vertragsabschluss.
• Kosten 117,81 € für die Nutzungsrechte vom 11. 06. 2007 bis 10. 06. 2008.
• Anzahl der Umfragen 1.
• Maximale Menge der E-Mails pro Umfrage 300
Die 76 Eingangsschreiben wurden in 2 Gruppen A und B unterteilt. Die eine Gruppe war für die personalisierte Zustellung und die andere für die nicht personalisierte Zustellung vorgesehen.
• Gruppe A besteht aus insgesamt 27 personalisierten Eingangsschreiben
• Gruppe B besteht aus insgesamt 49 nicht personalisierten Eingangsschreiben Veröffentlicht wurde diese Umfrage bei Linequest in Form einer personalisierten Umfrage mit automatisierter eingangs E-Mail Versendung, bei welcher jeder Teilnehmer nur einmal teilnehmen kann.
5.12 Erinnerungsschreiben
Nach dem Verstreichen von zehn Werktagen nach dem Versand der ersten Scheiben versuchte der Autor durch ein Erinnerungsschreiben die Unternehmen an das zugesendete Schreiben zu erinnern und sie dazu zu bewegen den Fragebogen auf der Homepage von Linequest auszufüllen. Das Schreiben beinhaltete den Text, wie er in Kapitel 10.6, S. 33 der vorliegenden Arbeit aufgeführt ist.
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5.13 Telefonate persönlicher Kontakt
Als wiederum 5 Werktage nach der Zusendung der Erinnerungsschreiben vergangen waren, wurden die Unternehmen persönlich kontaktiert, indem sich der Autor telefonisch bei ihnen meldete. Damit es zu diesem persönlichen telefonischen Kontakt kommen konnte, musste eine günstige Nutzung eines Telefonanschlusses gefunden werden. Aus diesem Grund schloss der Autor mit einer Privatperson einen Handynutzungsvertrag für das deutsche Festnetz ab. Dadurch entstanden Kosten von 10,- Euro. Durch diesen persönlichen Kontakt konnte der Autor erfahren das die Zusendung zu den E-Mail-Adressen die mit „Info@“ beginnen nicht immer zu den Personen weiter geleitet wurden die einen solchen Fragenbogen beantworten können. Deshalb wurden ihm neue E-Mail-Adressen genannt die den Fragebogen gleich zu der Person senden die autorisiert ist diesen auszufüllen. Sowie manche Unternehmen um eine nochmalige Zusendung des Linkes zu dem Fragebogen baten. Weil das Eingangsschreiben in der Flut der E-Mail Sendungen untergegangen sei. Andere Unternehmen waren nach dem persönlichen Kontakt bereitwilliger den Fragebogen auszufüllen als zuvor.
5.14 Nochmalige Fragebogenversendung
Im direkten Anschluss an die geführten Telefonate mit den Lebensmittelunternehmen wurden nochmals Eingansscheiben mit dem Link zur Homepage des Onlinefragebogen Anbieters Linequest versendet, auf welcher sich der vom Autor erstellte Fragebogen befand. Der Fragebogen beinhaltete die gleiche Fragestellung und Form, wie sie im Kapitel 5.7, S. 11 der vorliegenden Arbeit erklärt ist. Auch das weitere Vorgehen erfolgte, wie es in den folgenden Kapiteln beschrieben ist. Der einzige Unterschied besteht in der Formulierung des Eingangsschreibens, siehe Kapitel 10.7, S. 33 der vorliegenden Arbeit.
5.15 Excelergebnisstabellen
Nachdem die Umfrage nach 30 Tagen beendet war, wurde die von dem Programm Linequest erstellte Excelergebnisstabelle mit den Umfrageergebnissen von der Homepage herunter geladen und anschliessend mit dem Diagramm-Assisten von Excel statistisch ausgewertet.
6 Ergebnisse
Der Rücklauf nach der Versendung der Eingangsschreiben war sehr gering: nur 2 von 76 Unternehmen füllten den Fragebogen bei Linequest aus. Als nach 10 Werktagen das Erinnerungsschreiben versendet wurde, kamen 7 weitere hinzu. Erst durch den persönlichen Kontakt und dem Verwenden von E-Mail-Adressen mit Namen von Ansprechpartnern konnte die Rücklaufquote signifikant erhöht werden. Zudem fand bei 3 Unternehmen eine nochmalige Zustellung an ihre „Info@“ Adresse statt. Zur statistischen Auswertung der Fragebogenergebnisse waren nun 23 vollständig ausgefüllte Fragebögen vorhanden.
