Inhaltsangabe
Einleitung 1
I Ursprung der Gottesvorstellung 2
bzw. der Göttervorstellungen
II Gott in der Bibel 2
II.I Gott im Alten Testament 2
II.I.I Gott der Herr der Geschichte und Retter Israels 2
II.I.II Jahwe - Der Gott der Väter 3
II.I.III Jahwe - Der Gott des Heils 4
II.I.IV Jahwe - Der einzige Gott 4
II.II Gott im Neuen Testament 5
II.II.I Jesus Christus 5
II.II.II Der Gott der Nähe 5
II.II.III Der Gott der Barmherzigkeit 6
II.II.IV Der Gott der Liebe 6
II.III Der rettende Gott im Alten und Neuen Testament 7
III Die Frage nach Gott 7
III.I Wer oder Was ist Gott? 7
III.II Gibt es Gott wirklich? 8
IV Gott im Religionsunterricht 8
IV.I Entwicklungspsychologisch 8
IV.II Kern des Religionsunterrichts 9
IV.II.I Mitgebrachte Gottesvorstellungen 9
IV.II.II Bestreitungen, Infragestellung und Anfechtungen 9
des Gottesglaubens
IV.II.IIIGrundzüge biblisch-christlichen Gottesverständnisses 9
Schluss 10
Quellen - und Literaturverzeichnis 11
Einleitung
Das Thema „Gott“ ist ein sehr weites. Es gibt viele Bücher, die sich für oder gegen einen Gott aussprechen. Was kann oder soll darüber geschrieben werden? In dieser Arbeit betrachte ich den Gott in der Bibel. Dabei kamen mir folgende Fragen:
Gibt es nur einen Gott in der Bibel? Oder gibt es viele Götter im Volk Israel? Seit wann glaubt der Mensch an Gott? Begann er an einen personalen Gott zu glauben? Oder glaubte er an Mächte? Begann er an nur einen einzigen Gott zu glauben oder begann er an viele Götter zu glauben?
Die Frage nach Gott scheint auch immer eine Frage nach dem Menschen zu sein, den er ist es, der an ihn glaubt, der ihn erfährt, der über ihn redet, der ihm seine Handlungen weiht.Wonach fragt der Mensch letztendlich, wenn er nach Gott fragt? Ich kann auf all diese Fragen nicht eingehen, aber ich werde sie umreißen.
In meiner Betrachtung des Gottes werde ich kurz auf den Ursprung des Gottesglaubens eingehen und danach Gott in der Bibel, die darin ersichtliche Entwicklung des Gottesbildes und die damit zusammenhängende menschliche Erfahrung betrachten Auch hier gilt, dass ich nicht auf jedes Gottesbild eingehen kann. Daher habe ich mich auf - die meiner Meinung nach - Wesentlichen Bilder von Gott beschränkt. Nach einer biblischen Betrachtung folgt eine systematische und didaktische Betrachtung.
Aurelius Augustinus sagte einmal: „Besser kennt Gott, wer ihn nicht zu kennen bekennt.“ 1 Was meine er damit?
1 http://www.franz-sales-verlag.de/fsvwiki/index.php/Lexikon/Dreifaltigkeitssonntag-LJA, 24.06.2010, 17:01.
1
I Ursprung der Gottesvorstellungen bzw. der Göttervorstellungen
Wilhelm Schmidt 1 , vertrat in seinem Werk “Der Ursprung der Gottesidee” (12 Bände, 1912 - 55) den Urmonotheismus. In seinem umfangreichen Werk versucht er mit Hilfe ethnologischen Materials nachzuweisen, dass die kultischen Verehrungen eines höchsten Wesens die Urform der Religion darstellt. Seine These wurde allerdings wegen ihrer theologisch-apologetischen Implikationen angegriffen.
Gerardus van der Leeuw 2 vertrat die Ansicht, dass die Gottesvorstellung ein Spätling in der Religionsgeschichte war, die sich langsam aus persönlichen Erfahrungen von Mächten im Sinne des Mana der polynesischen Völker entwickelte.
In all den Untersuchungen fällt auch auf, dass die Begriffe Gott, Ahnen, Geister, Dämonen und andere nicht unproblematisch sind. Bezeichnen sie doch ähnliche Phänomene, ähnliche Erfahrungen der Macht, des Heiligen, des Übernatürlichen, des All-durchdringenden und so weiter. So verwendet Euripides 3 die Begriffe theós und daímon gleichbedeutend, wobei im Christentum eindeutig unterschieden wird.
