Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung
1.1 Übergeordnetes Ziel der Hausarbeit 1
1.2 Bedeutet Popliteratur auch gleichzeitig Trivialliteratur? 1
1.3 Bedeutung der Popkultur für Nick Hornby 3
2. Untersuchung von „About a Boy“
2.1 Bedeutung und Funktion von Popkultur im Leben der Charaktere 4
2.2 Bedeutung der Popkultur bei der Kontaktaufnahme 7
2.3 Die besondere Bedeutung von Nirvana 9
3. Resümee
S. 10
4. Bibliographie
4.1 Primärliteratur 10
4.2 Sekundärliteratur 10
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1. Einleitung 1.1 Übergeordnetes Ziel der Hausarbeit
Der Roman ‘About a Boy‘ von Nick Hornby wird Gegenstand dieser Hausarbeit sein, wobei die Gewichtung dabei auf die Betrachtung der Bedeutung der Popkultur gelegt werden soll. Die Hinweise besitzen im Roman bestimmte Funktionen, welche es herauszufinden gilt. Zum Einstieg soll zunächst ein kurzer Überblick darüber gegeben werden, inwiefern sich die Meinung zum Thema ‚Pop- Literatur‘ von der Vergangenheit bis Heute verändert hat, anschließend wird Nick Hornbys eigene Meinung zur Verwendung von Popelementen in seinen Romanen und allgemein in der Literatur die Einleitung beenden.
1.2 Bedeutet Popliteratur auch gleichzeitig Trivialliteratur?
In der Vergangenheit wurde der Begriff ‚Pop- Literatur‘ oft abwertend gebraucht und eher mit Romanen der Trivialliteratur in Verbindung gebracht, die sogenannte ‚Hochliteratur‘ war im Gegensatz dazu das Nonplusultra. Als oberflächlich und wenig komplex wurden die Werke Hornbys und seiner Kollegen angesehen, was ihnen in Kritiken den Ruf einbrachte Trivialautoren zu sein. Jedoch beginnt die Sichtweise, Nick Hornbys Popliteratur sei nur seicht und oberflächlich, sich langsam zu verändern. Dieser neue Zweig der Literatur wird von Winkels folgendermaßen beschrieben:
Nach Winkels wird die durch Popkultur produzierte Popliteratur also selbst Kunst, indem sie zeitgenössische Elemente verwendet und ist nicht nur leichte Lektüre, was eine gewaltige Aufwertung der Popliteratur bedeutet. Ebenso wie Winkels ist auch Gurr der Ansicht, dass, ähnlich wie postmoderne Romane, die zur sogenannten ‚Hochliteratur‘ gezählt werden, auch Hornbys Werke und die seiner Kollegen ein kulturelles Wissen des Lesers voraussetzen. Die
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Differenzierung liegt einzig darin, dass sich „dieses Wissen nicht auf den abendländischen Bildungskanon, sondern auf die zeitgenössische Popkultur“ (Nünning 2007: S.184) bezieht.
Die letzten Jahre brachten eine Aufwertung der Popkultur mit sich, was letztendlich auch ein Verdienst Hornbys und seiner Werke war- die Popkultur ist mehr und mehr literaturfähig geworden. Dadurch, dass der Autor Bestandteile der Popkultur verwendet, hebt sich die Popliteratur von der Trivialliteratur entscheidend ab. Hornbys Bücher sind sowohl für die breite Masse geeignet, da sie leicht verständlich und gut lesbar sind, als auch für intellektuellere Leser, da sie sich nichtsdestotrotz als vielschichtig und anspielungsreich darstellen. Es sollte also nicht der Fehler begangen werden, seinen Schreibstil als Trivialliteratur einzuordnen. Ganz im Gegenteil ist Hornbys Leistung darin zu sehen, dass er es geschafft hat zwischen ‚trivial‘ und ‚seriös‘, ‚light‘ und ‚grave‘ eine Brücke errichtet zu haben. (vgl. Nieradgen 2000: S. 226) Baßler schätzt die Bedeutung der Popliteratur in Deutschland und Großbritannien extrem hoch ein, da seiner Meinung nach in Romanen der Popliteratur in „geradezu positivistischer Weise Gegenwartskultur, mit einer Intensität, einer Sammelwut, wie sie im Medium Literatur zuvor unbekannt war“ festgehalten wird. (Baßler 2002: S. 184) Diese Romane verweilen nicht nur an der Oberfläche, sondern gehen tiefer, in Fragen der Ethik, des Konsums in der Gesellschaft. Sie üben Sozialkritik und behandeln Identitätsprobleme. All diese relativ ernsten Themen sind in jedem Fall feste Bestandteile in Nick Hornbys Romanen, doch er versteht es dabei, diese Themen humorvoll und unter Verwendung aktueller Popkulturbestandteile zu verpacken. „Readers of popular fiction are careful discriminators of the field - and careful readers of the work the process, often in exquisite detail.” (Gelder 2004: S. 24) Es ist also nicht so, dass Popliteratur nur oberflächlich betrachtet wird, sondern dass sie sich vollständig von der Trivialliteratur abhebt. Der positive Trend, dass Popliteratur als vollwertige Sparte der Literatur anerkannt wird, ist eindeutig erkennbar, jedoch bleibt weiterhin die Frage offen, wie lange es noch dauern wird, bis ‚Popliteratur‘ nicht mehr im gleichen Atemzug wie der Begriff ‚Trivialliteratur‘ fallen wird.
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Arbeit zitieren:
Christian Eggert, 2009, Die Bedeutung der Popkultur in Nick Hornbys Roman 'About a Boy', München, GRIN Verlag GmbH
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