6.1 Erstes Eingangsschreiben und Erinnerungsschreiben
Das Ergebnis bzw. die Rücklaufquote war gering nach Versendung dieser beiden Schreiben. Der Autor erhielt nur 9 ausgefüllte Fragebögen zur Auswertung der Umfrage über das Investitions- und Innovationsverhalten von KMU Lebensmittelunternehmen in den benannten Bundesländern.
6.2 Weiteres Vorgehen
Aufgrund des geringen Rücklaufs wurde der persönliche Kontakt zu den Lebensmittelunternehmen gesucht. Vollzogen wurde das, indem der Autor sich telefonisch bei den Unternehmen meldete. Daraufhin wurde ein zweites Eingangsschreiben, siehe Kapitel 10.7, S. 33 der vorliegenden Arbeit an einige Unternehmen versendet. Woraufhin sich die Rücklaufquote auf 23 ausgefüllte Fragebögen erhöhte.
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6.3 Auswertung der Fragbogenergebnisse
Die statistische Auswertung der Fragebogenergebnisse erfolgte, aus den Excelergebnistabellen die der Onlinefragebogen Anbieter Linequest seinen Nutzern als Ergebnis für die durchgeführte Umfrage anbietet, mit dem Diagramm-Assisten von Excel.
6.4 Statistische Auswertungen der Fragbogenergebnisse
Wie aus der Fragestellung der Fragen 1 und 2 über das Erkennen von neuen Märkten und verfolgen einer Innovationsstrategie hervorgeht und aus dem Diagramm 1: Innovationsstrategie ersichtlich ist sehen 18 von den 23 befragten Unternehmen neue Märkte im Lebensmittelbereich. Fünf dieser Unternehmen verfolgen bereits eine Innovationsstrategie. Diagramm 1: Innovationsstrategie
Nach der Beurteilung einer Fremdfinanzierung für Investitionen in innovative Produkte/ Technologien wurde in Frage 3 gefragt. 12 der 23 befragten Unternehmen gaben an eine Fremdfinanzierung sei überwiegend gut. 8 befanden sie als mittelmässig und 3 Stück als überwiegend schlecht, siehe Diagramm2: Fremdfinanzierung. Diagramm 2: Fremdfinanzierung
Bei der Bedeutsamkeit der Finanzierungsmöglichkeiten in innovative Produkte/ Technologien zeigten sich Unterschiede auf zwischen den kleinen Unternehmen und den mittleren Unternehmen, siehe Diagramm 3: Bedeutsame Finanzierungsmöglichkeiten. Wobei aber staatliche Förderungsmittel für beide Gruppen gleich bedeutend sind. Diagramm 3: Bedeutsame Finanzierungsmöglichkeiten
Des Weiteren wurde in Frage 5 gefragt, ob Erneuerungs- und Rationalisierungsinvestitionen standardisiert getätigt werden. Dies wurde von 8 Unternehmen darunter 3 Kleinunternehmen bejaht. Welche Standardisierungsmöglichkeiten von den Unternehmen für Erneuerungs- und Rationalisierungsinvestitionen genutzt werden, ist im Diagramm 4: Standardisierungsmöglichkeiten ersichtlich. Als weitere genutzte Standards wurden „Return on Investment“, „Abschreibung auf Anlagen“ sowie die Tatsache, dass Standards von technischer Natur sind genannt. Das somit Erneuerungsinvestitionen erst notwendig werden, wenn die Maschinen reparaturanfälliger werden und ein kontinuierlicher Produktionsablauf nicht mehr gewährleistet ist. Diagramm 4: Standardisierungsmöglichkeiten
In Frage 9 wurde danach gefragt, ob es Investitionsvorgaben bei Innovationen gibt. Darauf antworteten alle 23 Unternehmen mit Ja. Aus dem Diagramm 5: Investitionsvorgaben bei Innovationen wird ersichtlich welche Investitionskennzahlen für kleine und mittelständische Unternehmen infrage kommen. Als weitere Kennzahlen kommen Marktanalysen und EBITDA in Betracht.
