Gliederung
1. Einleitung 1
1.1. Untersuchungsziel 1
1.2. Gang der Untersuchung 2
2. Traditionelle Theorie zur optimalen Kapitalstruktur 2
2.1. Annahmen der traditionellen Theorie zur optimalen Kapitalstruktur 2
2.2. Grundidee der traditionellen Theorie zur optimalen Kapitalstruktur 3
2.3. Beispiel zur Annahmen der traditionellen Theorie zur optimalen Kapitalstruktur 4
3. Theorie der Kapitalstruktur 7
3.1. Prämissen des Modells 7
3.2. Die vier Modigliani-Miller-Theoreme 8
3.2.1. 1. Theorem: Irrelevanz der Verschuldung für den Marktwert eines Unternehmens
9
3.2.2. 2. Theorem: Die Eigenkapitalkosten steigen linear mit dem Verschuldungsgrad 11
3.2.3. 3. Theorem: Die Ausschüttung von Dividenden ist für den Marktwert eines
Unternehmens irrelevant 13
3.2.4. 4. Theorem: Konstanz der durchschnittlichen Kapitalkosten 16
4. Fazit 16
Literaturverzeichnis 18
Seite I
Symbolverzeichnis
k EK Eigenkapitalkostensatz Durchschnittliche Kapitalkosten k WACC k FK Fremdkapitalkostensatz t Steuersatz der Unternehmung p k Marktrate der Risikoklasse k k Risikoklasse, der das Unternehmen angehört M GK j Marktwert der Unternehmung M EK j Marktwert des Eigenkapitals M FK j Marktwert des ausfallrisikolosen Fremdkapitals x j Gewinn vor Abzug von Zinsen V Unternehmenswert I Kapitalstruktur VG Verschuldungsgrad zu Marktwerten m Anzahl der Aktien P Wert der Aktien d Dividende pro Aktie Ip Investitionsprogramm D Gesamte Dividende aller Aktien Z Einzahlung aus der Geschäftstätigkeit nP Emission neuer Aktien
Abkürzungsverzeichnis
WACC Weighted Average Cost of Capital FK Fremdkapital EK Eigenkapital GK Gesamtkapital AG Aktiengesellschaft CAPM Capital Asset Pricing Model
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Darstellung der Kapitalkosten
Abbildung 2: Maximierung des Unternehmenswertes
Abbildung 3: Verlauf der Kostensätze unter Annahme von Kreditsicherheit
Abbildung 4: Verlauf der Kostensätze unter Annahme von Kreditrisiko
Seite IV
1. Einleitung
1.1. Untersuchungsziel
Man dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit zu dem Ergebnis gelangen, dass der Marktwert eines Unternehmens vom Verhältnis Fremdkapital (FK) zu Eigenkapital (EK), das heißt dem Verschuldungsgrad, abhängig ist, wenn man sich überlegt, ob die Kapitalstruktur Einfluss auf den Marktwert eines Unternehmens hat. So ist es lohnenswert, das mit höheren Renditeforderungen versehene EK bis zu einer gewissen Höhe durch niedriger verzinstes FK zu substituieren und somit die Weighted Average Cost of Capital (WACC) zu senken. Daraus folgt eine Steigerung des Unternehmenswertes. Dies ist nur möglich, solange die Verzinsung des FKs geringer ist als die Renditeforderung der EK-Geber. Ab einem gewissen Verschuldungsgrad, welchen die EK- und FK-Geber als “ungesund“ ansehen, steigt die Renditeforderung der EK- und der FK-Geber und die WACC steigen wieder an. Dieses ist die Grundidee der traditionellen Theorie zur optimalen Kapitalstruktur. 1
Im Jahre 1958 zeigen Franco Modigliani und Merton Howard Miller in ihrem Aufsatz, dass eine Unabhängigkeit zwischen dem Verschuldungsgrad des Unternehmens und dem Marktwert des Unternehmens existiert. 2 Das heißt „Die Art der Finanzierung eines Unternehmens ist für den Erfolg eines Unternehmens ebenso wichtig wie das fünfte Rad am Wagen“. 3 Die beiden Autoren haben hierzu eine Reihe von Prämissen festgelegt, auf welche später noch eingegangen werden soll.
Kurioserweise bekamen die Autoren den Nobelpreis nicht für diesen Aufsatz verliehen, sondern jeder der beiden bekam einen eigenen Nobelpreis. Franco Modigliani bekam im Jahre 1985 den Preis der schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften zum Gedenken an Alfred Nobel für seinen Aufsatz „Life Cycle, Individual thrift and the Wealth of nations“ verliehen. Im Jahre 1990 wurde Merton Howard Miller der Preis zum Gedenken an Alfred Nobel für seinen Aufsatz „Leverage“ verliehen.
1 Vgl. Jung (2006), S.811ff..
2 Vgl. Modigliani/Miller (1958), S.261-297.
3 Vgl. Kruschwitz (2004), S.251ff..
Arbeit zitieren:
Markus Huber, 2011, Franco Modigliani und Merton H. Miller - Irrelevanz von Unternehmensverschuldung und Ausschüttungspolitik, München, GRIN Verlag GmbH
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