Der Ursprung der Gottesvorstellungen ist nicht klar zu benennen. Es wurden viele Thesen aufgestellt, doch bleiben diese bloß Erklärungskonstrukte des Menschen und können wissenschaftlich nicht bewiesen werden, da uns die Gottes- und Göttervorstellungen in historisch greifbaren Zeiten bereits ausgebildet gegenübertreten.
II Gott in der Bibel
Die Bibel ist eine redaktionelle Zusammenstellung von Büchern aus dem Kulturraum der Levante und dem Vorderen Orient, welche im Verlauf von 1200 Jahren entstanden. In ihr lassen sich die Entwicklung und Wandlung des Gottesbildes durch Überlieferungen, neuen Gotteserfahrungen und deren Deutung erkennen. Gerade aus diesem Grund sind die biblischen Texte geschichtliche Zeugnisse menschlichen Gottesglaubens.
II.I Gott im Alten Testament
II.I.I Gott der Herr der Geschichte und Retter Israels
Die grundlegende Gotteserfahrung für Israel, die sich durch die gesamte christliche Bibel zieht, ist in Dtn 26,8 4 und Ex 20,2 4 begründet:
Dtn 26,8: “Und der HERR führte uns aus Ägypten heraus mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm und mit großem Schrecken und mit Zeichen und Wundern.” 5
Ex 20,2 “Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe.” 5
Im Deuteronomiumvers wird die Auszugsgeschichte Israels im Kontext der Gotteserfahrung in nur einem Satz zusammengefasst: Gott ist der Herr der Geschichte. Im Buch Exodus wird von diesem Auszug berichtet. Es ist vom Schrecken und von Zeichen und Wundern die Rede: Die zehn Plagen Ägyptens, die Teilung des Roten Meeres, die Feuersäule in der Nacht und die Schatten spendende Wolke am Tag. All diese Erzählungen sind Ausdruck der Herrschaft, die Gott ausübt.Gott ist ein Gott der handelt, der die Geschicke der Menschen leitet und somit als Herr der Geschichte erfahren
1 Wilhelm Schmidt, Ethnologe, * 16.2.1868 in Hörde, † 10.02.1954 in Freiburg im Üechtland [aus: Zwahr, Anette (red. Leitung): Brockhaus. Enzyklopädie in 30 Bänden, Bd. 24, Leipzig (u. a.) 21 2006, S. 363.].
2 Gerardus van der Leeuw, niederländ. ev. Theologe und Religionswissenschaftler, * 18.03.1890 in Den Haag, † 18.11.1950 in Utrecht [aus: Brockhaus 2006, Bd. 16, S. 511.].
3 Euripides, athen. Tragiker, * um 480 v. Chr. Auf Salamis, † Anfang 406 v. Chr. in Pella [aus: Brockhaus 2006, Bd. 8, S. 493.].
4 Dtn = Deuteronomium, Ex = Exodus.
5 Elberfelder Übersetzung 2006, entnommen von http://www.die-bibel.de/online-bibeln/elberfelder-bibel/lesen-im-bibeltext/, 20.09.2010, 12:10 (Die-Bibel.de - Das Bibelportal der Deutschen Bibelgesellschaft). Andere Bibelverse der gleichen Übersetzung , die vom gleichen Ort entnommen wurden, haben diesen Vermerk nicht.
2
Arbeit zitieren:
Ronny Paeplow, 2010, Gott - Der rettende Gott im Kontext des Alten und Neuen Testamentes , München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Theologie - Systematische Theologie: neuer Titel erschienen: Gott - Der rettende Gott im Kontext des Alten und Neuen Testamentes
Ronny Paeplow hat einen neuen Text hochgeladen
Was geht und wie es geht
Michael Andritzky, Thomas Hauer, BauWohnberatung Karlsruhe und Schader-Stiftung Darmstadt
Traditionsbruch und Innovation...
Christoph Kampmann, Katharina Krause, Eva-Bettina Krems, Anuschka Tischer
Altern in Deutschland Band 2. Altern, Bildung und lebenslanges Lernen
Ursula M. Staudinger, Heike Heidemeier
Altern in Deutschland Band 8. Altern: Familie, Zivilgesellschaft und P...
Jürgen Kocka, Martin Kohli, Wolfgang Streeck
Das Alte, das Neue und das ganz Neue, das Lebendige Testament
Jetzt Mensch sein
Wulf Ardass Singh Khalsa Splittstoesser
Handbuch theologischer Grundbegriffe zum Alten und Neuen Testament (HG...
Angelika Berlejung, Christian Frevel
0 Kommentare