Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
Abk ürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
2. Guideline Daily Amount (GDA) Kennzeichnung 3
2.1. Struktur der GDA- Kennzeichnung 3
2.2. Kontroverse um die GDA-Kennzeichnung 5
3. Ampelkennzeichnung 8
3.1. Struktur der Ampelkennzeichnung 8
3.2. Kontroverse um die Ampelkennzeichnung 11
4. Kennzeichnungssysteme in der Praxis 13
4.1. Kriterium der Verbrauchernutzung 13
4.2. Kriterium der Verständlichkeit 14
4.3. Kriterium der Präferenz 16
5. Struktur einer verbraucherfreundlichen Kennzeichnung 17
6. Fazit und Ausblick 19
7. Betriebsbeschreibung 21
8. Literaturverzeichnis 26
II
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: GDA Verpackungsvorderseite, Energiemenge
Abb. 2: GDA Verpackungsvorder- bzw. rückseite
Abb. 3: Ampelkennzeichnung der FSA
Abb. 4: Ampelkennzeichnung, kombiniert mit GDA und Brennwert
Abb. 5: Ampelkennzeichnung der Verbraucherzentrale Hamburg
Abb. 6: Darstellungsvielfalt der Ampelkennzeichnung
Abb. 7: Informationsgewinn des Verbrauchers über die Verbraucherzentrale
Abb. 8: Organigramm der Verbraucherzentrale Hessen
III
Tabellenverzeichnis
Tab. 1: CIAA Basisdaten zur Berechnung der GDA .......................................... 3 Tab. 2: D-A-CH Richtwerte für die tägliche Energiezufuhr Erwachsener
(PAL: 1,4) .............................................................................................. 5 Tab. 3: FKE Empfehlungen für die tägliche Energiezufuhr von Kindern und
Jugendlichen ......................................................................................... 6 Tab. 4: FSA Schwellenwerte Lebensmittel (pro 100 g) ..................................... 9 Tab. 5: FSA Schwellenwerte Getränke (pro 100ml) ........................................ 10
IV
1. Einleitung
In den entwickelten Industrieländern lässt sich in den letzten drei Jahrzehnten ein deutlicher Trend beobachten: Die Anzahl an Übergewichtigen und Adipösen aller Altersgruppen steigt kontinuierlich an (KOMMISSION DER EUROPÄI-SCHEN GEMEINSCHAFTEN (KEG) 2007; STEHLE 2010). Laut der EU-Kommission sind in den meisten EU-Mitgliedsstaaten mehr als die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig (VERBRAUCHERZENTRALE NORDRHEIN-
WESTFALEN E. V. (VZNRW) ET AL. 2007). Auch in Deutschland sind zwei Drittel der Männer und etwa die Hälfte der Frauen übergewichtig oder adipös (MAX RUBNER-INSTITUT BUNDESFORSCHUNGSINSTITUT FÜR ERNÄH-RUNG UND LEBENSMITTEL 2008). Zudem sind auch schon viele Kinder und Jugendliche von Übergewicht oder Adipositas betroffen. Laut der KIGGS-Studie waren im Jahr 2006 15 % der 3- bis 17-Jährigen übergewichtig und davon über ein Drittel (6 %) adipös (ROBERT-KOCH-INSTITUT 2006). Die durch Übergewicht und Adipositas ausgelösten Probleme sind vielschichtig. So leiden Betroffene häufig an Übergewicht- und Adipositas- assoziierten Krankheiten sowie Folgeerkrankungen. Hinzu kommen oft auch soziale und gesundheitsökonomische Probleme, so entstehen dem deutschen Gesundheitssystem jährlich 75 Milliarden Euro Kosten durch ernährungsassoziierte Krankheiten (HAHN 2008).
