I
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis. III
1. Einleitung. 1
2. Begriffsbestimmung Wissensmanagement 2
2.1 Zeichen, Daten, Informationen und Wissen. 2
2.2 Wissensarten. 2
2.3 Definition Wissensmanagement. 4
3. Aufgaben des Wissensmanagements 4
3.1 Ansätze des Wissensmanagements 4
3.2 Konzepte des Wissensmanagements 4
3.2.1 Konzept nach Nonaka und Takeuchi. 5
3.2.2 Konzept von Probst et al. 6
4. Bedeutung des Wissensmanagements 10
4.1 Wissen als Produktionsfaktor. 10
4.2 Entwicklung der Wissensgesellschaft 11
4.2.1 Wissensarbeiter. 11
4.2.2 Problem der Informationsflut 12
4.3 Wissensmanagement im demographischen Wandel 12
4.4 Empirische Studie zum Wissensmanagement 13
4.5 Wissensmanagement als Wettbewerbsvorteil 14
5. Fazit 15
Anhang 17
Literaturverzeichnis 22
II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung bzw. beziehungsweise et al. und andere (Autoren) IT Informationstechnologie vgl. vergleiche
III
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Die organisationale Wissensbasis.
Abb. 2: Die Wissensspirale auf epistemologischer Ebene (Nonaka/Takeuchi 1997)
Abb. 3: Die Bausteine des Wissensmanagements (Probst et al. 2010)
Abb 4: Wissen als Produktionsfaktor
1
1. Einleitung
Problemstellung
Das Wissen einer Organisation ist im Zuge immer kürzer werdender Produktions- und Entwicklungszeiten, Rationalisierungsbestrebungen und eines intensiven globalen Wettbewerbs zu einem wichtigen Innovations- und Wettbewerbsfaktor aufgestiegen. 1 Wissen wird in der Volkswirtschaftslehre neben Arbeit, Boden und Kapital als weiterer bedeutender volkswirtschaftlicher Faktor angesiedelt. Schon der bekannte englische Philosoph Francis Bacon (1561-1626) sagte im Jahre 1597: „Wissen ist Macht“. Für Organisationen wird es also unumgänglich, wenn nicht sogar überlebensnotwendig, sich rechtzeitig und ausführlich mit der Ressource Wissen zu beschäftigen. Die Erhaltung des Wissens erfordert neue Ideen, Konzepte und vor allem neue Betrachtungsweisen der ursprünglichen Kernprozesse der Organisationen. 2
Doch was versteht man in diesem Zusammenhang unter Wissensmanagement? Was ist eigentlich Wissen und wie entsteht es? Was sind die Aufgaben des Wissensmanagements und wie bedeutsam ist es insbesondere für Organisationen? Diese Fragestellungen sollen in der folgenden Hausarbeit durch eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema erarbeitet werden.
Zielsetzung
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Aufgaben und der Bedeutung des Wissensmanagements. Die primäre Zielsetzung besteht darin, dessen Bedeutung und Nutzen im Kontext zu Organisationen zu betrachten. Zunächst erfolgt daher eine kurze begriffliche Bestimmung von Zeichen, Daten, Informationen und Wissen. Außerdem werden für das tiefere Verständnis die wichtigsten Wissensarten kurz erläutert. Danach wird die organisationale Wissensbasis vorgestellt. Nach den Grundlagen folgen Abschnitte über die Aufgaben des Wissensmanagements sowie ein Ausblick auf ausgewählte Ansätze. Anschließend wird die Bedeutung des Wissensmanagements für Organisationen dargestellt. In einem Fazit werden am Ende der Hausarbeit die wichtigsten Inhalte kurz zusammengefasst und kritisch gewürdigt.
1 Vgl. Gaßen (1999), S. 7.
2 Vgl. Hentzschel (2008), S. 3.
2
2. Begriffsbestimmung Wissensmanagement
Der Wissensbegriff wird schon seit langer Zeit in der Literatur verwendet, ohne das bisher eine einheitliche und allgemein gültige Klärung des Begriffes erreicht werden konnte. Ein erster Ansatz zu einem besseren Verständnis von Wissen ist die folgende Darstellung wichtiger Grundbegriffe.