Diagramm 5: Investitionsvorgaben bei Innovationen
Ob Anlagen, Maschinen nach der Erfüllung der Abschreibung wider verkauft werden, wurde in Frage 11 gefragt. Nur 13 % der Unternehmen verkaufen die Anlagen oder Maschinen nach der Erfüllung der Abschreibung wider, siehe Diagramm 6: Verkauf von Anlagen, Maschinen. Diagramm 6: Verkauf von Anlagen, Maschinen
In Frage 12 wurden die Unternehmen nach ihrem Reinvestitionsverhalten gefragt wenn sie einen bestimmten Teil ihres Umsatzes reinvestieren müssten. Es sollte dabei eine Rangordnung erstellt werden mit den aufgeführten Investitionsmöglichkeiten, siehe Diagramm 7: Reinvestitionsverhalten Rang 1 bis Diagramm 10: Reinvestitionsverhalten Rang 4.
Diagramm 7: Reinvestitionsverhalten Rang 1
Diagramm 8: Reinvestitionsverhalten Rang 2
Diagramm 9: Reinvestitionsverhalten Rang 3
Diagramm 10: Reinvestitionsverhalten Rang 4
Die Zielmarke für Innovationsausgaben als einen Anteil des Cashflow wurde in Frage 13 von den 11 Kleinunternehmen im Durchschnitt mit 9 % festgelegt. Die 12 mittleren Unternehmen streben im Durchschnitt einen Anteil von 22 % an.
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In Diagramm 11: Optionen im Innovationsmanagement sind die Befragungsergebnisse aus Frage 14 über die strategischen Optionen des im Unternehmen vorhandenen Innovationsmanagement grafisch dargestellt.
Diagramm 11: Optionen in Innovationsmanagement
Ob sich Wettbewerber positiv auf Neuinvestitionen auswirken, wurde in Frage 15 erfragt. Dem stimmten insgesamt 11 Unternehmen zu davon waren 6 Stück den mittleren Unternehmen zuzuordnen. 12 der Unternehmen konnten diese Fragestellung nicht beurteilen, siehe Tabelle 2: Wettbewerber.
Tabelle 2: Wettbewerber
Der geschätzte prozentuale Anteil des Cashflow, der durch innovative Produkte erwirtschaftet wird, wurde in Frage 18 erfragt. Darauf antworteten die 11 Kleinunternehmen mit einem durchschnittlichen Anteil von 6,7 %. Die 12 mittleren Unternehmen gaben einen durchschnittlichen Anteil von 7,2 % an. Die folgenden beiden Fragen zielen auf die Mitarbeiteranzahl und auf den jährlichen Umsatz des Unternehmens ab. Damit diese Unternehmen in kleine Unternehmen und mittlere Unternehmen einteilbar sind. Diese Umfrage bestand aus 76 Teilnehmern, von denen 23 Stück den Fragebogen bei Linequest beantworteten.
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Diese 23 Unternehmen bestanden aus 12 mittleren Unternehmen und aus 10 kleinen Unternehmen sowie einem kleinst Unternehmen, dass in dieser Umfrage zu den kleinen Unternehmen hinzugerechnet wurde. Die letzte Frage im Fragebogen war die Frage danach, ob ein Interesse an der Auswertung dieser Umfrage besteht und ob es dem Unternehmen zugesendet werden soll. 10 Unternehmen sind an den Ergebnissen dieser Umfrage interessiert.
6.5 Betriebswirtschaftliche Auswertung
Die Kosten zur Versendung der Eingangsschreiben/ Fragebögen liegen durch den Vertragsabschluss bei dem Onlinefragebogen Anbieter Linequest bei 117,81 €. Es fielen weitere Kosten an, als der Autor die Unternehmen anrief und dazu ein Handynutzungsvertrag abgeschlossen werden musste. Die Kosten beliefen sich auf 10,- €. Mit diesem Betrag konnten alle anfallenden Gespräche in unbestimmter Dauer im deutschen Festnetz geführt werden. Einige Unternehmen mussten mehre male angerufen werden, bis die zuständige Person erreichbar und ansprechbar war. Damit belaufen sich die Gesamtkosten für die Umfrage auf 127,81 €.
