Inhaltsverzeichnis
1. Jean Piaget. 3
1.1 Biographie des Jean Piaget. 4
1.2. Kurzer Einblick in die Theorie nach Jean Piaget. 4
2. Aggression und Wut 6
2.1 Begriffsbestimmungen. 6
3. Ausdrucksform und Erscheinungsbild von Aggression bei Kindern. 7
3.1 Bedeutung des Spiels für Kinder 8
3.2 Spiel zur Identitätsentwicklung. 8
4. Spiel als Mittel zur Aggressionsbewältigung. 9
4.1 Kinder dürfen Aggressionen zulassen. 11
4.2 Ein mögliches Konzept zum Umgang mit Aggressionen 11
5. Schlussfolgerung und eigene Meinung des Verfassers. 13
Literaturverzeichnis. 14
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Einleitung
In dieser Hausarbeit wird kurz die Biographie und das Konzept des Pädagogen Jean Piaget vorgestellt. Die Biographie von Jean Piaget soll auch einen kurzen Einblick geben und ein kurzer Einblick in seine Theorie soll die Arbeit des vorgestellten Pädagogen repräsentieren. Zudem wird die Biographie auch ansatzweise aufzeigen, wie Jean Piaget dazu kam, mit Kinder zu Arbeiten.
In der heutigen Zeit gehören neben Wut die Aggressionen zu den negativen Emotionen. Keiner darf diese Emotionen nach außen Zeigen, ohne das gleich auf diese Emotion eine Konsequenz seitens der Eltern oder Pädagogen kommt. Doch was passiert, wenn die „negative Emotion“ in eine „positive Emotion“ umgewandelt wird? In Form von Konzepten, Methoden oder vielleicht Kinderfreundlich mit Spielen ist es durchaus möglich die Emotionen der Kinder aufzugreifen. Gerade hier muss in der Erziehung bei den Kindern angesetzte werden. Im Kontext betrachtet ist eine Intervention zum Umgang mit Aggressionen bzw. die Bewältigung von Aggressionen unabdingbar. Anbei handelt es sich auch um eine wichtige Wertvolle Ressource, die vermitteln soll, dass Aggressionen auch Schützen vor ungerechter und schlechter Behandlung.
Der Schlussteil beinhaltet ein kurzes Fazit, sowie eine persönliche Stellungnahme des Verfassers.
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1. Jean Piaget
1.1 Biographie des Jean Piaget
Jean Piaget ist im Jahre 1896 in Neuchatel in der Schweiz geboren. Piaget hat eine Vorliebe und enorme Interesse im Bereich der Biologie. In seiner Schulzeit fiel er besonders in diesem Bereich auf in dem er mit besonderer Interesse Aufsätze über Wirbeltiere schrieb. Hierbei weckte er bei bekannten Spezialisten Interesse (Vgl. Jean Piaget zur Einführung, 1996, S. 12-14).
Anschließend führte in seine Forschung nach Zürich, wo Piaget bei C.G. Jung lernte, sowie Einblicke in die erste Intelligenzdiagnostik bei Clapared bekam. Carl Gustav Jung war zu der Zeit ein bekannter Psychiater und Begründer der Analytischen Psychologie (Vgl. C. G. Jungs Landkarte der Seele. Eine Einführung, 2009, S. 7). Dort forschte Piaget für seine empirisch psychologische Untersuchungsmethode als er Studien zum Urteilsvermögen bei Kindern in Paris testete.
Im Jahr 1925 übernahm Jean Piaget eine Stelle als Dozent in Neuchatel und wurde bereits 1925 Professor für die Geschichte des naturwissenschaftlichen Denkens nach Genf in der Schweiz berufen (Vgl. Jean Piaget zur Einführung, 1996, S. 15-16). Jean Piaget hatte ein weit ausgeprägtes Wissen, so dass der Biologe Piaget im Jahre 1939 die Professur für Soziologie in Genf übernahm. Nach dem Tod von Clapared im Jahre 1940 übernahm Piaget dessen Professur für experimentelle Psychologie in Genf. Dort wirkte er bis zu seinem Tod im Jahr 1980 (Vgl. Jean Piaget zur Einführung, 1996, S. 15-17).
1.2 Kurzer Einblick in die Theorie nach Jean Piaget
Hierbei soll kurz auf die Basis Piagets Forschung eingegangen werden, detaillierte Angaben würden zu Komplex sein und vom Hauptthema abschweifen.
Piaget ging davon aus das die menschliche Erkenntnis durch aktives Handeln und Interaktion mit der Umgebung entsteht und das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses darstellt. Seine Forschung bestand darin die menschliche Erkenntnis zu Erforschen und ihrer Herkunft durch sichtlicher zu machen.
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Er entdeckte bei seinen Forschungen, das die menschliche Kognition zunehmend im Alter sich nicht nur quantitativ durch zunehmen der Intelligenz verändert, sondern auch qualitativ. Fakt ist hierbei das, dass kindliche Denken vom konkreten zum Abstrakten, vom simplen zum differenzierten verändert. Genauer erwähnt, es wird systematischer, flexibler und angepasster in der Art des Denkens (Vgl. Jean Piaget, 1999, Seite 78-83). „Der entschiedene Punkt unserer Theorie ist, dass Erkenntnis sich aus Interaktion zwischen dem Subjekt und Objekt ergibt - aus Interaktionen, die reichhaltiger sind als alles, was die Objekte von sich aus Liefern können“. (Piaget,1999).
Piaget kam zu der Erkenntnis das, dass Individuum selbst seine eigenen kognitiven Strukturen konstruiert. Dies geschieht in dem das Individuum inadäquate Vorstellungen von Dingen durch neue ersetzt. Das Umsetzten und Austauschen dieser Strukturen die Selbst vom Individuum konstruiert werden, bedeutet für Piaget Intelligenz. Die langjährige Forschung von Jean Piaget führte ihn zu einem Schema vom Stadien der kognitiven Entwicklung. Er gewann die Erkenntnis das dieser Ablauf der Stadien sich nach seiner Genetischen Basis des Individuums in einer bestimmten Reihenfolge vollzieht. Piaget legte wenig Wert auf die Endleistung der getesteten Kinder, sondern legte vielmehr sein Augenmerk auf die Denkwege dieser Kinder (Vgl. Jean Piaget zur Einführung, 1996, S. 22-25).
Piaget galt seiner Vorgehensweise in den Forschungen als Empiriker. Er führte Befragungen und Versuche an Kinder durch. Für seine Arbeit setzte er ein hohes maß an Kenntnissen in der Entwicklungspsychologie und Erkenntnistheorie für sich voraus. Die Bevorzugteste Methode war das entwicklungspsychologische Experiment. Ein Kind hat diverse Gegenstände, die vor dem Kind liegen und geht mit diesen Gegenständen um umzugehen. Die Fragen werden vom Beobachter gestellt und beziehen sich auf das konkrete vorliegende Material. Das Kind ist in der Lage durch Manipulation des Materials zu Antworten. Es wird hierbei auf Standardisierung jeglicher Art verzichtet, sonder hierbei liegt der Schwerpunkt auf das Entdecken der neuen Verhaltensweisen. Setzt voraus eine Offenheit des Kindes und Flexibilität des Beobachters. Die vielen Hypothesen die aus der Beobachtung entnommen werden, sind Heutzutage keine festen Bestandteile der Entwicklungspsychologie.
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Arbeit zitieren:
Sebastian Pilarz, 2010, Spiel als Mittel zur Aggressionsbewältigung, München, GRIN Verlag GmbH
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