Inhaltsverzeichnis:
Inhaltsverzeichnis. 2
A : Vorwort. 3
B : Die Theorie der Romantik
1. Friedrich Schlegel
1.1. Das Athenäums-Fragment 116. 4
1.2. „Gespräch über die Poesie“ 6
1.2.1 „Epochen der Dichtkunst“ 7
1.2.2. „Rede über die Mythologie“ 9
1.2.3. „Über den Roman“ 10
2. Das „Klassische“ und das „Romantische“: Konkretisierung der romantischen
Theorie bei August Wilhelm Schlegel und Madame de Stael. 11
2.1. Der nationale Aspekt. 11
2.2. Religion. 13
2.3. Folgen für das Drama. 14
C : Nachwort. 14
Bibliographie. 16
2
Die Theorie der Romantik: Beiträge von August Wilhelm und Friedrich Schlegel und Madame de Stael:
A: Vorwort:
Bevor es in Deutschland zur Entstehung von romantischen Werken kam, entwarfen die Gebrüder Schlegel eine Theorie der Romantik. Kennzeichnend für die Theorie Friedrich Schlegels, der die geistige Problematik der romantischen Lebenswelt erstmals formulierte, ist das Athenäums - Fragment 116 und sein Werk „Gespräch über die Poesie“ 1 . Während es Schlegel im Fragment nicht gelang, sich wirklich verständlich auszudrücken 2 , arbeitete er das im Athenäum - Fragment 116 Angedeutete genauer aus - im „Gespräch über die Poesie“, das bis zur Veröffentlichung von August Wilhelm Schlegels Wiener Vorlesungen über die dramatische Kunst und Literatur, das entscheidende Wort über die Theorie und das Programm der romantischen Poesie blieb. In diesen Vorlesungen über die dramatische Kunst und Literatur 3 präzisiert August Wilhelm Schlegel noch mal die Gedanken zur romantischen Theorie, wobei vor allem die Unterscheidung zwischen „klassisch“ und „romantisch“ wegweisend war und „entscheidend zum der modernen Dichter beitrug“ 4 . Selbstverständnis Eine
begeisterte Verehrerin August Wilhelm Schlegel war die Französin Madame de Stael, die in ihrem Buch „Über Deutschland“ 5 die romantische Theorie nach Frankreich trug. In meiner Hausarbeit möchte ich die verschiedenen Entwicklungsstationen der romantischen Theorie nachverfolgen und die wichtigsten Gedanken zusammenfassen. Auf Grund der vielen Beiträge der Brüder Schlegel werde ich mich auf die
oben genannten Werke beschränken, die jedoch die wichtigsten Merkmale der Romantik präzise zusammenfassen.
B: Die Theorie der Romantik:
1. Friedrich Schlegel: 1.1. Das Athenäums-Fragment 116: Besondere Bedeutung für die Entwicklung poetologischer Vorstellungen erlangte das 116 Athenäums-Fragment, in dem Friedrich Schlegel die Programmatik der romantischen Poesie formuliert. Für ihm ist die romantische Poesie eine „progressive Universalpoesie“ 6 , deren Bestimmung in der Wiedervereinigung „alle[r] getrennte[n] Gattungen der Poesie“ liegt. Friedrich Schlegel lehnt eine strengen Bindung an die Gattungen ab, vielmehr fordert er deren Vermischung. Im romantischen Roman wird sich diese Forderung in einem ständigen Wechsel der Formen niederschlagen. In Friedrich Schlegels Roman „Lucinde“ verwirklicht er diese Forderung: Philosophische Reflexionen stehen neben Brieffragmenten, Gedichten und Liedern.
Das Fragment stellt mit der Forderung nach Wiedervereinung deutlich „einen Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Zukunft her [...]. In der Vergangenheit bestand die Einheit einmal, danach und bis ins gegenwärtige Zeitalter folgte die Trennung, in der Zukunft soll die Einheit wieder erreicht werden. Jedoch nur in einem unendlichen Prozeß der Annäherung.“ 7 Dieser Prozeß bedeutet also ein ständiger Fortgang zu neuen Ufern und einen Aufstieg zu einer höheren Ebene, da eine Universalität angestrebt wird, die es vorher nicht gab. In seinem Fragment schreibt Schlegel weiter, dass „die anderen Dichtarten [...] fertig [sind], und [...] nun vollständig zergliedert werden [können]. Die romantische Dichtart ist noch im Werden;
Arbeit zitieren:
Barbara Litzlbeck, 2003, Die Theorie der Romantik: Beiträge von August Wilhelm und Friedrich Schlegel und Madame de Stael, München, GRIN Verlag GmbH
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