6.6 Abschlussdiskussion über die Ergebnisse
Einige Unternehmen erkennen neue Märkte, es verfolgen aber wenige eine Innovationsstrategie. Bei der Finanzierung in innovative Produkte und Technologien machen fast alle Unternehmen von staatlichen Fördergeldern für KMU Unternehmen Gebrauch. Die Beurteilung einer möglichen Fremdfinanzierung fällt bei den allermeisten als überwiegend gut bis mittelmässig aus. Dies lässt vermuten, dass die meisten Unternehmen mit den in Basel II getroffenen Finanzierungskriterien für die Kreditgeber und die Kreditnehmer einverstanden sind. Eine Eigenkapitalerhöhung wird häufiger von mittleren Unternehmen genutzt als von den kleinen Unternehmen. Zudem wird das Risikokapital und der Joint Venture von den Erstgenannten auch öfter genutzt.
Wenn es um die Frage der Standardisierung der Investitionen geht, teilen sich in Anbetracht der unterschiedlichen Investitionstypen die Vorgehensweisen der Unternehmen auf. Rationalisierungs- und Erneuerungsinvestition werden von weniger als der Hälfte der befragten Unternehmen standardisiert getätigt. Als Standards werden am häufigsten Standards wie „Abschreibung gedeckt“ und „Deckungsbeitrag zu gering“ genutzt. Es kommen aber auch andere Standards vor.
Investitionen in innovative Bereiche werden von allen Unternehmen durch Investitionsvorgaben getätigt. Die am häufigsten genutzten Standards sind „Return on Investment“ und „Jahre bis Break-even“ aber auch andere Standards oder Nachforschungen wie Marktanalysen kommen infrage. Ein Grossteil der Unternehmen verkauft seine Anlagen und Maschinen nach der Erfüllung der Abschreibung nicht. Dies ist auch aus wirtschaftlicher Sicht nachzuvollziehen. Warum sollte eine voll funktionsfähige Anlage verkauft werden? Denn wenn der Auf- und Abbau der alten bzw. neuen Anlage und der Produktionsausfall mit in die Betrachtung einbezogen werden ist es sinnvoller die alte Anlage weiter zu betreiben, bis ihr Reparaturaufwand zu gross wird. Diese Erkenntnis spiegelt sich auch in den Antworten auf die Frage wider, in welche Bereiche investiert wird, wenn ein bestimmter Anteil des Umsatzes reinvestiert werden müsste. Auf diese Frage antworten 48 % der Unternehmen, dass eine Reinvestition in die Erneuerung alter Anlagen erst auf Rang 4 in ihrer Investitionstyp-Bewertungsskala erscheint. Auf Rang 1 kam bei 47 % der Unternehmen eine Investition in den Ausbau des bestehenden Geschäftes.
Die Zielmarke als Anteil des Cashflow für Innovationsausgaben wurde von den kleinen Unternehmen und den mittleren Unternehmen unterschiedlich bewertet. Er wurde im Durchschnitt bei den kleinen Unternehmen mit 9 %, bei den mittleren Unternehmen mit 22 % festgelegt.
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Es werden von den Unternehmen auch Optionen im Innovationsmanagement wahrgenommen. Wobei die mittleren Unternehmen im Vergleich zu den kleinen Unternehmen einen höheren Anteil haben. Danach ob Wettbewerber sich auf Neuinvestitionen auswirken wurde bei allen befragten Unternehmen geforscht. Dabei ist das Ergebnis, dass die Hälfte der Unternehmen der Meinung sind, das ein Einfuss von Wettbewerbern besteht.
Die Höhe des Cashflow, der durch innovative Produkte erwirtschaftet wird, leistet einen Beitrag zur Bestimmung der Effizienz des Innovationsmanagements. Dieser Anteil am Cashflow ist bei den kleinen Unternehmen in etwa so gross wie bei den mittleren Unternehmen, er liegt bei 7,2 %. Damit sind auch Investitionen in innovative Bereiche nicht zu missachten, weil sie auch eine zukunftweisende Haltung der Unternehmen aufzeigen. Bei Vernachlässigung sind diese Investitionen nur durch einen hohen finanziellen Aufwand nachzuholen.
