Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis. IV
1. Einleitung - 1 -
2. Definitionen - 1 -
2.1. Delinquenz - 1 -
2.2. Kriminalität - 1 -
3. Auftreten und Verteilung von Fehlverhalten - 1 -
3.1. Geschlecht - 1 -
3.2. Altersgruppen - 2 -
3.3. Migranten - 2 -
3.4. Lage - 3 -
4. Deliktarten - 3 -
5. Gründe für Fehlverhalten - 4 -
5.1. Kontrolltheorie - 4 -
5.2. Entwicklungstheorie - 4 -
5.3. Anomietheorie - 4 -
5.4. Infrastrukturelle Gründe - 5 -
6. Statistische Erfassung - 5 -
6.1. Vorgehensweise - 5 -
6.2. Kritik an den statistischen Erfassungen - 6 -
7. Möglichkeiten zur Vorbeuge und Ursachenbekämpfung - 6 -
7.1. Erhöhung des angedrohten Strafrahmens - 6 -
7.2. Schnellere Verfahren - 7 -
7.3. Bessere Sozialtherapie - 7 -
7.4. Präventive Maßnahmen - 7 -
8. Fazit - 8 -
Literaturverzeichnis - 9 -
B ücher, Zeitschriften - 9 -
Internetseiten - 9 -
II
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1. Registrierte Kriminalität BRD 2006- Strafanteile an „Straftaten insgesamt“
In: 4. Deliktarten, Seite 3
III
1. Einleitung
In den Medien kursieren immer wieder Diskussionen zum Thema Kriminalität. Auch die Politik nimmt sich des Themas an, wenn auch nicht immer vorurteilsfrei. So sagte der hessische Ministerpräsident Roland Koch Ende letzten Jahres in einem Interview, der „Bild"-Zeitung: „Wir haben zu viele kriminelle junge Ausländer". (Blome N. 2007, www.bild.de). Diese Aussage impliziert, dass vor allem Ausländer delinquentes Verhalten aufweisen und den Großteil der Delikte verüben.
Analysiert man die Ergebnisse der statistischen Erfassungen, so stellt man hingegen fest, dass die Gründe für Kriminalität nicht nur bei der Staatszugehörigkeit zu suchen sind, sondern dass Kriminalität bei Ausländern und auch Deutschen ein großes Problem ist, welches eher der sozialen Lage zugeschrieben werden kann. Doch wie stark ist dieser Zusammenhang zwischen Kriminalität und benachteiligter Lebenssituation? Liegt dieser Zusammenhang immer vor? Diese Fragen möchte ich im Verlauf meiner Ausarbeitung klären. Dazu werde ich zuerst allgemein auf die erfassten Daten der letzten Jahren eingehen und dann ganz spezifisch die Gründe für Kriminalität erläutern und untersuchen, ob ein Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Kriminalität in den Statistischen Erfassungen festzustellen ist und wenn ja, wie stark dieser ist.
2. Definitionen 2.1. Delinquenz
Als Delinquenz wird abweichendes Verhalten von strafrechtlichen Normen und von allgemeinen gesellschaftlichen Normen bezeichnet (Stangel 2006, http://www.stangl.eu).
2.2. Kriminalität
„Kriminalität ist die Gesamtzahl aller Handlungen, die gegen kodifizierte Strafrechtsnormen verstoßen, sich innerhalb eines bestimmten Zeitraumes und innerhalb eines geographisch abgegrenzten Raumes ereignen und erfasst werden“ (Lamnek 2001, S. 393).
3. Auftreten und Verteilung von Fehlverhalten 3.1. Geschlecht
Im Jahr 2006 gab es in Deutschland 2.283.127 Tatverdächtige. Von diesen waren 75,9 % männliche und 24,1 % weibliche Täter. Es ist deutlich erkennbar, dass Kriminalität stark geschlechtsspezifisch verteilt ist, zudem dominieren männliche Täter gegenüber weiblichen Tätern. Bei Frauen kam es in den letzten Jahren zu einer „Emanzipation“ in der Kriminalität.
- 1 -
Arbeit zitieren:
Bachelor of Science Marie Tolkemit, 2008, Kriminalität und Delinquenz als Lebenslagebereich?, München, GRIN Verlag GmbH
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