Um auf die Übergewichts- und Adipositasproblematik adäquat reagieren zu können, hat die Kommission der Europäischen Gemeinschaft verschiedene Maßnahmen in ihrem Weißbuch veröffentlicht. Eine dieser Maßnahmen ist eine bessere Verbraucherinformation mit Hilfe einer leicht verständlichen, möglicherweise verpflichtenden Nährwertkennzeichnung. Diese soll den Verbraucher bei der „Entscheidung für gesündere Lebensmittel und Getränke unterstützen“ (KEG 2007, S. 6). Zudem soll geregelt werden, wie die Kennzeichnung auf der Verpackungsvorderseite durch eine vereinfachte Kennzeichnung oder Hinweise (KEG 2007) umgesetzt wird. Im Folgenabschätzungsbericht über Fragen der Nährwertkennzeichnung spricht sich die KEG schließlich klar für eine verpflichtende vereinfachte Nährwertkennzeichnung auf der Verpackungsvorderseite aus, da diese vom Verbraucher öfter zur Kenntnis genommen und verwendet wird als die Informationen auf der Verpackungsrückseite (KEG 2008). Bisher ist unklar, wie die vereinfachte verpflichtende Nährwertkennzeichnung aussehen wird. Diskutiert werden die existierenden Kennzeichnungssysteme „Multiple Traffic Light (Ampel)“ und „Guideline Daily Amount (GDA)“ (BUNDES-MINISTERIUM FÜR ERNÄHRUNG, LANDWIRTSCHAFT UND VERBRAU-CHERSCHUTZ (BMELV) o. J.).
Die folgende Arbeit wird sich daher mit diesen beiden Kennzeichnungssystemen beschäftigen. Zuerst wird die Struktur von GDA- und Ampel-Kennzeichnung erläutert, dabei wird neben der Verpackungsvorderseite auch kurz auf die Verpackungsrückseite eingegangen, um das Gesamtbild der Kennzeichnung darzustellen. Im Anschluss wird die aktuelle Kontroverse um die beiden Kennzeichnungen dargestellt, wobei die wissenschaftliche Basis, Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit sowie die Reichweite der Kennzeichnungen näher betrachtet werden. Es folgt eine Praxisbetrachtung der Kennzeichnungen in Bezug auf die Kriterien Nutzung, Verständlichkeit und Verbraucherpräferenz. Abschließend wird dargestellt, welche Kriterien ein Kennzeichnungssystem erfüllen sollte, um
1
die Verbraucher bei Kaufentscheidungen im Sinne einer richtigen Beurteilung
des Gesundheitswertes eines Produktes zu unterstützen.
2
Arbeit zitieren:
Bachelor of Science Marie Tolkemit, 2010, Nährwertkennzeichnung als Instrument der Verbraucherentscheidung - Ein Vergleich von Nährwertampel und Guideline Daily Amount, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie: Nährwertkennzeichnung als Instrument der Verbraucherentscheidung - Ein Vergleich von Nährwertampel und Guideline Daily Amount ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie: neuer Titel erschienen: Nährwertkennzeichnung als Instrument der Verbraucherentscheidung - Ein Vergleich von Nährwertampel und Guideline Daily Amount
Marie Tolkemit hat einen neuen Text hochgeladen
Guidelines for Safe and Reliable Instrumented Protective Systems
Center for Chemical Process Safety (CCPS, Lastcenter for Chemical Process Safety (
Knowledge Representation for Health-Care. Data, Processes and Guidelin...
AIME 2009 Workshop KR4HC 2009,...
Syed Sibte Raza Abidi, Dionisio Acosta, Zharko Aleksovski, Albert Alonso, Josep Ramon Alonso, Alessio Bottrighi, David Riano, Annette ten Teije, Silvia Miksch, Mor Peleg
Improved Understanding of Past Climatic Variability from Early Daily E...
Dario Camuffo, Phil D. Jones
Fast Lane to Fitness: The Busy Woman's Guide to Building a Sleek Physi...
Dwayne, II Hines, Robert Kennedy
0 Kommentare