6.7 Beurteilung der Förderung durch das Bundesministerium
Die Förderung von KMU Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland wird unter anderem von Kriterien festgelegt, welche nach Meinung des Autors einen spekulativen Charakter im Bezug auf die Neuschaffung von Arbeitsstellen und dem zu erwartenden wirtschaftlichen Nutzen hat. Damit findet teilweise eine spekulative Förderung von Unternehmen statt, wenn sich mehre Stellen darüber einig sind, dass dieser Investitions- oder Innovationsbereich Zukunft hat. Z. B. die Meerestechnologie, die Kultivierung von Algen. Wenn sich aber letztendlich herausstellt, dass diese Meeresprodukte als Lebensmittel keine Akzeptanz beim Verbraucher finden waren diese Förderungsgelder eine Fehlinvestition und es müssen andere Einsatzbereiche für diese Meeresprodukte gefunden werden, z. B. Kosmetika.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit versucht in seinen Richtlinien dem beschriebenen Vorgang entgegen zu wirken indem es Förderungen für Investitionsvorhaben auf 5 Kriterien prüft und danach bewertet das mindestens 50 % dieser Kriterien erfüllt sein müssen damit überhaupt gefördert wird. Sonst sind nur teilweise Förderungen möglich. Diese Förderungen sind nicht rückwirkend und auf einen minimalen Geldbetrag festgelegt. Dies ist sinnvoll, um den Verwaltungsapparat des Förderungsamtes zu entlasten und um nicht bereits getätigte Investitionen rückwirkend bearbeiten zu müssen. Denn es ist davon auszugehen, dass Investitionen von den Unternehmen geplant werden und sich bei der Planung schon die Frage nach der Finanzierung durch Fördergelder stellt. Bei der Beantragung von Fördermitteln muss das Unternehmen ein Formular vollständig ausfüllen. Das Finanzierungsgespräch muss nicht notwendigerweise formulargestützt erfolgen. Es können somit auch Fragen gestellt werden die vom Fragebogen abweichen, um so einen möglichen Täuschungsversuch aufzudecken
(http://www.awsg.at/portal/media/465.pdf; 21. 5. 2007).
7 Zusammenfassung
Es wurde versucht das Investitionsverhalten von Lebensmittel herstellenden Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein durch eine Umfrage zu ergründen. Dazu wurde über das Internet ein Link zu einem Onlinefragebogen an die Unternehmen versendet. Da die ersten Rückläufe nach der Versendung der ersten E-Mail noch viel zu gering waren, wurde nach 10 Werktagen ein Erinnerungsschreiben an die Unternehmen versendet. Was aber auch nicht die erwünschten Rückläufe einbrachte. Somit blieb nur noch die Unternehmen persönlich auf den Fragebogen anzusprechen. Es wurde versucht, die zuständigen Personen in einem Telefongespräch über den Onlinefragebogen zu befragen. In den Gesprächen wurden Gründe für die niedrige Rücklaufrate genannt. Es wurde klar, dass die Unternehmen alle unterschiedliche Auffassungen von der Weitergabe betrieblicher Daten, die nicht zu den Betriebsgeheimnissen zu zählen sind und die keine Auskunft über Forschungsergebnisse oder den Stand der Forschung im Unternehmen liefern, haben. Zum einen sind manche Unternehmen völlig abgeneigt, überhaupt Informationen über sich weiter zu geben. Diese Gruppe ist sehr gross. Dies wird damit begründet das den Mitarbeitern nicht die Zeit zur Verfügung stünde einen
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Fragenbogen auszufüllen oder das interne Entscheidungen getroffen worden seien, dass keine Fragebögen ausgefüllt werden sollen. Mit der Ausnahme jener, die für Ämter ausgefüllt werden müssen. Des weiteren ist festzuhalten das Eingangsschreiben, die an die E-Mail-Adresse welche mit „Info@“ beginnt gesendet wurde möglicherweise in der Flut der E-Mails an das Unternehmen untergegangen sei. Oder dass diese Eingangsschreiben nicht weitergeleitet wurden. Es zeigte sich aber auch, dass der persönliche Kontakt mit den Unternehmen eine signifikante Besserung der Rücklaufquote einbrachte. Somit füllten 23 von 76 über das Internet erreichbare Unternehmen den Fragebogen aus.
Die Auswertung der 23 Fragebögen lieferte Auskünfte darüber, ob die Unternehmen neue Märkte im Lebensmittelbereich erkennen und ob von ihnen schon eine Innovationsstrategie verfolgt wird. Letzteres war nur bei wenigen der Fall. Auch über die Finanzierungsmöglichkeiten im Bezug auf Fremdfinanzierung, Investitionen in innovative Produkte/ Technologien, wurden die Unternehmen befragt. Wobei das Ergebnis bei den zuerst Genannten insgesamt ein gutes war. Das bedeutet, die Unternehmen sind mit den Bestimmungen aus Basel II zu einem grossen Teil einverstanden. Staatliche Fördermittel werden von den meisten Unternehmen für Investitionen in innovative Bereiche genutzt. Eine Eigenkapitalerhöhung kommt auch bei einigen infrage.
