Benchmarking. Suche nach den Best Practices
Andreas Gripp
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
1. Einleitung 3
2. Grundlagen des Benchmarking 4
2.1 Definition und Konzept des Benchmarking 4
2.2 Ziele des Benchmarking 6
2.3 Abgrenzung zu andren Begriffen 7
3. Arten des Benchmarking 8
3.1 Internes Benchmarking 8
3.2 Externes Benchmarking 8
3.3 Produkt-Benchmarking 9
3.4 Prozess-Benchmarking 10
4. Der Benchmarking Prozess 11
4.1 Zielsetzung. 11
4.2 Interne Analyse 12
4.3 Vergleichsphase 12
4.4 Maßnahmenentwicklung und Umsetzung 13
5. Praktische Umsetzung für „Emder Energietage“ 14
6. Fazit 18
Literatur - und Quellenverzeichnis III
I
Abbildung 1: Sun Tse. Zitat 500 v.Chr. ..................................................................................... II Abbildung 2: Die Entwicklung des Benchmarking seit 1979. .................................................... 4 Abbildung 3: Direkter und indirekter Nutzen des Benchmarking .............................................. 5 Abbildung 4: Das Fünf-Phasen-Konzept des prozessorientierten Benchmarking ..................... 11
Abbildung 1: Sun Tse. Zitat 500 v.Chr.
II
Die Hausarbeit gliedert sich in 6. Abschnitte. Im ersten Abschnitt wird in die Thematik eingeleitet und die Rolle des Benchmarking als Managementinstrument im globalen wirtschaftlichen Wettbewerb beschrieben. In dem zweiten Abschnitt wird das Benchmarking tiefgehend dargestellt. Um die Ausarbeitung besser zu verstehen wird dabei der Begriff Benchmarking definiert und zu anderen Begriffen abgegrenzt, sowie das Ziel dieses Instrumentes erläutert. Der Abschnitt 3 befasst sich mit den Arten des Benchmarking und ist zusammen mit dem 4. Abschnitt, welcher die Phasen des Benchmarking Prozesses behandelt, der Kern dieser Arbeit. Im 5. Abschnitt erfolgt eine praktische Umsetzung für die Messe „Emder Energietage“. Die Hausarbeit schließt im 6. Abschnitt mit Fazit.
Aufgrund des immer globaler und aggressiver werdenden Wettbewerbs, sind die Unternehmen gezwungen sich schneller an den raschen Wandel der Technologie, der Produktlebenszyklen und der Prozesse anzupassen, um erfolgreich am Markt bestehen zu bleiben. Es kann sich kaum noch ein Unternehmen leisten, ihre Konkurrenz zu ignorieren. In den heutigen verschärften Marktbedingungen ist die Suche nach Erfolgspotenzialen ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Benchmarking unterstützt die zielorientierte Suche nach Methoden zur Erhöhung der Qualität der Produkte und Dienstleistungen, sowie zur Optimierung der Geschäftsprozesse. 1 Gesucht wird aber nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei den anderen. Schon Otto von Bismark sagte: „Nur ein Idiot glaubt, aus eignen Erfahrungen zu lernen. Ich ziehe es vor, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um von vornherein eigene Fehler zu vermeiden.“ 2 Benchmarking wird also als Suche nach Lösungen, die auf den besten Praktiken basieren und ein Unternehmen zu Bestleistungen führen, beschrieben. 3
1 Vgl. Siebert/Kempf, 2002, S. 5.
2 Vgl. online-zitate.de.
3 Vgl. Mertins/Kohl, 2009, S. 19.
3
Zum ersten Mal wurde Benchmarking von dem Kopiergerätehersteller Xerox im Jahr 1979 angewendet. Damals bekam Xerox heraus, dass ein japanischer Wettbewerber Kopiergeräte zu einem Preis anbot, der unter den Herstellungskosten bei Xerox lag. Nachfolgend nahm Xerox einen Vergleich des Herstellungsprozesses mit dem Konkurrenten vor. Daraufhin, auf Grund des Erfolges, etablierte sich Benchmarking in allen Geschäftsbereichen von Xerox und verbreitete sich schließlich weltweit als ein wichtiges Managementinstrument, 4 wie man der folgenden Abbildung entnehmen kann:
5 Abbildung 2: Die Entwicklung des Benchmarking seit 1979.
2.1 Definition und Konzept des Benchmarking
Der Begriff Benchmarking stellt sich aus den englischen Wörtern „Bench“ und „Mark“ zusammen. „Bench“ bedeutet (Sitz-)Bank oder Werkbank und „Mark“ bedeutet Markierung oder als Verb markieren, anzeichnen oder zensieren. Ursprünglich wurde der Begriff als vorher festgelegte Vermessungsmarkierung, an der etwas gemessen werden
4 Vgl. Hermann/Von der Gatten, 2002, S. 203. 5 Vgl. Siebert/Kempf, 2002, S. 11.
4
soll, verstanden. 6 Ein weiterer Begriff in diesem Zusammenhang ist der Benchmark. Dieser wird definiert als Referenzpunkt einer gemessenen Bestleistung. 7 Insofern ist er ein Wert, der zu erreichen ist und sowohl qualitativen als auch quantitativen Charakter haben kann.
Benchmarking versteht sich als ein kontinuierlicher Prozess, in dem eigene Produkte und Dienstleistungen, aber auch Prozesse und betriebliche Funktionen mit denen von den als besser identifizierten Vergleichspartnern verglichen und verbessert werden. 8
Die Idee dieses Instrumentes besteht darin, dass bereits vorhandene Problemlösungen zur Bewältigung eigener Aufgabenstellungen verwendet werden und dementsprechend zeitsparend sowie kostengünstig eigene Position verbessert werden kann. 9 Desweiteren sollen die besten Unternehmen kontinuierlich auf deren Erfolgsfaktoren untersucht werden, um eigene Problemfelder zu entdecken, die vorher aus welchen auch immer Gründen dem Unternehmen nicht ersichtlich waren. 10
Abbildung 3 zeigt den direkten und indirekten Nutzen des
Benchmarking.
Abbildung 3: Direkter und indirekter Nutzen des Benchmarking 11
6 Vgl. Siebert/Kempf, 2002, S. 7.
7 Vgl. Mertins/Kohl, 2009, S. 22.
8 Vgl. Jahns, 2003, S. 2.
9 Vgl. Zdrowomyslaw/Kasch, 2002, S. 152.
10 Vgl. Hermann/Von der Gatten, 2002, S. 204.
11 Vgl. Zdrowomyslaw/Kasch, 2002, S. 152.
5
Arbeit zitieren:
Andreas Gripp, 2011, Benchmarking - Suche nach den Best Practices, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
BWL - Controlling: Benchmarking - Suche nach den Best Practices ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
BWL - Controlling: neuer Titel erschienen: Benchmarking - Suche nach den Best Practices
Andreas Gripp hat einen neuen Text hochgeladen
Logistics and the Extended Enterprise: Benchmarks and Best Practices f...
Sandor Boyson, Thomas M. Corsi, Martin E. Dresner
Re-Engineering for Time-Based Competition: Benchmarks and Best Practic...
Robert B. Handfield
Benchmarking in Higher Education: Adapting Best Practices to Improve Q...
Jeffrey W. Alstete, Aehe, Alstete
Benchmarking Water Utility Customer Relations Best Practices
Roger Patrick, Christine Kozlosky
0 Kommentare