2.1 Zeichen, Daten, Informationen und Wissen
Zeichen werden durch Syntaxregeln zu Daten. 3 Daten sind Angaben über die verschiedensten Sachverhalte in gespeicherter, visueller, gedruckter, akustischer oder sonstiger Form. Daten können objektiv wahrgenommen und verwertet werden. Man spricht von Informationen, wenn Daten eine Bedeutung zugewiesen wird. 4 Informationen sind im Gegensatz zu Daten subjektiv wahrnehm- und verwertbar. 5 Die Vernetzung und Verarbeitung von Informationen in einem bestimmten Handlungskontext führt schließlich zu Wissen. 6 Wissen bezeichnet die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung ihrer Probleme einsetzen. Dies umfasst sowohl theoretische Erkenntnisse als auch praktische Alltagsregeln und Handlungsanweisungen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen und ist im Gegensatz zu diesen immer an Personen ge-bunden. Aus diesem Grund müssen Daten-, Informations- und Wissensmanagement stets miteinander verknüpft sein. 7
2.2 Wissensarten
Grundsätzlich lassen sich verschiedene Arten von Wissen identifizieren. Im Folgenden werden die wichtigsten Wissensarten und die organisationale Wissensbasis vorgestellt.
Explizites und implizites Wissen
Explizites Wissen ist Wissen, das sich verbalisieren lässt und eindeutig sprachlich vermittelbar ist. 8 Es kann relativ einfach genutzt und durch elektronische Datenverarbeitung an andere Personen weitergeben werden. Beispiele in Form von explizitem Wissen sind Datenbanken, Handbücher oder festgelegte Verfahrensweisen. Implizites Wissen hingegen ist tief verankert in den Erfahrungen und Tätigkeiten des Einzelnen und daher
3 Vgl. Probst et al. (2010), S. 16.
4 Vgl. Surenbrock (2008), S. 7.
5 Vgl. Hentzschel (2008), S. 24.
6 Vgl. Gaßen (1999), S. 6.
7 Vgl. Probst et al. (2010), S. 24.
8 Vgl. Lehner (2009), S. 53.
3
persönlich an den Wissensträger gebunden. 9 Implizites Wissen wird aus diesem Grund auch als verborgenes Wissen bezeichnet, da dieses nicht vollständig in Worten ausgedrückt oder erfasst werden kann. 10
Individuelles und kollektives Wissen
Individuelles Wissen ist an einzelne Personen gebunden. Kollektives Wissen hingegen wird von mehreren Menschen geteilt. Dieses Wissen setzt sich in der Regel aus verschiedenen Wissensbeständen und Wissensträgern zusammen und ergibt die kollektive Wissensbasis. Diese kann aufgrund Ihrer Definition nicht frei auf externen Märkten erworben werben und bietet daher einen besonderen Wert gegenüber anderen Wettbewerbern. 11
Organisationale Wissensbasis
Die folgende Abbildung zeigt die bereits vorgestellte Verknüpfung von Daten und In-formationen zu Wissen. Die individuellen und kollektiven Wissensbestände einer Organisation ergeben zusammen die organisationale Wissensbasis.
Die organisationale Wissensbasis unterliegt regelmäßigen Veränderungen, welche unter dem Begriff organisationales Lernen zusammengefasst werden können. 13 Das Wissensmanagement bildet ein integratives Interventionskonzept, das sich mit den Möglichkeiten zur Gestaltung der organisationalen Wissensbasis befasst. 14
9 Vgl. Sauer et al. (2007), S. 61.
10 Vgl. Lehner (2009), S. 53.
11 Vgl. Sauer et al. (2007), S. 62.
12 Eigene Darstellung in enger Anlehnung an Probst et al. (2010), S. 25.
13 Vgl. Hentzschel (2008), S. 24.
14 Vgl. Probst et al. (2010), S. 24.
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kffr. (FH) Stefanie Amundsen, 2010, Aufgaben und Bedeutung des Wissensmanagements, München, GRIN Verlag GmbH
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