Zudem liegen Ergebnisse über die Nutzung von Standardisierungsmöglichkeiten für Investitionen in Erneuerungs- und Rationalisierungsinvestitionen vor. Genutzt werden die Standards „Abschreibung gedeckt“ und „Deckungsbeitrag zu gering“ sowie andere Standards.
Es konnten auch Erkenntnisse über die Investitionsvorgaben bei Investitionen in innovative Bereiche gewonnen werden. Als Ergebnis kann genannt werden, dass alle Unternehmen, wenn sie Investitionen in innovative Bereiche tätigen wollen, Investitionsvorgaben geltend machen und das Kennzahlen wie „Return on Investment“ und „Jahre bis Break-even“ zur Beurteilung der Investition herangezogen werden.
Die meisten Unternehmen sehen von dem Verkauf von Anlagen und Maschinen, bei denen die Erfüllung der Abschreibung eingetreten ist, ab. Wenn die Unternehmen einen bestimmten Anteil ihres Umsatzes reinvestieren müssten, so würden 47 % der befragten Unternehmen vorrangig in den Ausbau des bestehenden Geschäftes investieren.
Die Zielmarke für Innovationsausgaben aus dem Cashflow unterscheidet sich bei den kleinen Unternehmen und den mittleren Unternehmen. Wobei die letztgenanten eine höhere Zielmarke ansetzten. Auch Erkenntnisse über die Nutzung von Optionen im Innovationsmanagement konnten gewonnen werden. Dabei haben die mittleren Unternehmen eine grundlegend höhere Tendenz diese Optionen zu Nutzen als die kleinen Unternehmen.
Das Wettbewerber sich positiv auf Neuinvestitionen auswirken, wurde von etwa der Hälfte der Unternehmen festgestellt. Die andere Hälfte konnte nicht beurteilen, ob dieser Sachverhalt für Neuinvestitionen zu trifft.
Des Weiteren konnten Erkenntnisse gesammelt werden in welchen Grössenordnungen sich die Investitionen in innovative Bereiche im Cashflow widerspiegeln. Diese Grösse liegt bei etwa 7 % für die kleinen Unternehmen und für die mittleren Unternehmen.
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8 Abstract
How do food companies invest their earned money? Do they buy a new machine or do they buy the right to produce a new product? - Or will they improve their own innovative potential by investing in an innovative sector? The author has tried to find it out and has sent a questionnaire to the firms via internet. The questions of this questionnaire are about the financing of investments in innovative sectors and what kind of innovation strategy is used. Which distinguishing marks do they use in investment activity? The results are illustrated in diagrams. You can see that all investments activities for investments in innovative sectors are done by using distinguishing marks. For the financing of investments in innovative sectors the benefits forms of the state for mid and small cap companies is very often used. The last questions of the questionnaire are about the size of the firms. How many people are working there and how big is the sale per year?
9 Quellen Literatur
Günter Wöhe: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. 21. Auflage. 80801 München: Verlag Franz Vahlen GmbH, 2002.
Klaus S Kastin: Marktforschung mit einfachen Mitteln. Originalausgabe: München: Verlag C. H. Beck, August 1995. http://www.Linequest.de; 20. 05. 2007
Kommission der Europäischen Union: Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen 6. Mai 2003.
http://www.zit.co.at/upload/medialibrary/kmu_definition_5267.pdf; 21. 05. 2007. Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit: Programm zur Stärkung des innovativen Potenzials von kleinen und mittleren Unternehmen „KMU-Innovationsprogramm“ in der Fassung vom 1. Jänner 2005.
http://www.awsg.at/portal/media/465.pdf; 21. 05. 2007
http://www.lebensmittel-verzeichnis.de/Baeckerei_Konditorei_Sonstige/Backwarenindustrie/; 31. 05. 2007
http://www.businessdeutschland.de; 4. 4. 2007 http://www.wer-zu-wem.de; 10. 04. 2007 http://www.business-mv.de; 20. 5. 2007 http://www.handwerk-lauenburg.de/inhalte/fleischer.asp; 1.6.07
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(Fragebogen erstellt auf der Grundlage von Günter Wöhe, 2002, S. 342ff; Klaus S. Kastin, 1995, S. 106ff)
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(Fragebogen erstellt auf der Grundlage von Günter Wöhe, 2002, S. 342ff; Klaus S. Kastin, 1995, S. 106ff;
http://www.Linequest.de, 20. 05. 2007)
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10.4 Eingangsschreiben Sehr geehrter Herr Mustermann,
Investitionen sind unumgänglich, um in globalisierten Wettbewerbsmärkten bestehen zu können. Aus Ihrem Erfahrungspotenzial können Sie diese Erkenntnis sicher bestätigen. Auch die Hochschule Neubrandenburg University of Applied Sciences hat sich dieser Thematik angenommen und erstellt mit Hilfe ihres studentischen Arbeitspotenzial Marktanalysen. Ich studiere Lebensmitteltechnologie an der Hochschule Neubrandenburg und bearbeite im Rahmen einer Studienarbeit die Fragestellung:
Werden Investitionen in innovative Bereiche getätigt oder fließen die erzielten Umsatze in Erneuerungs- und Rationalisierungsinvestitionen ein. Deshalb bitte ich Sie um Mithilfe bei der Durchführung dieser Untersuchung, indem Sie den von mir entwickelten und beigefügten Fragebogen ausfüllen. Link zur Umfrage 'Untersuchung Investition': https://www.onlinebefragen.de
Sollte Ihr E-Mail-Programm den Link nicht richtig darstellen, kopieren Sie den zuvor angeführten Link in Ihren Internet Browser. Ende der Umfrage am: 10. 7. 2007
Die von Ihnen zur Verfugung gestellten Daten werden von mir selbstverständlich streng vertraulich behandelt und anonymisiert ausgewertet. Falls Sie Interesse an dem Ergebnis meiner Studienarbeit haben, wurde ich Ihnen dieses gerne mitteilen (Zutreffendes bitte Ankreuzen Frage 19). Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Bracko
10.5 Dankschreiben
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und der Teilnahme an dieser Umfrage. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Unternehmen weiterhin viel Glück und Erfolg.
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10.6 Erinnerungsschreiben Sehr geehrte Damen und Herren,
am 11. 06. 2007 haben Sie von mir eine E-Mail mit der Bitte erhalten, einen Onlinefragebogen zu beantworten. Ich mochte sie erneut auf diesen Fragebogen aufmerksam machen. Die Beantwortung dieser Fragen ist für mein studentisches Weiterkommen sehr wichtig. Eine Beantwortung der Fragen wird circa 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Link zur Umfrage 'Untersuchung Investition': https://ssl-id1.de/www.onlinebefragen.de
Sollte Ihr E-Mail-Programm den Link nicht richtig darstellen, kopieren Sie den zuvor angeführten Link in Ihren Internet Browser. Ende der Umfrage am: 10. 7. 2007 Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen Alexander Bracko
10.7 Eingansschreiben nach Telefonat Sehr geehrte Frau Musterfrau,
da Sie mir in unserem Telefongespräch rieten, Ihnen den Fragebogen nochmals zu zusenden, richte ich erneut die Bitte an Sie, diesen Fragebogen über das Investitions- und Innovationsverhalten von Lebensmittelunternehmen auszufüllen.
Ich studiere Lebensmitteltechnologie an der Hochschule Neubrandenburg und erstelle eine Studienarbeit über das genannte Thema. Die statistische Auswertung dieser Umfrage ist enorm wichtig für meine Studienarbeit. Link zur Umfrage 'Umfrage': https://ssl-id1.de/www.onlinebefragen.de
Sollte Ihr E-Mail-Programm den Link nicht richtig darstellen, kopieren Sie den zuvor angeführten Link in Ihren Internet Browser. Ende der Umfrage am: 10. 7. 2007
Die von Ihnen zur Verfugung gestellten Daten werden von mir selbstverständlich streng vertraulich behandelt und anonymisiert ausgewertet. Falls Sie Interesse an dem Ergebnis meiner Studienarbeit haben, werde ich Ihnen dieses gerne mitteilen (Zutreffendes bitte Ankreuzen Frage 19). Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit. Mit freundlichen Grüßen Alexander Bracko
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Arbeit zitieren:
Dipl.-Ing Alexander Bracko, 2007, Zusammenhang zwischen Innovation- und Investitionsverhalten, München, GRIN Verlag GmbH
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